09.01.2011

Da war doch noch was...

Richtig, fast hätte ich vergessen, von unserer letztjährigen Weihnachtsaktion zu berichten. 2009 waren wir mit einer auf dem Gendarmenmarkt  recht erfolgreich. Der Flyer kam gut an, warum nicht noch einmal damit in die Spur gehen?

Berlin hat viele Weihnachtsmärkte, so war die Auswahl groß. Entschieden haben wir uns letztlich, nachdem wir den Termin festgelegt hatten. Da blieb nicht mehr viel übrig.  Der Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei erwies sich dann aber als ziemlicher Glücksgriff. Die Athmosphäre dort war prima, interessante Stände mit interessanten Angeboten und auch das Publikum war offen. Sogar nen Platz in der Tiefgarage gabs noch für unser Transportfahrzeug.

Cpt. Nodus, Elli Spirelli und ich waren ganz pünktlich vor Ort. Aber wo waren die Anderen? Wir wollten nicht lange nutzlos im Kalten rumstehen und fingen schon mal an, Flyer und Fleischbällchen  zu verteilen.








Beides ging ab wie warme Semmeln. Als Spaghettine und Makaronski, die Abordnung aus Potsdam, anriefen und uns mitteilten, sie würden eine Bahn später kommen, hatten wir schon einige Besucher mit der wahren Geschichte Weihnachtens beglückt. Mit ner Viertelstunde Verspätung angekommen schnappten sich die beiden eine Stapel Flyer und waren, als alte Hasen, ohne großes Aufwärmen sofort mitten im Geschehen.

Nicht nur die Fleischbällchen, auch die Handzettel nahmen zusehends ab. Über 200 hatten wir gedruckt, teils mit der wahren Weihnachtsgeschichte, teils Infos über die Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Berlin-Brandenburg. Es gab interessante Gespräche und teilweise begeisterte Zustimmung sowohl zur einzig wahren Weihnachtsgeschichte als auch zur einzig wahren Religion. Das alles auch noch in sagenhaft kurzer Zeit. Auf dem Gendarmenmarkt brauchten wir für weniger Flyer ungefähr die doppelte Zeit. 
Kurz vor Schluss bot sich noch jemand an, auch mal ein Bild von uns allen zu machen. Es waren eben einfach nette Besucher dort. 



Nur einer war bei dieser Aktion nicht ganz so glücklich. Als unser Bruder und Mitpirat Verplant,  seinem Namen alle Ehre machend, mit ner knappen Stunde Verplanung auch auf dem Weihnachtsmarkt ankam, waren wir schon unterwegs zu unserem Lieblingsitaliener, dem Mona Lisa auf der Frankfurter. Dank der Mobilfunktechnik gelang es uns, ihn noch in den richtigen Hafen umzuleiten. Dort hatten wir dann in vertrauter Umgebung einen sehr schönen, gemütlichen Ausklang unseres fünften Piratenjahres. 

Möge ES uns auch 2011 weiter so erfolgreich unter SEINE nudligen Anhängsel nehmen.



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