14.12.2009

Weihnachten - wie es wirklich war.


Schon lange ist erwiesen, mit dem Christentum hat Weihnachten nichts zu tun. Das hat nur ein altes Fest gekapert und verfälscht.

Wie aber war es wirklich? Wie entstand Weihnachten und seine Bräuche?
Wir bringen Klarheit und Licht ins Dunkel.

Weihnachten ist das Fest alter pastafarianischer Piraten. Die waren nicht, wie Piraten heute, Schurken die Lösegeld erpressen, sondern Robin Hoods der Meere. Sie nahmen den Reichen, um den Armen zu geben. Ganz besonders hatten sie dabei die Kinder im Blick. Übers Jahr jagten sie den Reichen zu unrecht erworbenes Vermögen ab. Manche Reiche mit sozialem Gefühl spendeten sogar freiwillig. An das Verschenken ging es, wenn die Schifffahrtssaison vorbei war. In der dunklen Jahreszeit gab`s sonst nicht viel zu tun.

So entstand die Tradition des Weihnachtsgeschenks und der Zeitpunkt für das Fest.

Damit die Piraten auch immer den Weg zu den Kindern fanden, machten die ihnen Licht.
Leuchttürme konnten Kinder nicht bauen aber so ähnlich sollte es sein. Da kam ein Kind auf den Einfall, einen Schiffsmast mit alle seinen Rahen verkleinert nachzubauen und auf Rahen Kerzen zu setzen.

Daraus entwickelte sich der Weihnachtsbaum.

Weil die Kinder die Piraten ehren wollten, suchten sie eine Figur, in der sie alle Piraten vereint sehen konnten. Die Uniformen der Piraten wurden zum Umhang, die langen Pudelmützen, die Piraten im Winter an Land trugen, wurden erhalten. Geändert haben sich die Farben. Die sind nicht, wie viele vermuten, ein Werbegag von Coca Cola. Nein, die Farben geben das Rot-Weiß der Leuchttürme wieder.

So entstand der Weihnachtsmann.

Waren die Piraten fertig mit ihrer Geschenkaktion, waren sie berechtigt stolz auf ihr Werk.
Sie trafen sich bei einer oder auch mehreren Flaschen Wein. Die Kinder, glücklich über ihre Geschenke und die vielen Süßigkeiten, die die Piraten für sie bereit gestellt hatten, sausten munter zwischen den Tische herum. Das klappt immer ganz prima, bis einmal ein etwas zu schneller Knabe die Flasche eines Piraten umstieß, dass der Wein auslief.  Natürlich war der sehr erschrocken und kurz vor dem Weinen. Tröstend erklärte ihm der Pirat deshalb, wie viel Arbeit im Wein steckt, wie schwer die Winzer an ihrem Weinberg arbeiten müssen der oft nicht mal ihr eigener ist, sondern einem bösen Grafen oder König gehörte.  Ganz vorsichtig und milde gab er dem Knaben trotzdem die Mahnung mit auf den Weg: „Du musst den Wein achten!“

So entstand die Fabel vom Weinberg des bösen Herrn und das Wort Weinachten, später durch ein h verfremdet.

Auch deshalb feiern Pastafari heute nicht mehr ihr WeinAchtsFest, sondern „Nudliges Lichterfest“.

13.12.2009

Lichterfest und Weihnachtsmarkt


Liebe Schwestern und Brüder,
Liebe Piratinnen und Piraten.

Es war sicher auch in Eurem Namen, wenn wir einen alten Weihnachtsbrauch wieder belebt haben. Wir denken, es war höchste Zeit einmal klar und deutlich darauf hin zu weisen, das Schenken zu Weihnachten geht auf eine alte pastafarische Tradition zurück.
Waren es vor Urzeiten noch unsere Piraten, die Kindern kleine Geschenke machten, haben wir heute auch die Erwachsenen nicht ausgeschlossen:
Fleischbällchen für alle!
Nicht alle fanden das toll. Jedenfalls nicht den Ort, den wir uns dazu ausgesucht hatten, den Weihnachtsmarkt auf dem Gendarmenmarkt in Berlin. Zunächst kamen zwei wirklich sehr nette und leicht schmunzelnde Polizisten auf uns zu. Die hatten überhaupt nichts gegen uns. Die wollten nur eine Veranstaltung in der Französischen Kirche schützen. Sicher wäre unser Anblick für die Gläubigen eine zu große Zumutung gewesen. Nachdem sie uns noch um Infomaterial über die KdFSM gebeten haben und auch unseren Flyer erhalten hatten, waren sie dann doch noch großzügig. Es gab die Erlaubnis, nach Ende der Veranstaltung in der Kirche eine Stunde später wieder unter der Gendarmenmarktlichterkette stehen zu dürfen.
Also gings eben auf den Weihnachtsmarkt selbst. Zumindest fast. Um noch ohne Eintritt über den Gedarmenmarkt gehen zu können, ja den musste man für den Markt selbst bezahlen, gab´s ´ne offizielle Gasse.

Das war doch genau das Richtige für uns. Dachten wir jedenfalls. Die Wachmänner vom Weihnachtsmarkt allerdings nicht.
Nachdem sie uns kurz gesichtet hatten, waren sie schnell zurück mit der Mitteilung, wir müssten diese freie Gasse verlassen. Die Betreiber vom Weihnachtsmarkt hätten auch die mit gepachtet und somit Hausrecht. Immerhin gabs aber, wie uns bei einigen Kirchen bereits passiert, keine Hausverbot.

Na, auch wenn wir selbstverständlich dieses falsche Weihnachtsfest nicht mitmachen, sondern auch weiter unser Nudliges Lichterfest feiern, waren wir doch weihnachtsfriedlich gestimmt. So schlecht war es letztlich auch auf dem Fußweg zum Weihnachtsmarkt nicht.

Ein bisschen Feeling ließ sich auch hier einfangen, Flyer und Fleischbällchen auch hier unter die Leute bringen.
Die Flyer übrigens deutlich besser als die Fleichbällchen. Dabei waren die wirklich ganz prima. Vom Geschmack her und von der Beflaggung. Sah einfach toll aus , was sich Salzwasser und Alte Nudel da einfallen lassen haben.
Nette Gespräche gabs auch. Ein Slowake hat sogar angekündigt, unsere Weihnachtsgeschichte vom Flyer zu übersetzen und in seiner Heimatzeitung zu veröffentlichen. Da hatte er sie allerdings noch nicht gelesen. :-)
Ein Besucher teilte uns sogar, als wir ihm den Flyer in die Hand drücken wollten, ganz stolz mit: Wir kennen uns doch schon. Als wir erstaunt guckten, klärte er uns auf. Er hatte bei dem Treffen in der Postdamer Studentenkneipe schon mal ne Messe mit uns gefeiert.

Als aber die Zeit um war und die Veranstaltung in der französichen Kirche vorbei, gings wieder auf die andere Seite.
Das war dann wirklich der ideale Standort Großer Publikumsverkehr, nicht nur durch Weihnachtsmarktbesucher. Irgendwo schien gerade ´ne Veranstaltung zu beginnen, das brachte noch mehr Begängnis.
Letztlich wurden wir sogar zum Fotoobjekt. Ein Pastafarifan war begeistert, uns in der Praxis zu erleben und ließ sich von seiner Freundin mit uns und unserem Plakat fotografieren.

So dauerte es nicht lange. und bald war unser lezter Flyer an die Frau gebracht. Alle 150 Stück waren verteilt.
Eine kleine Weile haben wir danach noch unsere fantastischen Fleischbällchen verteilt. Mhhmm, waren die köstlich.
Nun seid ihr wohl neidisch, weil ihr nichts abbekommen habt? Müsst ihr nicht sein. Den Flyer gibts im nächsten Post. Neue Fleischbällchen bei der nächsten Aktion. Weil noch nicht raus ist, wann und wo die sein wird, hab ich bis dahin zum Abschluss wenigstens noch was zu gucken für euch. Sogar in extra groß.

05.12.2009

FSM on air


Nein, unser unbestreitbarer Gottesbeweis ist nicht neu. Wer nicht allein durch die unfassbare Komplexität unserer Welt, von der Schönheit einer einfachen Blume, von der tief gefühlten Spiritualität in sich selbst, kurz, von all den anderen Gottesbeweisen überzeugt war, konnte sich auf youtube schon lange überzeugen, nur ES kann der wahre Schöpfer sein.

Nicht jeder hat das aber. Verschweigen doch die meisten Medien, die ganze Spalten falschen dreigeteilten Göttern, kleingeistigen spätgeborenen Wüstengötzen oder einem urtümlichen, jähzornigen, eitlen und völkermordenden Tyrannen mit massiven Minderwertigkeitskomplexen widmen, den einzig wissenschaftlichen Glauben.

Doch ab und an geschehen noch Zeichen und Wunder. Zunächst wurde Bruder Max von SEINER Gnade erleuchtet und verfasste einen Beitrag über ES für den MDR-Sender Radio Jump. Ja, ihr vermutet richtig. Wenn unser FSM erst mal bekannt wird, ist es schwer, sich seiner Einmaligkeit zu entziehen. So erfasste ES auch die Redaktion des Senders. Nur so ist zu erklären, dass SEINE Botschaft auch noch mal im Wochenrückblick von Jump gesendet wurde.

Danken wir IHM für diesen neuen Beweis SEINER Allmacht. Und hören wir die Sendung, in der auch ich, sehr getragen und würdevoll, zu Wort kommen durfte.

28.11.2009


 Oh, wie unendlich ist doch SEINE Güte und Weisheit. Welche Mühe ES sich macht, um mich, SEINEN treuen Diener auf Erden, zu stärken und zu bilden.                                                                   

Aber, oh, ich habe Zweifel, ob ich genüge, ob ich wirklich in der Lage bin, SEINEN Willen richtig zu erfassen, SEINE Zeichen richtig zu verstehen. Zu lange habe ich wohl dazu gebraucht. Nachdem ES vor Monaten meinen Rechner der Überspannung eines Blitzes ausgesetzt hatte, dachte ich noch an Zufall. Nachdem ich feststellte, mit der alten Festplatte waren auch meine Logindaten für diese Seite hier verschwunden waren, dachte ich an eine Attacke des bösen Spaghettieises.

Ich habe versucht, Wege zu finden, hier wieder aktiv posten zu können. Nun, als ich diesen Weg gefunden habe, genau in dem Augenblick als es wieder Wichtiges zu verkünden gilt, fiel es mir wie Pasta von den Augen, was mich geführt hat.

Dank seiner Allmacht, gestärkt durch neue Kenntnisse über das Blogger-Systems, kann ich nun als SEIN treuer Diener wieder für unseren Glauben, für die Anerkennung unserer einzig wahren Religion und für das geistige Wohl unserer Kirche und das leibliche unserer Mitglieder Salz in den Spaghettitopf tun.

Wer Teil an dieser Gnade haben möchte, wer diese geweihnten Spaghetti mit uns als Anhängsel von SEINEN nudligen Anhängseln zu sich nehmen und mit Bier von SEINEM Biervulkan nachspülen möchte,  ist nudligst eingeladen, das heute mit uns zu tun.

Ab 18:00 Uhr treffen wir uns heute, am 28.11.09, im "Mona Lisa", einer vorzüglichen Pasta-Kapelle auf der Frankfurter Allee, Ecke Samariterstraße in Berlin - Friedrichshain, zur öffentlichen Nudelmesse.



13.05.2009

Schützt die Bibel



Nicht jeder Glauben ist so eindeutig, nicht jede Schrift so klar und unveränderbar wie unsere.
Besonders die Bibel der Christen wurde immer mehr dem Zeitgeschmack geopfert, immer mehr angepasst und weichgespült. Wie konnten diese stolzen Gläubigen sich dazu hergeben, nicht mehr die Moral der Gesellschaft zu bestimmen und dazu, wie in alten Zeiten, den nötigen Druck aufzubauen. Nein, sie beugen sich vielmehr dem Druck der Gesellschaft, die diese einst so gewaltbereite Glaubensgemeinschaft unter das Joch der Ethik des Humanismus gezwungen hat.

"Was gehen uns die Christen an, sie beten doch zum Götzen?" mögt ihr euch, liebe Glaubensbrüder und Schwestern, fragen. Zu Recht. Der Untergang dieses falschen Glaubens ist weder aufzuhalten noch zu bedauern.

Muss das aber so geschehen, wie es Sekten und Atheisten schon mehrfach gefordert haben und immer wieder fordern? Soll es tatsächlich so sein, dass das heilige Buch der Christen nicht mehr dazu dienen darf, ungläubige Kinder zu missionieren?

Auch wenn wir selbst keine missionierende Gemeinschaft sind, sind religiöse Gefühle nicht im § 166 StGB besonders geschützt? Wollen diese Kreise, die jetzt fordern, die Bibel auf den Index der Jugendgefährdenden Schriften zu setzen, auch gleich diesen Paragraphen mit abschaffen?

Als Begründung soll die Tatsache dienen, dass religiöse Gefühle nicht schützenswerter wären als andere auch. Wo kämen wir da hin? Gerade Gefühle, die in keiner Weise nachvollziehbar sind und deshalb weit weniger ernst genommen werden als andere, brauchen den besonderen Schutz.

Eine abenteuerliche und nicht hinnehmbare Begründung also.

Deshalb bitte ich euch, ja, erwarte ich von euch, euer Herz zu verhärten wenn, obwohl die Argumente richtig und die Aussagen wahr sind, jetzt nicht mehr nur gefordert wird, die Bibel Kindern vor zu enthalten, sondern sie nur noch mit folgendem Aufruck auszuliefern:


WARNUNG!
Dies ist ein fiktives Werk.
NEHMEN SIE ES NICHT WORTWÖRTLICH.

Allgemeine Gefahren:
Dieses Buch enthält Texte, welche Selbstmord beschreiben oder fördern, Inzest, Sodomie, Sadomasochismus, Sexuelle Aktivitäten in gewalttätigem Kontext, Mord, morbide Gewalt, Benutzen von Drogen und Alkohol, Voyeurismus, Rache, Untergraben von Autoritäten, Gesetzlosigkeit, das Verletzen von Menschenrechten und Gräueltaten.

Besondere Gefahren:
Personen, die diesem Buch für längere Zeit, vor allem während der Entwicklungsjahre der Kindheit ausgesetzt werden, neigen zu Wahnvorstellungen, Halluzinationen, verringerten kognitiven und der objektiven Vernunft zuzurechnenden Fähigkeiten, und, in extremen Fällen, zu krankhaften Verhaltensstörungen, wie Hass, Bigotterie, Engstirnigkeit, Frömmelei, religiöse Verblendung und Gewalt, begleitet von Fanatismus, Mord und Völkermord.

30.04.2009

DAS MAGAZIN

Es lohnt sich wieder mal sehr, das alte Kultblatt zu kaufen. In der Maiausgabe gibt es einen vierseitigen Bericht über uns.

DAS MAGAZIN hat uns auf seiner Website sogar mit Bild und nem Anriss des Artikels:


"Die Berliner Pastafari beten die Nudel an und ziehen mit ihrer Religion des »Fliegenden Spaghettimonsters« humorvoll in den Kirchenkampf. Wenn von Christen, Kreationisten, Islamisten unwissenschaftliche Ansichten unter die Leute ge­bracht werden dürfen, kann neuer Unsinn nicht schaden, sagen die Monsteraner"

Recht hat sie!!!

DAS MAGAZIN
Ach du heilige Nudel

26.04.2009

N E I N

Heute ist Showdown. Wie immer bei Wahlen wird der Eine oder die Andere noch unentschlossen sein. Wir haben noch ein paar Argumente zur Entscheidungsfindung








































25.04.2009

Polizei für Pro Reli

Gut sah es aus für uns von der KdFSM BB. Auf der letzten Nudelmesse hatten wir 3 Transparente gebastelt, die Demo vor der Gedächtniskirche ordentlich angemeldet und auch die Anmeldebestätigung in der Tasche.

Also konnte wir gut lachen, als die Polizei unsere Plakate mit ganz deutlichem Missfallen betrachtete. Die waren aber von der Genehmigung wenig beeindruckt und wollte uns auf die andere Straßenseite, weg von jeder Wahrnehmbarkeit verweisen. Das auf der Grundlage des Satzes aus der Anmeldebestätigung: Die Zuweisung des genauen Versammlungsortes erfolgt in Absprache mit der Polizeieinsatzleitung vor Ort." Nur das der handelnde Polizist 24026680 nicht die Einsatzleitung war und vor allem von gemeinsamer Absprache nicht das Mindeste hielt.
Er erteilte Anweisungen im Befehlston."

Klar das wir uns das nicht gefallen ließen und weiter auf unserem Recht beharrten, auf dem Breitscheidplatz zu demonstrieren.

Nach Rücksprache mit der Einsatzleitung wurde dann nicht mehr die andere Straßenseite für uns als Standort festgelegt, sondern eine angeblich noch zum Breitscheidplatz gehörende Baustelle.


Was wir heftig bezweifelten, denn nach den Straßenschildern standen wir dort an der Ecke Hardenbergstraße - Kantstraße.



Um dem Streit aus dem Wege zu gehen, erklärten wir uns bereit dort mit den Plakaten zu stehen. Gleichzeitig wollten wir aber auf dem Breitscheidplatz unsere Flyer verteilen. Das ist genehmigungsfrei, bedarf also nicht der Zustimmung der Polizei.
Was wohl auch dem eskalierenden Polizisten klar war. Aber wir sollten seiner Meinung nach nun mal keine Gelegenheit bekommen, Gebrauch von unserer Meinungsfreiheit zu machen und Postion gegen Pro Reli zu beziehen. Also erteilte er uns kurzerhand Platzverweis. Begründung: Wir hätten vor, die Pro Reli Demo zu stören. Nun ist uns ja schon lange klar, dass die jede andere Meinungsäußerung als Störung betrachten, wenn die Polizei aber diese Meinung übernimmt, ist was faul im Staate. Wir fühlten uns im Recht und ließen uns trotz Verbot nicht davon abhalten, unsere Flyer zu verteilen.

Plötzlich das Einlenken des bisher bissigen Polizisten. Freundlich kam er daher und verkündete, wir könnten doch unsere Flyer verteilen. Allerdings nur so lange, bis es eventuell zu Konflikten kommt.

Auf meine Frage, ob nicht auch unsere Meinung schützenswert wäre und somit erst mal erkundet werden müsse, vom wem der Konflikt dann ausgeht, gabs dann wieder das Bekannte.

Nein, natürlich nicht. Wir müssten auf jeden Fall weichen.

Merkwürdige Herangehensweise und natürlich voll im Sinne der Neutralität des Staates in Weltanschaungsfragen. Wenn auch nicht ganz unbekannt. Schützt doch auch der Gotteslästerungsparagraph expliziet die, die Bambule machen.

Monster sei Dank, kam es nicht so. Wir waren auch nicht die Einzigen. Ein paar Pro Ethikler waren auch auf dem Platz und ein Bright brachte die Botschaft des Tages.



Kurz vor Schluss wurde uns dann sogar noch erlaubt, wirklich auf dem Breitscheidplatz zu demonstrieren. Eigentlich Schade. Für uns kam es zu spät aber unseren bissigen Polizisten hat es vor einer Dienstaufsichtsbeschwerde geschützt.

Während der Demo und noch danach gab es einige interessante Diskussion für uns. Mit Pro Relis natürlich kontrovers, aber sonst mit sehr viel Zustimmung und Austausch. So war der Tag für uns dann doch recht erfolgreich.

Nur eine Frage bleibt: Wie umgehen mit dem Pro Reli Müll?

22.04.2009

Wir haben uns schon entschieden

Erst war von Pro Reli ein Lauf angekündigt. Vielleicht haben sich nicht genug Schüler gefunden, die Laufen wollten. Nun wurde ein Gang draus. Scheint, man setzt jetzt mehr auf Rentner.

Wir werden auf jeden Fall dabei sein. Mit klaren Aussagen wie unter anderem dieser


Außerdem werden natürlich wieder Flyer verteilt. Angemeldet ist alles, Anmeldebestätigung eingetroffen. Wer Lust hat, kann sich also getrost anschließen wenn wir am 23.04.09 ab 18:00 Uhr wieder vor der Gedächtniskirche stehen.

26.02.2009

Evolutionstag statt Christi Himmelfahrt!


Vor 200 Jahren wurde Charles Darwin geboren, vor 150 Jahren erschien sein Buch „Über die Entstehung der Arten“, das den Beginn der modernen Evolutionstheorie markiert. Diese mittlerweile durch unzählige Fakten gestützte Theorie hat unser Weltbild revolutioniert. Letztlich sind wir erst seit der Formulierung der Evolutionstheorie in der Lage, uns in dieser Welt zu verorten. Darwins Erkenntnisse helfen uns zu verstehen, wer wir sind und woher wir stammen.

Das Darwin-Jahr 2009 bietet einen hervorragenden Anlass, um den enormen Erkenntnisgewinn, der mit der Entwicklung der Evolutionstheorie verbunden war und ist, in stärkerem Maße gesellschaftlich zu verankern. Eine Möglichkeit hierfür ist die Einrichtung eines offiziellen Feiertags, an dem wir der Tatsache gedenken, dass wir allesamt „Kinder der Evolution“ sind – hervorgegangen aus einem ziellosen, immer wieder von Massenaussterben begleiteten und doch ununterbrochenen Staffellauf des Lebens, der von den ersten einzelligen Organismen der Urerde bis zu uns führte.

Am „Evolutionstag“ soll gefeiert werden, dass wir endlich den kindlichen Narzissmus überwunden haben, der uns dazu verleitete, unsere Art als „Krone der Schöpfung“ zu betrachten. Schließlich wissen wir heute, dass wir nur eine von Millionen Lebensformen auf diesem Staubkorn im Weltall sind. Und so stolz wir auch immer auf unsere „kulturellen Leistungen“ sein mögen, im Grunde sind wir kaum mehr als die „Neandertaler von morgen“.

Da nicht zu erwarten ist, dass die gesetzgebenden Länder den „Evolutionstag“ als zusätzlichen Feiertag einführen werden, bietet sich die offizielle Umbenennung eines bereits bestehenden christlichen Feiertags an. Der dafür am besten geeignete Kandidat ist unseres Erachtens „Christi Himmelfahrt“. Hierfür sprechen folgende Gründe:

1. „Christi Himmelfahrt“ ist einer der neun bundeseinheitlich geltenden Feiertage. Der an seine Stelle tretende „Evolutionstag“ könnte somit ebenfalls bundesweit gefeiert werden.

2. An „Christi Himmelfahrt“ unternehmen heute viele Familien Ausflüge in die Natur. Angemessener kann ein „Evolutionstag“ kaum begangen werden!

3. Die Mehrheit der in Deutschland lebenden Christen glaubt nicht mehr an das Glaubensdogma der leiblichen Auffahrt Jesu in den sogenannten „Himmel“. Es bietet sich daher an, an die Stelle eines überkommenen Mythos, an den nur noch eine verschwindende Minderheit zu glauben vermag, einen Gedenktag zu setzen, der von der Mehrheit der hier lebenden Menschen nachvollzogen werden kann.

4. Es gibt in Deutschland mittlerweile mehr konfessionsfreie Menschen als Katholiken oder Protestanten. Auf das konfessionsfreie Drittel der Gesellschaft müsste aus Fairnessgründen auch ein Drittel der gesetzlichen Feiertage zugeschnitten sein. Davon sind wir jedoch noch meilenweit entfernt! Die Umbenennung von „Christi Himmelfahrt“ in „Evolutionstag“ wäre ein erstes Anzeichen dafür, dass dieser Staat in seiner Feierkultur nicht nur gläubige Christen respektiert, sondern auch die vielen Millionen Bundesbürger, die eine dezidiert säkulare Weltsicht vertreten.

Wir fordern deshalb den Bundesrat und die zuständigen Landespolitiker dazu auf, die gesetzliche Umbenennung von „Christi Himmelfahrt“ in „Evolutionstag“ in die Wege zu leiten!

Wenn Sie die Petition unterschreiben oder den gegenwärtigen Stand der Unterschriftenaktion betrachten möchten, benutzen Sie bitte folgenden Link: http://giordano-bruno-stiftung.org/p_eday/petitionbook.php



video

09.02.2009

Pastafari Sommer Camp 2009



Auch in diesem Jahr wieder: Das Pastafari Sommer Camp!

Vorbereitet und durchgeführt vom KdFSM BB e.V. Vor allem die Lehramtsstudenten der Potsdamer Gemeinde sind da voll mit am Ball. Aber keine Angst, es wird tunlichst alles vermieden, was irgendwie an Schule erinnert, auch wenn es neben diversen Freizeitangeboten einiges an Bildungs-, Diskussions-, Austauschangeboten (oder wie immer man das nennen möchte) geben wird. Die Themen bestimmen die Teilnehmer (so ab 14 bis Anfang 20), wir versuchen das aufzunehmen und umzusetzen. Von uns aus haben wir uns etwas ausführlicher auf folgende vorbereitet:

1. FSM und Ökumene
Entstehung, Grundsätze, andere Religionssatiren wie Discordia, IPU u.a.

2. Religion und Philosophie als gegensätzliche Lebensansätze
Kurze Geschichte, wesentliche Unterschiede der Religionen und Unterschiede Religion - Philosophie

3. Religion und Gesellschaft
Auswirkungen der Religion auf die Gesellschaft, religiöse Sonderrechte, Reaktionen der Kirchen auf Gegenwind

4. Religion und Sexualität
Religion hat das Sexualverhalten maßgeblich bestimmt und nicht wirklich positiv, dafür oft frauenfeindlich. Grundlage ist Deschners „Das Kreuz mit der Kirche"

5. Humanistische Vereinigungen und Angebote in Deutschland
Zum Abschluss soll es darum gehen, Möglichkeiten zu zeigen, wie man auch ohne Religion Gemeinschaft erleben, ethische Regeln entwerfen und umsetzen kann.

Das Lager findet auf einem am Waldrand stehendem Restbauernhof statt. Übernachtet wird in Zelten.
Isomatten, Matratzen und Schlafsäcke bringt bitte jeder selbst mit. Und weil es zu zweit mehr Spaß macht, bekommen alle, die gemeinsam bestellen, einen Rabatt. Dann kostet das Lager praktisch nur noch 60,- Euro pro Pirat. Preiswerter gehts wirklich nicht.

Mehr Infos im Forum (auch für Rückfragen) oder hier als pdf.