29.10.2012

Seine Schöpfung




Was kann ein gläubiger Pastafari besseres tun, als all die Schönheit, die um uns ist, zu betrachten und zu teilen. Dies alles ist SEIN Werk, dies ist SEINE Schöpfung und wo könnten wir IHM besser begegnen, ES besser preisen als damit, diese zu achten und zu beachten. Nie und nimmer kann soviel Schönheit, soviel Erhabenheit das Werk zufälliger Evolution sein, wie es wertelose Gottlose behaupten.

Zeigen wir den Ungläubigen diese Schönheit, machen wir ihnen klar, wie sie in   der Kunst, der Wissenschaft, der Philosophie aber vor allem in der Natur und in uns selbst zu finden ist. Nur der wahren Erkenntnis völlig Unfähige könnten ES dann noch verleugnen.

28.10.2012

Die Quadratur des Kreises

....scheint unseren italienischen Glaubensbrüdern von der Chiesa Pastafariana Italiana gelungen zu sein. 

Wie ihr alle sicher wisst, hat uns das Monster klar geboten, Piratenornat zu tragen. Nur so können wir das Weltklima wieder ins Lot bringen. Nudelsiebe können das nicht leisten und sind deshalb als pastafarianische Kopfbedeckung ungeeignet. Wie man aber in einem gelungenen Kompromiss beides, Nudelsieb und Piratenkopfbedeckung, vereinen kann, zeigt das Modell der überaus aktiven italienischen Pastafari:


Auch wenn wir von der KdFSM Deutschland natürlich weiter bei traditionellen Piratenkopfbedeckungen bleiben werden, sagen wir doch:

Toll gemacht, Captain Pesto und Captan Luigi Lui.

25.10.2012

Das Wort zum Freitag




Weltnudeltag


Schon lange wissen wir, Nudeln machen glücklich. Dass dies kein Zufall ist, sondern ganz bewusst von Ihm so eingerichtet um, anders als andere Religionen, nicht mit dem Schwert, sondern mit Hirn und Herz zu missionieren, dürfte jedem ohne weitere Erklärungen klar sein. 

Wie hervorragend diese Seine unterschwellige Strategie ist, zeigt sich in vielen großen und kleinen Details. So war ich denn gar nicht so sehr überrascht, als ich erfahren habe, immer am 25. Oktober feiern wir den Weltnudeltag. Nicht zum ersten, sondern schon zum 18. Mal. 

Ich brauchte eine Weile um zu verstehen, warum wir Pastafari das nicht schon eher erkannt haben. Doch dann war klar, umweltbewusst wie Es nun mal ist, geht es sparsam mit Energie um. Auch mit der eigenen. Warum also sollte Es die einsetzen um all die, die sowieso schon unter Seinen nudligen Anhängseln durchs Leben gehen, zu informieren? Das war nicht nötig, denn die Verehrung der Nudel in Deutschland steigt und steigt7,7 Kilogramm Nudeln verspeiste jeder Deutsche durchschnittlich 2009, das sind 2,2 Kilogramm mehr als noch 10 Jahre früher. Was nicht verwunderlich ist, sondern zwangsläufig, nachdem Es sich 2005 über Seinen Propheten Bobby Henderson offenbart hat. 


Natürlich trägt auch ein leckeres Weltnudeltagsrezept sehr zur Verbreitung unseres Glaubens bei. 

Stolz können wir sein, was Nudeln alles können und welche Rekorde sie knacken. 
Wer hat die längste Nudel? 
Eine spannende Frage, die Generationen beschäftigt hat, scheint entschieden. Die längste Nudel der Welt ist 3333 Meter lang. Hergestellt in der Schweiz. Da scheint wohl ein Uhrmacher die Nase voll gehabt zu haben und wollte mal was ganz Großes leisten. :)

Auch andere Rekorde lassen aufhorchen. Einer sogar aus Deutschland. Die stabilste Nudel der Welt hatte 45 mm Durchmesser und stützte in "Wetten Dass" eine 350 kg schwere Telefonzelle.


Die älteste Nudel der Welt stammt aus China und ist ca. 4000 Jahre alt. 


In der Gegend scheint man auch am schnellsten mit der Herstellung zu sein. In Singapur schaffte es ein Einzelner, in einer Minute immerhin 8192 Nudeln herzustellen. Muss wohl ein Stringtheoretiker gewesen sein. 

Die süddeutschen Spätzle können immerhin auch schon auf 400 Jahre Existenz zurückblicken.

Aber halten wir uns nicht so sehr bei Rekorden auf. Wichtiger ist der religiöse Effekt. Hier zeigt sich ganz klar der Vorteil des Pastafaritums vor anderen Religionen. 



Wohl um das zu untermauern wurde der Weltnudeltag auch schon mal den Kindern gewidmet. Wir schließen uns dem an und veröffentlichen für alle Kinder und für pflichtbewusste Eltern hier ein Ausmalbild, das jeden auf den rechten Weg der Erkenntnis führen wird. 

RAmen




24.10.2012

In der Rumpelkammer

Heute ist mir ein alter Mitschnitt einer Sendung des Bayrischen Rundfunks unter die Finger gekommen.

Die Sendung "Südwild" hatte anlässlich des Darwinjahrs Gäste zum Thema "Evolution oder Schöpfung" eingeladen. Ich war, leider in nicht besonderer Qualität, per Skype zugeschaltet.



So ab der 8. Minute werde ich zugeschaltet, es lohnt sich aber echt, auch mal die anderen Typen anzuhören.

19.10.2012

Der Song zum Freitag

Arrgh, ihr Landratten,

habt ihr umsonst auf das Wort zum Freitag gewartet?
Ja, ich schmolle, weil der Punktestand hier rechts ---------> nicht weiter steigt.
Also noch mal ran, wer noch nicht dran war.

Als kleine Aufmunterung gibt es aber nun, Dank Körrie Kantner, den





11.10.2012

Das Wort zum Freitag

















1000 Euro für das Fliegende Spaghettimonster

Es hat seinen Grund, liebe Brüder und Schwestern, wenn ich mich heute dem gleichen Thema widme, das ich schon vor zwei Tagen hier behandelt habe:


Unser Verein hat die Chance 1000 Euro in die Vereinskasse zu bekommen.


Voller Stolz hatte ich verkündet, davon einen kleinen Raum zu schmücken und ausgestalten zu wollen, um dort regelmäßig jeden Freitag Nudelmessen anzubieten. 

Das Gebäude hatte ich sogar als "Kirche" bezeichnet und damit sofort die berechtigte Kritik von Bruder Daniel bekommen. 


"Steht", so schrieb er, "im 6. Am Liebsten Wäre Mir nicht: Am liebsten wäre mir, wenn ihr keine Multimillionen-Dollar-Kirchen/Tempel/Moscheen/Schreine für Meine Nudelige Göttlichkeit erbauen würdet. Das Geld kann man nun wirklich sinnvoller anlegen..." 

Natürlich ließe sich erwidern, es geht doch nur um 1000 Euro und nicht um Multimillionen. Aber auch 1000 Euro sind, jedenfalls für unseren Verein, eine Riesensumme, die er noch nie auf dem Konto hatte. 

Es ließe sich auch erwidern, wir bauen ja gar keine Kirche, wir gestalten nur einen bereits vorhandenen Raum aus. Aber auch das kostet Geld, das man anders verwenden könnte. Auch das sticht nicht richtig, obwohl diese Aktion keinesfalls das ganze Geld kosten würde. Es bliebe noch reichlich zur anderweitigen Verwendung.

Was sich aber erwidern lässt ist, wir machen das nicht etwa allein um Es zu preisen, nicht mal in erster Linie, sondern wir tun das, um einen wichtigen Schritt weiter zur Gleichberechtigung unserer Religion mit den Amtskirchen zu tun. 

Als ich mal wieder nach Templin zurück kam, fielen mir die Schilder am Stadteingang auf, auf denen andere Kirchen Werbung für ihren Gottesdienst bzw. ihre Heilige Messe machten. Ganz konkret mit Orts- und Zeitangabe. Mir war sofort klar, auch wir müssen an der gleichen Stelle für uns werben.

Bild: nach Ikar.us
Mir war aber ebenfalls klar, das zu erreichen wird nicht leicht sein. Zwei entscheidende Sachen fehlen: Ein Ort, wo die Messe regelmäßig durchgeführt wird und jemand, der regelmäßig die Messe hält, oder besser, anbietet. Denn mit großem Zustrom ist kaum zu rechnen. Aber der ist nicht wichtig, denn der ist auch in den anderen Kirchen nicht da. 

Es kann kein Zufall sein, dass Es mir gerade dann diese Idee geschickt hat, als ich dank Seiner weisen Fügung Frührentner werden sollte. Inzwischen bin ich das und das Problem mit einer regelmäßig zur Verfügung stehenden Person pastafarianischen Glaubens ist gelöst.

Nun gilt es nur noch, auch das andere Problem zu lösen, einen Raum, der  etwas feierlich gestaltet ist, zu schaffen. Einen Raum, bei dem man auch vor den Behörden sagen kann, der steht ständig für die Messen zur Verfügung. Einen Raum, der die Grundlage bildet um bei ihnen durchzusetzen, dass wir gleichberechtigt behandelt werden und das vom BMVBS veröffentlichte Zeichen an die vier Haupteingangstraßen Templins stellen können.

Ich hoffe, euch davon überzeugt zu haben, es lohnt sich, diese Aktion zu unterstützen. Wer das möchte, bitte hier klicken. 

Fordert den Abstimm-Code an. Dazu wird jetzt, anders als im Vorjahr, eure Handynummer abgefragt. Da das ohne jede Namensangabe passiert, ist das sicher noch günstiger als das alte System per email. 

Ihr bekommt drei Codes per SMS, mit denen ihr auch drei Mal für uns abstimmen könnt.

Die Chancen, dass wir wirklich unter die 250 in unserer Klasse kommen könnten, die je 1000,- Euro bekommen, stehen nicht schlecht. Dazu könnten schon 300-400 Wertungen reichen. Das ist zu schaffen, besonders, wenn ihr nicht nur selbst stimmt, sondern uns auch weiter empfehlt. An eure Freunde, Bekannten, Arbeitskollegen und, natürlich, in den sozialen Netzwerken. 

Zeigen wir, Pastafari sind nicht mehr aus dem öffentlichem Leben wegzudenken.

RAmen
 


08.10.2012

Stimmen für unsere Kirche

Viele werden sich erinnern. Im letzten Jahr führte erst ein massenhafter Protest von gläubigen Pastafari dazu, dass die ING-DiBa uns die Teilnahme an ihrem Wettbewerb zur Auffüllung der Vereinskasse teilnehmen lassen hat. 
In diesem Jahr wurde unsere Anmeldung problemlos akzeptiert. 

Lasst uns daraus etwas machen.

Lasst uns, die wir wohl die einzige Glaubensgemeinschaft sind, die noch keinen eigene, würdig geschmückte ständige Räumlichkeit zur Verfügung hat, das ändern. 


Lasst uns in diesem Gebäude, das bereits über einen Raum verfügt, in dem gläubige Pastafari nach ihrer Messe gemeinsam beten und über Stripperfabrik und Biervulkan nachdenken können, 
einen zweiten Raum für diese Messe gestalten und einen würdigen Endpunkt für den Spaghettiweg setzen.

Lasst uns dort jene leeren Wände schmücken mit Motiven und Szenen aus dem Leben der Pastafari. Nicht gemalt, sondern von guten Sprayern gestaltet. 


                         

Von der Decke soll Es segensreich auf uns herniederschauen.



Lasst uns ein Pastar errichten, auf dem unsere Reliquien würdig Sein Ebenbild grüßen.
              
Lasst uns an den Straßenrand ein großes Schild stellen, dass auf diese, unsere neue, schöne Kirche hinweist

Lasst uns dort an jedem Freitag, unserem heiligen Tag, zur Messe rufen und, vor allem,

Lasst uns, gleichberechtigt mit anderen Religionsgemeinschaften, an den Ortseingängen von Templin dazu einladen.

Kurz, lasst uns zeigen, dass die anderen Religionen keinen Vorrang vor uns haben dürfen.


Mit euren Stimmen schaffen wir das!

04.10.2012

Das Wort zum Freitag


Tiere sympathisieren mit Pastafaritum

In Melsungen wurden wir zum Pastafaritreffen von einem Münsteraner gewarnt, die Nudelmesse könne dort nicht funktionieren. Zu schwarz wäre die Stadt. 


Doch das Monster lehrt uns, auch vor großen Herausforderungen nicht zurück zu schrecken. Dass es sich lohnt, die anzugehen, möchte ich im heutigen Wort zum Freitag an folgenden zwei Beispielen belegen.

So konnten wir in Münster feststellen, selbst Tiere sympathisieren mit dem Pastafaritum.

Wir wurden von unserer Herbergsmutter anlässlich einer Nudelmesse über das Pastafaritum ausgefragt. Wir saßen am Nachmittag im Wohnzimmer, wo auch die Mäuse-WG einquartiert war. Die sonst so quirligen Tiere verhielten sich bei unserem Eintreffen sehr scheu, versteckten sich so gut, dass wir sie nur mit Mühe ausmachen konnten. Unser Interesse ließ deshalb bald nach und wir wandten uns dem einzig wissenschaftlichen Glauben zu.

Es dauerte gar nicht lange und die Tiere kamen aus ihren Verstecken und lugten neugierig durch die Gitter. Dann wuselten sie von Behausung zu Behausung, tauschten sich wohl über das Gehörte aus. Wir mussten die Wohnung verlassen, um die Nudelmesse durchzuführen. Als wir abends wieder dort eintrafen, war die Scheu der Mäuse schon völlig verschwunden. Sie nahmen das von uns gereichte Abendmahl direkt aus unseren Händen. Bier aus dem Biervulkan verabreichten wir allerdings noch nicht, wollten erst mal sehen, wie ernst die Mäuse es meinten.

Am folgenden Morgen muss wohl die gesamte Mäuse-WG zum Pastafaritum konvertiert sein. Uns sehr wohlgesonnen zeigten sich alle. Mäuse sind wirklich kluge Tiere. Sie haben verstanden, wie unsere Religion funktioniert, nur indem sie unser Gespräch belauschten. Falls sie später auch noch den hervorragenden Beitrag über uns auf DRadio Wissen gehört haben, in dem auch von der Nudelmesse in Münster berichtet wird, wird sich das noch vertieft haben. 

Noch etwas gab es in Münster, was die Haltung der Mäuse zum Pastafaritum vollends verfestigt hätte. Da die aber leider noch nicht lesen können, wird sie der Artikel aus der Münsterschen Zeitung nicht so überzeugen, wie euch. Der ist fast selbst ein "Wort zum Freitag". Lest selbst: 


02.10.2012

Seine Schöpfung



Was kann ein gläubiger Pastafari besseres tun, als all die Schönheit, die um uns ist, zu betrachten und zu teilen. Dies alles ist SEIN Werk, dies ist SEINE Schöpfung und wo könnten wir IHM besser begegnen, ES besser preisen als damit, diese zu achten und zu beachten. Nie und nimmer kann soviel Schönheit, soviel Erhabenheit das Werk zufälliger Evolution sein, wie es wertelose Gottlose behaupten.

Zeigen wir den Ungläubigen diese Schönheit, machen wir ihnen klar, wie sie in   der Kunst, der Wissenschaft, der Philosophie aber vor allem in der Natur und in uns selbst zu finden ist. Nur der wahren Erkenntnis völlig Unfähige könnten ES dann noch verleugnen.