31.01.2013

Fasching und Mission




Es naht die närrische Zeit, liebe Brüder und Schwestern. Bereitet euch vor. Da wir nicht direkt  missionieren, sondern immer nur zum selbstständigen Denken anregen,  ist es besonders wichtig, mit anderen Piraten ins Gespräch zu kommen. Dazu bieten sich in der Faschingszeit ja reichlich Gelegenheiten.

Als ich mich entschied, Pastafari zu werden, war die Anhängerschaft des Fliegenden Spaghettimonsters in Deutschland noch sehr überschaubar. Das hat sich inzwischen deutlich geändert. Die Anhänger sind nicht mehr zu zählen. Besonders im Netz geben sie sich zu erkennen, allerdings hält sich der persönliche Kontakt mit Gleichgesinnten eher in Grenzen, kein Wunder bei den Benzinpreisen. Jeder kann eben nicht mal so zur Nudelmesse nach Berlin reisen. Im Sommer werden wir zwar sicher wieder irgendwo ein zentrales Treffen durchführen, aber bis dahin ist für den einen oder anderen Durststrecke.

Da kommt uns der Fasching doch gerade recht. Auf den Veranstaltungen in eurer näheren Umgegend werdet ihr sicher den einen oder anderen Piraten vorfinden. Nun mag es sein, dass er nicht unbedingt Pastafari ist, aber die Möglichkeit besteht immerhin. Also Flucht nach vorn und den Piraten angequatscht. Auch wenn er kein Pastafari ist, muss man davon ausgehen, dass er das Zeug dazu hat. Nicht umsonst wählte er sicher dieses Kostüm. Inwieweit unser Monster da nachgeholfen hat, ist nicht sicher zu beweisen, auszuschließen aber ebenfalls nicht.

Irgend etwas könnte an dem Typen also dran sein, was herauszukitzeln ist. Spendiert ihm ein Getränk vom Biervulkan und es wird sich der Weg auftun, wie ihr die nötigen Informationen von ihm bekommt bzw. ihr ihn über unseren Glauben informieren könnt. Und überseht mir die flotten Piratenbräute nicht. 

Aber Achtung! Kussfreiheit ist o.k., aber noch besser ist es, wenn ihr nicht nur das Eine im Sinne führt sondern auch Das Einzig Wahre. Dann gehts euch auch nicht so wie Brüderle.

Vergesst nicht, Fasching ist nicht nur Spaß für den Pastafari sondern auch eine gute Möglichkeit, Gleichgesinnten zu begegnen.

Habt also Spaß beim Feiern, möglichst in piratiger Runde.

Mit einem närrischen Arrrgh

grüßt eure Elli.

24.01.2013

Das Wort zum Freitag - Menschen fragen, Bruder Spaghettus antwortet



Wieder einmal wird es Zeit, die Antworten, mit denen ich selbstlos versuche, Ratsuchenden auf ihrem Weg durchs Leben auf den richtigen zu führen. 




Inwiefern wurden die kirchlichen Rechte im Nationalsozialismus beeinträchtigt?

In keiner Weise, eher im Gegenteil. Die kirchlichen Rechte wurden im 3. Reich erheblich ausgebaut. Das bis heute gültige Reichskonkordat, ein Vertrag der die Kirchen finanziell extrem begünstigt, wurde dort geschlossen. Auch den Einzug der Kirchensteuer durch den Staat hat erst A. eingeführt.
Wohl deshalb haben die Kirchen auch gern seine Kanonen gesegnet und ihre Führer fleißig den Arm zum einzig wahren Gruß gehoben.
Widerstand gab es nur in den untersten Reihen. Nur die waren auch im KZ. Lediglich ein einziger Bischof war auch mal dort. Als Besucher. Anschließend hat er gelobt, wie ordentlich es dort zu ging.


Sind die 10 Gebote mit den Menschenrechten „verwandt“ ?

Nein, in keiner Weise.

Sie verstoßen zum Teil sogar deutlich gegen diese. Die ersten vier z.B. gegen die Freiheit der religiösen Selbstbestimmung. Das 5. ist schlimm einseitig, wenn es nur von Kindern verlangt, die Eltern zu achten, aber nicht umgekehrt auch die Achtung der Eltern vor dem Kind fordert. Das 6. heißt mal du sollts nicht töten, mal du sollst nicht morden. Bei ersterem ist eindeutig, wie falsch es ist, denn es gibt das Recht sich im Fall der Notwehr bzw. der Nothilfe auch, wenn es nicht anders geht, durch töten des Angreifers zu wehren. Nicht morden zählt offensichtlich nur für die Mitglieder der eigenen Gruppe, denn an anderen Stellen wir klar zur Tötung von ungehorsamen Kindern, Homosexuellen, Anders- und Ungläubigen, Ehebrechern und Leuten, die am Sabbat Reisig sammeln aufgerufen. Hier zeigt sich also ganz besonders, dass es nicht um ein universelles Recht für alle geht, was die Menschenrechte wiederrum auszeichnet.
Das 7., du sollst nicht ehebrechen, ist vielleicht ein moralischer Hinweis, aber weder in den Menschenrechten noch im Grundgesetz oder sonst im dt. Recht verboten. Es kann also aus der Liste gestrichen werden.
Das 8., du sollst nicht stehlen, findet sich immerhin im deutschen Recht. Eventuell könnte man daraus das Recht auf Eigentum herleiten, was aber auch ohne göttliches Gebot möglich ist. Für dieses eine Gebot gibts also wenigstens ein halbe - halbe.
Gleiches könnte auch für das 9. Gebot, du sollst nicht schlecht Zeugnis reden wider deinen Nächsten gelten. Allerdings sieht man schon aus der Wortwahl, hier geht es auch nur um einen Regel zum Verhalten innerhalb der eigenen Gruppe, denn es betrifft nur deine Nächsten. Also fehlt wieder der universelle Anspruch.
Das 10. Gebot ist nicht nur absoluter Unsinn, es findet sich auch weder in den Menschenrechten noch im deutschen Recht wieder. Warum soll ich nicht das Haus meines Nachbarn begehren? Vielleicht will der es ja gerade verkaufen?
Der absolute Hammer ist aber " Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel ..." Hier sieht man mehr als deutlich, was die Bibel von der Gleichberechtigung hält. Die Frau wird mal locker schnell unter die Besitztümer des Mannes eingereiht, gleich neben Rind und Esel. Als Zugabe wird auch noch die Sklaverei akzeptiert. Also wieder ein Gebot, das klar gegen die Menschenrechte verstößt.
Es ist mir absolut schleierhaft wieso manche steif und fest behaupten, das Grundgesetz oder gar die Menschenrechte wäre von den 10 Geboten abgeleitet. Das kann nur grobe Unkenntnis oder bewusste Täuschung sein.
Tatsächlich folgen beide, Menschenrecht und Grundgesetz, den Werten von Humanismus und Aufklärung. Genau den Werten also, die die Kirchen auf schärfste bekämpft haben. Erst als die sich gesellschaftlich durchgesetzt hatten, sind die Kirchen schnell umgeschwenkt, behauptet es wäre ihre Werte und versucht so, sich als moralische Instanz hinzustellen, die sie nie war.


(evangelische) Kirche in der DDR

Jeder, der zu diesem Thema schreibt sollte vor allem eins machen:
Scharf trennen zwischen den Kirchen und einzelnen engagierten Pfarrern.
Die Kirchen haben immer zu der DDR gestanden, eine "kirchliche" Opposition gegen den Staat gab es nicht. Die katholische Kirche war eh eher bedeutungslos, in der evangelischen herrschte das Motto „Wir wollen Kirche nicht neben, nicht gegen, sondern Kirche im Sozialismus sein.“
Ganz anders in der unteren Ebene. Da gab es einzelne Pfarrer, besonders im Jugendbereich und in der offenen Arbeit, die klar Position bezogen haben und dafür allen Respekt verdienen. Besonders deshalb, weil sie das nicht etwa mit Billigung ihrer Oberen taten, sondern von denen im Gegenteil oft noch gemaßregelt wurden, bis hin zur Strafversetzung.
Diese Pfarrer duldeten und förderten in ihrem Bereich oppositionelle Gruppen, die keinesfalls nur, oft nicht mal mehrheitlich, aus Christen bestanden. Viele Oppositionelle versammelten sich nur dort, weil die Kirchen im Gegensatz zu allen anderen gesellschaftlichen Organisationen in der DDR doch noch einige Sonderrechte hatten, die das möglich machten.
Es gab also Pfarrer und andere Glieder der unteren Kirchenebene, die unter echtem persönlichem Einsatz verbunden mit persönlichen Nachteilen aktiv waren. Wenn die Kirche diese achtenswerten Kämpfer jetzt aber als Aushängeschild nimmt, um sich selbst als Hort der Opposition hinzustellen, ist das einfach unredlich und historisch falsch.
Als Literaturempfehlung: „Kirche und Opposition“, hrsg. v. Bundeszentrale für politische Bildung und Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.
aber auch Wiki bietet Ansätze: http://tinyurl.com/ahx6xjn


Ich befürchte Probleme mit den Eltern meines Freundes, da ich atheistisch bin.

Warum sollte es schädlich sein, wenn die kleinen Schwestern deines Freundes mitbekommen, dass nicht alle Menschen die gleiche Weltanschauung haben? In der Schule bekommen sie das sowieso mit. Während bis zur 2. Klasse die meisten noch an Götter glauben, ändert sich das bis zur vierten Klasse stark. Es ist also eh nicht zu ändern, dass die Schwestern früher oder später auf andere Anschauungen treffen.
Ich sehe da kein Problem. Du musst einfach damit leben, dass sie halt beten und singen und sie müssen damit leben, dass du es nicht tust. Erst wenn der Eine vom Anderen verlangt, sich seinem Verhalten anzuschließen, geht was schief, egal wer von wem.
Es wäre aber auch falsch, dem Hausfrieden zuliebe mitzusingen und zu beten. Damit würdest du den Grundstein für ständige Unterordnung unter den Willen der Familie legen und, wenn die Eltern tolerant sind, war es eh unnötig.
Sind die Eltern aber nicht tolerant bleibt eh nur die große Entscheidung. Nämlich für deinen Freund, ob du oder seine Eltern ihm wichtiger sind. Da es eigentlich völlig normal ist, dass die Bindung zu einem Partner stärker ist als die zu den Eltern, da es sogar wichtig ist, irgendwann von seinen Eltern zu lösen und, ohne die zu vergessen doch eigene Wege zu gehn, sollte ihm die Entscheidung nicht schwer fallen. Zumal er ja überhaupt keine Schwierigkeiten damit hat, dass du nicht an seinen Gott glaubst.


Was bedeutet Wahrheitsanspruch der Religionen?

Das bedeutet ganz einfach, dass jede Relgion von sich behauptet, es wäre die einzig wahre, alle anderen erfunden und nur ihr Gott wäre der richtige.
Dieser Eindruck entsteht, weil hier bei uns vor allem die abrahamitischen Religionen Judentum, Christentum und Islam herrschen, bei denen das tatsächlich so ist.
Es gab und gibt aber auch eine ganze Reihe von Religionen, bei denen das nicht so war bzw. ist. Oft haben deren Anhänger deshalb völlig friedlich nebeneinander gelebt.
Nur wer meint, die alleinige Wahrheit zu habe ist gefährlich. Egal ob es eine religiöse oder politische Wahrheit ist. Denn damit teilt er die Menschen ein in Wissende und Unwissende, in die, die den rechten Weg gehen und den falschen und so letztlich in Freund und Feind.

was bedeutet der bibel spruch selig sind die sanftmütigen,den sie werden das erdreich besitzen?

Da das Christentum überwiegend mit dem Schwert verbreitet wurde, massenhaft Kriege geführt hat, Abweichler ausgerottet, angebliche Hexen und Zauberer verbrannt und heftigst gegen die Juden gewettert hat, bedeutet das wohl, das Christentum wird das Erdreich nie besitzen.


kann ich beten nachholen?

Das kannst du unbesorgt nachholen. Es hört sowieso keiner.




21.01.2013

Wir nudeln wieder



Nachtrag:


inzwischen haben wir festgestellt, dort hat der Eigentümer gewechselt. Weil der neue die gleiche Telefonnummer behalten hat, habe wir uns, ohne es zu merken, bei dem angemeldet. Nun ist unter der gleichen Adresse eine Lounge mir vietnamesischer Küche. 
Aber da gibts ja auch Nudeln und deshalb haben wir es auch bei der Reservierung belassen. Bis auf den Namen "Pasta Galerie" bleibt also alles, wie unten beschrieben.


Heilige Nudelmesse

Datum: 16.02.2013

Ort: "Pasta Galerie"
         Berlin-Kreuzberg 
         Skalitzer Str. 73

Uhrzeit: 18:00

Wir nudeln wieder und sind, nachdem das "Mona Lisa" zu gemacht hat, auf der Suche nach einem neuen Stammlokal. Wird es das hier werden? 

Probieren wir es aus. Mit dabei wird auch ein Reporterin von DRadio sein. Die möchte uns gern ein bisschen über die Hintergründe unseres Handelns befragen. Aber, wie sie ganz von selbst betont hat, natürlich nur die, die das auch mögen. Als kein Grund, aus Angst vor ihr nicht zu kommen. :)

Panasonic Service-Center PSC SERKO GmbH

Nachtrag zu
PSC SERKO GmbH Panasonic Service-Center - Ein Trauerspiel in vielen Akten

Die gute Nachricht zu erst: Ich habe meine Lumix FZ 150 wieder. Genau zwei Monate, nachdem ich sie an das obige Service-Center geschickt hatte. Sogar repariert. Das Display ist erneuert und das Staubkorn vom Sensor entfernt. Dafür sind zwei andere deutlich sichtbar im Objektiv, jedoch noch so am Rand, dass sie nicht stören. Eigentlich wäre das aber wohl schon ein Grund zu reklamieren.

Außer der bereits bemängelten ansatzweisen Entschuldigung per Mail gab es keine weitere. Neben Kamera und Rechnung war kein weiteres Anschreiben im Paket.
Es gab auch nicht den mindesten Preisnachlass oder sonst ein Entgegenkommen dafür, dass ich durch die Schlamperei bei SERKO und später auch in der Werkstatt und bei Panasonic selbst meine Kamera zwei Monate nicht nutzen konnte.

Dafür hatte es die Rechnung in sich. Die Höhe war ja schon klar, aber nicht das Zahlungsziel: 5 Tage. Das noch nicht etwa nach Eingang des Päckchens mit der Kamera bei mir, sondern ab Rechnungsdatum. Dadurch bin ich heute schon in Verzug.
Eigentlich sollte ich nun wohl auch zwei Monate warten, bis ich begleiche oder erst mal reklamieren.

Ich tue es nicht, ich werde bezahlen.

Ganz einfach, weil ich nichts mehr mit Panasonic zu tun haben möchte. Die Kameras sind gut, aber es gibt immer auch welche auf ählichem Level.
Tschüß, Panasonic, diesen Kunden bist du los. Danke aber, dass du mir diesen Abschied leicht gemacht hast, indem du mir mit deinem Motto ein Lächeln ins Gesicht zaubertest:

Panasonic Service-Center - immer in guten Händen.  :)

Nachtrag

In Werkstätten kann immer mal was schief gehen. Was mich so fassungslos gemacht hat, war deshalb nicht diese Tatsache selbst, sondern vor allem die Art und Weise der Reaktion, als ich mich beschwerte. Vor allem hätte ich erwartet, nun würde die Kamera sofort repariert und es würde eine ernsthafte Entschuldigung geben.

Letztere kam nun doch noch in Form eine Päckchens mit Panasonic - Goodies. Darunter auch eine gute 16GB SDHC Speicherkarte. Auch ein Begleitschreiben mit ansprechender Entschuldigung und der Zusicherung der internen Klärung und entsprechender Schlussfolgerungen war dabei.
Es ist schon erstaunlich, wie solche Aufmerksamkeiten wirken. Ich bin schon fast wieder versöhnt.


17.01.2013

Das Wort zum Freitag - Das Pastafarijahr




Wie in jeder Weltreligion ist es auch bei uns Brauch, das Jahr nach seinen Feiertagen einzuteilen.

Natürlich nicht so strittig, wie es beim Kirchenjahr der Fall ist. 
Für uns ist das Jahr ein Kreis der, egal wenn man beginnt ihn zu beschreiten, immer gleich lang und auch sonst immer gleich bleibt. 
Deshalb kann jeder das Pastafarijahr legen, wie er möchte. Ein klarer Vorteil für unsere Religion.


Allerdings haben wir auch einen klaren Nachteil. Wir haben für unsere Feiertage nicht so schöne Musik wie andere. Noch, denn das soll sich jetzt ändern. 

Auf facebook haben wir bereits dazu aufgerufen, Pastafarilieder zu komponieren, möglichst im Format 24bit/ 44,1-wav aufzunehmen und uns für eine geplante CD "Wir singen dem Monster ein Lied" gemafrei zur Verfügung zu stellen. Die soll, wenn ihr mitmacht und Lieder schickt, zum Kirchentag in Hamburg vorgestellt werden. Natürlich mit Nudelmesse und, wenn alles klappt, mit anschließender Party mit Liveband.

Die ersten drei Lieder sind schon im Kasten.  Einmal die "Acht Am Liebsten Wäre Mirs" als Sprechgesang, "Pastat, Pastat" als feierliches Orgelwerk und

"Jubelt, Jubelt" als a Capella. Genau so bunt wie wir angefangen haben, soll es weiter gehen. Von Rock bis Klassisch, von Big Band bis Liedermacher, alles ist möglich und Vielfalt nur gut.

Texte stellen wir gern zu Verfügung, auch nach eurer thematischen Vorgabe. Im Moment ist gerade für eine Band ein Kinderlied in Arbeit. Auch das ist möglich, obwohl natürlich das Hauptaugenmerk auf den Feiertagen liegt. Aber unter unserem Dauerfeiertag, dem Freitag, lässt sich ja allerhand unterbringen. ;)


Bereits zugesagt hat auch ein ausgebildeter Komponist. Der hat allerdings nicht die Möglichkeit, sein Werk einzuspielen. Wenn sich eine Band also das Komponieren sparen möchte, wir führen euch gern zusammen. Vorgenommen hat er sich "Ein bissfest Burg ist unser Gott". Ich bin schon sehr gespannt, wie das verarbeitet wird. Ist nicht so leicht. Einerseits soll die alte Kirchenmeldodie noch erkennbar sein, anderseits aber auch für Piraten singbar gemacht werden.


Auch wenn es uns in erster Linie um Aufnahmen für die CD geht, wissen wir doch, nicht jeder der gern singt und spielt, hat auch Aufnahmemöglichkeiten, die eine gute CD Qualität gewährleisten.


Lasst euch nicht davon abhalten, trotzdem etwas zu machen. Es geht ja nicht in erster Linie um die CD, sondern darum zu zeigen, wie Pastafari ihre Feste besingen und so Deutschland kulturell bereichern. Nehmt euch auf, ladet eure Videos auf youtube oder sonst wo hin, schickt uns die Links, wir helfen, sie hier zu verbreiten.


Wer mitmachen möchte, Fragen oder gar schon was im Kasten hat, der Kontakt läuft wie immer auf facebook über Bruder Spaghettus oder per Mail über spaghettus{et}freenet(punkt)de.


Wenn es um musikalische Fragen oder Aufnahmetechnik geht, könnt ich euch auch gleich an Bruder Senza Salsa wenden, der das Mastering der CD übernommen hat. 


Hier eine Übersicht über die Feiertage:



Passtahfest (Ostern)



Piratendankfest (Pfingsten)

Ramendan (Ramadan) 

Halloween 

Talk like a pirat day (19.September)



Jeder Freitag


Wem das alles nichts ist, der kann auch gern was für Zwischen den Jahren machen. 

Wir sind schon sehr gespannt, was ihr uns schickt und freuen uns drauf.


Geld für die Pressung haben wir schon zusammen. Mit finanziellem Erfolg rechnen wir nicht, aber mit kulturellem:).

Sollte es doch einen geringen geben, kommt der dem KdFSM Deutschland e.V. zu Gute. 

Ansonsten bleiben natürlich, vielleicht nicht unwichtig noch zu erwähnen, alle Rechte für eure Songs bei euch. 


Möge das Projekt gelingen.

10.01.2013

Das Wort zum Freitag - Die Nudelmesse

Auf unserem Youtubekanal sind schon einige Nudelmessen zu sehen. Aber noch keine wirklich im Gesamtablauf. Deshalb kam dort der Wunsch, einmal eine komplette Messe einzustellen. Ich war eigentlich sicher, die gibt`s nicht, weil immer mal die Kamera ausging oder sonst was nicht klappte. Dann fiel mir ein, wir hatten vor langer Zeit doch sogar mal einen Profi bezahlt. Er hat uns gefilmt und eine CD daraus gemacht. Hier die für youtube konvertierte Fassung.



Natürlich bleibt nichts so wie es ist, auch nicht unsere Messen. Vor allem dann nicht, wenn, wie bei uns, jeder mal dran ist, eine zu halten. Der bekommt dann das rote Gewand über und das Hütchen auf. Beides hat sich einfach ergeben, weil es gerade da war, als wir etwas spezielles für den Nudler, so heißt der Typ bei uns, gesucht haben. Jeder hat seine eigene Handschrift bei der Formung der Messe und bringt was mit ein oder lässt was weg. 

Inzwischen hat sich der Ablauf aber ziemlich verfestigt. 



Dazu werden die Hände zum Monstergruß gefaltet. Von unserem heiligen Nudelholz liest der Nudler das Bekenntnis Satz für Satz vor, die Gemeinde spricht nach. 









2. Übergabe und Lobpreisung der Reliquien


Der jeweilige Nudler wird nach der Messe zum Aufbewahrer unseres Reliquienschreins. Er bringt ihn zur nächsten Messe mit und übergibt an den neuen Nudler. 

Dabei wird jede Reliquie einzeln gepriesen.
   
Wir haben drei. Bei der Lobpreisung antwortet die Gemeinde am  Ende jeder einzelnen die Ansage des Nudlers "Oh Wunder, wir preisen dich" mit "RAmen".


3. Das MonsterUnser



Anfänglich wurde das, wie hier, gehalten, bevor wir gegessen haben. Damals trafen wir uns noch bei den einzelnen Pastafari zu Hause. Die Gäste hatten immer die Getränke mitzubringen, der Gastgeber zu kochen. 
Inzwischen treffen wir uns fast immer in einer Gaststätte oder, im Sommer, in einem öffentlichen Park. Deshalb, aber auch damit alle bei der Predigt, die schon mal 15 - 20 min dauern kann, sitzen können, kommt sie nun meist vor dem Abendmahl. Das MonsterUnser wird vom Zeremonienschwert abgelesen und nachgesprochen.
Wir haben beim MonsterUnser, einfach weil es sich besser spricht, das übliche HustNuschel in Kartoffelessern geändert.













4. Das Abendmahl

Weil wir keine verkappten Kanibalen sind, gibt es bei uns weder "Fleisch von seinem Fleisch" noch "Blut von seinem Blut", sondern "Nudel von Seinen nudligen Anhängseln" und "Bier von Seinem Biervulkan". Mal geht der Nudler dazu von Pastafari zu Pastafari, mal die zu ihm, je nach Örlichkeit und Platz. Damit bei großen Messen diese Zeremonie nicht zu lang wird, gehen auch mal der alte und der neue Nudler gleichzeitig gemeinsam durch die Gläubigen, einer mit den langen Spaghetti und einer mit dem Bierpokal. Natürlich nicht ohne das unvermeidlich RAmen. 




 5. Die Predigt

gab es hier auf dem Video noch nicht. Auch jetzt gibt es die nicht immer, aber doch immer öfter. Bisher stets von Bruder Spaghettus gehalten, aber nur, weil sonst noch niemand wollte. :)








09.01.2013

PSC SERKO GmbH Panasonic Service-Center - Ein Trauerspiel in vielen Akten


Ich weiß, liebe Brüder und Schwestern, ihr habt euch schon gewundert, warum ich in unserer Reihe "Seine Schöpfung" erst lange gar kein Bild mehr eingestellt habe, und gestern ein altes, nicht aktuelles.
Deshalb zur Erklärung hier die Mitteilung, die ich bei Facebook sowohl auf der Panasonic als auch auf der Lumix Seite gepostet habe:

Nein, ich habe es nicht sofort erkannt. Erst hielt ich die PSC SERKO GmbH für einen ganz normalen Panasonicservicebetrieb.

Meine FZ 150 hatte seit einiger Zeit einen Schaden, das Display war nach einem Sturz verbogen und ließ sich nicht mehr ganz vollständig schließen. Funktionierte sonst aber einwandfrei, weshalb mich das nicht ganz so störte. Als dann aber auf allen Bilder ein kleiner schwarzer Fleck erschien, störte das schon mehr. Da hatte sich wohl ein Staubkorn auf den Sensor gelegt. Das musste wieder weg.

Der nächste Panasonicservice ist in Berlin. Ein Anruf ergab, die Kamera kann gern auch eingeschickt werden, allerdings müsste ich für eine Reinigung mit 60,- bis 70,- Euro rechnen.

Am 20.11.12 ging die Kamera auf Reise. Mit einem Begleitschreiben, das die Fehler schilderte, und mit Bitte um einen genauen Kostenvoranschlag.

Am 03.12.12, also schon nach zwei Wochen, kam der dann per Mail. Michael Moll teilte mir um 11:09 Uhr darin mit nur Gehäuse reparieren, sonst kein Fehler festgestellt!„ Da fiel mir zum ersten Mal auf, wie unsicher meine Persönlichkeit ausgeprägt ist. Ich fürchtete, das mit dem Staub auf dem Sensor wäre übersehen worden. Also lieber noch mal nachfragen.
Meine Mail mit der Nachfrage ging um 12:21 ab.

Am 07.12.12 bestätigte sich die Vermutung einer Störung meiner Persönlichkeit. Wieder schlug die Unsicherheit zu. Weil auf diese einfach und sofort zu beantwortende Nachfrage noch immer keine Antwort eingetroffen war, sah ich die Ursache im Zeitpunkt meines Mailversandes. Sicher hatte ich die Mittagspause erwischt und nun lag die unter einem Stapel dicker anderer Mails.
Eine Frau mit netter Stimme tröstete mich und meinte, das sei nichts Außergewöhnliches. Ich bräuchte mir keine Sorgen machen, aber sie würde Herrn Moll noch mal erinnern. Gleichzeitig teilte sie mir mit, meine Kamera wird gar nicht in Berlin repariert, sondern wurde weiter geschickt.

Hier kam mir die erste Ahnung, bei der PSC SERKO GmbH gibt man sich nicht mit einfacher Reparatur zufrieden. Als kleines Extra ist man wohl außerdem bemüht, die Kunden auf ihrem Weg sich zu allseits gefestigten Persönlichkeiten zu entwickeln, kräftig zu unterstützen. Das nicht nur so lasch am Rand, sondern mit Nachdruck.

Am 17.12.12 zeigt sich, mir fehlt da noch ein ganzes Stück. Ich störte den Erziehungsprozess indem ich wieder einmal die Geduld verlor. Noch schlimmer, ich beschwerte mich per Mail über die Wartezeit und drohte, die Öffentlichkeit zu informieren. Damit ich nicht wieder die Mittagspause erwischte um 15:36 Uhr.

Am 19.12.12 wurde klar, Michael Moll fühlte sich wohl falsch verstanden und wollte meinen Erziehungsprozess abkürzen. Schon am frühen Morgen, um 09:58 Uhr, kam die Auskunft, um die ich vor knapp drei Wochen gebeten hatte: „Gerät wird nach Reparatur noch gereinigt, incl. Sensorreinigung. Fleck ist dann weg.“

Das erwies sich als pädagogischer Fehler. Ich zeigte wieder Ungeduld indem ich in mir die Hoffnung wachsen ließ, meine Kamera doch noch vor den Feiertagen repariert zurück zu bekommen. 11:10 Uhr antwortete ich: „dann erkläre ich mein Einverständnis mit dem Kostenvoranschlag und bitte um möglichst schnelle Reparatur und Zusendung.


Sofort scheint die PSC SERKO GmbH ihren Fehler bemerkt zu haben. Sie setzten ihre Schulung in Sachen Geduld fort, es passierte... nichts. Diese Maßnahme zeigte Wirkung. Nachdem ich meine Hoffnung, die Kamera zu den Feiertagen wieder einsetzen zu können, begraben hatte, tat ich das wenig später auch mit der Hoffnung, das möge bis zur Silversterfeier geschehen. Ich wurde zum Musterschüler und fragte nicht einmal nach, als auch im neuen Jahr bereits eine Woche vergangen war.

Stolz auf meinen Erfolg wartete ich geduldig auf eine Belohnung für das Erreichen des Lernziels.

Am 07.01.13, gute sechs Wochen nach dem Versand meiner Kamera an den Panasonicservice machte der mir klar, ich habe noch weiteren Lernbedarf bei meiner Persönlichkeitsentwicklung. Auch daran, das eigene Interesse zum Wohle anderer zurückzustellen, mangelt es noch bei mir.

Sonst hätte ich auf Herrn Molls sicher nur gut gemeinte Mail „Erinnerung an unseren Kostenvoranschlag“, der mich um 9:10 Uhr erreichte, nicht umgehend um 9:20 Uhr gefordert: „Ich erwarte nun neben schnellster Reparatur und Zusendung meiner Kamera eine Entschuldigung ihrer Firma und eine Entschädigung für die unzumutbare Wartezeit. „

Dabei hatte mir SERKO nur mitgeteilt:

Sehr geehrter Kunde, am 03.12.2012 erstellten wir für Ihr o.g. Gerät einen Kostenvoranschlag in Höhe von 108,17EUR, den Sie bis heute leider noch nicht beantwortet haben. Setzen Sie sich bitte unter Angabe unserer Reparaturnummer innerhalb der nächsten 8 Tage in Verbindung. Wir behalten uns ansonsten vor, Ihnen Ihr Gerät kostenpflichtig, zzgl. Portokosten, zu den üblichen Zahlungsbedingungen zuzusenden.“


PS. Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass ich auch Panasonic selbst dankbar bin. Hätte ich die Kamera nicht erst in das Berliner Auffanglager schicken dürfen sondern direkt in die Zentralwerkstatt, wäre ich wohl immer noch so ungeduldig wie vor der Schulungsmaßnahme.

08.01.2013

Seine Schöpfung



Was kann ein gläubiger Pastafari besseres tun, als all die Schönheit, die um uns ist, zu betrachten und zu teilen. Dies alles ist SEIN Werk, dies ist SEINE Schöpfung und wo könnten wir IHM besser begegnen, ES besser preisen als damit, diese zu achten und zu beachten. Nie und nimmer kann soviel Schönheit, soviel Erhabenheit das Werk zufälliger Evolution sein, wie es wertelose Gottlose behaupten.

Zeigen wir den Ungläubigen diese Schönheit, machen wir ihnen klar, wie sie in   der Kunst, der Wissenschaft, der Philosophie aber vor allem in der Natur und in uns selbst zu finden ist. Nur der wahren Erkenntnis völlig Unfähige könnten ES dann noch verleugnen.

03.01.2013

Das Wort zum Freitag - Keine Gottesbezüge in Äußerungen von Repräsentanten des Staates!




Auch das Pastafaritum gehört zu Deutschland. Deshalb ist es auch für uns selbstverständlich mit vollster Konzentration zu verfolgen, wer was im Namen Deutschlands sagt. Jetzt, zum Jahreswechsel, natürlich an allererster Stelle der Neujahrsansprache unserer Kanzlerin. Was hatte sie eventuelle speziell für uns, die Anhäger der einzig wissenschaftlichen Religion, zu vermelden?
Zunächst war ich enttäuscht. Nicht mit einem Wort wurden wir erwähnt. Oder hatte ich nur nicht richtig zugehört und verstanden?

Am Ende ihrer Rede sprach sie von Gott. Ein Fakt der dazu führte, dass auf facebook spontan eine virtuelle Veranstaltung erstellt wurde, an der innerhalb kürzester Zeit mehr als 500 Leute teilnahmen.

Da wurde verlangt, dass sich die Bundeskanzlerin in zwei Personen spaltet. Eigentlich eine unverschämte Forderung, aber wenn sie an eine Person gerichtet ist, für die es normal ist, einen sogar in drei Personen gespaltenen Gott anzubeten, vielleicht doch nicht. Sie sollte ja weder in Vater, noch in Sohn oder gar heiligen Geist werden trennen, sondern nur in die Frau Angela Merkel als Privatperson und Bundeskanzlerin Angela Merkel als Vertreterin des Staates. Der ersteren wurde völlige Glaubensfreiheit zugestanden. Sie könne, wenn sie wolle, 1ooo Götter in ihre Schrankwand stellen und alle anbeten. Als Vertreterin des gesetzlich zu religiöser Neutralität verpflichteten Staates habe sie sich jedoch auch religiös neutral zu verhalten. Deshalb gehört Gott einfach nicht in ihre Neujahrsansprache.

Ich bekenne, auch ich dachte so. Doch dann brachten mich drei Ereignisse, die ich zusammengenommen nur als Seinen deutlichen  Hinweis aufgefassen konnte, noch einmal intensiver nachzudenken. 

Da fiel mir zunächst das Bild oben in die Hände, das mir ein Freund zugeschickt hatte. Was könnte das anderes sein als die klare Bestätigung der Wissenschaftlichkeit unserer Religion, wenn Es sich selbst in diesem Bereich deutlich manifestiert. 

Noch während ich darüber sinnierte, machte es Bling. Eine Nachricht kam über Facebook. Ein Freund, natürlich Pastafari, war in der Türkei und hatte dort den Beweis gefunden, unser Glaube ist viel, viel älter als das Christentum. Er schrieb mir:  

Schau mal, was ich in den Ruinen der antiken Stadt Milet (Türkei) entdeckt habe. Schon damals wurden also dem Monster Tempel errichtet





Was dann kam, lies mich endgültig umdenken. 
Wieder machte es Bling. Eine Mail aus Münster war angekommen. Ihr erinnert euch, dort hatten wir auf unserer Nudeltour letzten September eine großartige Messe. Eine Messe, die offensichtlich Wirkung erzielt hat. Lest selbst:

Solltet Ihr manchmal an der Wirkung Eurer missionarischen Arbeit zweifeln, so sei Euch hiermit zugerufen: Verzagt nicht! Zweifelt nicht!
Eure Mission ist erfolgreich!

Wenigstens für die erfolgreiche Mission Münsters erhielt ich gestern einen unanzweifelbaren Beweis.
Beim Bäcker nebenan, unweit der Kneipe, wo Ihr die Nudelmesse hieltet, wollte ich Silvesterkrapfen kaufen. Als ich die Auslage sah, traute ich meinen Augen nicht. Ich erblickte einen Piratenkrapfen (welchen ich natürlich sofort käuflich erwarb, s. Anhang). Ähnelt der Leib des Krapfen nicht ein wenig Seinem Körperbau? Auch das Vorhandensein von roter Soße lässt keine Zweifel - nur dass sie eben in diesem Fall innen ist und nicht das äußere Seiner nudeligen Leiblichkeit umhüllt wie in so mancher italienischen Gastronomie.

Es ist eindeutig: Eure Anwesenheit in Münster hatte missionarische Wirkung - sogar bis tief ins Unterbewusstsein der lokalen Konditorlehrlinge!


PS: Krapfen und Foto sind nicht gestellt. Das Ding lag wirklich so in der Theke vom Bäcker.



Wenn aber sogar im schwarzen Münster unsere Mission so erfolgreich war, dass dort jetzt die Farbe umgedeutet und auf den Jolly Roger zurückgeführt werden muss, warum sollte es dann nicht auch im restlichen Deutschland so sein? Warum sollte dann die Kanzlerin, die ja aus dem un- bis leichtgläubigem Osten kommt, ebenfalls umgedacht haben und, wenn sie von Gott spricht, gar nicht mehr den scheußlichen, grausamen Jahwe meinen sonder unser geliebtes Spaghettimonster? Ja, ich sage es gern noch deutlicher, warum sollte man überhaupt noch daran zweifeln, ganz genau so ist es? Die Bundeskanzlerin hat uns nicht vergessen in ihrer Ansprache, sie ist jetzt eine von uns und nur zu uns hat sie gesprochen,als sie von Gott sprach! 

Das erfüllt mich mit genau so mit Stolz wie euch, liebe Brüder und Schwestern. Und doch, ich kann meine Meinung nicht ändern. Es ist schön und beglückend zu wissen, Frau Merkel hat endlich auch den Weg zu Ihm gefunden. Sie braucht nun nicht mehr 1000 Götter in ihrer Schrankwand, es reicht einfach ein Päckchen Spaghetti. 

Aber Bundeskanzlerin Merkel hat das zu sein, was der Staat sein soll: weltanschaulich neutral. Deshalb, und ich bin sicher das ist ganz in Seinem Sinne, bleibe ich dabei:

Keine Gottesbezüge in Äußerungen von Repräsentanten des Staates!