21.05.2015

Das Wort zum Freitag - 5000



Nein, es waren nicht 5000 Pastafari anwesend bei unserer letzten Nudelmesse im Knofel in Berlin.
Da sah es dieses Mal eher bescheiden aus mit gerade mal 10 Leutchen.
Mehr wollten nicht dabei sein, als wir die Stimmen unserer virtuellen Mitgliederversammlung ausgewertet haben. Das Ergebnis war aber eindeutig, mit einer Gegenstimme und einer Enthaltung wurde für die nächsten Jahre ein neuer Vorstand gewählt.
Vorsitzender ist Bruder Spaghettus (links verdeckt), Stellvertreter Luftpirat (rechts hinten) und Schatzmeister Cpt. Nodus (links hinten). Noch klarer, nämlich ohne Gegenstimme mit einer Enthaltung wurde die Revisionskommission, Tini Tortelini (verdeckt neben Luftpirat) und Bruder Nudelwasser (nicht anwesend) gewählt. Eine Stimme war leider ungültig.

Nun kann es mit voller Fahrt in die nächsten vier Jahre gehen.

Ein wichtiger Schritt ist also getan. Aber dieser Schritt wäre nicht viel wert ohne die 5000 Pastafari, die inzwischen unsere Seite auf Facebook geliked haben, ohne die vielen, die einfach nur Sympathisanten sind, ohne alle die, die unsere Arbeit und unseren Erfolg erst möglich machen. Wir wären nichts ohne sie.

Ein großes Danke deshalb nicht nur an die Vereinsmitglieder, sondern an euch alle da draußen. Mögt ihr uns weiter die Treue halten und uns, wie bisher, unterstützen, wenn wir eure Hilfe brauchen.

RAmen






Bruder Spaghettus liest, kontrolliert von der alten Revisionskommission, Luftpirat und Tini Tortelini, alle Stimmmails vor. Elli Spirelli und Cpt. Nodus zählen mit und verkünden, nachdem sie Übereinstimmung in ihren Listen festgestellt haben, das Ergebnis. 


14.05.2015

Das Wort zum Freitag - Warum wir heute Piratendankfest feiern



An manchen Tagen, holde Piraten und tapfere Freibeuterinnen, steht schon lange fest, was zum Wort zum Freitag kommt. Heute ist wieder so ein Tag:

Piratendankfest? Noch nie gehört, wird sich mancher jetzt sagen. Kein Wunder, es wurde eben erst (wieder-)entdeckt. Aufmerksame Leser dieses Blogs wissen, wie es dazu kam.

Elli Spirelli hatte eine sinnreiche Abhandlung über das gegenwärtig an diesem Tag gefeierte Pfingsten verfasst. Dieses christliche Fest ist jedem ein Begriff. Die wenigsten werden aber wissen, auch hier haben die Christen nur ein bereits existierendes Fest anderer übernommen und mit ihren religiösen Phantasien neu gestaltet. In dem Fall war es, wie Elli festgestellt hatte, das Schawuot, einstmals ein  Erntedankfest der Juden.  Als alte Piratenbraut war ihr sofort klar, wenn die Christen das nur von anderen geklaut hatten, wird es höchste Zeit, nun unsererseits dieses Fest zu kapern. Nur wie? Sie hatte um eure Ideen gebeten und Bruder Al Dente gab den entscheidenden Anstoß:

Na, machen wir doch einfach wieder das draus, was es mal war: 'n Erntedankfest! Was könnte man denn gleich mal ernten zu dieser Jahreszeit? Rum, äh Ruhm vielleicht oder mal zur Abwechslung Dank (für die Frühjahrsbestellung zum Beispiel - nein, nicht die bei Neckermann, die auf den Feldern natürlich)oder brüllendes Gelächter, das all die Religioten dieser Welt an diesem Tage ernten sollten. 

Ich war sofort begeistert: Danke für die Idee. Die lässt sich gut verarbeiten. ;) Ja, da ergibt sich regelrecht eine logische Beweiskette. Dank deiner Erkenntnis, dass es um diese Zeit noch nicht recht was ernten gibt, müssen wir also vom herkömmlichen Erntedank abrücken. Was aber könnte dann gemeint sein? Es muss sich doch jedem sofort erschließen: Den Dank für die Ernte, die die tapferen Piraten nach ihrer ersten Frühjahrskaperfahrt mit nach Hause bringen. Wer wollte sich dem erdrückenden Indiz verschließen. Deshalb lasst uns in Zukunft nicht mehr Pfingsten, sondern Piratendank feiern. :)


Mancher wird nörgeln und sagen, für uns als einzige wissenschaftliche Religion ist das nicht Beweisführung genug. Es fehlt noch die entscheidendePlausibilitätskontrolle. Richtig. Aber wie sollte die ein Problem sein? Selbst Christen werden zugeben müssen, unsere Begründung ist so viel mehr plausibler als ihre, dass man schon zwingend von Wahrheit sprechen muss. 

Vergleichen wir. 
Auf der einen Seite die Geschichte von tapferen Piraten, die, nach der ersten erfolgreichen Kaperfahrt nach der Winterpause, im Frühjahr beladen mit dem so dringend nötigen Proviant für die Familien, mit Süßigkeiten für die Kinder, mit hübschen Kleidern und Schmuck für die Frauen und mit Rum- und Weinfässern für die Männer, jubelnd im Heimathafen begrüßt wurden. Wer wollte zweifeln, dass dieser Jubel sich zum Fest, zum Piratendankfest, steigerte und Tradition wurde. Wer würde da nicht absolut sicher werden, wenn er erkennt, hier schließt sich ein naturgegebener Kreis zum Fest der letzten Kaperfahrt im Jahr, zu unserem Nudligen Lichterfest Weinachten.  


Nun die Geschichte der Christen. Da opfert ein gedreifachter Gott ein Drittel(Sohn) von sich am Kreuz, nur weil die anderen zwei Drittel (Vater und Heiliger Geist) so die Strafe der Erbsünde von den Menschen nehmen wollen. Eine Strafe, die der Gott mit multipler Persönlichkeitsstörung selbst verhängt hat, die er also auch selbst ohne jeden Hokuspokus einfach wieder zurücknehmen könnte. Das klingt doch völlig abgefahren, ließe sich aber immerhin noch erklären, wenn der gedreifachte Gott masochistische Tendenzen hat und zwei Drittel sich einfach köstlich darüber amüsieren, das letzte Drittel zu foltern und zu töten. Weiter ließe sich so auch erklären, warum die zwei Drittel das eine Drittel dann doch wiederbelebt haben. Nee, nicht wegen drückender Gewissensbisse. Die brauchten einfach wieder ein Opfer für weitere Masospielchen. Davon erfahren wir nur nichts mehr, weil sich die Drittel seither überhaupt nicht mehr zeigen oder äußern. 



Aber wenn dann noch ein Drittel dieses Gottes als Schnaps gebrannt und aus einer Taubenflasche als Heiligergeist über die Leute geschüttet wurde, ist dies doch einfach grenzenlos absurd und unglaubwürdig. Daran ändert sich auch nichts wenn man weiß, dass dieser Heilige Geist noch heute gebrannt und, allerdings in normalen Flaschen, für 2,99 verkauft wird. 


  
Deshalb, liebe Pastafari, können wir nun behaupten, auch höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen zu genügen. Wir können nun behaupten, es gibt in diesen Tagen nur eine Wahrheit und nur ein Fest:

07.05.2015

Das Wort zum Freitag - Das FSM in der Schule



Zu diesem Thema hatten wir erst kürzlich eine, nein zwei Nachrichten, liebe Gemeinde.
Aller guten Dinge sind aber drei. Hier kommt die nächste.

Stefan, der LER-Lehrer und ich haben eine Unterrichtsstunde über das FSM entworfen, die wir hier allen, vor allem natürlich allen Lehrern gern zu Verfügung stellen. Wer noch weitere Infos braucht kann sich gern an uns zur weiteren Beratung wenden. Außerdem senden wir gern auch Flyer, z.B. mit den 8 ALMWs, oder unsere CD als Preis für die Preisfrage am Ende der Stunde an die jeweilige Schule.

Diesen Entwurf wird es demnächst mit weiteren Materialien auf unserer Seite

pastafari.eu unter Propaganda zum Download geben.

Möge das Monster zur besseren Bildung unserer Kinder beitragen.

 Unterrichtsentwurf
zu einer Einzelstunde „Fliegendes Spaghettimonster“

Einstieg: Video: Bruder Spaghettus sagt die Wahrheit 6:57 –
Schüleraufgabe: Wer sagt denn da die Wahrheit? 2 min

Weiter: Video: Schilderstreit in Templin 2:34 (für die Region Brandenburg) 3 min

Video: Sat1 Bericht (überregional) 4:00 https://youtu.be/l1FO84ANxNo
Möglichkeit: auf Monstergruß (Gebetshaltung) eingehen

Video: Science Busters: https://youtu.be/Zjcu3rzzioY 4:44 5 min

Fragen klären, Anmerkungen der Schüler zulassen →
Verweis auf Evangelium des Fliegenden Spaghettimonsters S. 9:
„Aufmerksame Leser werden im Text zahlreiche Lücken und Wider-
sprüche finden; vielleicht sogar dreiste Lügen und Übertreibungen“
→ Pflicht zum ständigen Zweifel 5 - 8

8 ALWMs vorlesen lassen, evtl. bei Bedarf mitkommentieren 5-10
– möglicher Vergleich mit 10 Geboten
(Flyer mit den 8 ALMWs werden auf Wunsch zugesandt)

Spaghettimonster in Kunst und Kultur
- Im Namen der Nudel ( ggf. als Mitsingversion) 2:47
Möglichkeit: RAmen und Jollyfish erklären 3 min

Sichtung des Spaghettimonsters – Hamburgfilm 0:20
https://youtu.be/Bv0WdH0MRao
Abschluss: Preisfrage: Was ist am wichtigsten für einen Pastafari? 3 min

Didaktische Reserve – keine Dogmen (was ist ein Dogma)
- Wiederholung „Im Namen der Nudel“ gut für die Stimmung. 3 min
- Das Spaghettimonster in der Popkultur 3 min

- Flying Spaghetti Monsters 2:10 (engl)
mit Übersetzung durch Lehrer 3 min
https://youtu.be/g1jJ-ttrSd8

Rahmenplanbezug Brandenburg: S.30 Kontroversität, S. 37 TS 3.2 (Rolle von Bedürfnissen, Wünschen und Verzicht in versch. Religionen) S. 39 TS 5.2 (Zusammenhang von bestimmten Lebensweisen und religiösen oder weltanschaulichen Bedeutungen.

S. 40 TS 6.1 Verschiedene Vorstellungen von Zukunft der Welt (8 ALMWs als Handlungsanleitung für eine zukünftige Welt)

weitere Infos unter www.pastafari.eu

30.04.2015

Das Wort zum Freitag - Kleine Freuden



Kleine Freuden, so heißt es, machen das Leben lebenswert. Aber warum sind es dann kleine Freuden? Ist es überhaupt sinnvoll, Freuden in groß und klein einzuteilen? Oft hörte ich sagen "Damit hast du mir eine große Freude gemacht", "Damit hast du mir eine kleine Freude gemacht" jedoch noch nie. Vielleicht, weil alle Freuden Freude machen und diese Einteilung nicht so sinnvoll ist?

Ich hatte in der letzten Woche einige Freuden und konnte so auch eine schlechte Nachricht gut wegstecken. Von zwei dieser Freuden, die mit unserem geliebten Monster zu tun hatten, möchte ich euch heute berichten.

Da war zuerst der Uli aus Bayern. Ja, wir kannten uns schon über Facebook, aber wie würde es mit dem ersten richtigen Aufeinandertreffen laufen, wenn Uli hier zur Messe kommt? Nein, ich habe mir nicht wirklich große Gedanken gemacht, aber ich brauchte hier irgendwie ´ne Einführung. ;)




Hätte ich mir auch nicht machen brauchen. Es war alles fein. Das Monster hatte zusammen geführt, was zusammen gehört. Die Messe war gewohnt lustig-ernsthaft und weil Uli noch Zeit hatte, gabs dann auch noch Spaghetti mit Tomatensoße. Während ich die kochte, machte Uli das Lagerfeuer an und beim Bier hatten wir einen schönen Abend. 



Bis zum nächsten Mal!

Gestern war es ein Brief, der mir Freude gebracht hat. Dr. Napoli, wie Uli ein langjähriges Vereinsmitglied, hatte ihn mir geschickt. Ich war begeistert. Nicht nur von der tollen Aktion, auch von den kleinen "medizinischen" Beigaben. Aber lest selbst.








Wer mehr Infos zur Sache möchte, findet die hier.