25.07.2013

Das Wort zum Freitag - 2000



Welch stolze Zahl. 2000 Mitglieder hat jetzt die Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschlands. Zeit, wieder einmal Rückschau zu halten, wie alles angefangen hat.

Am Anfang war das Wort, und das Wort war: Mein Gott, ein Nudelmonster! 
Sofort wurde ich vom einzig wissenschaftlichen Glauben erfasst und gründete 2005 die Gemeinde Uckermark. Gemeinden gründen war damals in, es gab schon welche in Dresden, Frankfurt/M, Köln, Hamburg und Bremen. In Brandenburg waren wir die erste. Kurze Zeit später kam noch die Gemeinde Barnim dazu und auch in Berlin hatte sich inzwischen eine gegründet. Was lag näher, als sich zusammen zu schließen. Am 16.09.2006 gründeten Vertreter aus allen drei Gemeinden in Templin die Kirche des FSM Berlin-Brandenburg e.V.  



2007 liesen wir es etwas ruhig angehen. Immerhin gelang uns aber im Ultimativen Gottesbeweis der Nachweis der Existenz unseres Monsters. 

Dafür legten wir 2008 ne Schippe mehr auf. Wir waren mehrmals mit Anonymus gegen Scientology aktiv, wobei uns einmal die Aufdeckung des Scientology Sex Skandals gelang. Überhaupt haben wir in diesem Jahr so richtig angefangen, uns öffentlich einzumischen. Bei dem Versuch einer kirchengesteuerten Initiative, den Ethikunterricht für alle in Berlin zu kippen, konnten wir nicht abseits stehen und überreichten dem Vertreter des Regierenden Bürgermeisters öffentlich vor dem Roten Rathaus unsere Petition. Das Thema sollte uns noch bis 2009 beschäftigen. Wir mussten feststellen, die Polizei ist für Pro Reli, was uns aber nicht daran hinderte, mit tollen Plakaten zur Volksabstimmung für Nein zu werben. Belohnt wurden wir mit einem sehr schönen Artikel über uns im MAGAZIN.  Das Jahr beschlossen wir mit einer Aktion auf dem Weihnachtsmarkt, bei der wir den Leuten erklärten, wie Weihnachten wirklich war.

2010 begann mit einem echten Kracher. Wir zelebrierten die wahrscheinlich weltweit erste Taufe im Namen der Pasta, der Soße und der Fleischbällchen. Mit einer gemeinsamen Aktion mit dem EHBB e.V., dem Nimms-Leicht-Stuhl, machten wir weiter. Das brachte, neben der Botschaft, auch großen Spaß. Genau so wie später der 1. Jenaer Atheistentag. Als kurz danach der GeFAHR e.V. forderte, Bibel auf den Index, waren auch wir dabei, genau wie zum Jahresende wieder auf einem Berliner Weihnachtsmarkt.

2011 lief langsam an. Dafür ging es im April dann richtig rund. Erst wollte das Fernsehen eine Nudelmesse aufnehmen. Die Jungs waren gut drauf und haben einen wirklich schönen kleinen Bericht gemacht. Kurz darauf hatten wir richtig Grund zu feiern. Nach mehrjähriger Auseinandersetzung mit dem Finanzamt incl. Rechtsstreit haben wir es endlich geschafft. Wir sind gemeinnützig. Auch wegen Förderung religiöser Zwecke. Vielleicht hatten wir deshalb zum Passtahfest hohen Besuch. ES höchstselbst manifestierte sich in unserem Garten. Ebenfalls im April haben wir den Verein auf Bitten von Pastafari aus anderen Bundesländern, die gern Mitglied werden wollten, deutschlandweit geöffnet. Seit dem sind wir die Kirche des FSM Deutschland e.V.
Im Mai gab es das erste Referat eines Pastafari an einer deutschen Universität. In der Humboldt-Uni ging es um die Geschlechterrollen der Pastafari. Der Juni brachte den Kirchentag in Dresden. Da mussten wir einfach dabei sein. Wir hatten großen Erfolg in der Religionsfreien Zone. Noch nie sind an einem Tag so viel Ungläubige unserem Glauben beigetreten, wie auf unserer Kirchentagsnudelmesse.   Im Juli machte Nico Alm in Österreich Furore und brachte das Pastafaritum weltweit zu neuer Geltung. Sein Auftritt war so eindrucksvoll, dass manche Pastafari bis heute noch denken, das Nudelsieb und nicht Piratenhut oder Piratentuch wären die reiligiöse Kopfbedeckung in unserem Glauben. Valentin Abgottspon brauchte zur gleichen Zeit Unterstützung und wir konnten nachweisen, dass wir wirklich mit der Discordia in Großer Ökumene sind.  Im August war ich dann in Nicos Kielwasser erfolgreich in Deutschland. Natürlich mit der richtigen Kopfbedeckung. ;) Ebenfalls im August erregte die 1. Säkulare Lesung unserer Kirche in Templin  großes Aufsehen. Nächster Höhepunkt war die Antipapstdemo in Berlin, an der natürlich auch wir teilnahmen. Auch die Weihe einer Dresdner Gemeinde gab es noch.

2012 startete gleich ganz groß. Im Januar hatten wir eine Nudelmesse mit Fernsehbeteiligung und am 01. Februar gab es dann vom MDR in Außenseiter-Spitzenreiter den schönen Bericht. Ebenfalls im Februar gab es in Templin eine Lesung mit Prof. Dr.-Ing. Uwe Lehnert aus seinem Buch "Warum ich kein Christ sein will". In der Folge der Lesung kam es im März zur Gründung des Humanistischen Stammtisches und aus diesem zur Gründung der Humanisten Templin. Im Juli wurde Valentin Abgottspon zum Ehrenmitglied der KdFSM Deutschland ernannt.
Im September gab es das erste Pastafaritreffen in Melsungen. Das, wie auch die anschließende Nudelmessentour nach Frankfurt/Main, Bochum, Münster und Hannover waren echte Highlights. Natürlich gab es wie jedes Jahr auch wieder ein Weihnachtsmarktaktion.

Auch in diesem Jahr gab es schon kleine und große Ereignisse.  Wir haben es geschafft, eine CD mit pastafarianischer Festagsmusik zu produzieren und die dann auf der Nudelmesse, die wir zum Humanistentag in Hamburg gehalten haben, vorzustellen. Mindestens genau so schön war aber, dass es dort im Anschluss an die Messe zur Gründung einer Hamburger Gemeinde kam. 



Es war also eine ganze Menge los bei und mit uns. Wer es wirklich geschafft hat, mit dem Lesen bis hier durchzuhalten könnte vielleicht für einen weiteren Höhepunkt sorgen. Auch in diesem Jahr werden wir wieder vom 2. September an auf Nudeltour gehen. Ein Termin steht schon. Am 3. September sind wir in Düsseldorf.



Wer auch mal eine Nudelmesse in seiner Stadt haben möchte, wer einen Raum besorgen und Publikum einladen kann und auch noch einen Platz hat, wo Elli Spirelli und ich unseren Schlafsack hinlegen können, kann uns gern noch einladen. :)

18.07.2013

Von der Nähe zu Ihm

Unsere letzte Nudelmesse wurde wieder einmal im Freien abgehalten. Es wurde gegrillt, geredet und genudelt. Das Wetter war phantastisch, das Monster uns gewogen und am Ende gab es sogar noch Applaus von den umlagernden Gruppen.

Am Abend fand dann eine Kirchweihe statt, natürlich nicht im Freien. (Wir berichteten ja bereits davon.) Es hat ebenfalls viel Spaß gemacht, war aber heiß, heiß, heiß.

Brüder und Schwestern, was will das Monster uns damit sagen?!

Es ist Sommer, genießt das schöne Wetter im Freien nach Herzenslust. Dort seid ihr Ihm viel näher als in stickigen Räumen, sind sie auch noch so schön hergerichtet. Lest noch kurz das Wort zum Freitag und dann ab ins Grüne, bei Pasta und Bier oder was immer euch höchste Gaumenfreuden bereitet. Ach ja, lasst den Ghettoblaster zu Hause, auch wenn ihr auf unsere Pastafari-CD nur noch schwer verzichten könnt. Die vielen Lebewesen singen gerade im Sommer besonders schön in freier Natur für uns alle.







Ramen

11.07.2013

Das Wort zum Freitag - Hol dir die Nudelmesse



Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein Pastafaritreffen und auch in diesem Jahr könnt ihr anschließend wieder Elli Spirelli und mich einladen, bei euch eine Nudelmesse zu halten. Die Bedingungen sind die gleichen wie bei der Nudeltour im letzten Jahr:

Ihr besorgt einen Raum, wo die Messe stattfinden kann und macht Werbung oder holt sonst irgendwie Publikum ran. Alles andere machen wir. Na ja, vielleicht müsstet ihr uns noch ein paar Spaghetti für das Abendmahl kochen und ne Flasche Bier opfern. Sonst habt ihr aber keine Unkosten. Wir kommen wieder auf eigene Kosten bei euch vorbei und brauchen nur ein Sofa oder so, wo wir unsere Schlafsäcke samt Inhalt ablegen können.

Für die Tour haben wir eine Woche Urlaub eingeplant. So kommen wir auf maximal 5 Messen in der Zeit vom 02. bis 06. September. Die einzelnen Termine müssten dann so abgestimmt werden, dass möglichst wenig Fahrtwege anfallen.

Im letzten Jahr waren wir am Ende tüchtig geschafft, hatten aber auch großen Spaß und viele nette Erlebnisse und neue Freunde. Hoffen wir, in diesem Jahr wird es wieder so. ;)

Natürlich könnt ihr nicht nur zur Nudeltour, sondern auch sonst gern mal zu ner Messe einladen. Wenn es zu weit weg ist, würden wir dann aber doch einen Anteil an den Reisekosten erwarten, der bei der Tour nicht anfällt.


Keine Reisekosten mussten die Berliner bezahlen, die sich letztes Wochenende einen Raum ihrer WG von uns als Kirche weihen ließen. Eigentlich hatten die mal gehofft, so die GEZ Gebühr sparen zu können. Aber als die Idee der Kirchweihe erst mal geboren war, wurde die auch weiter verfolgt, als klar war, das klappt nicht. Aber vielleicht klappt es, ein ideelles Gegengewicht zu der Sekte zu schaffen, die eine Etage unter ihnen residiert.



Es gab erst einen festlichen Akt und anschließend eine tolle Party. Wir haben wieder mal gemerkt, keine Kirche ist so lebensfroh wie unsere. Wenn ihr davon auch etwas abhaben wollt, dann könnt ihr euch für schlappe 5 Euro unsere CD mit sakraler pastafarianischer Musik ordern. ;)



04.07.2013

Das Wort zum Freitag - Pastwa

Nein, das Nudelsieb ist nicht die Kopfbedeckung der Pastafari und ja, wer es trägt macht etwas falsch, denn er  erfüllt nicht unseren Auftrag, die Erderwärmung zu stoppen. Das können nun mal nur Piraten. 

Aber auch die, die das tun, machen das in gutem Glauben und auch ihnen ist ihre Kopfbedeckung heilig. Auch sie trifft es hart, wenn ihre religiösen Gefühle verletzt werden. Auch ich bin echt betroffen, in welch herablassender Art der WDR das tut, wenn dort eine Moderatorin manchem Gläubigen heilige Gegenstände mit einem Nutellabrötchen vergleicht. 



Da gerade der WDR sonst ganz besondere Rücksicht auf religiöse Gefühle nimmt, kann das nur als offener Angriff, als Herabwürdigung unserer Relgion, ja, sogar jeder Religion gewertet werden. Sind wir doch genau so vernünftig und glaubwürdig, sind unsere Riten und unsere Kopfbedeckungen genau so schützenswert wie alle anderen auch. Die sind für uns unverletzlich und heilig, was dieser Sender gemacht hat, also hapam, verboten.

Deshalb gibt es für mich nur eine Antwort: eine





Frage:
Wenn ein öffentlich-rechtlicher Sender, hier WDR 1live, der sehr darauf achtet, andere Religiöse nicht in ihren Gefühlen zu verletzen, das ganz bewusst bei uns macht, dürfen wir den Sender dann noch hören?
Was hat mit der Moderatorin zu geschehen, die diese Blasphemie begangen hat und was mit dem Reporter, der ihr dabei geholfen hat.
Was hat sonst noch zu geschehen?

Antwort:


Wenn ein Sender, egal welcher Art, religiöse Gefühle der Pastafari verletzt, darf dieser nicht mehr gehört werden, egal von wem.

Deshalb hat jeder Pastafari, wenn in einem Empfangsgerät ein solcher Sender gehört wird, dieses sofort auszuschalten. Ist ihm das nicht möglich oder wird das Empfangsgerät wieder eingeschaltet, ist es zu zerstören.
Dabei besteht keine Gefahr, strafrechtlich verfolgt zu werden. Sachbeschädigung aus religiösen Gründen wird in der deutschen Gesellschaft akzeptiert
Des weiteren muss alles unterlassen werden, was diesem Sender die weitere Existenz ermöglicht. Das ist weit zu sehen und schließt alles ein, was dem Sender direkt oder indirekt helfen könnte.

Alle an der Blasphemie beteiligten Personen haben ein Schweigegelübde abzulegen und einzuhalten. Ist ein Pastafari mit ihnen im Raum, hat er das durchzusetzen und ihnen unverzüglich einen Hefekloß in den Mund zu schieben. Ist der nicht vorhanden, können andere Mittel eingesetzt werden.
Das hat auch in dem Fall zu geschehen, wenn diese Personen sich mit ihrem Mundwerk ihren Lebensunterhalt verdienen. Die deutsche Gesellschaft akzeptiert religiöse Notwendigkeiten im Beruf und der Arbeitgeber wird gern eine andere Tätigkeit für die Betroffenen suchen.

Wenn ein öffentlich - rechtlicher Sender religiöse Gefühle der Pastafari verletzt, hat das noch weitere Konsequenzen.

Diese Sender finanzieren sich nicht selbst, sondern über Rundfunkgebühren. Entsprechend der obigen Festlegung alles zu unterlassen, was blasphemischen Sendern die weitere Existenz ermöglicht, dürfen Pastafari diese sogenannten GEZ-Beiträge nicht mehr zahlen.
Gefahr, dass diese Beiträge zwangseingetrieben werden, besteht nicht. Das deutsche Recht erkennt religiöses Recht an und wird das auch mit dieser Pastwa tun.

Erlassen vom pastafarianischen Rechtsgelehrten Bruder Spaghettus am 04.07.2013

03.07.2013

Pastafaritreffen 2013 am 31.8./1.9. in Hamburg

Viele werden schon auf den Termin gewartet haben,  nun steht er. 
Nachdem es uns im letzten Jahr auf dem Mittelaltermarkt gut gefallen hat, wollten wir uns wieder in einen einklinken. Dieses Mal sollte es das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum sein. Eine große Nummer, aber weil die extra betont hatten, dass sie Wert auf Phantasie und nicht auf historische Originalität legen und deshalb auch Piraten willkommen sind, hatten wir uns doch eine Chance ausgerechnet, wieder mit unserem Marktstand teilnehmen zu können. 

Das klappt nun leider nicht. Wir bekamen die Mitteilung: "Ich habe Ihre Homepage eingehend gesichtet und muss hier leider feststellen, das (ihre Gruppe nach) unseren Kriterien an Kostümierung/Gewandung wie auch Ausstattung bei weitem nicht unseren Ansprüchen genügt" 

Na ja, kann ich irgendwie dann doch nachvollziehen, aber auch da entwickeln wir uns ja weiter und vielleicht ist es im nächsten Jahr schon anders. Als Gäste können wir ja auf jeden Fall hingehen und den einzig wissenschaftlichen Glauben verkünden. Ob wir dort wieder so eine Nudelmesse halten können, wie im letzten Jahr, ist fraglich. 



Wir arbeiten jedoch noch daran. Vielleicht melden wir uns auch ordentlich bei der Stadt Hamburg an und halten die auf einem zentralen Platz in der Stadt. Da würde es mit der Anmeldung keine Schwierigkeiten geben. 

Was wir genau an diesen beiden Tagen anstellen, außer zum MPS zu gehen und eine Nudelmesse zu halten, arbeiten wir noch aus.
Sicher wird es ein gemeinsames Kochen oder Grillen geben. 

Für das Quartier ist jeder selbst verantwortlich, unsere Hamburger helfen euch aber dabei, eins zu finden. 
Natürlich kann jeder auch noch im letzten Moment zum Treffen kommen, aber damit wir eine ungefähre Teilnehmerzahl haben, wäre es schön, wenn ihr euch anmeldet. Entweder auf 
Facebook, per PN, Mail, Brief.....

Bis denne 

02.07.2013

Führerscheinfoto mit Nudelsieb




In Österreich hat es erneut ein Mann geschafft, sich mit einem Nudelsieb als Kopfbedeckung auf seinem Führerschein ablichten zu lassen. Ein mutiger Akt, mit dem Philip S. auf undemokratische Religionsprivilegien hinweisen und für die Gleichberechtigung der Pastafari unter den Religionen kämpfen möchte.

Wir sind stolz, dass es solche mutigen Männer in unserer Religion gibt.



Wie bereits bei Niko Alm, der die Unsitte des Nudelsiebes in guter Absicht, aber auch in völliger Unkenntnis der wahren Kopfbedeckung der Pastafari als erster auf dem Führerschein durchgesetzt hat, läuft die Aktion leider teilweise ins Leere.

In Österreich ist, anders als in Deutschland, wo nur religiöse Ausnahmen möglich sind, das Tragen von Kopfbedeckungen auf Führerscheinen nicht grundsätzlich verboten:

 „Das Foto hat man gesehen, es ist nicht übersehen worden. Und es ist nicht aus religiösen Gründen genehmigt, sondern, weil es im Führerscheingesetz Kriterien gibt und da ist das einzige Kriterium, dass der Kopf erkennbar ist. Ob man die Haare sieht oder nicht ist egal. Im Gegensatz dazu gibt es beim Reisepass wesentlich strengere Bestimmungen. Da gibt es eine Durchführungsverordnung, die besagt, dass man Kopfbedeckungen nur aus religiösen oder medizinischen Gründen tragen darf. Dieses Foto wäre beim Reisepass nicht durchgegangen“ schreibt burgenland.orf


Nun, die meisten werden das nicht groß registrieren und so hat die Aktion trotz der falschen Kopfbedeckung sicher einiges für uns Pastafari gebracht.

Auf jeden Fall gibt es wieder mal Erwähnungen in den Medien. Das nicht nur in Österreich. Morgen wird der WDR auf http://www.einslive.de/ in seiner Mittagssendung darüber berichten. Beleuchtet werden dabei auch die unterschiedlichen Ziele der österreicher und der deutschen Pastafari. Weiter geht es darum, wie durch die Abfassung eines Dossiers ein drohender Religionskrieg zwischen Nudelsiebträgern und Piraten verhindert werden konnte. Letztlich wird noch ein Verwaltungsfachmann dazu befragt werden, wie die Chancen stehen, unsere Ziel durchzusetzen.

Genau wie die Österreicher wollen auch wir die völlige Gleichberechtigung mit anderen Religionsgemeinschaften und den Großkirchen. Allerdings auf eine andere Art. Wir wollen nicht die gleichen Rechte wie die, wir wollen, dass sie die gleichen Rechte wie wir bekommen: Als gemeinnützig Körperschaften unter dem Vereinsrecht.

Nur so kann wirklich Gleichberechtigung erreicht werden. Der Staat wäre niemals in der Lage, für alle die gleichen Privilegien inkl. staatlicher Förderung, zu leisten. Auch eine Berechnung anhand der Mitgliederzahlen wäre nicht praktikabel. Die Mitgliedschaft entsteht in den Großkirchen ja in der Regel nicht freiwillig, sondern zwangsweise durch die Taufe.

Es gibt also nur eine Weg: Weg mit den Kirchenprivilegien.

Eine Forderung, die ganz am Ende auch die Österreicher haben. So finden wir dann doch wieder zusammen. :)