26.03.2015

Das Wort zum Freitag - Ketzerisches Münster



Früher, in den Zeiten, als das Recht noch nach den Werten des Christentums gesprochen wurde, hätte man ihnen alles Fleisch mit glühenden Zangen von den Knochen abgerissen, dann Gurgel und Herz mit glühenden Eisen durchstoßen und anschließend in Eisenkäfige als abschreckendes Beispiel an den Kirchturm gehängt,  die ketzerischen Ratsherren und -frauen von SPD, Grünen, Linken und  der FDP der Stadt Münster.

Verdient hätten sie es, ja, auch aus unserer Sicht. Wollten wir doch, bezugnehmend auf die Förderung des Katholikentages, im gleichen Jahr auch unseren Pastafaritag von der Stadt mitfinanzieren lassen. Ein schwerer Schlag für uns, wenn wir das nun nicht mehr können.


Aber, Monster sei Dank, bleiben uns noch genügend Sonderrechte, die gesetzlich garantiert sind und die uns nicht einfach ein paar Religionsfeinde vermiesen können. Richtig lang ist die Liste.


Erste kleine Erfolge haben wir ja schon zu verbuchen. Unsere Nudelmessenhinweisschilder hängen immer noch, wenn auch nicht so, wie wir möchten.


Auch im Kampf um unsere weltanschauliche Kopfbedeckung gibt es gute Nachrichten. Ein Pastafari hat bereits die Mitteilung bekommen, dass sein Dreispitz als solche anerkannt wird und er demnächst seinen entsprechenden Ausweis bekommen wird. Mehr davon, wenn er den hat.


Militärseelsorge, nun haltet euch fest, haben wir auch schon in Arbeit. Ja, es gibt bereits einen Offizier der Bundeswehr, der jeden Freitag 10 Uhr einen Nudelmesse in seinem Büro hält und andere Soldaten dazu einlädt. Ein offizieller Antrag auf pastafarianische Militärseelsorge ist in Arbeit. Auch davon mehr, wenn der eingereicht wurde.


Bei allen anderen Privilegien haben wir noch Nachholbedarf. Na gut, auf Genehmigung des Schächtens nach § 4a II TierSchG können wir gern verzichten. Ebenso auf Tanzverbot an stillen Feiertagen.


Andere sind hingegen auch für uns unverzichtbar.

Ganz wichtig ist die Insolvenzunfähigkeit. Die gibt, verbunden mit dem Vollstreckungsschutz, ein unschätzbares Gefühl der Sicherheit, falls doch mal eine Kaperfahrt mehr kostet als einbringt. Vor allem, wenn dann auch noch Staatsleistungen in hohem Maße an uns fließen.

Erhöhen können wir dieses Gefühl noch durch Wahrnehmung des Parochialrechts. Damit würden alle, die sich zum Pastafaritum bekennen, zwangsweise Mitglied unserer Kirche werden. Wenn wir dann noch das Besteuerungsrecht dazu nehmen und der Staat im Rahmen der Gleichbehandlung die gleich für uns mit einzieht, gehen wir finanziell goldenen Zeiten entgegen.


Aber auch rechtzeitige Nachwuchsarbeit ist wichtig, also ein klares Bekenntnis zum pastafarianischen Religionsunterricht. In die gleiche Rubrik fällt das Recht, Rundfunkräte in die Medienanstalten zu senden. Auch das Recht, eben solche Beiräte in den Ethikrat des Bundestages zu senden, in Jugendhilfeausschüsse und andere.


Die Dienstherrenfähigkeit, verbunden mit kirchlichem Sonderarbeitsrecht wäre auch nicht zu unterschätzen.


Ihr seht, wir haben noch viel Arbeit vor uns. Damit ihr seht, wie gewaltig die ist, nachfolgend mal einen Überblick.


Oder wäre es vielleicht doch besser, die Gleichbehandlung zu erreichen, indem alle diese Privilegien komplett aufgehoben werden?



Rechtsfolgen aufgrund einzelner Gesetze („Privilegienbündel“):
  • Verfassungsrecht:
    • Anspruch auf Einrichtung von Religionsunterricht (Art. 7 Abs. 3 GG)
    • Recht auf Erhebung der Kirchensteuer (Art. 137 VI WRV)
    • Anspruch auf Staatsleistungen (Art. 138 I WRV)
    • der Sonntag und die staatlich anerkannten christlichen Feiertage sind gesetzlich geschützt (Art. 139 WRV)
  • Bundesrecht:
    • Ausnahmen im Hinblick auf das Arbeitsrecht, insbesondere das Arbeitszeitrecht (§ 7 IV ArbZG; § 7 IV ArbZRG, § 21a III JArbSchG)
    • Ausnahme kirchlicher Betriebe vom Antidiskriminierungsgesetz (§ 9 AAG)
    • besondere Steuerbefreiungen (§ 13 I 16 ErbStG, § 3 Nr. 6 GewStG, § 3 I 4-6 und § 4 GrStG, § 5 I 9 KStG, § 4a I UStG)
    • Annahme von Spenden für kirchliche Zwecke (§ 54 AO)
    • Recht auf Beisitzer in der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (§ 19 II 8 JuSchG)
    • Berufung von Mitgliedern in den Deutschen Ethikrat des Bundestags (§ 4 I EthRG)
    • Berücksichtigung beim Erstellen von Bauleitplänen (§ 1 VI 6 BauGB)
    • Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe (§ 75 III SGB VIII)
    • Versicherungsfreiheit der Geistlichen in der Kranken- und Rentenversicherung (§ 6 I 4 SGB V; § 5 I 2 SGB VI)
    • Verbot der Beschimpfung von Inhalten religiöser Bekenntnisse oder Kirchen („Gotteslästerungsparagraph“ - § 166 StGB)
    • strafrechtlicher Schutz von Amtsbezeichnungen, Titeln, Würden, Amtskleidungen und Amtsabzeichen (§ 132a III StGB; § 126 I 2 OWiG)
    • Recht auf die medizinisch nicht erforderliche Beschneidung männlicher Kinder (§ 1631d BGB)
    • Genemigung des Schlachtens ohne Betäubung, Schächten (§ 4a II TierSchG)
    • Ausnahme religiöser Feiern von Verboten und Auflagen des Versammlungsgesetzes (§ 17 VersG)
    • Vertretung eines Kriegsdienstverweigerers vor den Ausschüssen (§ 11 KDVG)
    • Vorschlagsrecht im Hinblick auf die Unabkömmlichkeit von Wehrpflichtigen (§ 13 II 2 WPflG; vgl. § 16 II 2 ZDG)
    • Übermittlung von persönlichen Daten sowie Meldedaten seitens des Staates (§ 15 IV BDSG, § 19 MRRG, Landesmeldegesetze)
  • Landesrecht:
    • Sendezeiten für religiöse Sendungen (§ 42 RStV)
    • Berufung von Mitgliedern in Rundfunkräte, Verwaltungsräte und andere Aufsichtsgremien der Rundfunkanstalten (Rundfunkstaatsverträge)
    • Tanzverbote, Demonstrationsverbote und Veranstaltungsverbote an stillen Feiertagen (Feiertagsgesetze)
    • Erziehung der Jugend zu Gottesfurcht an den öffentlichen Grund-, Haupt- und Sonderschulen, sogenannte „christliche Gemeinschaftsschulen“ oder „Simultanschulen“ (div. Landesverfassungen und Schulgesetze)
    • Anbringen von Kruzifixen und Kreuzen in Schulen, Gerichtssälen und anderen öffentlichen Gebäuden (z.B. Art. 7 Abs. 4 BayEUG)
    • gebührenpflichtige Entgegennahme von Kirchenaustritten bei Standesämtern und Amtsgerichten (Kirchenaustrittsgesetze)
    • Errichtung und Änderung kirchlicher Stiftungen (Stiftungsgesetze)
    • Anlegen und Unterhaltung von Friedhöfen in eigener Verwaltung
  • Staatskirchenverträge (Konkordate):
    • Erhalt von Dotationen zur Finanzierung kirchlicher Behörden und Amtsträger (z.B. Besoldung der Pfarrer und Bischöfe)
    • staatliche Finanzierung der Ausbildung von Religionslehrern und Priestern an theologischen Fakultäten
    • Besetzung von Konkordatslehrstühlen auch außerhalb der theologischen Fakultäten
    • staatliche Finanzierung der Seelsorge in Militär, Polizei, Strafanstalten und Krankenhäusern
    • Renovierung von Gebäuden in Kirchenbesitz mit öffentlichen Mitteln
    • öffentliche Förderung kirchlicher Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser, Altenheime sowie der Wohlfahrtsverbände Caritas und Diakonie
Liste übernommen von http://gbs-koblenz.de/kirchenprivilegien







19.03.2015

Das Wort zum Freitag - Kunst mit der Nudel

Pastasutra

Bisher, liebe Schwestern und Brüder, haben wir einen wichtigen Aspekt des Pastafaritums etwas vernachlässigt. Unser Religion ist nicht nur die nahrhafteste, nein, sie ist auch die kunstvollste.

Besonders schön finde ich, dass von Seiner klaren Botschaft nicht nur Pastafari, sondern immer mehr Menschen, oft völlig unbewusst, erfasst werden. Ein schönes Beispiel ist eine Ausstellung, die nun im Kunstraum Dellbrück eröffnet und bis zum 28.04.2015 zu sehen sein wird.


Collyrae Lucidae.

Das Leuchten der Nudeln.
Scanographien im Dialog.
Von Hartmut Abendschein (Bern) und Georg Raabe (Köln)

Elisabeth Wandeler-Deck (Zürich) liest aus dem Text zur Kunst “Ein Fonduekoch geworden sein”


Für alle, die sich aufraffen und bei der Vernissage dabei sein werden, gibts noch eine kleine Überraschung. Ihr werdet gratis mit Yum Yum Nudelsuppen bewirtet.









Aber nicht nur in der bildenden Kunst hinterlässt das Pastafaritum Spuren. Nein, ich spreche jetzt nicht von unserer pastafarianischen Festtagsmusik. Ich spreche von Gebeten.


Vor einiger Zeit hatten wir euch gebeten, uns eure zuzuschicken. Die meisten haben das gleich per Facebook öffentlich getan. Pirat Dirk aus Stuttgart hat sie uns per Mail geschickt. Die hatte ich schon vergessen, nun bin ich wieder auf sie gestoßen. Danke, Dirk, damit hast du sicher vielen eine Freude gemacht.


1.

Spaghettimonster, fliegendes,
mach Segen drauf auf was ich ess.
Und was ich trink, das muss auch sein,
mach da auch Deinen Segen rein.
Ramen!

2. In Dankbarkeit so sitz' ich hier,

bei Pasta und bei kühlem Bier.
Spaghettimonster sorg' dafür,
dass dieses Mahl nun munde mir.
Ramen!

3.

Für diese Speis und diesen Trank,
sagt dem Spaghettimonster Dank!
Bevor wir nun hier gleich verrecken,
lasst und das Ganze jetzt mal schmecken.
Ramen!

4.

Der Smutje hat in der Kombüse,
nicht nur gekocht und zubereitet,
er hat vielleicht auch mal Gemüse,
egal was es auch sei, begleitet,
vom Segen uns'rer Nudelmacht,
die uns hier hungrig sammeln lässt,
zu uns an diesen Tisch gebracht
nun feiern wir ein Pastafest.
Drum haut jetzt rein und denkt daran,
Spaghettimonster, schau auch drauf ,
dass jede Frau und jeder Mann,
nur seine Portion isst auf.
Ramen!

5.

Jetzt tretet vor den Schöpfer hier,
der tut Euch auf, denkt auch ans Bier,
so dass gestärkt ein jeder Mann,
dem Schöpfer dafür danken kann.
Oh Nudligkeit, in Deinem Namen,
heisst es "legt los" gleich nach dem Ramen!

6.

Im Nudelteig liegt Wahrheit drin,
weshalb ich immer ehrlich bin.
Vom Gerstensaft, genannt auch Bier,
wird manchmal ziemlich schwummrig mir.
Das zeigt mir welche große Kraft,
an mir hier wahre Wunder schafft.
Spaghettimonster sei bedankt,
auch wenn mein Schritt schon etwas wankt,
dass in der kommend kalten Nacht,
ich spür' der großen Nudel Macht.
Um nur für Dich in allen Ehren,
die Pastafaris zu vermehren.
Und soll ich nicht, dann zieh ich an,
zum Schutz den kleinen Nudelmann.
Doch jetzt, ich hätt es fast vergessen,
lasst uns zuerst mal etwas essen.
Ramen

16.03.2015

Moses, Jesus, Mohammed und das Fliegende Spaghettimonster



unter diesem Titel wurde ein Podiumsgespräch im Rahmen des Runden Tisches Toleranz angekündigt, das morgen im Waldhof Templin statt findet.
Veranstalter ist der Templiner "würdevoll leben e.V.", Gesprächsleiter der Theologe Pfarrer Eisentraut und der Religionspädagoge Torsten Finger, Vorsitzender des obigen Vereins.

Eingeladen wurden Vertreter der Templiner Kirchen, aber auch der HVD und natürlich ich. Wie das Podiumsgespräch genau laufen soll und wer alles teil nimmt, ist noch nicht klar. Ich lasse mich einfach überraschen. Vielleicht klappt es ja tatsächlich, mal miteinander statt übereinander zu reden.

Es tut sich also was in Templin, ganz schön was, sogar.


Das Spaghettimonster hat es hier bis in den Unterricht geschafft. Die Templiner Schule am Egelpfuhl, konkret der LER-Lehrer dort, hat mich in seinen Unterricht eingeladen. Die Klasse war prima vorbereitet, der Lehrer hatte voll den Durchblick, es waren zwei tolle Stunden in seinen sechsten Klassen. "Im Namen der Nudel" war der erklärte Hit, der sogar schon mitgesungen wurde, die Kids waren neugierig interessiert und zum Schluss, nach dem Gruppenfoto mit FSM, musste ich sogar Autogramme auf unsere Flyer mit den "8 ALMW´s" geben.

Im Schulhaus erwischte uns noch seine Kollegin und hat mich heute für ihre Klasse eingeladen. Weil es etwas plötzlich kam, waren die noch nicht vorbereitet. Das war zu merken, aber letztlich waren sie doch (fast) alle mit Interesse dabei und auch das Erinnerungsfoto wollten sie haben.
Leider darf ich diese Fotos nicht einstellen, wir hätten erst alle Eltern befragen müssen, was uns zu umständlich war. So bleibt es bei dem bekannten Bild oben, auf dem kein Kind zu erkennen ist.

Möge sich Templin weiter so progressiv entwickeln.

12.03.2015

Das Wort zum Freitag - Götterrangelei



Es trug sich vor langer Zeit zu, dass immer weniger Christen zu den sonntäglichen Gottesdiensten erschienen. Taten sie es doch ab und an, wurden sie von den kirchlichen Würdenträgern ihrer Gemeinde mit Fragen gepeinigt, warum sie so selten erscheinen.

Da mussten Ausreden her und zwar glaubhafte. Mit der Wahrheit: „Nö, keine Lust“, trauten sie sich nicht heraus. Gern sagte dann der Schwänzer, er hätte nicht genau gewusst, wann der Gottesdienst beginnt.

Also sannen die Pfarrer nach einer im Zeitalter ohne Handys und Internet sicheren Lösung, ihre Herde in die Kirche zu zwingen. Überall wurden Gottesdiensthinweisschilder angebracht, sogar auf Autobahnen, damit selbst der reisende Christ keine Ausrede findet, sofort beim Erblicken dieses Schildes vom Gas geht und ins Gotteshaus einzieht.
Alles war gut.

Nun schickten sich aber in jüngster Zeit Pastafari an, ihren Glauben etwas ernster zu betreiben, als sie es all die Jahre zuvor taten. Sie wollten nicht mehr als der wilde Haufen von Piraten angesehen werden, sondern sich mehr zu ihrem Gott, dem Fliegenden Spaghettimonster, hinwenden und nach Seinen Acht-Am-Liebsten-Wäre-Mirs leben. Sogar eine kleine Kapelle weihten sie Ihm. Damit ihnen nicht ähnliches wie den Christen geschieht, beschlossen sie, Nudelmessenhinweisschilder aufzustellen, damit auch der Pastafari weiß, wann er die Nudelmesse feiern kann und sie taten es sofort.
Nichts war gut.

Kaum waren die Schilder angebaut, wurden sie auch schon entfernt. Es gab Streit, die Christen waren empört. Sie gönnten den Pastafari ihre Schilder nicht und gaben das auch lauthals in den Medien kund.

Aber es sollte noch schlimmer kommen. Unsere Schilder wurden mit einem schwarzen Stift bekritzelt, später mit Klebeband, das die Aufschrift „VORSICHT GLAS“ trägt, überklebt. Die Pastafari nun versuchten, die Schuldigen zu finden und vermuteten dahinter intolerante Christen. Also wandten sie sich an deren Gemeindeoberhäupter. Diese stritten das ab, teilten mit, dass solcherlei Sachbeschädigung nicht von ihren Schäflein vorgenommen wurde.

Christen leben nicht nach den Acht-Am-Liebsten-Wäre-Mirs. Sie leben nach 10 Geboten. Nach denen soll man nicht lügen, seinen Nächsten achten, wie sich selbst und vieles mehr. Da davon auszugehen ist, dass sie ihre Gebote einhalten, können sie in der Tat nicht als Täter in Frage kommen.
Wer also war´s?

Es können nur die Götter gewesen sein, das wird mir langsam klar. Niemand hat die Schilderbeschmutzer auf frischer Tat ertappt, Spuren konnten nicht gesichert werden. Wie auch?! Bisher hat sich noch kein Gott gezeigt, geschweige denn auf frischer Tat erwischen lassen. Und unser Monster?! Statt für uns allzeit da zu sein, lag es bestimmt wieder einmal in süßem Schlummer, nachdem der Besuch am Biervulkan ein ausgedehnter war.

Was lernen wir daraus?
Wir werden uns in erster Linie auf uns selbst verlassen müssen, um unser Recht als Weltanschauungsgemeinschaft gleichberechtigt mit Glaubensgemeinschaften wahrnehmen zu dürfen.

Was lernen die Christen daraus?
Sie beten Götter an, die böse, hinterhältig und neidzerfressen sind, während sie denen, die an sie glauben, Gebote auferlegen, die sie selbst nicht als Vorbild vorleben.

Ich bin stolz ein Pastafari zu sein und an das FSM zu glauben, einen zwar manchmal schussligen Gott aber auch einen, der es mir erlaubt, eigenständig zu leben.



RAmen