18.04.2013

Das Wort zum Freitag - Doppelschlag der Pastafari: Schulfrei und Kochshow



Heute möchte ich euch im Wort zum Freitag mit zwei neuen Entwicklungen vertraut machen. Die erste betrifft nur Berlin. Es geht um Bildung und Bildung ist Ländersache. Vielleicht lässt sich in anderen Bundesländern aber ähnliches herleiten. 

Eine atheistische Mutter hatte zum Welthumanismustag ihr Kind nicht in die Schule geschickt und das damit begründet, Kinder von atheistischen Eltern dürften nicht diskriminiert werden. Das wäre der Fall, wenn Kinder von Eltern mit religiösen Weltanschauungen bei ihren Feiertagen schulfrei bekämen, ihr Kind aber nicht. Weltanschauung sei schließlich Weltanschauung. Da hatte sich die Mutter wohl zu sehr auf´s Grundgesetz verlassen, das religiöse Gemeinschaften mit Weltanschauungsgemeinschaften gleich setzt. Das Gericht entschied anders

Für Kinder von Pastafari dürfte der Fall klar anders liegen. Jedenfalls, wenn sie sich formell richtig verhalten. Während jüdische, katholische, muslimische und evangelische Schüler ohne jede vorherige Meldung bei der Schule an ihren Feiertagen einfach zu Hause bleiben können, bedarf es bei anderen Religionen der vorherigen Abmeldung: ...Aber auch sie können ihre Feiertage begehen und müssen dann nicht in die Schule. Sie „sind für ihre Feiertage auf Antrag vom Unterricht zu beurlauben“, heißt es in der Ausführungsvorschrift....


Auch wenn die Sonderbehandlung bestimmter Religionen in diesem Falls durchaus noch diskriminierend und grundsätzlich fraglich ist, ist das insgesamt doch eine gute Nachricht für pastafarianische Eltern. Die wichtigsten, unbedingt anzuerkennenden Feiertage für euch gibt es hier, und wenn eine Schule verstockt reagieren und unsere Religion als Spaß abtun sollte, gibt es für die auch noch die Bestätigung, dass wir wegen Förderung religiöser Zwecke als gemeinnützige Körperschaft anerkannt sind. 


Eine noch bessere und für uns überaus freudige Nachricht erreichte mich aus Österreich. Dort wurde die erste pastafarianische Kochshow produziert. 


Einfach umwerfend, ich bin gespannt, ob Pasta Pirat noch weitere Folgen produzieren wird. 

1 Kommentar:

  1. Worldwide Day of Genital Autonomy
    Demonstration für genitale Selbstbestimmung in Köln

    KÖLN. (hpd/gbs) Am 7. Mai jährt sich erst­ma­lig das Urteil des Landgerichts Köln, das die medi­zi­nisch nicht indi­zierte Beschneidung von Jungen als Körper­verletzung und damit als straf­bare Handlung wer­tete. Anlässlich die­ses Jahres­tages orga­ni­siert der Fachverband Beschneidungs­betroffener im MOGiS e.V. mit Unterstützung neun wei­te­rer Organisationen (u. a. der AK Kinder­rechte der Giordano-Bruno-Stiftung) am 7. Mai 2013 eine Kund­gebung am Land­gericht Köln, auf der das Recht aller Kinder welt­weit auf geni­tale Selbst­bestimmung unab­hän­gig von Geschlecht, Herkunft und Religion gefor­dert wird.

    Mit der Demonstration möch­ten die Initiatoren all jenen eine Platt­form bie­ten, die Körper­verletzung als Teil der Erziehung strikt ableh­nen und für den Schutz aller Kinder welt­weit vor jeg­li­cher Verletzung ihrer kör­per­li­chen und sexu­el­len Integrität ein­tre­ten. In dem Forderungs­katalog heißt es unter ande­rem, dass der Paragraph “Beschneidung des männ­li­chen Kindes” (§ 1631d, BGB) sofort zurück­genommen wer­den muss. Darüber hin­aus soll ein zwei­jähriger Runder Tisch zum Thema “Beschneidungen” an Jungen einge­richtet wer­den, wel­cher aus­ge­wo­gen mit Medizinern, Juristen, Religions­vertretern, Menschen- und Kinder­rechts­organisationen, Vertretern von Opfer­verbänden und Psychologen besetzt ist, um alle Standpunkte gleich­berechtigt abde­cken zu kön­nen.

    Die Demonstration star­tet um 11:00 Uhr mit einer zen­tra­len Kund­gebung am Land­gericht Köln (Luxemburger Straße 101, 50939 Köln). Die Abschluss­kundgebung fin­det um 13:00 Uhr am Roncalliplatz (Nähe Dom) statt.

    http://www.beschneidungsforum.de/index.php?page=Attachment&attachmentID=285&h=bd8c75b892b2f72c05954b07bd3b0c275972dbcc&s=305b58d48b0a00212e6d551451177bf543166c39

    http://www.beschneidungsforum.de/index.php?page=Attachment&attachmentID=286&h=b7e68684c1649f1e6ebafe4d13bece7c25a34521&s=305b58d48b0a00212e6d551451177bf543166c39

    http://hpd.de/veranstaltungen?action=cal&id=655&tab=cal_single

    siehe bei MOGiS

    http://www.genitale-selbstbestimmung.de/

    eils”!

    In Köln wird zu dem Anlaß eine Demonstration stattfinden, für die Rechte aller Kinder weltweit auf genitale Selbstbestimmung egal welchen Geschlechts, welcher Herkunft oder Religion.

    Am 7. Mai um 11 Uhr wird es losgehen am Kölner Landgericht, dort, wo unser Einsatz für die Kinderrechte diesen großartigen Impuls erfuhr – und der auch für viele von uns persönlich eine entscheidende Hilfe war, endlich den Mut aufzubringen, zu sich selbst und den eigenen Verletzungen durch Zwangsbeschneidung zu stehen.

    Im Anhang findet Ihr Aufruf und Flyer.

    Den Aufruf unterstützen:

    Facharbeitskreis Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V.
    DAKJ – Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (alle kinder- und jugendärztlichen Verbände in Deutschland)
    TERRE DES FEMMES
    IBKA – Internationaler Verband der Konfessionslosen und Atheisten
    AK Kinderrechte der Giordano-Bruno-Stiftung
    TABU e.V.
    pro familia Nordrhein-Westfalen
    Zentralrat der Ex-Muslime
    (I)NTACT e.V.
    und natürlich auch dieses, unser Beschneidungsforum!

    Kommt nach Köln! Postet es überall!

    http://www.beschneidungsforum.de/index.php?page=Thread&threadID=2215

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