29.01.2012

Fernsehtipp der Woche:
Außenseiter Spitzenreiter














Mi. 01.02. 2012     MDR     21:15 Uhr
Do. 02.02.2012     MDR     10.15 Uhr

Nein, das ist nicht meine neue Freundin. :(
Fernsehgucker aus dem Sendebereich des MDR, RBB oder NDR, für die sie längst ein Begriff ist, werden Madeleine Wehle gleich erkannt haben. Nun, als das neue Gesicht von "Außenseiter Spitzenreiter", der am längsten laufenden Unterhaltungssendung im Deutschen Fernsehen, ist sie drauf und dran, sich Kultstatus zu erarbeiten.

Verdient hätte sie es. So locker, wie nicht nur Madeleine sondern das ganze Team drauf war, so professionell und doch mit einer Stimmung wie sie das Bild oben schon ahnen lässt, haben wir noch keinen Dreh erlebt. Es war ein Tag, der uns von vorn bis hinten Spaß gemacht hat.

Das Wetter war ziemlich mies, als die Leute vor unserer Tür standen. Da hatten sie die erste große Leistung, unser abgelegenes Grundstück hier in der Uckermark zu finden, schon hinter sich. Glücklicherweise ging es schnell ins Wohnzimmer. Wir beschnupperten uns kurz und quatschen dann munter drauf los. Das Pastafaritum ist ja so eine ergreifende, und sich in ihren klaren, wissenschaftlichen Aussagen schnell erschließende Religion, da fiel es überhaupt nicht schwer, das Wichtigste rüber zu bringen.

Die Zeit verflog schnell und wir mussten uns langsam auf die Nudelmesse in Berlin vorbereiten. Viel gibts da nicht zu tun, alles was wir brauchen, ist in einer Holztruhe gelagert, die nur ins Auto muss. Nur eins war noch zu erledigen, die Spaghetti, die es bei uns zur Messe statt Hostien gibt, zu kochen.
Ich war großzügig und obwohl in meiner Küche das Kochen reine Männersache ist, durfte Madeleine doch mit rein. Es mussten schließlich für unsere inzwischen hungrigen Mäuler Schmalzstullen geschmiert und dafür erst mal Brot geschnitten werden. :) Neben Tipps zum richtigen und energiesparenden Kochen von Pasta gabs dabei von mir noch ein paar "ernsthafte" Bemerkungen zu Entstehung und Sinn unseres einzigartigen Glaubens.

Dann gings auf ins Ristorante "Mona Lisa", unserem Berliner Stammquartier (Hier gleich mal ein Dankeschön an den Wirt für die immer unwahrscheinlich freundliche und entgegenkommende Bedienung). Unsere Truppe war bei der kurzfristigen Einladung nicht sonderlich groß, die Stimmung aber weiter riesig. Wir sind sicher, da kann der Bericht über uns in "Außenseiter Spitzenreiter" einfach nicht schlecht sein. Wir freuen uns schon darauf.

Für alle die, die den MDR nicht empfangen können, gibts übrigens den 

Hier schon mal ein paar Bilder von der Messe, zwar nur auf Handycamniveau, aber doch einigermaßen erkennbar.


 








26.01.2012

Das Wort zum Freitag

Da muss unser geliebtes Monster wohl wieder mal zu lange am Biervulkan genascht haben. Sonst hätte es doch niemals zugelassen, was uns jetzt auf die Füße fällt. 

Alle unsere Absprachen haben wir in unserem Forum bei Forencity getroffen. Wir haben dort jahrelang Material zusammen getragen, Studien zu vielen Fragen der Religionen, wir hatten dort, nur sichtbar für Vereinsmitglieder, unsere Mitgliederdaten hinterlegt und wir hatten dort unsere wissenschaftlichen Arbeiten veröffentlicht. 
Nun hat Forencity ohne Ankündigung den Betrieb eingestellt, unser Forum ist nicht mehr erreichbar und alle Daten weg. :((((
Fast alle. Eine Arbeit von Dr.Cheireddin hatte ich vorher noch gespeichert, um sie auch hier zu veröffentlichen. Da ist sie:

Die Freinudler

Ursprünglich von ein paar Teigwarenherstellern gegründet, entwickelten sich die Freinudler zu einer mächtigen Geheimorganisation.
Dazu muss gesagt werden das sie einer der ältesten Abspaltungen unserer Kirche sind, sie existieren schon sein vielen Monaten und haben mächtige Persönlichkeiten in ihrer Loge z.B. die Mitglieder des Deutschen Verbandes für Teigwaren, oder Meister Yoda, (man denke nur daran was für eine frappierende Ähnlichkeit ein Lichtschwert mit einer großen leuchtenden ungekochten Spaghetti hat) nur um hier einige Beispiele zu nennen.

Sie leben nach festgelegten Regeln, dazu gehören Schweigepflicht, der Verzehr von rohen Nudeln und der Glauben an die starren kosmischen Fleischbällchen und die heilige Ordnung der ungekochten Spaghettifäden.
Dazu muss ich kurz auf die Weltanschauung der Freinudler eingehen, diese glauben nämlich an die starren kosmischen Fleischbällchen und die heilige Ordnung der ungekochten Spaghettifäden.
Die starren kosmischen Fleischbällchen sind nichts anderes als große kosmische noch nicht zubereitete Fleischbällchen die alles im Universum im geometrischen Gleichgewicht halten, die ungekochten Spaghettifäden gehen vom Fliegenden Spaghettimonster aus und sind nicht wie gängig dargestellt schon gekocht, sondern starr und streng geometrisch angeordnet und gehen durch mehre Dimensionen.
Beide sind deshalb unzubereitet, weil es im Universum höllisch kalt ist, logisch und einfach.
Wenn es gelänge die Gesamtlänge dieser Nudeln zu errechnen, so die Freinudler, und diese Zahl durch den Umfang der starren kosmischen Fleischbällchen teilt, ergibt dies den Sinn des Lebens.
Da aber beide unendlich Lang sind ist dies rechnerisch unmöglich.

Bei den Freinudlern gibt es mehre Grade:
Teig-Lehrling
Fleischbällchen-Geselle
und Nudel-Meister.
Davor ist man Gastnudler, hat also noch keinen legitimen Status in der Loge sondern muss sich einem Aufnahmeritus stellen, bei dem z.B. der Verzehr von unzubereiteten Nudeln verlangt wird.

Was in den höheren Rängen an geheimem Wissen weitergegeben wird ist nicht bekannt, es wird aber gemunkelt dass es dabei um das große mysteriöse Soßenpäckchen geht, was scheinbar durch das Universum treibt.

Auch geben sich die Freinudler durch geheime Zeichen zu erkennen, wie das Kaufen von ungekochten Spaghettis in Kaumärkten, oder Fertiggerichten die Fleischbällchen enthalten, all diese Personen werden in hohem Maße verdächtigt Mitglieder einer Loge zu sein! Besondere Beachtung sollte man Menschen schenken, die Soßenpäckchen in größeren Mengen kaufen,
vor ihnen könnte ein Nudel-Meister stehen!

Die Freinudler haben heute ein weltumspannendes Netzwerk aus Logen integriert und ihr Einfluss wächst von Tag zu Tag.
Also liebe Schwestern und Brüder, sie sind unter uns und überall, haltet die Augen auf!

Euer Dr. Cheireddin

23.01.2012

Das Erdklima


Das Wetter der letzten Tage trieb einen ja förmlich dazu, ein Buch in die Hand zu nehmen. Ein guter Pastafari greift da natürlich zum Evangelium. Und was stellte ich da fest?! Wir müssen unbedingt mehr gegen die Erderwärmung tun. Wissenschaftliche Messungen ergaben, dass ab Halloween durch das Tragen von Piratenkostümen, ob nun Pastafari oder nicht, die Temperaturen deutlich abnahmen. In dieser Wintersaison scheint das Kostüm des Piraten nicht so gegangen zu sein. Sonst hätten wir sicherlich Schnee.

Nun können wir die Sache noch retten, indem wir uns rechtzeitig vorbereiten. Die Faschingszeit ist nicht mehr fern. Ich rufe alle auf, sich mit Piratenkostümen auszustatten, egal, welches Motto der jeweilige Faschingsclub ausgibt. Auch die Faschingsmuffel bitte ich um Mithilfe. Wer sich gar nicht überwinden kann, der möchte sich doch bitte an den Faschingstagen als Pirat verkleiden, auch wenn er Haus oder Wohnung nicht zum närrischen Treiben verlässt. Auch Schlafanzüge, blau/weiß gestreift, helfen bei der Verbesserung des Weltklimas.

Macht mit, jede Aktivität sichert einen guten Platz am Biervulkan. Ich zähle auf euch.






19.01.2012

Das Wort zum Freitag


Nudelpredigt 

Liebe Pastafarinnen und Pastafari,
liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Gästinnen und Gäste,

für alle, die mich noch nicht kennen – also die meisten -: Man nennt mich Al Dente, den Zweifler, den Ruchlo… nein den Ruhelosen. Denn ich bin auf der Suche unentwegt nach Wahrem, Gutem und Schönem. Das ist nicht ganz einfach und nur selten von Erfolg gekrönt. Umso mehr beeindruckte mich unlängst eine gar sonderbare, eine äußerst bemerkenswerte Begegnung, von der ich euch berichten möchte:

Meine Schritte hatten mich in den großen zentralen Tempel des Konsums geführt, den sie Alexa nennen. Inmitten all der Schnäppchenjäger trachtete ich nach einem Paar neuer, bequemer Schuhe. Ich wand mich mühsam durch die Menge, als jemand ganz zaghaft und sanft meine rechte Hand ergriff. Da ich auf Augenhöhe niemanden wahrnahm, von dem diese Berührung ausgehen konnte, beugte ich mich ein wenig hinab und erblickte einen schmalen Knaben von etwa zehn oder elf Jahren. Er trug ein verwegenes Kopftuch und schaute mit ernster Miene zu mir auf.

"Wer bist du denn", fragte ich überrascht, "hast du dich verlaufen?"
"Ich heiße Emilio Lasagnetto", sprach der Junge, "und nicht ich habe mich verlaufen sondern du, wie die meisten hier." Er beschrieb mit seiner rechten Hand einen Kreisbogen, wie, um mich auf das Gewimmel um uns herum aufmerksam zu machen. Wir blieben stehen, so dass die Menschenmassen um uns herumfluten mussten, und ich spürte in diesem Moment, dass es nicht einfach die Hand igendeines kleinen Jungen war, die ich in der meinen hielt – nein, hier endete ganz offenbar eines SEINER nudeligen Anhängsel! Ich spürte, welche Kraft und welche Aufmerksamkeit des Geistes zu mir strömten als ich die Rede des kleinen Emilio Lasagnetto vernahm:
"Ja, verlaufen", fuhr er fort, "schau doch, wie sie alle aneinander vorbei gehen, wie einige gar aufeinander losgehen anstatt aufeinander zu! Alle auf der Jagd nach ein paar modischen Kleidern, nach gutem Essen, nach Unterhaltung, nach Erfolg und einem kleinen persönlichen Glück. Nein nein, versteh mich nicht falsch: Das alles ist keineswegs verwerflich, denn jedes Individuum ist auf sein Wohl bedacht, das ist eure menschliche Natur. Ihr solltet aber bedenken, dass ihr gerade den größten Erfolg und das größte Glück dadurch erreichen könnt, dass ihr miteinander kooperiert, dass ihr einander die Hände reicht, dass nicht nur eine Hand die andere wäscht sondern dass eine Hand der anderen aufhilft. Einst aus Herdentieren hervorgegangen, ist auch das eure menschliche Natur. Verleugnet sie nicht, erkennt sie an und macht etwas daraus!
Fahrt weder die Fäuste aus noch die Ellenbogen, wenn ihr meint, dass jemand euren Interessen ins Gehege kommt. Auch dieser Jemand verfolgt nur seine Interessen, ist nicht a priori böse – und ihr seid nicht a priori gut. Bleibt friedlich, verhandelt und schafft einen fairen Ausgleich! So wird euch beiden geholfen sein!"
"Aber – das sind doch nicht die Worte eines Kindes", entfuhr es mir.
"Es sollten deine Worte sein", sprach Emilio Lasagnetto leise und fuhr fort:
"Ihr könnt euch nicht alle lieben, aber ihr könnt euch mit Achtung begegnen, Achtung nicht vor dem, was ihr wisst oder glaubt oder was ihr zu wissen glaubt oder was ihr nicht glaubt – das ist nur Beiwerk und nicht einmal schmückendes – nein, begegnen mit Achtung voreinander als Menschen, die ihr seid und wie ihr seid. Denn ES hat euch Herz und Verstand gegeben, dem einen etwas mehr, dem anderen etwas weniger, nun ja, aber das eine ist ebenso wenig euer Verdienst wie das andere ein Makel ist."
"Das klingt ja alles ganz einfach", erwiderte ich, ebenso fasziniert wie überrascht.
"Das ist einfach", versetzte der Knabe, "aber es scheint ganz schwer zu machen zu sein. Sag's all den anderen!"

Damit ließ Emilio Lasagnetto meine Hand los, lächelte mir ganz verhalten zu und verschwand in der Menge. Ich spürte wie die Kraft von mir wich. Um mich zu sammeln, brauchte ich  jetzt dringend einen Irish Coffe - aber nicht bei Starbuck's. Schuhe kaufte ich an diesem Tage nicht mehr.

Liebe Pastafarinnen und Pastafari, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Gästinnen und Gäste:
Wir haben SEINE Worte vernommen.
Nehmen wir sie uns zu Herzen!
RAmen.

15.01.2012

Doch Werbung



hatten wir noch stolz vor gar nicht so langer Zeit verkündet. Nun doch? Ein Paradigmenwechsel?

Wäre ja nicht so wild, schließlich kennen wir keine Dogmen. In dem Fall ist es aber doch nicht so. Werbung für andere gibt es auch jetzt nicht, Werbung für Es, unser geliebtes Monster und Seine Anhänger hatten wir schon immer.


Nicht nur das, wir hatten sogar aufgefordert sich als Pastafari zu erkennen zu geben wo immer möglich. Auch auf fischkrieg.de hatten wir schon hingewiesen. Dort gibt es hochwertige Aufkleber fürs Auto.

Nicht ganz so schick, dafür billiger, findet man z.Z. einen Autoaufkleber  bei ebay.

Auch wir bieten jetzt einen Aufkleber. Keinen fürs Auto, sondern einen, der unsere Website bewirbt. Wer uns helfen möchte, die ein bisschen bekannter zu machen, schickt einfach einen adressierten und mit 0,55 Euro frankierten Rückumschlag an

Kirche des FSM Deutschland e.V.
Schulzenfelde 9
17268 Templin

und bekommt dann ohne weitere Kosten ein paar zugesandt.

Jedenfalls, solange der Vorrat reicht. ;)

14.01.2012

Seine Schöpfung

Was kann ein gläubiger Pastafari besseres tun, als all die Schönheit, die um uns ist, zu betrachten und zu teilen. Dies alles ist SEIN Werk, dies ist SEINE Schöpfung und wo könnten wir IHM besser begegnen, ES besser preisen als damit, diese zu achten und zu beachten. Nie und nimmer kann soviel Schönheit, soviel Erhabenheit das Werk zufälliger Evolution sein, wie es wertlose Gottlose behaupten.

Zeigen wir den Ungläubigen diese Schönheit, machen wir ihnen klar, wie sie in der Kunst, der Wissenschaft, der Philosophie aber vor allem in der Natur und in uns selbst zu finden ist. Nur der wahren Erkenntnis völlig Unfähige könnten ES dann noch verleugnen.

12.01.2012

Das Wort zum Freitag




Das Ewige Arrgh - oder WWEPT?


Der Ungläubigen ist es unmöglich, sich in schweren Tagen zurecht zu finden, in Tagen, die unser Prophet Boby so beschreibt:

„In diesen schwierigen Zeiten, da die Welt beständig schrumpft und uns die Fallstricke der modernen Gesellschaft – Handys, Computer, Blackberrys, Videospiele, Steuern, Krieg, Pornografie und mikrowellengeeignete Mahlzeiten - das Leben schwer machen, fühlen sich viele verloren. Wie passen wir in diese moderne Welt? Was ist unser Zweck auf Erden?

Manch einer versinkt in ewiger Wirrnis, gestrandet an den Ufern allzu vieler Möglichkeiten.“

Wer jedoch wie wir den rechten Glauben hat, braucht sich keine Sorgen zu machen. Sollten wirklich einmal Zweifel oder Ängste aufkommen, schiebt diese sofort beiseite und fragt euch stattdessen: Was würde ein Pirat tun?

Der rechte Weg ist in den 7 Antworten auf die WWEPT-Frage zu finden.

1. EIN PIRAT WÜRDE GROG TRINKEN
So ein schöner steifer Grog, eingenommen in der rechten Dosis, belebt Körper und Geist. Leider vergessen wir Piraten nicht selten das rechte Maß, können dann unsere Gedanken nicht mehr dem Wesentlichen zuwenden, artikulieren uns nur noch unklar und unverständlich und weisen am Ende so einer Zecherei gar Gedächtnislücken auf. Die Lösung …

2. EIN PIRAT WÜRDE SICH EINEN PAPAGEI ZULEGEN
Der plappert ja bekanntlich alles nach. Durch die Wiederholung kann das umnebelte Piratenhirn, dass nun etwas langsamer arbeitet, wieder ausreichend aktivieren – jedenfalls meistens. Da die piratengerechte Papageienhaltung in der heutigen Gesellschaft so einige Probleme mit sich bringt, kann sich der moderne Pirat selbstredend auch mit einem PC oder Tagebuch behelfen. Alles in allem ist das kein Erstatz für Geselligkeit, die der Pirat nun einmal braucht, wie das Salz im Nudelwasser, deshalb …

3. SUCHE DIR EINE RÄUBERBANDE
Raue, die Körperhygiene nicht gar so wichtig nehmende Kerle sind da das Richtige, um einen lustigen Haufen zu bilden, der in der Lage ist, dich mit links aus trüber Stimmung zu holen. Hast du jedoch gar zu blutrünstige Anwandlungen, wird deine Räuberbande dich schon wieder auf den Boden der Tatsachen holen bzw. dort aussetzen, wo du genug Gelegenheit hast, dir über deine unsinnigen Absichten klar zu werden. Hast du nun Punkt 1 – 3 in die Tat umgesetzt, steckt ein echter Pirat in dir. Als solcher schielst du selbstredend nach einem Piratenschiff …

4. KANNST DU KEINES KLAUEN; BAU DIR EINS
Das ist ein Muss! Ohne eine seetüchtige Nuckelpinne, die die 7 Weltmeere befahren kann, bist du kein echter Pirat. Und ist sie noch so klein, sie ist die fette Nudel in deinem Nudelwasser. Ohne Schiff ist man nur ein Kerl mit komischem Kostüm. O.k., du hast ja alles, na fast …

5. SUCHE DIR EIN WEIB
Oder je nach Neigung den passenden Partner. Das gilt auch für weibliche Piraten. Jedes Hackbällchen sollte quasi seine Spaghetti finden. Aber auch die allerfröhlichste Runde kann nach langer Reise Stumpfsinn und Monotonie auf die Tagesordnung rufen. Wie zu vermeiden?

6. IM ZWEIFEL PLÜNDERN
Lange Weile vergeht, wenn man sich zu bewegen beginnt. Sucht euch ein geeignetes Angriffsziel, ob Dorf oder Stadt und holt euch, wonach euch der Sinn steht. Nehmt in erster Linie von den Reichen. Willst du die Welt begreifen, schau sie dir an und mach dir dein eigenes Bild. Dann plündern, plündern, plündern.

So gelangst du über Reichtum zu Glück und kannst ein sorgloses Leben führen. Ist jedoch mal wieder Flaute, so rufe dir Punkt 7 ins Gedächtnis:

7. ARRRGH!!!
Will man das Piratenleben leben, muss man auch das Ewige Arrrgh!!! akzeptieren.


Ohne das Arrrgh!!! droht Bobby, wären wir nur traurige Landratten.

10.01.2012

Pirate, wild un frei

Was musste ich mir anhören, seit ich den Jesustanz hier eingestellt habe.
"Wir tun wenigstens was für die Verbreitung unseres Glaubens," war immer wieder zu hören, "Wir wissen halt, wie man missioniert"

Was bin ich jetzt stolz, dass  mir aus Köln ein Video zugespielt wurde, auf dem dokumentiert wird, wie ein Pastafari missioniert. Überaus erfolgreich. :)


09.01.2012

Der Jesus - Tanz

Nein, man kann nicht nur um das Goldene Kalb tanzen. Es geht auch ganz, ganz anders. ;)

05.01.2012

Das Wort zum Freitag

Nudelleserei

Unser Feiertag am 13.01., ein Tag, an dem der Aberglaube groß geschrieben wird, brachte mich nicht dazu, über den Aberglauben nachzudenken. Das gelang vor einigen Tagen meiner Kollegin. Sie erzählte mir, dass sie am Wochenende nun endlich wieder waschen kann. Ich fragte, ob ihre Waschmaschine nicht funktioniert. Nein, die Waschpause hat sie sich selbst auferlegt. Als ich fragte, warum sie das tat, erzählte sie mir, dass man zwischen Weihnachten und Neujahr nicht waschen soll. Ich erkundigte mich nach dem Grund. Da musste sie passen, teilte mir aber mit verheißungsvollem Blick mit, dass das nicht gut ist. Sie wollte mal ihre alte Tante fragen, denn die Alten des Dorfes wissen so etwas bestimmt. Meine Kollegin fügte dann noch hinzu, dass auch der Verzehr von Hülsenfrüchten nicht erlaubt sei.

Nun war meine Neugier geweckt. Da ich als Pastafari ja, wie schon im Glaubensbekenntnis manifestiert, an das world wide web glaube, zog ich das Internet zu Rate.

Leute, da taten sich mir Welten auf. Wenn die hie und da aufgerufenen Geschichten auch leicht abweichen, so ähneln sie sich doch.

Wäsche soll man nicht aufhängen, weil Wotans wildes Heer in den Nächten zwischen Weihnachten und Neujahr, auch Rauhnächte genannt, unterwegs ist. Weiße Leinentücher könnten die wilden Reiter anlocken. Die nähen dann im darauffolgenden Jahr Leichentücher.

Falls ihr noch mehr davon braucht, nutzt das Internet. Ich habe mich zwar beim Lesen teilweise köstlich amüsiert, war aber sehr befremdet, wie sich solche Schauermärchen bis in die heutige Zeit retten konnten und obendrein auch noch von nicht wenigen Menschen ernst genommen werden.

All die heidnischen Bräuche wurden im Laufe der Jahrhunderte leicht verändert, von den Christen für ihre Zwecke zurechtgestutzt oder ausgeweitet, je nach Bedarf. Die Sache an sich finde ich sehr in Ordnung. Die einst schwer arbeitenden Menschen – keine Waschmaschinen, Geschirrspüler, elektrische Haushaltshilfen – sollten wenigstens mal an den wichtigsten Festtagen ausruhen dürfen. Urlaub war damals ja auch Fehlanzeige. Also erfanden kluge Köpfe diese Gebote und Verbote in den Rauhnächten.

In den Köpfen vieler geistern heute noch diese Ge- und Verbote herum. Wie blöde Schafe halten sich die Leute daran und kennen noch nicht einmal den Grund. Schon der Gedanke, dass da etwas Nachteiliges geschehen könnte, reicht aus. Wenngleich ich zuerst völlig fassungslos war, so bin ich doch jetzt sehr begeistert.

Die größten Geschichtsfälscher, die Christen, machten sich den alten Aberglauben zu Nutzen und bauten ihn zu ihren Zwecken aus oder um. Das können wir Pastafari doch auch. Werde mal mit unserer Forschungsabteilung in Verbindung treten. Aber auch eure guten Ideen sind gefragt. Ihr wisst ja, wir veröffentlichen gern auch eure Arbeiten auf www.pastafari.eu.


Eure Elli