08.04.2011

Das Wort zum Freitag

Wir lesen es immer wieder, wir merken es überall: Wir sind eine Mediengesellschaft.
Nicht mehr der einzig wissenschaftliche Glaube erklärt uns die Welt, das haben andere Götter wie Fernsehen, Rundfunk und Presse übernommen.  Sogar völlig neue Welten, soziale Netzwerke genannt, wurden geschaffen. Ein Teufelszeug, sagen die christlichen Heiden, aber auch andere. Es vernichtet persönliche Kontakte, lässt die Leute vor ihren Bildschirmen in Einsamkeit versinke, behaupten sie. Sicher war es dann diese Einsamkeit, die so unendlich groß wurde bis sie nicht mehr auszuhalten war, welche die Menschen von Ägypten bis Libyen auf die Straßen trieb.

Nein, auch wenn virtuelle Welten durchaus eigene Gesetze haben, wenn sich dort manches anders verhält als in der richtigen Welt, sie verarmen diese nicht, sondern bereichern. Das haben auch wir Pastafari gemerkt, besonders wir von der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland (KdFSM D). Gestartet als Berlin-Brandenburger Landeskirche, die sich aus den drei Internetgemeinden Barnim, Berlin und Uckermark gründete, haben virtuelle Kontakte dazu geführt, dass sich auch Pastafari in anderen Bundesländern uns anschließen wollten. Den Ruf des Monsters kann man nicht überhören, so haben wir diesen im Venganzaforum geäußerten Wunsch sehr gern erfüllt und unsere Satzung und unseren Namenszusatz geändert. Einstimmig. Aus der KdFSM BB ist die KdFSM D geworden.

Unsere Kirche ist gewachsen, sie steht nun allen Pastafari offen,  egal wo sie wohnen.

Kommentare:

  1. Gerne habe ich diesen gut durchdachten Text gelesen. Doch ich muss Sie darauf hinweisen, dass es in "Lybien" keine Menschen auf die Straße getrieben hat. Dieses Land existiert nämlich nicht. Korrekt heißt es "Libyen" ( http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen ) Ich wünsche noch einen nudeligen Tag.

    rAmen

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  2. Seltsam veschlungen sind oft SEINE nudligen Anhängsel. So frage ich mich jetzt, warum hat ES mich diesen Fehler begehen lassen? War das Absicht und darf ich ihn dann überhaupt korrigieren? In solchen Fällen hilft es, den Sinn zu suchen. Wollte das FSM dazu anregen, ein neues, speziell IHM geweihtes Land zu schaffen? Dann wäre das natürlich reiner Frevel. Ich vermute eher, es wollte dich zu diesem Kommentar veranlassen um mir zu zeigen, sie lebt, die Gemeinschaft der Pastafari, und sie ist kritisch, wie ES es uns geboten hat.

    Da nun dieser Zweck erfüllt ist fühle ich mich doch berechtigt, verändern einzugreifen.

    Danke dir, oh Anonymus, und SEINEM weisen Wirken.

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  3. Die Gemeinde lebt und wird immer größer. Selbst in meinem Arbeitsumfeld musste ich feststellen, dass seine nudelige Güte häufig zu Wort kommt und gewisse Kunden in reges Erstaunen versetzt. Selbst die Tassen mit Deutschlandflaggen sind inzwischen zu einem großen Teil dem FSM gewichen. Ich freue mich auch in Zukunft auf deine Texte.

    In dem Sinne wünsche ich einen schönen Abend.

    Ein treuer Leser

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