26.05.2011

Das Wort zum Freitag

Manchmal, liebe Schwestern und Brüder, kommt einem selbst in der eigenen Religion manches nicht geheuer vor. Dann fängt man an zu zweifeln und die Gefahr, vom Glauben abzufallen, ist groß. Besonders für die, die nicht vertrauensvoll in der Diskussion mit anderen Gläubigen diese Zweifel zerstreuen können. Nur wenigen gelingt es, durch eigene Gedankenleistung selbst zu neuen Erkenntnissen zu kommen und so die Zweifel nicht zu zerstreuen, sondern sie zu neuem Erkenntnisgewinn zu nutzen, wie es uns Pastafari geboten ist.

Neulich ist mir das gelungen. Ich möchte mich nicht selbst loben, aber diese gewonnene Erkenntnis ist zu wichtig, um sie nicht sofort mit euch zu teilen.

Über unsere Reliquien hatte ich schon berichtet. Aber warum hat ES es so gelenkt, dass gerade diese Sachen zu Reliquien wurden? Klar, die Piratenflagge ist so logisch, da gibt’s keine Zweifel. Auch die Rumbuddel. Aber die letzte Reliquie, unser Flasche Becks mit SEINEM nudligen Anhängsel und einer Zahnbürste darin? Becks könnte gerade noch durch gehen. Das Stückchen nudliges Anhängsel ist wohl das Wichtigste in unserem Reliquienschrein überhaupt. Was jedoch soll die Zahnbürste?

Bisher gingen wir Piraten davon aus, dass diese von unserem FSM vergessen wurde, als es in eiliger Hast sein Nachtlager verließ. Nun aber bin ich geneigt, die Sache in anderem Lichte zu betrachten.

Wollte es uns dieses Zahnpflegeinstrument zur Verfügung stellen, damit alle es mal ausprobieren sollen oder wollte es uns Piraten, die wir die Körperpflege gern mal etwas vernachlässigen, darauf aufmerksam machen, dass die Zahnpflege täglich zu erfolgen hat? Ist es gar ein tägliches Ritual, um mit IHM in Kontakt zu treten und wenn ja, tun das dann alle Menschen, die sich täglich die Zähne putzen?

Ich denke, hier ist nur ein klares Ja als Antwort möglich. Schließlich kommt auf die Zahnbürste Zahn-Pasta. Menschen, die sich regelmäßig die Zähne putzen, treten also immer mit IHM in Kontakt und werden somit zu Pastafari.

Ich werde jetzt täglich dieses Ritual durchführen, sogar mehrmals, um IHM nahe zu sein. Bin ich doch dann Teil der weltweit größten Gemeinschaft von Gläubigen. Da nicht nur Pastaputzer sondern auch Pastaesser Pastafari werden, ist unsere Zahl Legion.

RAmen

20.05.2011

Schnee von gestern?

Gestern noch habe ich dazu aufgefordert, bei aller Klarheit in der Sache in der Diskussion mit Gläubigen doch die Worte so zu wählen, dass Gefühle möglichst nicht verletzt werden. Alles Schnee von gestern? Nein, wenn ich mich heute am internationalen "Jeder zeichnet Mohammed - Tag" beteilige, tue ich das in dem Wissen, die meisten Muslime, jedenfalls die, die den Text zur Zeichnung verstehen, werden darüber nicht empört sein, sondern vielleicht sogar schmunzeln. Mit denen würde ich genau so reden, wie ich es gestern in meinem Wort zum Freitag beschrieben habe. Die aber, die sich empören, sind genau der Grund für diesen Tag. Denn der ist kein Angriff auf den Islam, sondern Solidarität mit Karrikaturisten wie Westergaard die eben unter dieser künstlich erzeugten Empörung leiden mussten und müssen und denen die Solidarität des überwiegenden Teils der deutschen Presse versagt bleibt. Deshalb ist meine Zeichnung kein Angriff auf Gefühle von Muslimen, sondern mein Beitrag zur Verteidigung der Meinungs- und Pressefreiheit, die in diesem Zusammenhang immer wieder bedroht wird. Falls noch jemand mitmachen möchte, HIER gehts lang. :)

19.05.2011

Das Wort zum Freitag

Religiöse Gefühle

Wieder einmal hat mir unser göttliches Monster aus der Patsche geholfen.
Während ich noch saß und grübelte, welchem Thema ich heute das Wort zum Freitag widmen sollte, machte es pling und eine neue Mail landete im Postfach. Als ich die gelesen hatte war klar, heute geht’s um Gefühle. Die wurden auch bei meinem Vortrag an der HU thematisiert. Allerdings hochspezialisiert als religiöse Gefühle. Ob wir die denn nicht mit unserer satirisch-kritischen Religion verletzen würden? 

Dahinter stand der Gedanke, der auch euch schon begegnet sein wird, dass religiöse Gefühle etwas besonders Schützenswertes sind und deshalb nicht verletzt werden dürfen. Ist das wirklich so? Sind religiöse Gefühle höher zu bewerten als alle anderen Gefühle auch? Wenn ja, muss man dann nicht alle weltanschaulichen Gefühle unter Schutz stellen? Schließlich sind  Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften gleichgesetzt in ihren Rechten.

Was wäre die Folge, wenn wir das tun würden?  Würde dann nicht die Gruppe, die am empfindlichsten ist, die bei jeder Kritik, ja bei jedem Ansatz von Kritik am lautesten schreit, die Grenzen setzen für das, was gesellschaftlich erlaubt ist? Grenzen, die immer mehr einengen und letztlich jede freie Entwicklung verhindern würden?

Nein, Gefühle kann man nicht unter Schutz stellen, weder religiöse noch andere. Es ist nicht sinnvoll, religiöse Gefühle als Extragruppe zu betrachten.

Klar passiert es, dass wir mit unseren Riten und Praktiken, mit unserem Auftreten und mit unseren Diskussionen Gefühle verletzen. Die Schwere der Verletzung hängt dabei ganz wesentlich davon ab, wie sehr sich andere mit ihren Anschauungen oder ihrem Glauben identifizieren.  Wenn Glaube oder Anschauung gar zum wesentlichen Lebensinhalt wird, wird diese Verletzung der Gefühle schnell als ganz persönlicher Angriff  wahrgenommen.

Wir möchten niemand verletzen. Wir möchten aber auch nicht darauf verzichten, das, was wir für richtig halten, zu sagen und das, was wir für falsch halten, zu kritisieren. Kritik und offene Diskussion, bei der keine Frage verboten werden darf, ist ein ganz wichtiger, vielleicht der wichtigste Grundpfeiler jeder Demokratie. Deshalb ist das Interesse daran höher zu werten als das des Schutzes von Gefühlen. Da kann nur der Einzelne etwas ändern, nämlich seine Empfindlichkeitsschwelle senken, versuchen, Kritik, Diskussion und auch Satire nicht als Angriff zu sehen, sondern als Möglichkeit, Schwachpunkte zu erkennen und so für sich selbst zu nutzen. Das wird nicht immer gelingen, auch uns doch wirklich hart gesottenen Piraten nicht. Hat man es  erst einmal mit dem Verstand erfasst, wird es aber leichter.
So ungefähr habe ich es in der Diskussion mit den Studierenden der Theologischen Fakultät der HU erklärt.

Am Ende des Vortrages hatte ich die Dozentinnen gebeten, mir ein paar Tipps zu geben, was ich in Zukunft bei solchen Vorträgen besser machen könnte. Sie haben mir versprochen, nach der Auswertung mit der Gruppe ein Feedback zu geben. Das kam jetzt mit der erwähnten Mail:

Ihre Präsentation ist bei unseren Studierenden sehr gut angekommen und sie konnten Ihnen gut folgen. Die Diskussion und die Zeit mit Ihnen empfanden die Studierenden sehr bereichernd.

Heute hatten wir eine erste Zusammenführung nach den ersten 3. Begegnungen und haben die Studierenden gefragt, ob Sie Rückmeldungen für Sie haben.

Die Diskussion hat folgendes ergeben:

* erst einmal sollen wir Ihnen ein ganz großes Dankeschön ausrichten.
Die Studierenden sind sich bewusst,  dass es sehr viel Mut erfordert vor einer Gruppe zu stehen, vor allem in einer Fakultät mit einer anderen Glaubensüberzeugung. Einige Studierende haben gesagt, dass Ihnen die Begegnung mit Ihnen geholfen hat, Hemmungen und Vorurteile zu überwinden.

* Die Studierenden fanden Sie sehr verständlich. Die Medien, die Sie verwendet haben, sind gut angekommen und wurden von den Studierenden als sinnvoll wahrgenommen.

Die Studierenden haben es als positiv empfunden, dass Sie offen für kritische Nachfragen waren und Sie mit Ihnen diskutieren konnten

Klar, da habe ich mich gleich ein bisschen wohl gefühlt. Etwas fehlte mir die Kritik, die es selbst beim besten Vortrag immer gibt, und der beste war meiner sicher nicht. Das schöne Gefühl war trotzdem da. Auch die Überlegung, ob denn der Vortrag nicht nur bei den Zuhörern, sondern auch bei mir etwas bewirkt hat. Hat der auch bei mir dazu geführt, Hemmungen und Vorurteile abzubauen? Hemmungen hatte ich keine, Vorurteile waren mir zumindest nicht bewusst. 

Trotzdem hatte der Vortrag auch bei mir Wirkung. Es war das erste Mal, dass ich solche Diskussionen mit dem „anderen Lager“ geführt habe. Es gab Reaktionen mit denen ich nicht gerechnet hatte, bis zu teilweisem Verständnis. Ich habe an mir selbst gemerkt, dass ich nicht so scharf formuliert habe wie in anonymer Diskussion im Netz. Denn dort saßen Leute, von denen mir der eine oder die andere durchaus sympathisch waren, welche, mit denen ich abseits von der Weltanschauung wohl gut klar gekommen wäre. Das waren keine Gegner, dass waren Menschen, die einfach in einer Sache anders dachten als ich. Menschen, deren Gefühle ich nicht unbedingt verletzen möchte. Wie jedoch soll das gehen, ohne auf die weltanschauliche Auseinandersetzung zu verzichten?  Es wird sich nicht vermeiden lassen. Manchmal sogar notwendig sein. Bei den Fundamentalisten nämlich, die anders nicht zu erreichen sind.

Bei denen aber, die mit uns reden möchten oder die mit uns reden, wenn wir das möchten, gilt etwas anderes. Dort müssen wir versuchen, bei aller Klarheit in der Sache und ohne inhaltliche Kompromisse doch eine Sprache zu finden, die möglichst wenig verletzt. Es müsste  viel mehr solche gemeinsamen Diskussionsrunden geben.

13.05.2011

Geschlechtervorstellungen und Geschlechterrealitäten der Pastafari

Hurra, nachdem ich einige Freewareprogramme ausprobiert hatte, habe ich nun doch noch eins gefunden, welches die mov-Dateien meines Fotoapparates so konvertiert hat, dass die Tonspur nicht allzusehr von der Bildspur abweicht. Hier das Ergebnis







Kurz vor Schluss war dann die SD-Card voll, aber das Video von der Fernsehnudelmesse kennt ihr ja.
Während des Vortrages war ich Bruder Spaghettus, danach habe ich das Piratenoutfit abgelegt um klar zu machen, in der Diskussionsrunde bin ich nicht nur der gläubige Pastafari, sondern auch der Religionskritiker Rüdiger Weida. Diskutiert wurde ziemlich viel und ziemlich offen. Deutlich mehr als bei der Vorstellung der vorherigen Religion, wie mir die beiden Dozentinnen sagten. War aber auch nicht sehr verwunderlich, denn das waren die Zeugen Jehovas. Eine Woche später war dann ein Islamverein dran. Sein Vertreter wollte sich schon mal ansehen, wie das bei den Theologen so läuft. Er sitzt vorn rechts neben der Tür. Hätte mich echt mal interessiert, was er sich so gedacht hat. Jedenfalls hat er auch einen Flyer von uns mitgenommen.

Über die hauptsächlichen Themen der Diskussion versuche ich noch eine Zusammenfassung zu machen und reiche die dann nach.
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12.05.2011

Das Wort zum Freitag

Ich weiß ja, man soll nicht neidisch sein. Schon gar nicht auf eine Piratenschwester. Irgendwie bin ich es zumindest ein klitzekleines Bisschen aber doch auf Elli S.. Was der immer alles so beim Radfahren einfällt. Mir ist da schon seit Jahren nichts mehr eingefallen. :( Vielleicht sollte ich doch mal zumindest mit dem ersten Schritt beginnen und wieder mal Rad fahren? :)

Heute, jedenfalls, probiere ich es noch mal ohne. Ist aber auch leicht ein Thema zu finden, denn die Gutste hat es praktisch schon vorgegeben. Wir Pastafari müssen an allem zweifeln. Sogar an der Existenz unseres angebeteten Monsters. Wenn wir das tun, müssen wir dann nicht auch SEINE 8 zarten Bitten an uns verwerfen? Klar, die sind so schlecht nicht, sogar ohne göttliche Weisung lässt sich danach leben. Wenn man konsequent sein will, braucht es aber doch was Neues. Nee, nicht die 10 Gebote, aber vielleicht die 10 Angebote. Ja, die sind Klasse. 

Aber halt, was lese ich da im 10. Angebot:
Stelle dein Leben in den Dienst einer „größeren Sache“,...“? Wie nun? Sollen wir uns Bomben basteln und als Gürtel um den Bauch binden? Sollen wir uns für eine „größere Sache“ wieder in den Krieg schicken lassen gegen die, für die diese Sache nicht sonderlich groß ist? Sollen wir am Ende gar unser Leben dieser größeren Sache opfern? Überhaupt, wenn es unser göttliches Monster wirklich nicht gibt, gibt es dann noch eine größere Sache als uns selbst? Nee, gibt’s nicht. Also weg damit. Mit dem Rest kann man aber gut leben, oder was meint ihr, Seebräute und Seebären?

Die Zehn Angebote des evolutionären Humanismus (Kurzfassung)
1. Diene weder fremden noch heimischen „Göttern“, sondern dem großen Ideal der Ethik, das Leid in der Welt zu mindern!
2. Verhalte dich fair gegenüber deinem Nächsten und deinem Fernsten!
3. Habe keine Angst vor Autoritäten, sondern den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
4. Du sollst nicht lügen, betrügen, stehlen, töten – es sei denn, es gibt im Notfall keine anderen Möglichkeiten, die Ideale der Humanität durchzusetzen!
5. Befreie dich von der Unart des Moralisierens! Trage dazu bei, dass die katastrophalen Bedingungen aufgehoben werden, unter denen Menschen heute verkümmern, und du wirst erstaunt sein, von welch freundlicher, kreativer und liebenswerter Seite sich die vermeintliche „Bestie“ Homo sapiens zeigen kann.
6. Immunisiere dich nicht gegen Kritik! Ehrliche Kritik ist ein Geschenk, das du nicht abweisen solltest.
7. Sei dir deiner Sache nicht allzu sicher! Zweifle aber auch am Zweifel! Selbst wenn unser Wissen stets begrenzt und vorläufig ist, solltest du entschieden für das eintreten, von dem du überzeugt bist. Sei dabei aber jederzeit offen für bessere Argumente, denn nur so wird es dir gelingen, den schmalen Grat jenseits von Dogmatismus und Beliebigkeit zu meistern.
8. Überwinde die Neigung zur Traditionsblindheit, indem du dich gründlich nach allen Seiten hin informierst, bevor du eine Entscheidung triffst!
9. Genieße dein Leben, denn dir ist höchstwahrscheinlich nur dieses eine gegeben!
10. Stelle dein Leben in den Dienst einer „größeren Sache“, werde Teil der Tradition derer, die die Welt zu einem besseren, lebenswerteren Ort machen woll(t)en! Eine solche Haltung ist nicht nur ethisch vernünftig, sondern auch das beste Rezept für eine sinnerfüllte Existenz. 

Die ausführliche Fassung gibts hier.

05.05.2011

Das Wort zum Freitag

Auf meinem Weg zur Arbeit radle ich immer an einem Zaun vorbei. Neuerdings ist dort ein Schild angebracht: „Füttern verboten“ Ich sah an mir herunter. Meinen die mich? Sofort begann ich mit der Piratendiät, dem Reinigen der verdreckten Fingernägel . Der gewünschte Erfolg stellte sich ein: 1 kg Gewichtsverlust! Also konnte die Aufforderung auf dem Schild nicht mehr an mich gerichtet sein, obwohl der raue Ton zu uns Piraten passt, den verstehen wir. Unser Monster geht jedoch feinfühliger mit uns um, formuliert viel freundlicher und erreicht auf diese Weise sein Ziel letztendlich bestimmt schneller. ES gebietet oder verbietet nicht, ES hat für uns

Die Acht Am Liesten Wäre Mirs

  1. Am Liebsten Wäre Mir, wenn ihr euch nicht wie frömmlerische, selbstgerechte Esel benehmen könntet, sobald ihr Meine Nudelige Göttlichkeit beschreibt. Falls manche Leute nicht an mich glauben, ist das okay. Ehrlich. So eitel bin ich nicht. Außerdem: Um die geht es gar nicht, also bleibt beim Thema.

  2. Am Liebsten Wäre Mir, wenn ihr Meine Existenz nicht benutzt zur Unterdrückung, Unterwerfung, Bestrafung, Entleibung und/oder um zu anderen gemein zu sein. Ich brauche keine Opfer, und Reinheit ist etwas für Bier und Trinkwasser, nicht für Menschen.

  3. Am Liebsten Wäre Mir, wenn ihr die Leute nicht danach beurteilen würdet, wie sie aussehen oder wie sie sich anziehen oder wie sie reden. Seid einfach nett zueinander, okay? Ach, und kriegt es endlich in eure Dickschädel: Frau = Mensch. Mann = Mensch. Gehüpft wie gehoppelt. Das eine ist nicht besser als das andere. Es sei denn, es geht um Mode, denn die habe Ich exklusiv den Frauen sowie ein paar Männern überlassen, die den Unterschied zwischen Veilchenblau und Violett kennen.

  4. Am Liebsten Wäre Mir, wenn ihr alles unterlassen würdet, das euch selbst oder eurem bereitwilligen, volljährigen und geistig gesunden Partner peinlich sein müsste. Wem das nicht passt, der kann mich mal Ich glaube, die Formulierung lautet: am A**** lecken. Wem das auch nicht passt, der sollte am besten die Glotze ausmachen und zur Abwechslung ein Stück spazieren gehen.

  5. Am Liebsten Wäre Mir, wenn ihr euch die verklemmten, frauenfeindlichen Vorstellungen anderer nicht auf nüchternen Magen anhören würdet. Esst etwas, dann macht euch über die Idioten her.

  6. Am Liebsten Wäre Mir, wenn ihr keine Multimillionen-Dollar-Kirchen/Tempel/Moscheen/Schreine für Meine Nudelige Göttlichkeit erbauen würdet. Das Geld kann man nun wirklich sinnvoller anlegen. Sucht euch etwas aus:

1. Armut beenden

2. Krankheiten heilen

3. In Frieden leben, mit Leidenschaft lieben und die Kabelkosten senken.

Ich mag ja ein komplexes, allwissendes Wesen aus Kohlehydraten sein, aber Ich freue

Mich an den einfachen Dingen des Lebens. Ich muss es wissen. Ich bin der Schöpfer.

  1. Am Liebsten Wäre Mir, wenn ihr nicht überall herumerzählen würdet, dass Ich zu euch spreche. So interessant seid ihr nicht. Bleibt auf dem Teppich. Habe ich doch schon gesagt: Liebet euren Nächsten – muss Ich denn alles zweimal sagen?

  2. Am Liebsten Wäre Mir, wenn ihr anderen nicht antätet, was sie auch euch nicht antun sollen, sofern ihr auf, äh, Sachen steht, für die reichlich Leber/Gleitmittel/Las Vegas nötig sind. Sollte euer Partner darauf stehen (entsprechend ALWM IV.), lasst es krachen, macht Fotos, und um Himmels willen benutzt ein Kondom! Echt jetzt, es ist nur ein Stück Gummi. Wenn ich nicht gewollt hätte, dass es sich gut anfühlt, wenn ihr es miteinander treibt, hätte ich Dornen oder so etwas eingebaut.

RAmen


Na, das liest sich doch ganz anders, oder?!


Für solche Schilder wünsche ich mir, dass die Menschheit vom Monster lernt. Ein freundliches BITTE NICHT FÜTTERN oder zumindest ein FÜTTERN UNERWÜNSCHT würde wohl sicher das gleiche erreichen.

Aber da wird unser Fliegendes Spaghettimonster wohl noch ein Weilchen warten müssen. Helfen wir IHM dabei.


02.05.2011

Das FSM an der Humboldt-Universität Berlin



Eine für Gasthörer offene Lehrveranstaltung für angehende Theologen und Religionswissenschaftler.

Theologische Fakultät der HU, Raum 406
Burgstr 26
10178 Berlin

Zeit: 12.15 bis 13.45

Im Rahmen einer Reihe "Begegnung der Religionen und Weltanschauungen" wird auch das FSM vorgestellt. Nach einer kurzen von Studenten vorgenommenen Vorstellung des Referenten folgt dessen Vortrag zu seiner Religion unter besonderer Berücksichtigung der „Geschlechtervorstellungen und Geschlechterrealitäten“ von maximal 45 min. Der Rest der Zeit steht für Nachfragen und Diskussionen zur Verfügung.

Referent ist Bruder Spaghettus