22.09.2008

Pastafari für "Pro Reli"



Gerade in den Zeiten zunehmender Säkularisierung ist es wichtig, Kinder frühzeitig mit dem jeweilig einzig wahren Glauben bekannt zu machen.

Ihr Urvertrauen in den Erwachsenen und in sein Wissen bringen sie dazu, Glaubensgrundsätze als Tatsachen zu akzeptieren, die sie später als Erwachsene nie und nimmer mehr übernehmen würden.

Wir fordern:

Schule frei zur Mission!

Weg mit der Gleichmacherei des Faches Ethik!





Glaube soll Privatsache sein?


Wollen Sie das?
Alle Götter nur noch Museumsstücke?
Soll die Gleichmacherei des Faches Ethik unsere gesamte Kultur vernichten?
Wollen Sie ihren Kindern beibringen lassen, alle Menschen wären gleich?

Nein, das ist Lüge. Nur wenige sind im jeweils rechten Glauben. Die gilt es vor der Wahrheit der anderen zu schützen. Ihnen zu zeigen, wir sind die einzig Wahren, wir stehen über den anderen und nur wir sind in der Lage mit unseren Werten die Welt zu retten.

Wo wäre die jetzt ohne die ständigen religiösen Auseinandersetzungen und Kriege, die einzig den Fortschritt der Gesellschaft bewirkten?

Glauben Sie nicht denen, die da behaupten, unsere heutigen gesellschaftlichen Werte haben wir Aufklärung und Humanismus zu verdanken. Die Religionen haben in den Jahrhunderten davor doch eindrücklich bewiesen,
welche gewaltigen humanistischen Leistungen sie vollbracht haben. Sicher fallen Ihnen da genügend ein.

Was zählen dagegen schon solche angeblichen „Gegenargumente“ wie Millionen von Toten in Glaubenskriegen, was Hexenverbrennungen, Inquisition, Folter und, gerade wieder aufkommend, Exorzismus?


Nur wer recht glaubt, ist gut

Bleiben Sie fest im Glauben. Lassen Sie sich nicht beirren, wenn etwa Christen wie der Pfarrer i.R. Henning v. Wedel
mahnen:

Liebe Mitchristen,
wissen Sie, was "Pro Reli" bedeutet?
wissen Sie, was Sie unterschreiben?
wissen Sie, daß Sie da auch Gutes bekämpfen?
Ich fürchte: Nein!
Denn ich sehe Sie sehr einseitig informiert.

Oder wenn die Gruppe "Aus christlicher Herkunft in eine gemeinsame Zukunft" um den ehemalige Pfarrer der Zionsgemeinde, Hans Simon, und den katholischen Theologen Josef Göbel gar den Nachteil bei Reli sieht, junge Menschen aus unterschiedlichen religiösen Traditionen würden dabei in Gruppen aufgeteilt und hätten wenig Veranlassung, das Gespräch miteinander zu suchen und Integration einzuüben. In einem Brief fordert die Gruppe gar alle Berliner Kirchen-gemeinden dazu auf, den gemeinsamen Ethikunterricht nicht zu gefährden, die eigenen Mitglieder fair über das Thema zu unterrichten und eine Unterstützung des Volksbegehrens "gut zu überdenken".

Lassen Sie sich davon nicht beirren. Sie wissen genau, Pluralität ist ein Teufelswerk und nur eine Aufteilung der Schüler in unterschiedliche Gruppen, in schwarz und weiß, in rechtgläubig und ungläubig, ja in gut und böse ist der wahre Weg der Götter.

Wie sollten wir das Böse bekämpfen wenn wir nicht genau wüssten, wo wir es finden:
in den Gruppen der jeweils Falsch- oder gar Ungläubigen.


Was ist, was soll Religionsunterricht

„…Religionsunterricht kann Orientierung geben. Gott wird immer ein Geheimnis bleiben, aber durch Fragen kann man ihm näher kommen. Der Religionsunterricht soll ein Ort der Ermutigung sein. Vertrauen zu Gott ist Vertrauen in das Leben…Wie kann man weltanschaulich neutral über Schuld und Gewissen, Strafe und Vergebung reden? Da muss eigentlich Gott vorkommen. Und wie soll ein atheistisch geprägter Lehrer authentisch über Gott reden? Der weltanschaulich neutrale Staat kann keine verbindlichen Werte schaffen…
Lust am Leben, Ehrfurcht vor Gott, Dankbarkeit und eine gewisse Demut, das sind Grundhaltungen, die unsere Kinder lernen müssen, aus denen sie Kraft und Mut zum Leben bekommen. Wenn wir unsere Kinder so erziehen, dann müssen wir uns um die Zukunft keine Sorgen machen. Und so lade ich Sie herzlich ein, Ihr Kind zum Religionsunterricht zu schicken. Marianne Stechbart, Religionslehrerin“

Wenn auch Sie von den fundamentalen öffentlichen Worten Frau Stechbarts so überwältigt sind wie wir,
wenn Sie unsere Argumente überzeugt haben,
wenn Sie für klaren Glaubenskampf und
ungehinderte Mission an der Schule sind,
unterstützen sie uns.

Helfen Sie uns in unserem Kampf mit Ihrem Geld. Wir werden es ausschließlich so verwenden, wie wir es für richtig halten. Auch wenn unserer Spendenquittungen nicht vom Finanzamt anerkannt werden, spenden Sie auf unser

Konto 120688979, Bankleitzahl 15091704, Volksbank Uckermark
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