27.03.2014

Das Wort zum Freitag – Höheres Prozessrisiko für Pastafari?



Nein, es geht nicht um unsere Klage vor dem Verwaltungsgericht und die dazu laufende Spendenaktion. Etwas anderes ist es, was mir Sorgen macht.

Ein 23jähriger Student hat seine Freundin erstochen, weil die sich nicht, wie er wollte, das gemeinsame Kind abtreiben lies. Natürlich wurde er wegen Mordes verurteilt. Aber es wurde nicht, wie die Staatsanwaltschaft es wollte, damit er nicht nach 15 Jahren vorzeitig entlassen werden kann, die besondere Schwere der Schuld festgestellt. Das Gericht hat diese besondere Schwere nicht gesehen, denn der Mörder habe sich in einer Zwangslage befunden. Als solche erkannten die Richter seine kulturelle und religiöse Herkunft. Der muslimische Mann war Deutscher, ist hier aufgewachsen und zur Schule gegangen. Auch wenn seine Familie aus Afghanistan stammt, geprägt wurde er hier.

Daraus ergeben sich für mich einige Fragen.

Die kulturelle Herkunft ist bei allen Deutschen mehr oder weniger gleich und wird durch das Grundgesetz abgedeckt. Natürlich machen unterschiedliche Menschen da Unterschiedliches draus. Hätten sie aber nicht müssen, sie hatten und haben die gleichen Möglichkeiten. Die religiöse Herkunft macht also den Unterschied.

Wie verhält es sich also mit anderen Religionen?
Müssen dann Pastafari (ja, ich weiß, die morden nicht, aber mal angenommen) genau mit dem Gegenteil rechnen? Würde bei ihnen immer eine besondere Schwere der Schuld festgestellt werden, weil ihr Glaube und damit ihre religiöse Herkunft nicht nur in der Praxis, sondern auch in der Theorie jeden aggressiven Akt verbietet und Männer und Frauen absolut gleichberechtigt behandelt werden? Es wäre nur logisch.

Christen sind hier längst auch durch die Werte von Humanismus und Aufklärung geprägt. Die meisten jedenfalls. Aber sie könnten zumindest ihre Theorie anführen, um sich vor der besonderen Schwere der Schuld zu bewahren.

Inzwischen leben in Deutschland aber schon immer mehr Menschen ohne religiöse Prägung.

Können die ihre weltanschaulichen Prägungen anführen?
Religionsgemeinschaften und Weltanschauungsgemeinschaften sind vor dem Grundgesetz gleichgestellt. Das lässt sich folglich auch auf religiöse und weltanschauliche Prägung bzw. Herkunft beziehen.

Können also z.B. Nazis sich darauf berufen, dass es bei ihrer weltanschaulichen Herkunft normal ist, Andersdenkende, Juden, Ausländer, Homosexuelle usw. zu verfolgen? So schlimm es klingt, es wäre nur gerecht.

Also gibt es einen Fehler im Rechtssystem und der ist gar nicht schwer zu finden: Weder religiöse noch weltanschauliche Fragen haben bei der Urteilsfindung eine Rolle zu spielen. Es sei denn, die ist verfassungsfeindlich. Aber dann wäre ja eben diese Verfassungsfeindlichkeit und nicht die Weltanschauung der Punkt.

Vielleicht sollten wir sogar noch weiter denken. Ist es, auch in Anbetracht des fehlenden freien Willens der Menschen, nicht angebracht, überhaupt weg von der Schuldfrage im Strafrecht zu kommen? Schuld ist eine moralische Kategorie. Was hat eine solche im Strafrecht zu suchen?

Nichts, genau so wenig, wie Religion und Weltanschauung.
Wenn ihr, tapfere Freibeuterinnen und Piraten, in eurem Kampf für den Stopp der Erderwärmung mal Pause macht, wenn ihr mal ein anderes Thema sucht, denkt darüber nach, ob das eins für euch wäre.  

23.03.2014

We need help....

...in the struggle for equality of ideologies




The city of Templin has refused to accept passport pictures with Pastafari pirate headwear for the German national ID card. As a result, we are backing a lawsuit filed by Rüdiger Weida with the following justification from the claimant:
As chairman of the non-profit "Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland e.V." (German Church of the Flying Spaghetti Monster, registered association) I feel most obligated to follow the commandment of wearing Pastafari headwear as stated in our Gospel and I do so frequently in public. Our statute defines us as a worldview community and we therefore have the right to be treated equally with religious communities.
The city of Templin has failed to check if this results in a right for our members to wear headwear displaying the pirate fish on passport pictures of official documents. The allusion that a registered association is not (categorically) a religious community is false and is in practice rebutted by several Islamic associations.
Likewise, the assumption that there is a lack of obligation is incorrect. Firstly, the obligation can be deduced from ‘The Gospel of the Flying Spaghetti Monster’ and secondly, the religious and worldview right is the right of an individual. Based on this, it can’t depend on general obligations but solely on the obligation perceived by the individual. Here too, Islam acts as a practical example. The allegations made by the city, regarding the alleged motivation, are inadmissible and have to place in the explanatory statement.“
As it is rather rare that communes hire a lawyer for these types of cases, we did not expect the court costs to exceed 438,- Euros, while we obviously cover our own costs for transportation, postage, etc.
However, the city has now decided to hire a lawyer. And not a bad one either, he currently works as a judge on the Federal Administrative Court. This can get very expensive for us.

We therefore ask you for your help to fill our war chest for the trial court. We have opened a donation campaign on Helpedia. Just click on “Jetzt mithelfen!”, enter your name and possibly a comment and make a payment via Paypal or direct money transfer.
If you wish, you may also transfer money directly to our account:
Name of Recipient: Kirche des FSM
Account number: 120688979
Sort Code: 15091704
IBAN: DE06 1509 1704 0120 6889 79
BIC: GENODEF1PZ1
Credit Institute: VR-Bank Uckermark-Randow e.G.

If it should go through to the next instance, which we expect it to, we hope to also get a secular organisation on board. We are also considering financing the trial with exclusive rights to the story for a newspaper. There is, however, a very limited number of newspapers trusted to be objective in their reporting.
Please don’t just support us with a concrete donation, make sure to also share this campaign. We will only be able to collect enough aid if as many people as possible are aware of it.
We rely on you and are very thankful for your support.
If you require a donation receipt, please contact us at kdfsmd[at]gmx[dot]de and include your name, address, donation amount and the date of your donation.

20.03.2014

Das Wort zum Freitag - Das Pastafarijahr




Nein, es geht jetzt nicht um unsere tolle CD mit pastafarianischen Feiertagsliedern unter dem gleichen Titel. Es geht hier, liebe Brüder und Schwestern, um das, worauf wir uns in diesem Jahr als Pastafari besonders freuen können.
Da bietet das Jahr einiges. Los geht’s


29. März

Nudelmesse im Knofel ab 15:00
Wir werden wohl so eine Runde von 12 – 15 Pastafari werden. Darunter auch drei neue Mitglieder, es wird also auch wieder Gottesgerichte geben.

3. oder 10. Mai
Jahreshauptversammlung des Vereins, natürlich auch wieder mit einer Nudelmesse und wieder im Knofel. Die Abstimmung, welcher Termin es wird, läuft gerade auf Doodle. Wenn die in 7 Tagen vorbei ist, wird der Termin nachgereicht.

31. Mai

Große Nudelmesse zum Humanistentag in Regensburg.

Wenn die Katholiken dort ihren Tag feiern und die Stadt stürmen, gibt es ein Bollwerk: Die Arberhütte. Dort stellt der Bund für Geistesfreiheit Bayern ein interessantes Programm auf die Beine. Wir werden am Sonnabend um 12:00 Uhr unsere Messe zelebrieren.


Juni – August

Nudelmessen in Berlin. Nicht im Knofel, sondern in der Sommervariante auf dem Grillplatz auf dem Kleinen Bunkerberg imVolkspark Friedrichshain.
Termine werden kurzfristig abgestimmt und bekannt gegeben.

1. - 6. September


In der Zeit sind Elli Spirelli und ich, wenn ihr uns wollt, wieder auf Nudeltour. Organisiert ein Lokal oder einen Raum für die Messe, ladet Leute ein und uns. Wir stellen dann nach den Einladungen eine Tour zusammen.


13. /14. September

Pastafaritreffen und Kirchweihe

Wir laden euch ein, am Gründungsort unserer Kirche, in Templin, zwei Tage mit uns zu feiern. Dafür erheben wir einen Teilnehmerbeitrag von 12,- Euro und bieten dafür sonnabends ein Piratenabendbrot aus dem Kessel, Frühstück und Mittagessen am Sonntag, Mineralwasser und Platz für euer Zelt bzw. Schlafsack.
Andere Getränke bringt jeder selbst mit.

Der Höhepunkt der Feier wird am Sonnabend um 16:00 Uhr die Kirchweihe sein. In einem Raum in unserem Partystall wird zukünftig jeden Freitag eine Nudelmesse angeboten werden. Das soll dann auch an den Schildern an den Eingangsstraßen der Stadt mit verkündet werden, neben denen der Evangelen, Katholiken und Baptisten, die schon jetzt dort stehen.


Natürlich werden die jeweiligen Pfarrer ebenso wie die Honoratioren der Stadt zur Kirchweihe und zu einem anschließenden Sektempfang eingeladen.

Teilnahme am Pastafaritreffen nur auf Voranmeldung. Begrenzte Teilnehmerzahl. Einzelheiten später in einem extra Post.

19. September
Talk like a pirate day


Oktober/November
Wieder Nudelmessen in Berlin im Knofel.



Dezember
Den Abschluss des Pastafarijahres bildet wie immer, unsere Weihnachtsmarktaktion auf dem Lucia-Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei Berlin.

Wir würden uns sehr freuen, wenn der eine oder die andere von euch mal irgendwo vorbei schaut.  

16.03.2014

Wir brauchen Hilfe...

...im Kampf um weltanschauliche Gleichberechtigung



Wie bereits berichtet, hat die Stadt Templin sich geweigert, die piratige Kopfbedeckung der Pastafari auf dem Passfoto für den Personalausweis zu akzeptieren. Das führte zu einer Klage, die wir unterstützen und die der Kläger, Rüdiger Weida, wie folgt begründet hat:



Als Vorsitzender der gemeinnützigen Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland e.V. fühle ich mich ganz besonders verpflichtet, unserem Gebot des Tragens von Kopfbedeckungen aus unserem Evangelium nachzukommen und trage diese regelmäßig in der Öffentlichkeit. Unsere Kirche versteht sich laut Satzung als Weltanschauungsgemeinschaft und hat entsprechend Anspruch auf Gleichbehandlung mit Religionsgemeinschaften.


Es wurde von der Stadt Templin nicht geprüft, ob so unseren Mitgliedern grundsätzlich die Möglichkeit eingeräumt werden muss, auch auf Lichtbildern im Ausweis diese Kopfbedeckungen, hier ein Tuch mit Piratenfisch, zu tragen. Der Hinweis, ein eingetragener Verein wäre (grundsätzlich) keine Religionsgemeinschaft, ist falsch und wird in der Praxis durch die Islamvereine widerlegt.

Auch die Begründung der fehlenden Verpflichtung ist falsch. Diese ergibt sich zum einem aus dem "Evangelium des Fliegenden Spaghettimonsters", zum anderen ist das Religions- bzw. Weltanschauungsrecht ein Individualrecht. Deshalb kann es nicht auf eine solche generelle Verpflichtung ankommen, sondern nur darauf, in wie weit sich der betreffende Einzelne zum Tragen verpflichtet fühlt. Auch hier kann der Islam als praktisches Beispiel gelten. Die von der Stadt eingefügten Unterstellungen über angebliche Absichten sind unzulässig und haben in ihrer Begründung nichts zu suchen.“

Da es eher selten ist, dass Kommunen sich in solchen Fällen einen Anwalt nehmen, hatten wir damit gerechnet, mit den Gerichtskosten von 438,- Euro auszukommen, denn unsere eigenen Kosten für Fahrten, Porto usw. tragen wir natürlich selbst.

Nun hat sich die Stadt jedoch einen Anwalt genommen. Einen sehr guten sogar, der auch am Bundesverwaltungsgericht als Richter arbeitet. Das kann richtig teuer für uns werden.

Deshalb bitten wir euch uns zu helfen, unsere Kriegskasse für die 1. Instanz aufzufüllen. Dazu haben wir auf Helpedia eine Spendenaktion gestartet. Dort einfach auf "Spende jetzt" klicken, Namen und evtl. Kommentar eingeben und am Ende mit Paypal oder Sofortüberweisung bezahlen. http://www.helpedia.de/spenden-aktionen/gleichberechtigt_handeln 

Wer möchte, kann natürlich auch gern direkt auf unser Konto überweisen:

Inhaber: Kirche des FSM                       
Kontonr.:  120688979                           
BLZ:        15091704                             
IBAN:       DE06 1509 1704 0120 6889 79
BIC:         GENODEF1PZ1                    
VR-Bank Uckermark-Randow e.G.            

Sollte es, was anzunehmen ist, in die nächste Instanz gehen, hoffen wir, einen der säkularen Verbände mit ins Boot holen zu können. Auch über die Möglichkeit, eventuell gegen Exklusivrechte den Fall durch eine Zeitung finanzieren zu lassen, denken wir nach. Allerdings wäre der Kreis derer, denen da eine einigermaßen objektive Berichterstattung zuzutrauen ist, doch recht klein.


Bitte unterstützt uns nicht nur durch eure konkrete Spende, sondern teilt auch die Aktion. Wir werden nur genug Mittel bekommen, wenn möglichst viele Menschen von ihr erfahren.


Der Anwalt der Stadt findet, wie mir der Bürgermeister selbst gesagt hat, diesen Fall sehr interessant und freut sich auf ihn.
Vielleicht würde das der eine oder andere Anwalt mit Kenntnissen im Verwaltungsrecht auch so sehen. Da der Prozess sicher medienwirksam wird, könnte sich so eventuelle einer finden, der uns sogar kostenlos vertritt. Falls jemand von euch in dieser Richtung Kontakte hat und vermitteln könnte, wäre das ebenfalls eine große Hilfe.

Wir setzen auf euch und bedanken uns schon jetzt.


13.03.2014

Kein Wort zum Freitag




Wenn eine Gemeinschaft wie unsere wachsen möchte, ist es unerlässlich, dass jeder die Aufgaben, die er übernommen hat, auch erfüllt.

Aber geht es nur um das Wachsen der Gemeinschaft?
Geht es nicht vielmehr auch darum, all die Freude und all das Glück, dass das Monster uns bietet, dankbar anzunehmen?

Wäre es dann nicht regelrecht undankbar, ein solches Geschenk wie diesen herrlichen Tag nicht anzunehmen, indem man ihn nicht dort verbringt, wo man Ihm am nächsten ist, im Freien?

Wäre es dann nicht schon Blasphemie, nicht die Sonne zu genießen sondern auf Tasten rumhackend vor dem Bildschirm zu sitzen?

Ich, meine Schwestern und Brüder, meine: Ja.

Deshalb gibt es heute kein Wort zum Freitag. Vielleicht morgen aber ein Wort am Freitag...

...falls ES uns nicht wieder so einen herrlichen Tag schenkt. ;)

11.03.2014

Es war wieder Frauentag


 

Nun liegt er hinter uns, der 8. März und auch in diesem Jahr konnte so manche Frau sich nicht zurückhalten, beglückwünschte und/ober bejubelte sich und andere Frauen an diesem Tag. Wozu eigentlich? Dass wir Frauen sind? Dafür können wir doch nichts. Sorry Mädels, was soll das? Habt ihr euch mal Gedanken darüber gemacht, wieso es den Internationalen Frauentag gibt.

Wiki sagt:

Der Internationale FrauentagWeltfrauentagFrauenkampftagInternationaler Frauenkampftag oder Frauentag ist ein Welttag, der von politischen Organisationen am 8. März begangen wird. Er entstand in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen. Die Vereinten Nationen erkoren ihn später als Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden aus.“

Also ein Kampftag! In meinen Augen bedeutet das nicht, für Blumensträuße und Glückwünsche zu kämpfen. Das haben wir doch nicht nötig. Viel wichtiger ist es, z. B. für Frauen einzutreten, die Hilfe brauchen, weil sie es aus eigener Kraft nicht schaffen, sich aus einer Beziehung zu befreien, die von Gewalt geprägt ist. Sicher lohnt es sich auch, die freiberuflichen Hebammen zu unterstützen, die derzeit um ihre Daseinsberechtigung fürchten müssen. Wir können auch außerhalb von Europa Hilfe leisten, indem wir Frauen in den Ländern unterstützen, die unterdrückt, verstümmelt, misshandelt werden oder einfach nur ihr Recht auf Schulbildung wahrnehmen wollen. Da gibt es noch viele Möglichkeiten, für die es sich zu kämpfen lohnt. Wir müssen ja nicht gleich die Welt einreißen, aber jede von uns kann sie ein wenig besser machen und das

nicht nur am 8. März. Und Schwestern, vergesst mir dabei die Männer nicht. Sie hätten sicher nichts dagegen, sich uns anzuschließen, wenn es um eine gute Sache geht.

Wie sagt unser Monster in Seinen Acht Am Liebsten Wäre Mirs?! „... kriegt es endlich in eure Dickschädel: Frau = Mensch. Mann = Mensch. Gehüpft wie gehoppelt. Das eine ist nicht besser als das andere.“

Nächstes Jahr ist wieder 8. März. Bis dahin können wir viel bewirken. Und ist es uns gelungen, wenigstens einen klitzekleinen Erfolg errungen zu haben, dann gibt es wirklich einen Grund, am 8. März ein wenig zu feiern.

06.03.2014

Das Wort zum Freitag - Gott im öffentlich-rechtlichen Fernsehen


Wer ist Gott?

Es ist nicht mal klar, wie viel heute noch auf unserem Planeten angebetet werden, aber es geht in die Tausende.  Die Auswahl ist also groß. In unseren Breiten wird da meist die Dreieinigkeit Jahwe, Jehova und Allah gemeint sein. Jedenfalls gehts um den in der God`s Cloud des ZDF. Kirchenwerbung vom Übelsten auf Kosten des Gebührenzahlers. Sicher ein Teil der Medieninitiative die die Kirchen betreiben, um nicht völlig ohne Schäfchen da zu stehen.

Nein, da geht`s nicht um sachliche Berichterstattung, da geht`s um Volksverdummung. Das zeigt sich klar und deutlich an der Darstellung der sogenannten Mutter Theresa, dem Todesengel von Kalkutta

Nicht erst seit Hitchens ist bekannt, wie die Mutterliebe der Theresa wirklich aussah.

Kurz, hier wird nicht nur in unzulässigem Maße die Pflicht zur weltanschaulichen Neutralität des öffentlich-rechtlichen Rundfunks verletzt, hier wird auch noch dreist gelogen. Darüber, finde ich, sollte man sich schon mal beim Fernsehrat beschweren. 


Daran ändert sich auch nichts, wenn andere Sender durchaus auch bereit sind, dem einzig wahren Gott etwas Sendezeit zu opfern.

Nein, auf dem Bild oben ist er nicht. Da ist nur einer, der von Gott erzählt, vom Biervulkan, der Stripperfabrik, von Nudelmessen, Taufen mit Nudelwasser und pastafarianischen Hochzeiten. Das so eindringlich, dass einer älteren Dame vor Fassunglosigkeit der Atem stockte und sie sich frische Luft zufächern musste. Aber das könnt ihr euch am Montag, d. 10. März 2014 um 22:00 Uhr selbst auf dem SWR ansehen, wenn es dort heißt: "Sag die Wahrheit".

Um die einzig wahre Wahrheit wird es auch am 29. März gehen, wenn wir uns in Berlin, im Knofel, um 15:00 Uhr zur Nudelmesse treffen. Natürlich seid ihr, wie immer, herzlich eingeladen.

Eine richtig große Nudelmesse werden wir am 31. Mai um 12:00 Uhr in Regensburg feiern. Wenn dann zum Katholikentag Massen von Abergläubischen die Straßen füllen, wird es nur einen religionsfreie Zone in der Stadt geben,  die Arberhütte. Mir ist nicht klar warum, manche scheinen uns wohl für Atheisten zu halten, jedenfalls wurde wir eingeladen, dort unseren Gott zu preisen.

Damit das genau so toll wird wie in Hamburg, suchen wir noch Piraten und Freibeuterinnen, die dabei mitmachen möchten. Vielleicht gibts ja wieder so einen tollen Chor, wie ihn die Nordlichter auf die Beine gestellt hatten? Vielleicht fällt euch aber auch was anderes ein, was gut zu unserer Messe passen würde.

Wir sind schon gespannt auf eure Rückmeldungen.