28.12.2011

Das Wort zum Freitag


Richtig abnehmen

Das nudlige Lichterfest ist vorbei. Es ist viel, viel schöner als das Weihnachtsfest gewesen, welches manche, die der Geschichtsfälschung der Kirche verfallen sind, feiern. Eins hat es aber mit dem gemeinsam, das gute Essen. Was nicht immer positiv ist, besonders, wenn man nach ein paar Tagen mal wieder über eine Waage stolpert. Da ist dann der Schreck oft groß. 

Was nun tun? Diäten bringen nichts, das hat sich rumgesprochen. Hungern macht keinen Spaß, Sport nicht jeder jedem. 

Wie schön, dass es da auch eine ganz alte traditionelle Methode zum Abnehmen gibt. Bedauernswert die armen Anhänger lustfeindlicher Religionen. Die Abrahamiten haben da ganze Arbeit geleistet und die natürliche Sexualität so verdrängt, dass manche ihrer Anhänger bis heute noch glauben, Sex wäre nur zur Vergrößerung der Familie erlaubt. Wie gut, dass unser geliebtes Monster da ganz anders drauf ist. 

Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen klar, schon die pastafarianischen Piraten haben das beste Mittel zur Völkerverständigung ausgiebig genutzt. Last uns ihnen nacheifern, lasst machen, was Es uns klar vorgibt:  

Sollte euer Partner darauf stehen, lasst es krachen, macht Fotos, und um Himmels willen benutzt ein Kondom! Echt jetzt, es ist nur ein Stück Gummi. Wenn Ich nicht gewollt hätte, dass es sich gut anfühlt, wenn ihr es miteinander treibt, hätte ich Dornen oder so etwas eingebaut.(8.ALWMs)

Vor allem aber lasst uns Ihm danken für die großartige Kultur, die Es uns auch in dieser Frage vermittelt. Am besten mit dem alten Dankgebet Pastafarian Sex Prayer von  Dr. Darrel Ray:

Liebes Fliegendes Spaghettimonster, 

wir danken Dir, dass Du uns Sex und Sexualität, egal ob homo oder hetero, bi oder trans, gegeben und uns nicht wie die verklemmten Christen, Muslime, Mormonen und Baptisten gemacht hast.
  
Wir danken Dir für die wundervollen Masturbationsfantasien und die Pornographie auf der sie oft basieren.


FSM, wir bitten Dich uns Sexpartner, Liebhaber, Ehefrauen und -männer zu gewähren, die wissen, wo unser G-Punkt, unsere Clitoris und der empfindliche Punkt an unserem Penis ist. 

Gewähre uns lange herzliche Vorspiele mit tiefen feuchten Küssen, gefolgt von riesigen Orgasmen und liebevollem Kuscheln danach.


Gewähre uns den Mut und die Weisheit, offen und ehrlich mit unseren Partnern zu sprechen und ihnen mehr Freude zu bereiten als wir empfangen, denn wir wissen, es ist viel besser zu geben denn zu nehmen.


Deine Nudligkeit, wir brauchen keine 72 Jungfrauen. Eigentlich bitten wir dich sogar, uns gar keine Jungfrauen zu schicken, denn wir wollen sie nicht erst alles lehren müssen, außer sie wollen unbedingt gelehrt werden. 

Unser besonderes Anliegen ist es heute, dass Du keine verklemmten christlichen Jungfrauen – egal ob Mann oder Frau – schickst, denn sie würden sich nur schuldig fühlen und aufgrund ihres auf Abstinenz getrimmten Denkens grosse Probleme verursachen.

"Schade, dass ich das alles nicht früher gewusst habe", denkt sich  euer

24.12.2011

Frohes Nudliges Lichterfest

wünschen euch, liebe Brüder und Schwestern, liebe Freunde und Sympathisanten, eure Elli Spirelli und euer Bruder Spaghettus. 

Möge der Weinachtspirat seine Schatztruhe weit für euch öffen und Es euch mit seinen nudligen Anhängseln sicher ins neue Jahr geleiten.

23.12.2011

Schulfreier Freitag für Pastafari

Noch immer wird uns verweigert entsprechend unserer Glaubensvorschrift, die den Freitag als heiligen Tag sieht, unsere Kinder an diesem vom Schulbesuch zu befreien. 

Ein richtungsweisendes Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Münster wird das jetzt ändern. Wie SPON berichtet, müssen die Eltern dazu nur nachvollziehbar und überzeugend ihre ernsthafte Glaubensüberzeugung darstellen. Dann muss die Schule auch die Befreiung von Pflichtveranstaltungen dulden. 

Oberverwaltungsgericht Münster, Urteil vom 22.12.2011 - 19 A 610/10 -

22.12.2011

Das Wort zum Freitag

Jetzt, in der dunklen Jahreszeit, kurz vor unserem Nudligen Lichterfest, ist es alte pastafarianaische Tradtion uns zu erinnern. An das, was das Jahr so brachte, an Kampfgefährten, die uns verlassen haben, an neue, die dazu gekommen sind und an ihre Taten. 

Einer, von dem schon lange nichts mehr zu hören war, ist Dr. Cheireddin. Er war der, der schon bald nach dem sich unser göttliches Monster dem geliebten Propheten Bobby, möge er sanft von Seinen nudligen Anhängseln umhüllt werden, offenbart hatte, mit monstrologischen Studien und Forschungen begann. Er war der erste, der sich nicht damit zufrieden gab, dass ganz zweifellos das Aussterben der Piraten Ursache für die Erderwärmung ist. Er wollte wissen, warum wir uns noch heute von Kopf bis Fuß in Piratenkleidung hüllen sollen.

Hier seine Arbeit dazu:


Warum uns Piratenkleidung rettet

In meiner wissenschaftlichen Untersuchung des FSM bin ich auf etwas Erstaunliches gestoßen. Die Piraten sind wieder da, ja und zwar unzählig viele!
Die Internetpiraten, aber wieso stoppten sie nicht die Klimaerwärmung wie unsre Propheten?
Auf die Antwort sind wir erst nach unzähligen Jahren Recherche und Forschung gekommen, hier unsere säuberlich ausgearbeitete Theorie:

Als erstes wollten wir herausfinden was der Faktor der Erwärmung war, also zogen wir Vergleiche:
Internet-Piraten(kurz IP) waren an Land, echte Piraten nicht. IP nutzen Computer, echte Piraten Schiffe.
Piraten waren für ihre Trinksucht bekannt, IP auch.
Also war ein Zusammenhang gefunden. Aber dieser führte nach ausführlichen Selbstversuchen in eine Sackgasse.
Zwar muss auch das trinken bei irgendwas eine wichtige Rolle spielen, aber nicht bei der Klimaerwärmung (wir tippen auf den Weltfrieden).
Dann kam uns eine wichtige Erkenntnis, die Kleidung!
Unser Prophet Bobby Henderson forderte uns auf Piratenkleidung zu tragen, um so unseren Glauben an das Fliegende Spaghettimonster auszudrücken. Hier musste der Schlüssel liegen!

Wir fanden heraus, dass die verschiedenen Luftströme über dem Mittelmeer enormen Schmutz und Smog mit sich führten und Wärme!

Da Piraten fast immer auf dem Meer waren und ein großes Ballungsgebiet das Mittelmeer ist, haben wir weiter nachgeforscht.





Wir stellten einen Piraten in einen Windkanal und stellten fest, dass er einen erstaunlichen Luftstrom erzeugte!
Wir kommen also zu dem Schluss, dass die Kleidung Luftverwirbelungen erzeugt die dafür sorgt, dass diese abkühlt.
So retteten uns die Piraten vor der großen Klimakatastrophe, wir waren so tief erschüttert und vom Glanze des Fliegendem Spaghettimonster erfüllt, dass wir sofort alle anfingen zu trinken.

Das allmächtige Fliegende Spaghettimonster hatte in seiner Weisheit und Voraussicht diese Kleidung geschaffen und an seine Propheten gesandt um uns alle zu erretten!
Unsere kühne These ist, wenn wir alle Piratenkleidung tragen können wir sofort den Klimawandel stoppen.
Es könnte aber auch daran liegen das Piraten cool sind.

In tiefer Demut vor unserem Fliegendem Spaghettimonster.
Dr. Cheireddin







16.12.2011

Das Wort zum Freitag

Piratenfesttagslied
(aus dem Liederzyklus "Pastafarianische WeinAchtslieder")

Jubelt, jubelt ihr Piraten,
die Beute ist nun eingebracht
Die Prisen waren voll beladen
und siegreich für uns jede Schlacht
bei der wir diesen Pfeffersäcken,
die sich nun ihre Wunden lecken
weil wir uns ihren Raub einstecken,
erschreckten schon durchs Zähneblecken.

Jubelt, jubelt ihr Piraten,
die Weiber warten schon an Land.
Sie möchten gern im Golde baden
Ein Teil sei ihnen zuerkannt.
Ob Hausfrau, Dirne, brave Maid,
für alle naht sie nun, die Zeit
die ihre schönen Augen weit
und glitzernd macht, uns zur Freud.


Jubelt, jubelt ihr Piraten
Die Fässer sind mit Rum gefüllt.
Von gutem Wein und leckrem Braten
Unser Tisch schier überquillt.
Lärmen, Lachen in den Schenken,
Freunde sitzen auf den Bänken
Ergötzen sich an Jugendschwänken.
Die schönste Zeit sich was zu schenken


Jubelt, jubelt ihr Piraten
Der Rahbaum, schön von Kinderhand
geschmückt, wie sie schon immer taten
dass man den Weg nach Haus auch fand,
steht noch im vollen Kerzenschein.
Wir wolln uns mit den Kindern freun
Geschenke auf die Tische streun
und lustig jetzt mit ihnen sein.


Jubelt, jubelt ihr Piraten
und war das unsere letzte Fahrt
so waren wir stets gut beraten.
Wir wissen, was uns danach harrt.
Froh geht es auf den Totenkahn.
Wir freuen uns auf Biervulkan
und Stripperfabrik, Mann für Mann.
Drum hoch die Gläser, stoßet an.



13.12.2011

Seine Schöpfung

Was kann ein gläubiger Pastafari besseres tun, als all die Schönheit, die um uns ist, zu betrachten und zu teilen. Dies alles ist SEIN Werk, dies ist SEINE Schöpfung und wo könnten wir IHM besser begegnen, ES besser preisen als damit, diese zu achten und zu beachten. Nie und nimmer kann soviel Schönheit, soviel Erhabenheit das Werk zufälliger Evolution sein, wie es wertlose Gottlose behaupten.

Zeigen wir den Ungläubigen diese Schönheit, machen wir ihnen klar, wie sie in der Kunst, der Wissenschaft, der Philosophie aber vor allem in der Natur und in uns selbst zu finden ist. Nur der wahren Erkenntnis völlig Unfähige könnten ES dann noch leugnen.

08.12.2011

Das Wort zum Freitag

Manchem wird das ein bisschen spanisch vorkommen, was er heute hier vorgesetzt bekommt. Ist es aber nicht, sondern holländisch. Vor ein paar Wochen hatte ich eine Anfrage von einem niederländischen Freidenker. Der war über den hpd auf uns aufmerksam geworden und wollte einen Bericht über uns im Vrijdenker, der Monatszeitschrift der atheistisch-humanistischen Vereinigung "De Vrije Gedachte", bringen. Weil ich ein bisschen langsam mit der Antwort war, haben wir es in die letzte Ausgabe nicht mehr geschafft. Gestern kam aber Post, in der Nummer 11 des Jahrgangs 42 (!), sind wir nun drin.

Ich hoffe mal, das steht nur Gutes über uns. :) Kann einer von euch helfen und mal nen kurzen Überblick über den Text geben?

De kerk van het Vliegende Spaghettimonster

In Nederland is tot nu toe nog veel te weinig over deze in Duitsland opgerichte kerk gepubliceerd. Het wordt nu tijd om daar iets aan te doen. Daarom deze artikel.

De leden, ook pastafari’s genoemd, geloven dat de wereld, het helal, de mensen en de dieren ooit door een vliegend spaghettiemonster zijn geschapen. Hun profeet is de Amerikaanse fysicus Bobby Henderson aan wie het monster in 2005 verschenen is. Hij strijdt ervoor dat in scholen in de Verenigde Staten niet alleen de leer van het ‘intelligent design’ onderwezen wordt, zoals door creationisten uit bijvoorbeeld Kansas geeist, maar ook die van het ‘unintelligent design‘, zie boven.

Grote natuurrampen zoals aardbevingen of overstromingen die de huidige wereld teisteren zijn aan het feit te wijten dat het aantal piraten, de oorspronkelijke pastafari’s, sinds 1800 sterk is afgenomen. Daarom is de bevordering van piraterij en het dragen van piratenkleding tijdens kerkdiensten van cruciaal belang. Somalie is op dit moment het land met de minste CO2-uitstoot ter wereld wat alleen te verklaren is doordat daar nog fraai veel piraten rondlopen.

Graag zouden Broeder Spaghettus, het hoofd van de kerk, en zijn aanhangers in Duitse binnensteden mensen met het zwaard op de traditionele manier willen bekeren. Tegen iedere te pakken vooorbijganger zouden ze zeggen: ‘Of jij gelooft in het Vliegende Spaghettimonster, of jij gaat dood!’. Maar steeds weer weigeren de plaatselijke autoriteiten de toestemming voor dergelijke acties. Dat is niet echt begrijpelijk, want in Duitsland bestaat toch vrijheid van godsdienst! Zo resteert de pastafari’s niets anders dan in gesloten zalen nieuwe leden te werven door nette verhalen te vertellen.

Zij kunnen ook diverse wonderen door middel van volgende spullen aantonen: Ten eerste een zwarte piratenvlag met dodenschedel die tijdens de oprichtingsmis naar hen toevloog. Ten tweede een fles waarin een noedel terechtgekomen is en die als mondhygieneinstrument gebruikt kan worden. En ten derde een gevulde fles die tijdens meerdere missen opgedoken, maar nooit geopend is en in plaats daarvan steeds weer doorgegeven werd.

In Oostenrijk is het inmiddels toegestaan om pasfoto’s met religieus hoofddeksel te laten maken. Voor pastafari’s betekent dit dat zij zich met een noedelzeef op het hoofd kunnen laten fotograferen om dit onder andere voor het rijbewijs te gebruiken. Verder is vrijdag bij hen altijd feestdag en het zou wenslijk zijn als werkgevers dat zouden respecteren!

Het doopsel van baby‘s dient met noedelwater te gebeuren. Er wordt gebeden dat al het kwaade op afstand van het kind blijft, bijvoorbeeld dat het zich niet laat verleiden door valse profeten (en hun religies) zoals de ene sandalendrager en zijn aanhangers of de ene kameeldrijver en zijn fanatici. Na het einde van de ceremonie krijgt het baby een kleine sabel toegevoegd en is dan volledig in de gemeenschap van de pastafari’s opgenomen.

Degene die in het Vliegende Spaghettimonster gelooft komt naar zijn dood in het hiernamaals terecht waar hij of zij ten eerste een stripperfabriek te zien krijgen en hun droompartner mogen kiezen en ten tweede een biervulkaan vinden waar men zoveel bier mag drinken als men er zin in heeft.

Belangrijke gebeden zijn het geloofsbelijdenis en het ’Ons monster’:

Het geloofsbelijdenis

Ik geloof in het Vliegende Spaghettimonster,
de moeder die nooit haar energie kwijtraakt,
de barende van de sfeerklinkende hemel
en de evolutievrije aarde.
Ik geloof in Bobby Henderson, zijn profeet,
ontvangen door het World Wide Web,
geboren uit zijn lieve mama,
geleden onder creationisten,
geirriteerd, verveeld en belachelijk gemaakt,
nedergedaald naar het rijk van het fundamentalisme,
op de derde opgestaan tussen lullers,
zijn website aangegaan,
zittend voor zijn laptop, altijd flatline,
van daar zal hij komen om te paroderen de dommen en de flauwen.
Ik geloof in het World Wide Web met het pastafaridom,
gemeenschap van de pastafari’s en hun monster,
vergeving van de dwaasheid,
in de biervulkaan en in de stripperfabriek.

RAmen.

Het ‘Ons monster’

Ons Vliegende Spaghettimonster, die in de hemel zijt,
Uw aanhangsels worden geheiligd,
Uw piraten komen,
Uw saus geschiede,
Zowel in de hemel, als ook op de zee,
Onze dagelijkse pasta geef ons heden,
En vergeef ons onze rijstballetjes,
Net als wij vergeven onze hoestmompel,
En leid ons niet naar Kansas,
Maar verlos ons van de creationisten,
Want uw is de saus,
En de kaas,
En de vleesballetjes,
In eeuwigheid.

RAmen.

Nog ten slotte: Ieder gebed eindigt op ‘RAmen’, want dat is een in Japan vaak voorkomend noedelsoort. Bovendien hoort de kerk van het Vliegende Spaghettimonster bij de steunkring van de Duitse Giordano-Bruno-Stichting die voor het evolutionaire humanisme staat.

07.12.2011

Seine Schöpfung


Was kann ein gläubiger Pastafari besseres tun, als all die Schönheit, die um uns ist, zu betrachten und zu teilen. Dies alles ist SEIN Werk, dies ist SEINE Schöpfung und wo könnten wir IHM besser begegnen, ES besser preisen als damit, diese zu achten und zu beachten. Nie und nimmer kann soviel Schönheit, soviel Erhabenheit das Werk zufälliger Evolution sein, wie es wertlose Gottlose behaupten.

Zeigen wir den Ungläubigen diese Schönheit, machen wir ihnen klar, wie sie in der Kunst, der Wissenschaft, der Philosophie aber vor allem in der Natur und in uns selbst zu finden ist. Nur der wahren Erkenntnis völlig Unfähige könnten ES dann noch leugnen.

04.12.2011

Weihnachtsmarktaktion 2011


Gestern spülte es uns Pastafari dort an Land, wo sich im Dezember die Leute einfinden um einzukaufen, dabei Bäuche zu füllen sowie heiße Getränke zu schlürfen. Zugegeben, das Wetter deutete darauf hin, dass nicht gerade der beste Tag für einen Landgang vor uns lag, denn es schüttete wie aus Kannen. Aber ein Pirat, ein Wort. Abgemacht war abgemacht.

Unser Monster hatte wie immer großes Nachsehen mit uns und schob, als wir Berlin erreichten, kurzerhand die Regenwolken etwas beiseite, sodass es nur wenig tröpfelte. Wir hüllten uns in unsere Winteruniformen und stapften munter und unerschrocken in Richtung Lucia Weihnachtsmarkt, der im Hof der KulturBrauerei aufgebaut war.

Als strategisch geeigneten Punkt machten wir den Eingang zum Weihnachtsmarkt aus. Da es sich hier um einen Tunnel handelte, war uns obendrein noch Schutz vor den gelegentlichen Regentropfen gegeben, wenngleich es mitunter eine zugige Angelegenheit war. Aber hej, Piraten sind hart.

Wir verteilten unsere Flyer und brachten so vielen Ungläubigen wie möglich die wahre Weihnachtsgeschichte nahe. Außerdem verteilten wir wieder unsere allseits beliebten Fleischbällchen, bestückt mit kleinen Fähnchen, auf denen Piratenfisch und natürlich unser Fliegendes Spaghettimonster grüßten.

Diese Aktion stieg ja nicht zum ersten Mal, war aber irgendwie anders als sonst. Die Leute rannten zwar auch diesmal eher hektisch in Richtung Weihnachtsmarkt, nahmen aber gern und fast automatisch unsere dargebotenen Flyer ab. Auch die Fleischbällchen fanden guten Zuspruch.

Fragen, Diskussionen, Anmerkungen gab es leider diesmal kaum. Lag es am Wetter oder der Hast, die vielen Leuten anzusehen war? Einer meinte sogar mal: „ah, Piratenpartei!“ Unsere Antwort trug ihm der Wind nach. Er war schon zu weit enteilt, als dass ein Gespräch hätte zustande kommen können.

Immerhin steckten sie die Flyer ein. Ich male mir gerade aus, wie sie heute in einer ruhigen Minute den Flyer auspacken und erst einmal den Holzweg bei Lichte betrachtet erkennen, auf dem sie sich gestern befanden.

Wir wurden, auch Dank einer neuen Ansprache, unsere Flyer trotz des ungemütlichen Wetters gut los. Früher hatten wir die mit den Worten "Weihnachten, wie es wirklich war" angepriesen, jetzt mit "Piratenweihnacht - eine lustige Geschichte". Piraten sind z.Z. in in Berlin. Nach etwa 80 min waren die 200 Stück an die Leute gebracht. Ob  die dann zu Hause Lesenden die Geschichte wirklich lustig fanden, darf bezweifelt werden. Na, man kann es halt nicht allen Recht machen. :)

Zum Abschluss gab es dann noch einen schönen heißen Punsch für Bruder Spaghettus, Cpt. Nodus, Bruder Nudelwasser und natürlich für 


Eure 

03.12.2011

WeinAchtsdekoration


Nicht nur wir in der Uckermark bereiten uns auf das Nudlige Lichterfest vor. Auch anderswo in Deutschland schmücken Pastafari ihre Häuser in Vorfreude und zur Ehre des Monsters.

Der aufmerksame Betrachter wird sich fragen, ob es bei diesem Schmuck unserem geliebtem FSM nicht am nötigen Durchblick mangelt. Weit gefehlt. Unser Gott braucht doch keine Augen, um den zu haben. ;)

02.12.2011

Pastat, Pastat, das Lichtfest naht


Heute, liebe Brüder und Schwestern, haben wir eine neue Familientradition eröffnet. Immer am ersten Pastat, dem ersten Freitag im Dezember, wird von jetzt an bei uns nicht nur das erste Licht am Nudelkranz angezündet, sondern auch die Feiertagsstolle angeschnitten. 

Gestärkt von dem nahrhaften Mahl habe ich mich noch durch die Tiefen alter Piratenkisten gewühlt und von dort für euch dieses schöne, alte Pastatsgedicht mitgebracht. 

Damit wünschen wir euch allen da draußen eine gemütliche und bekömmliche Pastatszeit.

Pastat, Pastat,
das Lichtfest naht.
Am Nudelkranz die Kerzen warten
Um Stück für Stück bald durchzustarten.
Die erste hat es schon geschafft.
Sie gibt uns Wärme, gibt uns Kraft,
Umgibt im sanften Flammentanz
Uns mit zartgelbem Nudelglanz.
Das Lichtfest naht.
Pastat! Pastat!

Pastat, Pastat,
das Lichtfest naht.
Macht uns unsre Herzen wärmer,
Den Reisfan ganz zum Pastaschwärmer.
Wenn bald die zweite Kerze brennt
Kartoffelesser ungehemmt
Auf die Teller Pasta legen
und hoffen auf des Monsters Segen
Das Lichtfest naht.
Pastat! Pastat!


Pastat, Pastat,
das Lichtfest naht.
Wenn uns die dritte Kerze lacht
Wird Futter in den Forst gebracht
Denn dort, im tief verschneiten Wald,
Wird es jetzt ganz mächtig kalt.
Hase und Reh und Hirsch und Schwein
Sollen auch mit uns glücklich sein.
Das Lichtfest naht.
Pastat! Pastat!

Pastat, Pastat,
das Lichtfest naht.
Es steht schon direkt vor der Tür
und sehnsuchtsvoll erwarten wir
Piraten, die, nach altem Brauch,
Mit Leckereien für den Bauch
Und vielen anderen tollen Sachen
Die Kinderaugen glänzend machen.
Das Lichtfest naht.
Pastat! Pastat!


Pastat, Pastat,
das Lichtfest naht.
Tief in Seinen Nudelarmen
Fühlen Pastafari warmen
Hauch von Seiner Nudligkeit.
Welch eine monstervolle Zeit.
Welch ein Glück, auf Es zu baun
Und keinem andern Gott zu traun.
Das Lichtfest naht.
Pastat! Pastat!

01.12.2011

Das Wort zum Freitag



Pastat - unsere Fröhliche Nudelzeit

Wir alle wissen ja, wie viel Phantasie Kinder haben. Aber die besten Ideen entstehen oft aus der Langeweile heraus. Genau so entstand die fröhliche Nudelzeit und das kam so:

Ab Dezember, wenn Flaute auf den Weltmeeren war und der Wind scharf und kalt um zugige Ecken blies, saßen die Weiber der Piraten nicht etwa faul in ihren Winterquartieren herum, nein, sie hatten reichlich zu tun. Der Dezember war der Monat, in dem fleißig Nudeln hergestellt wurden. Da gab es keinen Supermarkt, in dem man seine Vorräte kaufen konnte. Selbst war die Piratin!

Aber auch Leckereien für das Nudlige Lichterfest wurden vorbereitet. Es ging ans Nüsse knacken, Mandeln schälen, Teig ausrollen und vieles mehr, um eine ordentliche Menge Gebäck zu bekommen. Überall duftete es nach gebackenen Plätzchen, die Backöfen liefen auf Hochtouren.
Auf den Tischen sah es in dieser Zeit nicht gerade übersichtlich aus, da sich die Piratenweiber gern gemeinsam über die Winterarbeiten hermachten, um nebenbei ordentlich quasseln zu können. Von Zeit zu Zeit wurde sogar gesungen. Die Gruppe war oft so groß, dass nicht für alle Weiber Küchenarbeit abfiel. Die hatten dann die Kleidung zu reparieren, die nach harten Schlachten der Piraten so einiges abbekam. So türmten sich in einer Ecke des Tisches auch noch bunte Flicken, Litzen, Knöpfe.

Egal, was auf dem Tisch alles Platz finden musste, ein Utensil war immer präsent. Genau auf der Tischmitte stand ein runder Holz- oder Metallreifen, der als Untersetzer für die Teekanne diente. Bei all der Arbeit gab es natürlich zur Belohnung ab und an ein Tässchen heißen Tees.
War das Wetter so ungemütlich, dass selbst Piratenkinder nicht raus wollten, fanden sie sich in den Stuben ein. Dort saßen sie oft um den Tisch herum, um dem Geschwätz der Mütter zu lauschen. Aber das wurde bald langweilig. Ihr ahnt es schon, sie begannen sich abzulenken. Faul und träge durch die Wärme der Stube griffen sie für ihr Spiel alles, was so auf dem Tische zu finden war.

Es dauerte nicht lange und der Untersetzer wurde mit Flicken, Nudeln, Bändern, Nussschalen, Knöpfen und allem, was auf dem Tische noch so herum lag, dekoriert. Das sah so schön aus, dass die Piratinnen lieber den Teekessel wieder auf den Herd stellten, als dieses Kunstwerk ihrer Lieblinge zu zerstören. Als es dunkelte, drapierten die Weiber noch eine Kerze in die Mitte, später auch mehrere, je nach Lichtbedarf.

Dieser bunte Lichterkranz machte allen so große Freude, dass sie beschlossen, von nun an immer so einen Kranz auf den Tisch zu stellen, sobald der Dezember anbricht. Findig, wie die Piratenkinder waren, drapierten sie in den folgenden Jahren je nach Lage der Sache 3 oder 4 Kerzen auf den Kranz und zündeten Freitag für Freitag eine an, um so einen Zeitmesser zu haben, der ihnen anzeigt, wann das Nudlige Lichterfest endlich herangerückt ist.
Angespornt von dieser Geschichte habe ich mich gleich ans Basteln gemacht.



Wie gefällt es euch?
fragt sich Eure

30.11.2011

AdSense will uns, wollen wir AdSense?


Das ist ja mal ne gute Nachricht. Nee, nicht das mit AdSense, aber das unser Blog beliebt ist. :)

Wobei, ein bisschen Geld in unsere Kriegkasse könnten wir auch gebrauchen. War vielleicht ein Fehler, dass wir auf neue Kaperfahrten verzichtet und auf Spenden gesetzt haben. Die gibts, aber sie sind noch leicht überschaubar. Was aber bringt AdSense? Hat schon jemand Erfahrung damit?  Wäre es vielleicht sogar lustig, wenn hier als themenbezogene Werbung einerseits für religiöse Produkte, wie z.B. Rosenkränze und auf der anderen für Teigwaren geworben wird?
So viele Fragen von einem, der Blog schreibt.
Aber doch nicht ganz ernst gemeint. Es bleibt dabei: Keine Werbung

Was bleibt ist das schöne Gefühl, der Blog hat seine Leser. :)

29.11.2011

Wir sind reich!

Na ja, fast jedenfalls. Nun brauchen wir nur noch jemand, der auch wirklich das Geld abdrückt. Vermittlung wird honoriert, bei Eigenkauf demensprechend natürlich Preisnachlass gewährt. :)


24.11.2011

Das Wort zum Freitag


Templin, seine Kirchen, seine "Templiner Zeitung" und sein linker Bürgermeister Detlef Tabbert

Angefangen hat es 2009. Da fiel mir in der "Templiner Zeitung" die Rubrik "Gedanken zur Zeit" auf. Dort brachten regelmäßig zum Wochenende und zu kirchlichen Feiertagen Kirchenvertreter die ihren zu Papier. Nicht nur Pfarrer, auch Kirchenmusiker, Katecheten, Praktikanten, nicht nur aus Templin, nicht nur aus dem Landkreis, sondern auch darüber hinaus. Die haben zu wenig Personal, dachte ich mir, und wollte als hilfsbereiter Mensch aushelfen. Mein Angebot an die Zeitung, auch mal meine Gedanken darzulegen, wurde aber abgelehnt. Auf Anfrage erfuhr ich 
 "...Diese Rubrik ist tatsächlich nach Gesprächen mit den Vertretern der Kirchen in der Uckermark vor Jahren eingerichtet worden. In beiden Lokalausgaben des Uckermark Kurier (Templiner und Prenzlauer Zeitung) erscheint sie wöchentlich samstags sowie vor hohen kirchlichen Feiertagen. Sie beschäftigt sich mit Themen, die die Kirchen selbst wählen. Und nein, eine Verpflichtung des Verlages gibt es nicht, die Rubrik beruht ausschließlich auf einem Entgegenkommen der Redaktionen, da ein großer Teil der Leser des Uckermark Kurier gläubige Menschen sind...."
Auf meine Frage
"..Da mit Sicherheit der weitaus größere Teil ihrer Leserschaft aus Nichtgläubigen besteht, wären Sie auch bereit säkularen Organisationen die Möglichkeit einzuräumen, in Ihrer Zeitung eine eigene Rubrik zu unterhalten? Wäre die dann, wie vermutlich für die Kirchen auch, für die säkularen Organisationen kostenfrei?..
kam die Antwort
".... Wie Sie darauf kommen, dass der weitaus größere Teil unserer Leserschaft nichtgläubig ist, kann ich nicht nachvollziehen. Wir wissen sehr vieles von unseren Lesern, doch Erhebungen über ihre Religionszugehörigkeit gehören nicht dazu. Darüber hinaus kann sich jeder Bürger, nicht nur jeder Leser, an unsere Redaktion wenden, wenn er ein Problem von öffentlichem Interesse hat...Gesellschaftlichen Organisationen jetzt eine zusätzliche Rubrik einzuräumen, ist nicht vorgesehen..."
Das fand ich nicht sonderlich überraschend. Es ist ja allgemeiner Trend, dass Gläubige etwas Besonderes sind, denen außerordentliche Rechte auch in den Medien zu zustehen haben, während alle anderen und ihre Institutionen sich mit der Rolle "jeder Bürger" zufrieden geben müssen.
Immerhin, die Überschrift der Rubrik wurde geändert. Aus "Gedanken zur Zeit" wurde das konkrete "Kirche" und daraus später "Besinnung zum Sonntag". 
In diesen Rubriken ging es meist um Banales, aber auch um Mission und die typische Atheistenverleumdung.…Wie kann man weltanschaulich neutral über Schuld und Gewissen, Strafe und Vergebung reden? Da muss eigentlich Gott vorkommen. ...Der weltanschaulich neutrale Staat kann keine verbindlichen Werte schaffen. ... Ehrfurcht vor Gott, Dankbarkeit und eine gewisse Demut, das sind Grundhaltungen, die unsere Kinder lernen müssen...“ konnte man da in der Werbung für Religionsunterricht schon mal lesen. 
Die Spalte gibt es immer noch. Aber etwas hat sich geändert, der Onlineauftritt der TZ. Dort wurden nun, mal unter "Christentum", mal unter "Evangelisch", Nachrichten mit kirchlichem Bezug eingestellt. Fast jeden Tag mindestens eine, bis zu drei am Tag habe ich gezählt. In den letzten Tagen allerdings nicht mehr. Ob es wieder etwas mit einen Mailwechsel zwischen mir und er Redaktion zu tun hat?
In einem Artikel, der allerdings unter "Kommunen" erschien, hieß es 
"Bürgermeister Detlef Tabbert hat die Vertreter der Evangelischen Kirchengemeinde Templin, der Evangelisch-freikirchlichen Gemeinde und des Katholischen Pfarramtes zu einer Gesprächsrunde in die Stadtverwaltung eingeladen.....Lobende Worte gab es für den Festgottesdienst zum Abschluss des diesjährigen Stadtfestes auf dem Marktplatz. Er sollte zur Tradition werden; ebenso wie die Gesprächsrunden zwischen den Kirchen und der Stadtverwaltung, waren sich die Teilnehmer einig."

Das fand ich bemerkenswert. Bisher hatte es beides noch nie gegeben. Ebenso bemerkenswert fand ich, dass dies unter dem neuen Bürgermeister der Linken, vorher Unternehmer, passiert. Unter dem langjährigem Vorgänger  Ulrich Schöneich, einem Pfarrerssohn und Kirchenangestellten, kam so was nicht auf den Marktplatz. Zeit für einen Leserbrief. 
Den, sowie Auszüge aus dem sich ergebenden Mailverkehr, schließe ich jetzt ohne weitere Kommentare an.
Leserbrief
Überall in Deutschland laufen den Kirchen die Mitglieder davon. Überall in Deutschland ist die Sonderrolle der Kirchen als moralische Instanz verloren gegangen. Überall in Deutschland verlieren die Kirchen an Einfluss.
Überall? Nein, ein kleines Städtchen stemmt sich mit seinem Bürgermeisters von der Linken tapfer dem Trend entgegen.
Trotz eines Bevölkerungsanteils von 80% Konfessionslosen (Durchschnitt Brandenburg) gibt es unter seiner Führung nun in Templin nicht nur einen Gottesdienst zum Stadtfest und Gespräche mit den Großkirchen und den Baptisten, nein, die sollen auch noch "Tradition" werden. Man kommt sich tatsächlich wie in einer Comicwelt vor. Ob es allerdings auch so ausgeht, wie im Comic?
Sogar die Kirchen selbst gehen von ihrem immer weiter schwindenden Einfluss bei den Menschen aus. Umso mehr versuchen sie, ihren Einfluss in den Institutionen zu stärken und verteidigen liebgewordene Sonderrechte, wie umfangreiche staatliche Finanzierung von rd. 19 Milliarden Euro im Jahr, mit allen Mitteln. Nicht einmal die Mahnung des Papstes, hier umzudenken, konnte die deutsche katholische Kirchenprominenz umstimmen.
Der Osten Deutschlands bleibt seit der Wiedervereinigung standhaft atheistisch. Alle Versuche der Kirchen zur Evangelisierung sind gescheitert. Viele sind nur noch Kirchenmitglieder, weil sonst ihr Arbeitsplatz in Gefahr wäre. Auch hier haben die Kirchen Sonderrechte. Sie können sich  nicht nur weigern, Arbeitssuchende einzustellen, die nicht ihre Weltanschauung haben, sie können sie auch entlassen, wenn sie sich nicht nach ihren Moralvorstellungen verhalten. Wobei es wohl hauptsächlich dem besonderen Arbeitsplatzmangel zuzuschreiben ist, wenn Menschen noch in kirchlichen Einrichtungen unter Tarif und ohne Schutz des Betriebsverfassungsgesetzes, das für Kirchen nicht gilt, Arbeit suchen.
Ob der Bürgermeister bei seinen Gesprächen mit den Kirchen auch das bespricht, ob er sie auch auffordert, auf diese Sonderrechte zu verzichten und ihren Angestellten die gleichen Rechte wie allen anderen Arbeitskräften in Deutschland einzuräumen? Das wäre nicht nur angebracht, dann hätten die Gespräche sogar eine breite gesellschaftliche Legitimation. Allein, ich bezweifle es.

Redaktion (auf meine Nachfrage zur Veröffentlichung)
...Dass Ihre Leserzuschrift noch nicht erschienen ist, hat ausnahmsweise einmal nichts mit der Länge zu tun, sondern mit dem Inhalt
Eine kleine Nachricht, wonach sich das Stadtoberhaupt von Templin mit Kirchenvertretern traf, rechtfertigt unseres Erachtens nicht, mit Ihrer Leserzuschrift und deren Veröffentlichung in der Templiner Zeitung eine Grundsatzdebatte über die Glaubensfreiheit im Allgemeinen und in Templin im Besonderen loszutreten.
....
Ich persönlich rechne es Herrn Tabbert im Übrigen hoch an, dass er als Vertreter der Partei Die Linke auf die Kirchen Templins zugegangen ist. Insofern einen Makel darin zu sehen, dass sich der Bürgermeister mit Kirchenvertretern trifft und mit ihnen Themen erörtert, die beide Seiten interessiert, halten wir in der Redaktion für kein Thema, dass einer öffentlichen Kritik bedarf.
Insofern werden wir von einer Veröffentlichung Ihrer Leserzuschrift Abstand nehmen. 

Nachfrage
In meinem Leserbrief finde ich nichts, das den Schluss nahe legt, ich wollte eine Grundsatzdebatte über die Glaubensfreiheit lostreten. Ich toleriere nicht nur den Glauben anderer, ich halte Religionsfreiheit für eins der wichtigsten humanistischen Prinzipien.
Es war auch nicht die Nachricht, dass sich das Stadtoberhaupt mit Kirchenvertretern traf, die mich zur Reaktion veranlasste, sondern die Ankündigung, dass sowohl diese Treffen nun unter der Bezeichnung Runder Tisch regelmäßig stattfinden sollen, als auch die Mitteilung, nun zum Stadtfest regelmäßig einen Festgottesdienst abzuhalten. Bei der Bewertung, ob ein Leserbrief angemessen ist, sollte nicht die Größe des Artikels, auf den er sich bezieht,  eine Rolle spielen, sondern der Inhalt. Hier ging es immerhin um wesentliche Änderungen des Verhaltens der Kommune, sowohl in ihrem verwaltungsinternen Agieren als auch im öffentlichen Raum. Ebenso interessant ist auch meine Erwähnung, dass die Stärkung des öffentlichen Einflusses der Kirchen, denn um den geht es hier eindeutig, ausgerechnet unter einem Bürgermeister der Linken vorgenommen wird.
Ich kann also Ihre vorgebrachten Gründe, mit denen Sie die Veröffentlichung meines Leserbriefes ablehnen, nicht nachvollziehen.
Deshalb gehe ich davon aus, die hat ihre Ursache in der Tatsache, dass die Redaktion anderer Meinung ist als ich, was sich für mich klar aus dem letzten Satz Ihres Schreibens ergibt. Die Rolle der Kirchen in der Öffentlichkeit, ihre Sonderrechte incl. des Arbeitsrechtes und ihre Finanzierung ist deutschlandweit in der Diskussion. Solche Diskussion sind nicht nur zur Stärkung demokratischen Verhaltens, sondern für die gesellschaftliche Entwicklung selbst von großer Bedeutung. Sie sollten von den Medien neutral begleitet und die Entscheidung, ob dabei ein Fakt der Kritik bedarf oder nicht, sollte nicht von Redaktionen getroffen, sondern den Lesern überlassen werden.
Wohl auch deshalb fordert der Presserat in den publizistischen Grundsätze seines Pressekodex:

Richtlinie 2.6 - Leserbriefe
(1) Bei der Veröffentlichung von Leserbriefen sind die Publizistischen Grundsätze zu beachten. Es dient der wahrhaftigen Unterrichtung der Öffentlichkeit, im Leserbriefteil auch Meinungen zu Wort kommen zu lassen, die die Redaktion nicht teilt.

Ich hoffe, mir ist es mit diesem Schreiben gelungen, Sie von der Richtigkeit der Veröffentlichung meines Briefes zu überzeugen und würde mich besonders freuen, wenn Sie mir dafür einen zeitnahen Termin mitteilen würden.

Redaktion
Mit Ihren Argumenten überzeugen Sie uns auch weiterhin nicht. Weder die Tatsache, dass sich Templins Bürgermeister mit Kirchenvertretern getroffen hat und dies auch künftig tun will, noch ein ökumenischer Gottesdienst unter freiem Himmel bei einem Stadtfest lässt sich unseres Erachtens damit in Zusammenhang bringen, dass die Regierung der Bundesrepublik Deutschland respektive der Gesetzgeber den Kirchen Privilegien einräumt.
Ich kündige darüber hinaus an, dass ich Ihnen zu diesem Thema zum letzten Mal geantwortet habe.

Ob es sich lohnt, noch mal nachzufragen, ob die Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters nun ebenfalls ihre Gedanken zur Zeit äußern und dafür die Rubrik "Besinnung zum Freitag" eingeführt werden könnte? :))

fragt sich gerade euer
 

23.11.2011

Nudliges Lichterfest

Bald nahen sie wieder, die Holidays, oder wie wir hier sagen, das Nudlige Lichterfest, das größte Fest der Pastafarigemeinde. 

Leider hat diese Wahrheit immer noch nicht alle erfasst. Viele sagen immer noch Weihnachten zu diesem alten Fest und halten sogar Weihnachtsmärkte ab. Um diesen unerträglichen Zustand abzuändern, führt unsere Kirche jedes Jahr eine Lichterfestaktion durch. 

In diesem Jahr 
am 03.12. 
auf dem Lucia Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei Berlin. 
Um 15:00 Uhr

treffen wir uns dort, gehen ne Runde über den Markt und verteilen neben den legänderen Fleischbällchen auch unseren Lichterfestflyer. Dann stellen wir uns an einen Eingang und verteilen dort so lange, bis die Flyer alle sind. Letztes Jahr hat das ungefähr ne Stunde gedauert. Danach gehts wieder zu unserem Stammitaliener. 

Wer mitmachen oder einfach mal uns treffen möchte, ist herzlich eingeladen.

Wer den Flyer selbst irgendwo verwenden möchte, um unsere kleine Wahrheit unter die Massen zu bringen, kann ihn sich in A5  hier als pdf downloaden.