21.07.2016

10 Jahe KdFSMD e.V. - Wir feiern und laden euch ein



Am 16.09.2006 trafen sich neun Vertreter der Gemeinden Berlin, Barnim und Uckermark in Templin und gründeten den Verein "Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Berlin-Brandenburg e.V." der dann auf Bitten vieler Pastafari aus anderen Bundesländern zum "Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland e.V." wurde.
Von den Gründungsmitgliedern sind heute nur noch vier aktiv, aber inzwischen haben wir fast 300 Mitglieder deutschlandweit. Auch sonst hat sich viel getan. Wir sind als Verein Mitglied der gbs geworden, haben unseren ersten Prozess um die Gemeinnützigkeit unseres Vereins gewonnen und führen noch zwei weitere Prozesse zur weltanschaulichen Gleichberechtigung der Pastafari. Wir haben fünf Paare getraut und ein Baby getauft. Wir haben unsere Feiertage vom Christentum zurück gekapert, sie mit Leben und Geschichten erfüllt und dazu eine CD produziert. Wir haben uns an Demonstrationen beteiligt und selbst welche gemacht, wir haben massenweise Nudelmessen gehalten, auch auf Humanisten- und Kirchentagen, wir haben die wohl erste Kirche des FSM weltweit geweiht, unsere Nudelmessenhinweisschilder aufgehangen und zumindest auf dem Passbild der Fahrerlaubnis unserer piratige Kopfbedeckung bekommen. Immer aufmerksam, zunächst zweifelnd dann mit immer mehr Verständnis von Presse, Rundfunk und Fernsehen begleitet. Wir haben richtig was erreicht.

Es wird Zeit, das zu feiern.

Wir laden euch dazu

am 17./18. September 2016 nach Detmold ein.

Dort haben wir in der Jugendherberge Vierbettzimmer reserviert und ein für euch hoffentlich interessantes Programm zusammengestellt.

Übernachtung und alle Programmpunkte gibt es für 30,- Euro pro Person. Das ist nicht nur knallhart kalkuliert, da haben wir sogar noch was aus der Beitragskasse genommen. Kleines Frühstück ist inclusive, für die restliche Verpflegung ist jeder selbst verantwortlich.

Wer mit uns feiern möchte, bitte ein Mail an


Schickt uns mit der Anmeldung Namen, Adresse und Geburtsdatum. Das braucht die Jugendherberge, wer über 27 ist, muss mehr bezahlen. Bei uns gilt aber natürlich für alle ein Preis.
Anschließend bekommt ihr von uns eine Bestätigung (falls noch Betten frei sind) und die Kontoverbindung zum Überweisen des Teilnehmerbeitrages.

Und nun das, was euch wohl am meisten interessiert, das Programm. Wir hoffen, es gefällt euch.

Sonnabend, 17.09.16

Bis 14:00          Anreise und Bettenbelegung

15:00 Uhr         Gemeinsames Kennenlernen in der Jugendherberge

16:30 Uhr         Ausflug zur Adlerwarte

17:00 Uhr         Empfang beim Bürgermeister oder Stellvertreter.

                        (ist angefragt. Sollte das klappen, wir die Adlerwarte auf                                   Sonntag verschoben)

18:00 Uhr         Abendessen am Grillplatz )*

19:30 Uhr         Carsten Frerk: "Kirchenrepublik Deutschland"
                        
eine szenische Inszenierung (70 Minuten) mit Fotos, Grafiken                           und Videos(bereits sicher)


21:00 Uhr         Lagerfeuer mit Konservenmusik und Feuershow von
                        Sophie Rolling Seas und Erik Eliche

Schlechtwettervariante: Wir ziehen den Vortrag vor und ziehen anschließend in den "Neuen Krug" zum Abendessen und Ausklang. 




Sonntag, 18.09.16

9:00 Uhr         Frühstück, wir holen Brötchen, Butter und Marmelade, Käse und                         Kaffee, für den Rest ist jeder selbst verantwortlich

11:00 Uhr       Prozession als Demonstration von der Christuskirche zum                                   Marktplatz (ca. 15 min)
                      Dort Nudelmesse                      Demo ist angemeldet, Einzelheiten müssen noch mit der Polizei

                      abgesprochen werden.

                      vorher/nachher Pressegespräch mit WDR/Lokalradio und                                   regionaler Presse

13:00 Uhr       Fahrt zu den Externsteinen (alternativ Adlerwarte, falls die am                          Sonnabend wegen Bürgermeisterempfang ausfallen sollte)



15:00 Uhr      Abreise


)* Die Jugendherberge stellt alle Utensilien zum Grillen, Holzkohle, Besteck etc. Wir müssen aber das Fleisch von ihnen nehmen – aus hygienischen Gründen und weil das Gesundheitsamt überprüft, falls es eine Vergiftung oder sonst was gibt. Das heißt: für 7.30 € pro Person gibt es ein Würstchen, ein Hackfleischpad (Burger), Salat und Brot. Wenn wir weiteres Fleisch wollen, müssen wir es bei ihnen bestellen.  Je nach Art des Fleisches noch einmal 3.50 € pro Person. Sollte es regnen, gäbe es Möglichkeiten, im Trockenen zu grillen.


Und nun ran an die Tasten. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Wer nicht das volle Programm möchte oder seine Übernachtung selbst organisieren, kann das natürlich auch. Allerdings müssen dann sämtliche Kosten komplett selbst getragen werden, auch die für die einzelnen Programmpunkte.

Wir freuen uns schon riesig auf dieses Highlight und natürlich auf euch.





14.07.2016

Das Wort zum Freitag - 10.000


Hurra,  wir haben die 10.000er Marke geknackt

Das ist weit mehr als nur eine Zahl. Ohne euch und eure Unterstützung würden wir wohl öfter mal auf der Bandnudel stehen.
Aber so gehts flott voran. Auch die Zahl der Vereinsmitglieder steigt beständig. Da werden wir bald die 300er Marke überschreiten.

Außerdem bewegt sich was auf Gemeindeebene. Nach der Nudelmesse zum Katholikentag in Leipzig hatten sich Pastafari, die eine Gemeinde aufbauen wollen, in eine Liste eingetragen. Ein erster Treff wurde organisiert und es sind immerhin neun Leute erschienen.



Die haben dann auch gleich Nägel mit Köpfen gemacht. Eine Facebookseite ist schon im Netz und eine Webseite kommt noch. Vor allem aber gibt es ab sofort einen regelmäßigen Pastafaristammtisch.
Der ist an jedem dritten Dienstag im Monat  um 19:00 Uhr im Nudelnerd in der Karl - Liebknecht - Str. 101 oder gleich nebenan beim Inder. Dort wird nicht nur getrunken und gegessen, sondern natürlich auch diskutiert und es werden Aktionen besprochen.
Alle Pastafari und Neugierige sind herzlich willkommen.


In München, wo wir auch eine Nudelmesse zur Gründung einer Gemeinde nutzen wollten, lief es nicht ganz so glatt. Aber nun ist auch dort der Termin für ein erstes Treffen klar.
Alle, die Interesse haben ein Gemeindeleben aufzubauen, treffen sich am Freitag, d. 22.07.2016 ab 19:00 Uhr im "Wirtshaus im Oberbräu", 85570 Markt Schwaben, Marktplatz 25.

In Berlin halten wir ja schon seit Jahren unsere Nudelmessen. Hier wird nun darüber nachgedacht, eventuell  zusätzlich einen regelmäßigen Sonntagsbrunch oder etwas in der Art einzurichten.

Vielleicht ziehen ja noch andere Städte mit?
Wir helfen euch gern.

Möge unsere Schar weiter so wachsen und gedeihen.

07.07.2016

Das Wort zum Freitag - Aberglaube im Fußball

Eine Art Fußball wurde schon im 17. Jhdt in Florenz gespielt

Nun spielen sie wieder.

Aber sie rennen nicht nur hin und her, hauen sich die Beine weg und nehmen den Kopf als drittes Bein zum Toreschießen, nein, sie treiben auch sonst ganz seltsame Sachen.

Vielleicht kommt es von den Kopfbällen, vielleicht liegt es daran, dass Fußball älter ist, als gedacht, es haben sich eine ganze Reihe merkwürdiger Rituale entwickelt, die den Sieg beim Bälleschubsen bringen sollen. Erstmals hatte ich davon gehört, als berichtet wurde, wie ein Trainer heimlich eine Münze auf dem Platz des Gegners in den Rasen drückt, um dort zu gewinnen. Bestechung kann`s nicht sein, es reicht auch ein Cent. Es kann sich nur um Aberglauben handeln

Aber das ist nicht der einzige Fall. Manche wechseln das Trikot nicht, wenn sie mal gewonnen haben, andere essen kein Hühnerfleisch, tragen zu kleine oder zu große Fußballschuhe, rasieren sich nicht mehr oder wechseln das Trikot nicht, tauschen ihre Zahnpasta, tragen ein Kondom an den Füßen oder verspritzen Nonnenwasser.

Da scheint jeder sein eigenes Ding zu machen. Fast jeder.
Mir ist aufgefallen, dass viele Fußballer ein Geste machen, die immer ziemlich gleich aussieht: Finger werden zusammen gelegt, dann zeigen sie erst nach oben, dann nach unten, dann nach rechts und dann nach links. Oder war es erst nach links und dann nach rechts?

Was hat das zu bedeuten? Hatte für diese Spieler die Fitnessabteilung so einen Art Akupunktur mit den Fingern erfunden? Aber müsste das dann nicht, ähnlich wie Doping, verboten werden?

Also musste es wohl etwas anderes sein, und es musste eine Erklärung geben, warum so viele Spieler die gleiche Geste machen.

Sollten die Finger an der Stirn darauf hinweisen, dass dort die beste Stelle für den Kopfball ist? Gut möglich. Eindeutiger schien mir die Richtung nach unten. Da konnte es sich nur um eine Aufforderung an den Darm handeln, doch unbedingt durch zu halten. Verständlich. Wer will schon gern über´s ganze Spielfeld schreien: "Schiedsrichter, ich muss mal kacken". So wird es allen Fußballern gehen, nicht nur manchen. Das könnte die Gleichartigkeit der Beschwörungsformel erklären, denn auch das Tippen auf die Schultern könnte etwas sein, was für alle Spieler gilt. Sie wollen sich so daran erinnern, eine gerade Körperhaltung anzunehmen.

Aber etwas stimmt noch nicht. Wenn es so wäre, dann würden das doch alle Spieler machen und nicht nur manche. Um sicher zu gehen habe ich mal im Lexikon des Aberglaubens nachgeschlagen und dort gefunden:

"Beim Geisterbeschwören berühren wir zuerst die Stirn. Wir denken an den Luftgeist, Herrscher des Himmels, der über allem steht.
Dann geht die Hand nach unten. Wir denken an den Erdgeist, der sich ganz nach unten begeben hat und dort für uns zu Gras geworden ist. Er kam in einem Stall zur Welt, als Kind armer Eltern und er stieg tief hinab in das Erdreich, um mit starken Wurzeln am dritten Tage als Rasen aufzuerstehen.
Zum Schluss geht die Hand ganz nach links und nach rechts. Der Geist des Sieges erfasst uns ganz, er hüllt uns wie in einen Mantel und schützt uns mit seiner Macht und seiner Wut vor dem Verlieren."

Ein gute, ein vernünftige Erklärung. Was aber, wenn Spieler zweier Manschaften den gleichen Geist beschwören? Wie soll sich der Geist entscheiden? Muss er sich zerreißen?
Ist es gar vermessen von den Spielern überhaupt noch zu spielen, wenn sie die Geister angerufen haben? Müssten sie dann nicht über Sieg und Niederlage ein Geistergericht entscheiden lassen?

Müsste dann die FIFA, UEFA oder wer auch immer nicht erst recht solche Geisterbeschwörungen verbieten? Die würden ja das ganze schöne Geschäft mit dem großen Geld völlig versauen. Wer kauft sich schon teure Eintrittskarten für eine Verhandlung von unsichtbaren Geistern? Wer weiß auch, ob die überhaupt bereit wären, dazu ins Stadion zu kommen?

Jetzt, mitten beim Schreiben, fällt es mir endlich wie Schuppen von den Augen. Ich habe die Lösung. Meine ganze Recherche, meine ganzen Gedanken waren völlig umsonst. Alles war reine Zeitverschwendung. Es liegt doch ganz klar auf der Hand. Diese Zeichen sind völlig bedeutungslos, sie haben nicht die geringste Wirkung.

So erklärt sich alles. Warum Sieg und Niederlage bei Fußballspielen nicht einfach von der Anzahl der Beschwörungszeichen abhängt und warum die Schnelligkeit der Geste, die genaue Fingerhaltung, die Weite der Ausholbewegung usw. keine Vorhersage über den Ausgang eines Spieles zulassen.
Die wirken einfach nicht. Nicht im Stadion oder sonst irgendwo. Deshalb sind sie auch nicht verboten. Soll doch jeder zur Belustigung der anderen beitragen, wie er möchte.

02.07.2016

Seine Schöpfung




Was kann ein gläubiger Pastafari besseres tun, als all die Schönheit, die um uns ist, zu betrachten und zu teilen. Dies alles ist SEIN Werk, dies ist SEINE Schöpfung und wo könnten wir IHM besser begegnen, ES besser preisen als damit, diese zu achten und zu beachten. Nie und nimmer kann soviel Schönheit, soviel Erhabenheit das Werk zufälliger Evolution sein, wie es wertelose Gottlose behaupten.

Zeigen wir den Ungläubigen diese Schönheit, machen wir ihnen klar, wie sie in   der Kunst, der Wissenschaft, der Philosophie aber vor allem in der Natur und in uns selbst zu finden ist. Nur der wahren Erkenntnis völlig Unfähige könnten ES dann noch verleugnen.