21.02.2006

Jesus lebt? - Die Jesuslüge.




Jesus ist SEIN Sohn, sagen wir Pastafarianer und haben für den, der das Gegenteil empirisch nachweisen kann, 1 Million ausgelobt. Natürlich würde unser geliebtes FSM niemals auf die verrückte Idee kommen, den eigenen Nachwuchs qualvoll zu opfern um dann noch von sich zu behaupten, besonders gütig zu sein. Deshalb ist es angebracht, an dieser Geschichte aus dem vom Luther übersetzten Fabelbuch zu zweifeln.
Die Muslime tun das schon seit eh und je. Richtig erkannt haben aber auch sie Jesus nicht, gilt er ihnen doch als Prophet des einen Gottes. Aber immerhin sind sie, in dieser Hinsicht, schon etwa in der richtigen Richtung unterwegs.
Den höllegeilen Christen gilt er, ob seiner Geschichte von Kreuzigung, Wiederauferstehung und Himmelfahrt, gar als Drittelgott. Oder so ähnlich jedenfalls.

Dabei ist alles so einfach zu widerlegen. Sie tun es selbst immer wieder. Besonders eifernde jugendliche Christen sieht man mit T-Shirts rum rennen, auf denen ganz deutlich steht: „Jesus lebt“. Also nichts mit „am Kreuz für unsere Sünden gestorben“. Irgendwie muss der Kerl so clever gewesen sein, da jemand anderen hin zu schicken. Vielleicht wusste er nicht, dass er anschließend in den Himmel fahren sollte? Oder war es ihm dort gar zu langweilig, gab es einen Vater-Sohn Konflikt und er als Softy hatte die Nase voll von dem kriegerischen alten Herrn mit seinen unmenschlichen Forderungen und Drohungen? Wie es auch sei, jetzt sitzt jedenfalls jemand Anderer an seiner Statt an des Christengottes Seite.

Aber kann man diese T-Shirts wirklich als Beweis akzeptieren? Die Frage scheint berechtigt. Auch, wenn die Losung nicht nur dort, sondern auch auf Autos, an Wänden, Flyern und Büchern zu sehen ist. Deshalb haben wir weder Kosten noch Mühen gescheut und unsere investigative Abteilung mit der Lösung beauftragt.

Wir wussten, auf die kann man sich verlassen. So können wir hier als endgültigen Beweis ein Foto vorlegen, wie Jesus unter uns weilt. Desillusioniert, abgehärmt, verbittert über das, was wurde, aber unter dem Zeichen seines Vaters und ganz zweifelsfrei noch lebendig.

Es macht uns stolz aufzeigen zu können, dass ganze Generationen einer falschen Behauptung aufgesessen sind.

So gehet, ihr Christen, in euch. Wendet euch dem rechten Glauben zu. Ehret IHN, seine Nudligkeit. Werdet Pastafarianer und alle Höllenangst wird euch auf der Stelle verlassen.

(Jesus empfiehlt: Franz Buggle - Denn sie wissen nicht, was sie glauben / Karlheinz Deschner - Oben ohne)

07.02.2006

Gotteslästerung



Oft ist es nicht leicht, den Willen seines Gottes zu erforschen. Wir Pastafarianer haben es da meist besser, als andere Gläubige. Ganz leicht ist zum Beispiel die Antwort auf die Frage:

Brauchen wir Sonderrechte für unsere Religion?

Wir haben keine Dogmen, aber den rechten Glauben. Der soll sich nicht durch Zwangsmissionierung, durch drohen mit Höllenqualen, er soll sich überhaupt nicht mit Mitteln der Gewalt durchsetzen, sondern durch unsere Argumente. Ohne den Austausch von Argumenten lernen wir nichts, sondern verkümmern.

Der „Gotteslästerungsparagraph“, bisher hauptsächlich von den christlichen Kirchen genutzt, behindert diese Argumentation und kann besonders von Fundamentalisten genutzt werden, ungewollte Kritik zu verbieten.
Deshalb ist ES mit denen, die die Abschaffung des § 166 StGB fordern. Jeder Pastafarianer sollte sie mit ihrer Unterschrift unterstützen wenn sie, u.a. sagen:

„Was heute Not tut, ist ein klares Bekenntnis zu den Werten von Humanismus und Aufklärung. Es sollte einsichtig sein, dass wir unter den Bedingungen einer hoch technisierten Welt auf das „aufklärerische Ärgernis der Kritik“ angewiesen sind.“

So gehet den hin und helft der Giordano Bruno Stiftung in ihrem Bemühen zu Abschaffung des Gotteslästerungsparagraphen mit eurer Unterschrift.

02.02.2006

Mohammed kocht

Wie haben wir uns als Pastafarianer in öffentlichen Belangen zu verhalten? Können wir dort Stellung nehmen, ohne uns ernsthaft zu fragen, was ES dazu sagen würde? Müssen wir nicht bei allem was wir denken, tun, und schreiben, fest im Glauben an ES sein?

Ich sage da ganz klar ja. Und so frage ich mich, wie verhalte ich mich, wenn ein Prophet und mit ihm sein Gott verspottet wird? Wäre ES, das auch von vielen Ungläubigen als harsche Satire abgetan wird, nicht erbost?

Dumme ignorante Dänen haben es gewagt, die gläubigen Muslime in aller Welt zu verspotten. Da mögen sie auch behaupten: „Wir haben doch nur in einer einzigen Zeitung in unserem kleinen Land Karikaturen veröffentlicht.“

Aber die islamischen Sittenwächter in den Botschaften waren aufmerksam und haben sofort der ganzen Welt mitgeteilt, wie hier unter dem Vorwand der Pressefreiheit hässliche Zeichnungen von Mohammed veröffentlicht werden.

Wie schön, dass besonders islamische Frauen, von ihren Männern völlig unabhängig, zu -zig Tausenden protestieren, dass ihre Revolutionäre mit ihren Bomben jetzt ihr Augenmerk auf Dänemark richten, dass Mord und Totschlag den Hetzern droht.

Tapfer war es, wie Europa sich von den diktatorischen Dänen abgewandt und sich bei den auf´s tödlichste verletzten Muslimen entschuldigt hat. Es beharrt nicht darauf, weiter an seine falschen Werte zu glauben und verzichtet gern auf seine unsinnigen Freiheiten und seine Würde.

Alle wissen, Mohammed war ein weiser, alter Mann der schon die kleinen Mädchen wie erwachsene Frauen liebte.

Deshalb bin ich stolz, hier ein Foto Mohammeds veröffentlichen zu können, das ihn zeigt, wie er in Liebe zu diesen Kindern ein schönes Schweinegulasch kocht.