05.05.2013

Pastafari gründen in Hamburg neue Gemeinde




Der 05.Mai war für Elli S. und mich ein wunderschöner Tag. Zuerst hatten wir eine tolle Messe vor gut 200 Leuten in den Fliegenden Bauten Hamburg. So etwa 15 - 20 der Besucher kamen zu uns auf die Bühne um mit uns das Glaubensbekenntnis abzulegen und das Abendmahl einzunehmen. Die genaue Zahl wissen wir, wenn wir die Bilder bekommen, die uns ein netter Fotograf versprochen hat. Dann gibt es dazu auch einen ausführlichen Bericht und auch ein Video wird es geben. 

Erstmals mit bei der Messe ein Pastafarigospelchor, die 
Anonymen Arabiate. Mit denen und anderen Hamburger Pastafari ging es nach der Messe und dem recht erfolgreichen Verkaufsstart unserer CD, die sich ja für 5,- Euro wirklich jeder leisten kann, zum Grillen in den Stadtpark. 


Während die einen den Grill in Gang brachten und die  anderen Salat schnippelten, kümmerten sich noch andere schon um den Biervulkan. Die Stimmung war fantastisch, das erste Grillgut wurde schnell fertig und nach Piratenart gerecht verteilt. 


Ganz zufällig hatten wir auch ein geweihtes Nudelholz dabei. Das bekommt von uns immer eine neue Gemeinde zur Gründung. Genau die stand jetzt an. Mit acht Pastafari als Gründungsmitgliedern legte die einen famosen Start hin. Alle wurden auch Kirchenmitglieder, weshalb eine Monstergericht nötig wurde. Nur Es soll schließlich entscheiden, wer in Seine Kirche aufgenommen wird. Meist muss dazu auf lange Spaghetti Penne aufgefädelt werden, wenn die anschließend beim Gruß an das Monster nicht brechen, gilt das Gericht als bestanden. 
Hamburg hat nun eine erste eigene Tradition. Lange Spaghetti waren keine da. Also musste eine Spaghettiröhre mit Penne gefüllt, dann mit einem Finger gehalten und damit um einen anderen Piraten gehüpft werden. Das war gar nicht so leicht, und nicht jeder bestand das Monstergericht gleich beim ersten Anlauf. :)



Letztlich hatte aber jeder die Piratenfischbandana, die jedes Neumitglied erhält, stolz auf dem Kopf. 

Wie gut die Truppe bereits jetzt arbeitet, wurde klar, als eine zum Junggesellenabschied als Messdiener und Papst dem als Nonne verkleideten Bräutigam die Aufgabe stellten, uns mit "Kleinem Feigling" willig zu machen und Spenden einzutreiben. Die bekamen sie natürlich, aber erst, als sie mit uns sowohl das Glaubensbekenntnis der Pastafari abgelegt als auch das Monsterunser gesprochen hatten. Es schien sogar, sie hatten viel Spaß dabei. 



Wir Pastafari hatten den jedenfalls ganz mächtig. Die Gitarre wurde rausgeholt und eigene wie auch alte Hamburglieder gesungen. Als wir dann lost mussten, gab es noch ein kräftige Biereluja mit auf den Weg. Ein herrlicher Nachmittag, für den sich Elli S und ich noch mal bei euch Hamburgern  bedanken möchten. 

Arrrgh und immer eine Handbreit Wasser im Nudeltopf.

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