27.02.2014

Das Wort zum Freitag - 2500+




Am 18. Februar schrieb Dane auf unserer FB-Seite

"Hier bin ich: der 2.500. Liker!"

Toll für ihn, denn er bekommt ein kleines Päckchen mit FSM-Goodies von uns.
Toll auch für uns, wenn wir im Gegensatz zu den Großkirchen, die immer mehr Mitglieder verlieren, welche gewinnen.

Toll auch für unsere Gesellschaft, der es nur gut tun kann, wenn unsere streng wissenschaftliche Religion mit ihrer Pflicht zum Zweifel und der Ablehnung von Dogmen immer mehr Einfluss gewinnt.

Es ist wichtig, dass wir ein Gegengewicht zu den verkommenden herkömmlichen Religionen darstellen. Wir müssen gerade jetzt da sein, wo deren einstige geistige Führung nicht einmal mehr geistliche Führung ist. Sie wehren sich noch mit allen Mitteln und versuchen, wieder Terrain zu gewinnen. Die Einen mit dem Versprechen, Aids heilen zu können, die Anderen mit "Kirche im Kino",  und Dritte mit Mission im Ausland. Wobei es da ja schon fast witzig ist, worauf die dabei setzen. Ausgerechnet von einem uralten Buch, in dem wahrscheinlich ein Epileptiker seine Anfälle als Gespräche mit Allah und dabei seine persönlichen Wünsche als dessen Wille ausgegeben hat, soll ihnen den Durchbruch bringen.

Ganz besonders interessant wird es, wenn sich gleich mehrere Religionen zusammen tun, um Schüler zu erreichen. Dann kann es sogar sein, dass sie dafür einen Integrationspreis bekommen. Gab es den, weil man erkannt hat, das Glaube trennt? Oder doch eher, weil es gelungen ist, dort die Atheisten so gut zu integrieren, dass es in dem Projekt zwar drei religiöse Vertreter gibt, aber nicht einen atheistischen?

Egal, ob so oder anders, die Gläubigen nehmen ab. Nein, nicht an Gewicht. Da hätten die bestimmt sofort wieder großen Zulauf. An Zahl. Sogar im "schwarzen" Münster gibt es immer mehr Kinder ohne Konfession.
"

Deutschland ist im Wandel. Geht man nach der Anzahl der Menschen, die sich einer Kirche oder einem Glauben zugehörig fühlen, stellt man schnell fest: Die am deutlichsten wachsende Gruppe ist die der Religionslosen
."

Muss uns das mit Sorge erfüllen? Brauchen wir nicht mehr Pastafari?
Ganz sicher brauchen wir die. Aber wir mit unseren flauschigen moralischen Standards und unserer geradezu sprichwörtlichen Toleranz sind Demokraten und gestehen deshalb ganz im Sinne SEINES 1. Es Wäre Mir Lieber jedem zu, auch ohne Glauben zu leben. 

Manchmal, wenn ich lese, wie andere sich für ihren Glauben einsetzen und sogar kleine Details in Videos zum Anlass nehmen, das verbieten zu lassen, kommen mir doch Zweifel. Zweifel, ob nicht auch wir uns stärker einsetzen müssen.

Nun, Zweifel gehört zu unserem Glauben. So zweifelt auch ihr.

RAmen

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