31.12.2012

Gute Überfahrt ins Neue Jahr und immer volle Segel!




Acht gute Pastafari - Vorsätze für 2013
Der Wahn beginnt bald wieder. Zum Jahreswechsel kommen die guten Vorsätze bei vielen Mitmenschen auf den Plan. Zum Glück halten die Vorsätze meist nicht lange vor, sind schon nach wenigen Tagen, Wochen, Monaten vergessen. Sie sind sogar so weit aus den Köpfen vertrieben, dass viele, sobald der nächste Jahreswechsel ansteht, erneut gute Vorsätze fassen, um das Spiel aufs neue zu beginnen.
Dazu fällt mir nur eins ein: „Mehr Selbstbewusstsein, liebe Leute!“ So schlecht seid ihr nicht, dass ihr nicht so weiter machen könnt, wie bisher. Das, was euch an euch wirklich stört, habt ihr sicher schon irgendwie in Arbeit und stellt es langsam ab, oder seid eifrig dabei. Dazu braucht es kein spezielles Datum. Was nervt, wird abgestellt und zwar wenn es nervt und nicht zum Jahreswechsel.
Wir Pastafari haben solche Sorgen natürlich nicht. Falls ihr aber Lust habt, diese Mode mitzumachen, nur so zum Spaß, hier 8 gute Vorsätze, die ähnlich der 8 Bitten nicht so ernst zu nehmen sind.

1. Ich werde im neuen Jahr gern an allen Pastafarifeiern teilnehmen.

2. Ich werde meinem Piratenoutfit ein neues Kleidungsstück zufügen.


3. Ich werde meine Waffen pflegen und helfen, die Düsternis des Unglaubens zu erhellen. (auch Worte sind Waffen).

4. Ich werde regelmäßig den Gruß der Pastafari verwenden: Arrrgh.

5. Ich werde meine Beitragspflicht als Mitglied des Vereins „Kirche des fliegenden Spaghettimonsters Deutschland e.V." bis spätestens März erfüllen.

6. Ich werde niemals ausschlagen, was der Biervulkan für mich bereit hält und regelmäßig Pasta essen.

7. Ich werde das FSM niemals verleugnen.

8. Ich werde mich auch 2013 toll finden, genau wie meine piratigen Brüder und Schwestern.



Habt ihr bessere Ideen? Dann her damit. Ansonsten freue ich mich auf ein schönes 2013 mit euch. 

Bleibt piratig und kommt mit einem lauten Arrrgh gut in 2013 an.
Eure Elli

27.12.2012

Das Wort zum Freitag - Zwischen den Jahren



Das nudlige Lichterfest, WeinAchten, die Feiertage, Holidays, wie immer auch Pastafari das wichtigste Fest des Pastafarijahrs nennen, nun ist es vorbei.
Zeit, die Füße hochzulegen, sich es gemütlich zu machen und nicht mehr zu tun, als sich mal die Pfeife am Holzbein auszuklopfen. Denn, so ist es alter Brauch, die meisten Arbeiten sind zwischen den Jahren sowieso nicht erlaubt.

Zwischen den Jahren?

Ein Begriff, den alle kennen, aber unter dem längst nicht alle das Gleiche verstehen. Ein Zustand, mit dem wir uns als einzig wissenschaftliche Religion nicht zufrieden geben können. Was ist damit gemeint?

Die meisten verstehen darunter ganz einfach die Zeit zwischen dem großen Fest und dem Jahresende. Viel zu pragmatisch, um uns, die wir immer nach dem tieferen Grund suchen, als annehmbare Lösung dienen zu können.

Wenn man etwas tiefer im Netz gräbt, stößt man auf den Erklärungsversuch der hiesigen Spaßreligion. Demnach haben sich zur Zeit der Kleinstaaterei in Deutschland einfach die unterschiedlichen Sekten der Kreuz-und-Nagel-Fetischisten auf ihrem Flickenteppich nicht einigen können, welcher Kalender anzuwenden ist und wann genau das Jahr nun neu beginnt. Die Zeit dazwischen war dann zwischen den Jahren. Hört sich lustig an und schon fast glaubhaft, denn dass die Falschgläubigen ihre Spaßreligion gar nicht spaßig, sondern viel zu ernst und streitbar nehmen, ist bekannt.

Noch mehr unterstützt wird die These, an allem sind wieder mal die Anbeter des als frauenlose Geistfamilie auftretenden Dreiteilegottes schuld, wenn man auf die nächste Erklärung stößt. Demnach begannen die frühen Verehrer Seppis ihr neues Jahr mit dessen Erscheinung am 6. Januar.


Erst im Jahr 354 legte der damalige Papst den 25. Dezember als Gottesgeburtstag fest. Nicht, weil er neue Erkenntnisse hatte, sondern weil er erkannt hatte. Nämlich dass dann die Heiden, die an diesem Tag ausgelassen ihr Lichterfest feierten, leichter zu bekehren und ihr Feiertag leichter auszulöschen wäre.

Ob er sich das überlegt hätte, hätte er gewusst, die katholische Kirche würde Jahrhunderte später diesen Geburtstag als Beginn des Kirchenjahres festlegen und somit für heillose Verwirrung sorgen? Einer solchen Verwirrung, dass ich vermute, in dieser Zeit entstand der Begriff Spaßreligion.


Doch auch die alten Ägypter müssen gelegentlich als Urheber der Zeit "zwischen den Jahren" herhalten. Ebenfalls wenig überzeugend. 

Auf die rechte Fährte kommen wir, wenn wir uns an die Rauhnächte halten, jene Nächte, in denen Geister und Dämonen unterwegs sind und die Wilde Jagd durch die Lüfte tobt. Dann darf nicht nur keine Wäsche gewaschen werden, auch der Stall wurde nicht augemistet, kein aufgekehrter Staub vor die Tür geworfen und, falls jemand überhaupt vor das Haus ging, musste alles langsam und ruhig gemacht werden.

Ich sehe euch schon lächeln und verstehe euch. Natürlich können Pastafari solchen Firlefanz und Aberglauben nicht als echte Antwort akzeptieren. Aber nach den Ursachen für diesen können wir suchen. Mir hat sich sofort erschlossen, auch hier waren wieder unsere Altpiraten am Werk.

Wenn sie von ihrer Fahrt zurück waren, wurde gefeiert, was das Zeug hielt. So mancher war dann derart blank, dass er kaum noch Geld hatte, um sich bis zur nächsten Fahrt durchzufüttern. Aber nicht alle waren so. Manche waren sparsam oder hatten einfach mehr erbeutet. Für die brach nun die Zeit des Vergrabens ihrer Schätze an. Dabei gab es einiges zu beachten. 


- Es durfte, um nicht aufzufallen, nicht zu lange dauern. So setzten sie sich das Ziel, bis spätestens 06. Januar fertig zu sein. 

- Es durfte möglichst niemand mitbekommen, was sie machten. Sah sie doch jemand, lärmten und tobten sie, dass dem Angst und Bange wurde und die Mär von der Wilden Jagd entstand. 

- Die Pferde mussten stets aufbruchbereit sein, denn natürlich sollte niemand wissen, wann genau der Pirat auf Schatzvergrabetour ging. Deshalb wurde verboten, in der Zeit die Ställe auszumisten. 

- Wenn sie durchs Dorf ritten, sollten ihnen niemand Unrat vor die Füße werfen und die schwer beladenen Pferde zum Scheuen bringen. Noch besser, niemand sollte sie überhaupt sehen. Deshalb wurde verboten, aufgekehrten Staub vor die Tür zu werfen. 

- Weil die Waschweiber, die sich in ihrem Nebenjob als Dorfzeitung was dazu verdienen wollten, alles versuchten, doch etwas mitzubekommen, wurde das Wäscheaufhängen in der Zeit verboten. 

Es ist geradezu umwerfend, wie klar und deutlich sich alles fügt, wenn man nur nachdenkt um die rechte Erklärung zu finden. Ich bin sicher, liebe Brüder und Schwestern, euch geht es nun hier genau so.

So lasst uns denn gemeinsam stolz auf unsere Altpiraten sein und die Zeit zwischen den Jahren nutzen, um sie zu ehren.

Stoßt an!

25.12.2012

Freudvolles Lichterfest


Tapfere Freibeuterinnen und Piraten, glaubensstarke Brüder und Schwestern,
liebe Pastafari.

Wir alle hatten ein schönes Pastat, in dem wir uns richtig wohl fühlen konnten. Kein Wunder, so wir wir es gefeiert haben.
Immer mehr Menschen haben erfahren, wie Weinachten wirklich war und erfreuen sich nun so an Ihm, wie wir es schon lange tun. Denn das ist Es für alle Pastafari: ein einziger Quell des Glückes und der Freude.

Mögen dieses Glück und diese Freude euch alle auch jetzt zum nudligen Licherfest erfüllen.

Vor allem aber, lasst nicht etwa aus falscher Scham den großen Sack, den Es für euch gepackt hat, verschlossen in der Ecke stehen. Packt ihn aus und seid glücklich mit allem was euch glücklich macht.
Seid euch gewiss, es ist Sein Wille, dass wir alles nutzen, was Freude bringt und Spaß macht. Sonst hätte ES es ja nicht geschaffen.


22.12.2012

Der Siegeszug des Spaghettimonsters


Während sich in den USA immer mehr Menschen von den falschen Religionen abwenden, ist die einzig wissenschaftlich weiter auf dem Vormarsch. :)

Nach dem Weltuntergang



Wie erfreut waren wir, dass sich das Monster kurz ausgerechnet in unserem Garten zeigte, um auch die 3. Pastatskerze anzuzünden und mit uns zu feiern. Schnell war ES wieder verschwunden, denn ES hatte ja gestern besonders viel zu tun, musste Seine nudligen Anhängsel stark beanspruchen, um Böses von der Erde abzuwehren. Dass es IHM gelungen ist, wissen wir heute und preisen ES mit einem dreifachen Monsterunser. Wenn das Monster nicht einen so großen Einsatz gezeigt hätte, wer weiß?!

20.12.2012

Als Pastafari helfen und Freude bringen



Auf einer Ratgeberseite hatte jemand die Frage "Durch Atheismus Probleme zur Polizei zu kommen?" gestellt. Meine Antwort scheint einen eifernden Christen so gestört zu haben, dass er mich und unsere Kirche verleumdet hat.
Er hatte wohl über mein Profil auf unsere Seite gefunden und dort das Posting vom Freistellungsbescheid gefunden. Das hatte ihn dazu gebracht zu behaupten, ich wäre selbst Oberhaupt einer Kirche, die genau so vom Staat finanziert wird wie die Großkirchen. Im Gegensatz zu denen wären wir aber weder sozial tätig, noch würden wir was für die Gesellschaft tun.

Inzwischen ist diese Antwort wegen Beleidigung und Verleumdung gelöscht.
Ansonsten wäre auch meine Gegenantwort noch nachlesbar, in der ich ihn aufgeklärt habe. Natürlich bekommen wir überhaupt kein Geld vom Staat und natürlich machen wir das alles eben weil wir damit etwas für die Gesellschaft tun wollen, auch wenn wir großen Spaß an der ganzen Sache haben. Wir müssen auch alle drei Jahre Rechenschaft über die satzungsgemäße Verwendung unserer Spenden und Beiträge ablegen in dem wir neben den finanziellen Jahresabschlüssen auch einen Tätigkeitsbericht einreichen.
All das brauchen die Kirchen nicht. Die können ihr Geld völlig unkontrolliert von Staat und Gesellschaft verpulvern, wie sie wollen.

Vor allem aber hat dieser Eiferer wohl nicht "Wohltätigkeit unter Seinem Zeichen" gelesen.

Weil bald unser nudliges Lichterfest ist, weil an dem Piraten schon immer Geschenke machten, weil sie deshalb noch heute in dieser Zeit besonders gern Gutes tun und weil ich inzwischen erfahren habe, es funktioniert, möchte ich euch heute noch mal an Kiva erinnern. Ein System, bei dem man Kleinkredite vergibt die nach Rückzahlung immer wieder für neue Hilfen eingesetzt werden können.



Liberacion, für die ich mich damals bei der Vergabe entschieden hatte, hat die benötigte Summe zusammen und fängt mit der Rückzahlung an. Das gibt gleich ein doppelt schönes Gefühl. Einmal die Erkenntnis, das System funktioniert und zum anderen das Gefühl, da wurde wirklich jemand geholfen, der es dringend brauchte. 

Nun habe ich mir einen neuen Kreditempfänger ausgesucht. Einen, der schon fast am Ziel ist. Nur noch 75,- Dollar fehlen ihm. Außerdem finde ich es irgendwie cool, auf den Phillipinen Schweine zu züchten. 25,- kommen nun von mir.
Wer zieht mit?

Wer das nicht nur so, sondern als Pastafari tun möchte, sollte in unsere Gruppe eintreten und dann von dort aus seine Kredite vergeben, egal ob nun auch an Alexander oder jemand anderen.

Auf jeden Fall würde mich freuen wenn ihr mitmacht und vielleicht sogar mal hier berichtet, wen ihr unterstützt und warum. 

Nachtrag:
Als ich jetzt Alexander unterstützen wollte, war sein Ziel schon erreicht. So schnell kann also helfen gehen.
Nun ist meine Wahl auf Albert gefallen, der nur noch zwei Tage Zeit hat, seinen Kredit zusammen zu bekommen.


18.12.2012

Aufklärung auf dem Lucia Weihnachtsmarkt


Wieder einmal war es so weit und wir hatten aufgerufen, auf dem Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei Berlin dringend notwendige Aufklärung zu leisten. Noch immer ist leider nicht allen klar, Weihnachten ist keinsfalls ein christliches Fest, sondern eins, das diese Gruppe Ungläubiger vormals nur mit seinem falschen Glauben überlagert hat. 

Es war ein altes Piratenfest, bei dem es darum ging, Freude zu bringen und den Wein zu achten. 

Auch wenn es etwas regnete, kalt war es nicht und so hatten sich einige Pastafari, sogar aus Frankfurt/Oder eingefunden, uns bei unserem Werk zu helfen.  Andere waren da um reichlich zu fotografieren. Fast eine halbe Stunde lang waren wir Motiv für ein Pärchen, das sich gar nicht vom Anblick und tun unserer Truppe losreisen konnte. 












Monströse Fleischbällchen, die mit dem Ruf "Greifen Sie zu, kein Gott ist so nahrhaft wie unserer" angepriesen wurden, brachten Gelegenheit, mal ins Gespräch zu kommen. Aber auch unsere Flyer gaben dazu manchen Anlass. 


So ging die Zeit ziemlich schnell vorbei und nach nicht einmal 1 1/2 Stunden waren 400 Stück unter das Volk gebracht. 



Zeit, sich am Glühweinstand erst mal etwas aufzuwärmen.

Danach ging es noch ins Pasta & Passione auf der Kastanienallee. Auch wenn mir die Einrichtung etwas zu cool war, das Essen war echt lecker und völlig unkompliziert wurden Tische zusammengeschoben, um unsere Truppe unterzubringen. 

So schön wie der Tag begann, so schön ging er dann zu Ende. 
Bis nächstes Jahr

PS: Falls das eifrig fotografierende Pärchen hier mitliest: Wir wären sehr an ein paar Bildern interessiert.

Nachtrag: Es hat geklappt, hier sind die Bilder. :) Danke!

16.12.2012

In der Weihnachtsbäckerei - Transsubstantiation eines Orangenkipferl



Auf dem Sofa sitzend, verfolgte ich mit einem Auge den Wintersport im TV, mit dem anderen überflog ich Backrezepte für Weihnachtsplätzchen. Kipferl wollte ich backen, das las sich gut. Hier mein Favorit:


Orangenkipferl

250 g Mehl
1 P. Vanillezucker
2 P. Geriebene Orangenschale
75 g Puderzucker
100 g gemahlene Mandeln
200 g Margarine (z.B. Sanella)
100 g Zucker

  1. Mehl, Vanillezucker, 1 Päckchen Orangenschale, Puderzucker, Mandeln und Margarine mischen und mit den Knethaken des Handrührers rasch zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Aus dem Teig fingerdicke Rollen formen, in ca. 5 cm lange Stücke schneiden und zu Kipferln formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 175 °C (Gas: Stufe 2/Umluft: 155 °C) ca. 10 Minuten backen.
  3. Zucker mit dem zweiten Päckchen Orangenschale in einem tiefen Teller mischen, die Kipferl sofort nach dem Backen noch heiß in der Zuckerlösung wälzen. Vorsicht! Die Kipferl sind warm noch sehr zerbrechlich.

Tipp: Wer es lieber klassisch mag: einfach mit Vanillezucker bestreuen. (Schmecken auch unbestreut.)

Ich war mit dem Lesen gerade durch, da drang aus dem TV im Hintergrund das Wort „Monster backen“ an mein Ohr. Ich wäre nicht Elli Spirelli, wenn ich nicht sofort in die richtige Richtung gedacht hätte. Natürlich war das ein Zeichen! Natürlich durfte ich nun keine Kipferl mehr backen. Seht selbst!




Wollt auch ihr Monster backen, müsst ihr ins Rezept zusätzlich ganze Mandeln aufnehmen. Die sind zu überbrühen, die Haut abzuziehen und dann zu halbieren. 



Wer auch noch „Fleischbällchen“ möchte, braucht ganze Nüsse. Alles andere erklärt sich von selbst, oder?!

Wünsche monströses Gelingen.

14.12.2012

Das Wort zum Freitag - Der Freistellungsbescheid

Einige von euch, liebe Brüder und Schwestern, werden sich noch erinnern, wie stolz wir im April 2011 verkündet haben: "Wir sind gemeinnützig". Es war ja nicht einfach für uns, gemeinnützige Körperschaft zu werden und hat mehr als drei Jahre gedauert.

Wie immer bei solchen Anerkennungen war auch unsere zunächst begrenzt. Offiziell bis Oktober 2012, in einem Zusatzparagraphen aber auch noch über diese Zeit hinaus. Jedenfalls stand die Verlängerung bzw. endgültige Bestätigung an, weshalb ich beim Amt nachgefragt habe. Dort herrschte einfach Bearbeitungsrückstand. Der ist nun aufgearbeitet und wir haben unseren neuen Freistellungsbescheid. 





Damit sind wir weiter anerkannte gemeinnützige Körperschaft und müssen also solche von nun an alle drei Jahre über unsere Finanzen und Tätigkeiten Rechenschaft ablegen. 

Aber es kommt noch besser. Unser Rechenschaftsbericht für den zurückliegenden Zeitraum scheint so überzeugend gewesen zu sein, dass wir nun sogar eine wesentliche Änderung im Bescheid haben. 

Endlich dürfen wir uns auf einem weitern Gebiet als gleichberechtigt mit den Amtskirchen betrachten. So wie deren Mitglieder ihre Kirchensteuer von ihrer Einkommenssteuer absetzen können, dürfen wir das nun mit unseren Mitgliederbeiträgen auch von unserer. 

Na, wenn das kein Ansporn ist, nun bei uns Mitglied zu werden. Wir haben noch einen ganz schönen Weg vor uns, wenn wir vom Staat so unterstützt werden möchten, wie die Großkirchen. Immerhin drei Milliarden Euro kostet den die Absetzbarkeit der Kirchensteuer als Sonderausgabe. 


Also her mit euren Anträgen. Wir freuen uns schon auf euch. :)

10.12.2012

Pastafaritreffen 2012 - die Videos

Von unserem Jahrestreffen in Melsungen haben wir hier schon öfter berichtet. Etwas hat bisher aber immer noch gefehlt, die Videos von unseren Messen dort am 08. und 09. September.

Voila, hier sind sie.










06.12.2012

Wort zum 1. Pastat


Wir schmücken den Pastatskranz


Den  Pastatskranz, den wir letztes Jahr bastelten, können wir  in diesem Jahr erneut nutzen und uns auf die Feinheiten konzentrieren.

Wir wollen heute ein Monster als Kranzschmuck basteln. Bis morgen ist da noch viel zu tun, denn wir müssen entscheidende Zutaten besorgen. Einiges davon habt ihr sicher im Haus. Entscheidend ist aber Rotwein, 2 bis 3 Flaschen, umwickelt von goldenem Draht. Wir benötigen den goldenen Draht, den ihr sicher auch ohne Rotwein käuflich erwerben könnt. Der umweltbewusste Pirat lehnt das natürlich ab, scheut statt dessen die Mehrarbeit nicht, den zu einem Netz gedrehten Draht wieder zu entwirren. Um eine ruhige Hand zu bekommen, ist es hilfreich, schon mal den einen oder anderen Schluck Rotwein zu trinken.

Habt ihr das nun geschafft und es liegen einzelne Drahtfäden vor euch, nehmt ihr den ersten Draht auf und wickelt ihn um Zeigefinger und Mittelfinger. Lasst ca. 2 bis 3 cm überstehen, sowohl am Anfang als auch am Ende. Das werden die nudligen Anhängsel. Ihr nehmt den nächsten Draht, wickelt wieder kreuz und quer um die Finger und lasst am Ende wieder Draht für die Anhängsel stehen. So langsam bildet sich eine relativ stabile Kugel. 

Jetzt brauchen wir noch die Stielaugen. Dazu nehmt ihr einen Bleistift oder Kugelschreiber und umwickelt die Spitze mehrfach mit dem Draht. Fangt dicht neben der Drahtmitte damit an. Zieht dann den so entstandenen Kreis vom Stift ab und verdreht anschließend ein paar mal den Draht. Wiederholt das nach ca. 3 cm. So habt ihr die Stielaugen. 











Platziert sie auf der Kugel und wickelt den Rest des Drahtes in gewohnter Weise um die Kugel. Geht es schlecht von der Hand, Rotwein nachtrinken. Im Prinzip dürfte das Monster nun fertig sein. Sieht es optisch noch nicht ganz perfekt aus, einfach Draht nachwickeln. Irgendwann entsteht der feste Ball. Den platziert ihr dann auf dem Pastatkranz oder wo immer ihr Deko zum Lichterfest benötigt.

Ich wünsche allen ein nudliges Erstes Pastat morgen.


Eure Elli