04.10.2012

Das Wort zum Freitag


Tiere sympathisieren mit Pastafaritum

In Melsungen wurden wir zum Pastafaritreffen von einem Münsteraner gewarnt, die Nudelmesse könne dort nicht funktionieren. Zu schwarz wäre die Stadt. 


Doch das Monster lehrt uns, auch vor großen Herausforderungen nicht zurück zu schrecken. Dass es sich lohnt, die anzugehen, möchte ich im heutigen Wort zum Freitag an folgenden zwei Beispielen belegen.

So konnten wir in Münster feststellen, selbst Tiere sympathisieren mit dem Pastafaritum.

Wir wurden von unserer Herbergsmutter anlässlich einer Nudelmesse über das Pastafaritum ausgefragt. Wir saßen am Nachmittag im Wohnzimmer, wo auch die Mäuse-WG einquartiert war. Die sonst so quirligen Tiere verhielten sich bei unserem Eintreffen sehr scheu, versteckten sich so gut, dass wir sie nur mit Mühe ausmachen konnten. Unser Interesse ließ deshalb bald nach und wir wandten uns dem einzig wissenschaftlichen Glauben zu.

Es dauerte gar nicht lange und die Tiere kamen aus ihren Verstecken und lugten neugierig durch die Gitter. Dann wuselten sie von Behausung zu Behausung, tauschten sich wohl über das Gehörte aus. Wir mussten die Wohnung verlassen, um die Nudelmesse durchzuführen. Als wir abends wieder dort eintrafen, war die Scheu der Mäuse schon völlig verschwunden. Sie nahmen das von uns gereichte Abendmahl direkt aus unseren Händen. Bier aus dem Biervulkan verabreichten wir allerdings noch nicht, wollten erst mal sehen, wie ernst die Mäuse es meinten.

Am folgenden Morgen muss wohl die gesamte Mäuse-WG zum Pastafaritum konvertiert sein. Uns sehr wohlgesonnen zeigten sich alle. Mäuse sind wirklich kluge Tiere. Sie haben verstanden, wie unsere Religion funktioniert, nur indem sie unser Gespräch belauschten. Falls sie später auch noch den hervorragenden Beitrag über uns auf DRadio Wissen gehört haben, in dem auch von der Nudelmesse in Münster berichtet wird, wird sich das noch vertieft haben. 

Noch etwas gab es in Münster, was die Haltung der Mäuse zum Pastafaritum vollends verfestigt hätte. Da die aber leider noch nicht lesen können, wird sie der Artikel aus der Münsterschen Zeitung nicht so überzeugen, wie euch. Der ist fast selbst ein "Wort zum Freitag". Lest selbst: 


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