29.09.2011

Das Wort zum Freitag


Vom rechten Gruß

Heute auf dem Weg zur Arbeit kam mir ein kleines Mädchen auf dem Rad entgegen. Es grüßte mich mit einem netten "Hallo". Das ist mir bei kleineren Kindern in letzter Zeit öfter passiert. Ein "Guten Tag" bekommt man hingegen selten zu hören. Geht ihnen vielleicht schwerer über die Lippen?! Oder ist das der Gruß der neuen Zeit?!
Schwester Gelolini beklagte sich einmal, dass sie das "Hallo" furchtbar findet. Fast jeder benutzt es heute als Gruß, unpersönlich hingehaucht. Sie empfand es als Missachtung, Abwertung, dem "Guten Tag" nicht das Wasser reichend.
Ich dachte darüber nach und musste ihr irgendwie recht geben. Ich grüße in meinem täglichen Umfeld Leute, die ich nicht besonders mag, auch gern mit so einem nichts sagenden "Hallo". Andererseits fällt das "Hallo" bei mir aber auch ganz anders aus. Es kann Freude rüberbringen, auch Überraschung oder ich setze es als kurzen Gruß ein, wenn mir die Alternative einfach zu förmlich erscheint, wie oft bei guten Freunden.
Mein allerliebster Lieblingsgruß ist aber immer noch ein fröhliches "Arrrgh". Leider hört man diesen Gruß im Vergleich zu den beiden anderen sehr sehr selten.
Ich werde von morgen an damit beginnen, jeden Freitag diesen Gruß zu benutzen, na jedenfalls so oft es geht.
Wer macht mit? fragt eure 

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