15.04.2011

Das Wort zum Freitag

Auch euch wird es schon so gegangen sein, liebe Pastafari, ihr habt was gesehen und das lässt euch nicht mehr los. Ich versucht es zu verdrängen, aber es kommt immer wieder nach oben. Immer und immer wieder beschäftigt es eine, obwohl man es bei anderen und nicht etwa bei sich selbst beobachtet hat.

Wie geht man damit um? Vor allem, wie geht man damit um, wenn es sich um Glaubensfragen handelt? Noch dazu, wenn es sich um den eigenen Glauben handelt und erst Recht, wenn dieser Glaube, so wie unserer, keine Dogmen kennt? Darf man da überhaupt bemerken, wenn jemand etwas macht, was man selbst anders tut? Hier stoßen wir auf ein großes Problem. Egal ob man darf oder nicht, es lässt sich überhaupt nicht vermeiden. Also akzeptieren wir einfach, es wird bemerkt. Das macht auch Sinn. Nur so kann man sein eigenes Handeln überprüfen und gegebenenfalls ändern. Aber was, wenn man das eigene Handeln richtig und das andere falsch findet? Darf man das dann kund tun?

Ich sage euch, ihr denkenden Piraten, man muss sogar. Es wäre einfach unfair dem Anderen nicht auch die Möglichkeit zu geben, sein eigenes Handeln zu überprüfen. Nur vorschreiben darf man ihm nicht, wie er letztlich weiterhandeln wird.

Sicher fragt ihr euch schon, wovon redet eure Schwester hier die ganze Zeit? Nun habe ich beim Durchblättern von Pastafariseiten Bilder mit Glaubensbrüdern entdeckt, die zum Gebet die Hände so falteten, wie es Christen bei der Anbetung ihres falschen Götzen tun. Das hat mich tief berührt. Deshalb möchte ich euch nun den Gebetsgruß präsentieren wie ihn unser göttliches Monster mir dereinst eingegeben hat und wie wir in der KdFSM D ihn seither gebrauchen.


Sehet und entscheidet!




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen