13.12.2009

Lichterfest und Weihnachtsmarkt


Liebe Schwestern und Brüder,
Liebe Piratinnen und Piraten.

Es war sicher auch in Eurem Namen, wenn wir einen alten Weihnachtsbrauch wieder belebt haben. Wir denken, es war höchste Zeit einmal klar und deutlich darauf hin zu weisen, das Schenken zu Weihnachten geht auf eine alte pastafarische Tradition zurück.
Waren es vor Urzeiten noch unsere Piraten, die Kindern kleine Geschenke machten, haben wir heute auch die Erwachsenen nicht ausgeschlossen:
Fleischbällchen für alle!
Nicht alle fanden das toll. Jedenfalls nicht den Ort, den wir uns dazu ausgesucht hatten, den Weihnachtsmarkt auf dem Gendarmenmarkt in Berlin. Zunächst kamen zwei wirklich sehr nette und leicht schmunzelnde Polizisten auf uns zu. Die hatten überhaupt nichts gegen uns. Die wollten nur eine Veranstaltung in der Französischen Kirche schützen. Sicher wäre unser Anblick für die Gläubigen eine zu große Zumutung gewesen. Nachdem sie uns noch um Infomaterial über die KdFSM gebeten haben und auch unseren Flyer erhalten hatten, waren sie dann doch noch großzügig. Es gab die Erlaubnis, nach Ende der Veranstaltung in der Kirche eine Stunde später wieder unter der Gendarmenmarktlichterkette stehen zu dürfen.
Also gings eben auf den Weihnachtsmarkt selbst. Zumindest fast. Um noch ohne Eintritt über den Gedarmenmarkt gehen zu können, ja den musste man für den Markt selbst bezahlen, gab´s ´ne offizielle Gasse.

Das war doch genau das Richtige für uns. Dachten wir jedenfalls. Die Wachmänner vom Weihnachtsmarkt allerdings nicht.
Nachdem sie uns kurz gesichtet hatten, waren sie schnell zurück mit der Mitteilung, wir müssten diese freie Gasse verlassen. Die Betreiber vom Weihnachtsmarkt hätten auch die mit gepachtet und somit Hausrecht. Immerhin gabs aber, wie uns bei einigen Kirchen bereits passiert, keine Hausverbot.

Na, auch wenn wir selbstverständlich dieses falsche Weihnachtsfest nicht mitmachen, sondern auch weiter unser Nudliges Lichterfest feiern, waren wir doch weihnachtsfriedlich gestimmt. So schlecht war es letztlich auch auf dem Fußweg zum Weihnachtsmarkt nicht.

Ein bisschen Feeling ließ sich auch hier einfangen, Flyer und Fleischbällchen auch hier unter die Leute bringen.
Die Flyer übrigens deutlich besser als die Fleichbällchen. Dabei waren die wirklich ganz prima. Vom Geschmack her und von der Beflaggung. Sah einfach toll aus , was sich Salzwasser und Alte Nudel da einfallen lassen haben.
Nette Gespräche gabs auch. Ein Slowake hat sogar angekündigt, unsere Weihnachtsgeschichte vom Flyer zu übersetzen und in seiner Heimatzeitung zu veröffentlichen. Da hatte er sie allerdings noch nicht gelesen. :-)
Ein Besucher teilte uns sogar, als wir ihm den Flyer in die Hand drücken wollten, ganz stolz mit: Wir kennen uns doch schon. Als wir erstaunt guckten, klärte er uns auf. Er hatte bei dem Treffen in der Postdamer Studentenkneipe schon mal ne Messe mit uns gefeiert.

Als aber die Zeit um war und die Veranstaltung in der französichen Kirche vorbei, gings wieder auf die andere Seite.
Das war dann wirklich der ideale Standort Großer Publikumsverkehr, nicht nur durch Weihnachtsmarktbesucher. Irgendwo schien gerade ´ne Veranstaltung zu beginnen, das brachte noch mehr Begängnis.
Letztlich wurden wir sogar zum Fotoobjekt. Ein Pastafarifan war begeistert, uns in der Praxis zu erleben und ließ sich von seiner Freundin mit uns und unserem Plakat fotografieren.

So dauerte es nicht lange. und bald war unser lezter Flyer an die Frau gebracht. Alle 150 Stück waren verteilt.
Eine kleine Weile haben wir danach noch unsere fantastischen Fleischbällchen verteilt. Mhhmm, waren die köstlich.
Nun seid ihr wohl neidisch, weil ihr nichts abbekommen habt? Müsst ihr nicht sein. Den Flyer gibts im nächsten Post. Neue Fleischbällchen bei der nächsten Aktion. Weil noch nicht raus ist, wann und wo die sein wird, hab ich bis dahin zum Abschluss wenigstens noch was zu gucken für euch. Sogar in extra groß.

Kommentare:

  1. Warum nur ist Berlin so weit weg? Es wäre einfach wundervoll, wenn in Mainz oder Wiesbaden auch so eine Aktion laufen würde.
    Und:
    Kopf hoch - Hausverbot von Kirchen ist doch eher positive Resonanz ;).

    Eure FSMQueen of damned

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  2. Sehr geehrter Bruder Spaghettus,

    ich habe mir erlaubt ein Bild zu klauen und mit einem Hinweis auf diesen Bericht zu veröffentlichen: http://bit.ly/7JneJq

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  3. @ FSMQueen of damned
    Ist doch ganz einfach. Lach dir nen Typ an, erzähle ihm von IHM und er wird begeistert sein. Wo zwei sind, ist schon Gemeinschaft und gemeinsam seid ihr stark.
    Ab auf euren Weihnachtsmarkt mit SEINER Botschaft. :-)

    @ Nic
    Aber gerne doch. Darfst auch vergangene und zukünftige Bilder ohne Angst vor dem Staatsanwalt oder Richter verwenden.

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