12.01.2012

Das Wort zum Freitag




Das Ewige Arrgh - oder WWEPT?


Der Ungläubigen ist es unmöglich, sich in schweren Tagen zurecht zu finden, in Tagen, die unser Prophet Boby so beschreibt:

„In diesen schwierigen Zeiten, da die Welt beständig schrumpft und uns die Fallstricke der modernen Gesellschaft – Handys, Computer, Blackberrys, Videospiele, Steuern, Krieg, Pornografie und mikrowellengeeignete Mahlzeiten - das Leben schwer machen, fühlen sich viele verloren. Wie passen wir in diese moderne Welt? Was ist unser Zweck auf Erden?

Manch einer versinkt in ewiger Wirrnis, gestrandet an den Ufern allzu vieler Möglichkeiten.“

Wer jedoch wie wir den rechten Glauben hat, braucht sich keine Sorgen zu machen. Sollten wirklich einmal Zweifel oder Ängste aufkommen, schiebt diese sofort beiseite und fragt euch stattdessen: Was würde ein Pirat tun?

Der rechte Weg ist in den 7 Antworten auf die WWEPT-Frage zu finden.

1. EIN PIRAT WÜRDE GROG TRINKEN
So ein schöner steifer Grog, eingenommen in der rechten Dosis, belebt Körper und Geist. Leider vergessen wir Piraten nicht selten das rechte Maß, können dann unsere Gedanken nicht mehr dem Wesentlichen zuwenden, artikulieren uns nur noch unklar und unverständlich und weisen am Ende so einer Zecherei gar Gedächtnislücken auf. Die Lösung …

2. EIN PIRAT WÜRDE SICH EINEN PAPAGEI ZULEGEN
Der plappert ja bekanntlich alles nach. Durch die Wiederholung kann das umnebelte Piratenhirn, dass nun etwas langsamer arbeitet, wieder ausreichend aktivieren – jedenfalls meistens. Da die piratengerechte Papageienhaltung in der heutigen Gesellschaft so einige Probleme mit sich bringt, kann sich der moderne Pirat selbstredend auch mit einem PC oder Tagebuch behelfen. Alles in allem ist das kein Erstatz für Geselligkeit, die der Pirat nun einmal braucht, wie das Salz im Nudelwasser, deshalb …

3. SUCHE DIR EINE RÄUBERBANDE
Raue, die Körperhygiene nicht gar so wichtig nehmende Kerle sind da das Richtige, um einen lustigen Haufen zu bilden, der in der Lage ist, dich mit links aus trüber Stimmung zu holen. Hast du jedoch gar zu blutrünstige Anwandlungen, wird deine Räuberbande dich schon wieder auf den Boden der Tatsachen holen bzw. dort aussetzen, wo du genug Gelegenheit hast, dir über deine unsinnigen Absichten klar zu werden. Hast du nun Punkt 1 – 3 in die Tat umgesetzt, steckt ein echter Pirat in dir. Als solcher schielst du selbstredend nach einem Piratenschiff …

4. KANNST DU KEINES KLAUEN; BAU DIR EINS
Das ist ein Muss! Ohne eine seetüchtige Nuckelpinne, die die 7 Weltmeere befahren kann, bist du kein echter Pirat. Und ist sie noch so klein, sie ist die fette Nudel in deinem Nudelwasser. Ohne Schiff ist man nur ein Kerl mit komischem Kostüm. O.k., du hast ja alles, na fast …

5. SUCHE DIR EIN WEIB
Oder je nach Neigung den passenden Partner. Das gilt auch für weibliche Piraten. Jedes Hackbällchen sollte quasi seine Spaghetti finden. Aber auch die allerfröhlichste Runde kann nach langer Reise Stumpfsinn und Monotonie auf die Tagesordnung rufen. Wie zu vermeiden?

6. IM ZWEIFEL PLÜNDERN
Lange Weile vergeht, wenn man sich zu bewegen beginnt. Sucht euch ein geeignetes Angriffsziel, ob Dorf oder Stadt und holt euch, wonach euch der Sinn steht. Nehmt in erster Linie von den Reichen. Willst du die Welt begreifen, schau sie dir an und mach dir dein eigenes Bild. Dann plündern, plündern, plündern.

So gelangst du über Reichtum zu Glück und kannst ein sorgloses Leben führen. Ist jedoch mal wieder Flaute, so rufe dir Punkt 7 ins Gedächtnis:

7. ARRRGH!!!
Will man das Piratenleben leben, muss man auch das Ewige Arrrgh!!! akzeptieren.


Ohne das Arrrgh!!! droht Bobby, wären wir nur traurige Landratten.

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