26.06.2014

Das jugendliche Wort zum Freitag - Werdet Piraten


Heute möchte ich einmal den Trend unserer Tagespresse übernehmen und nur die Leser zwischen 6 und 13 Jahren ansprechen. Auch wenn ich mich nicht, wie die Tagespresse, im jugendlichen Jargon üben werde (geht sowieso nach hinten los), bin ich sicher, dass ihr mich trotzdem verstehen werdet. Falls nicht, übersetzt ihr es einfach für euch selbst so, dass ihr Lust habt, bis zum Ende zu lesen. Wäre ja gelacht, wenn wir das nicht hinbekämen.

Unsere Tagespresse bemüht sich, junge Leser für das tägliche Zeitunglesen zu begeistern und bringt deshalb täglich Beiträge, die euch Jugendliche ansprechen sollen. Dafür hat sie eine ganze Seite eingeräumt, die letzte.

Die Themen sind vielschichtig. Es gibt Aktuelles, Lehrreiches, Spaßiges und Rätsel. Soweit gut, schliche sich da nicht immer wieder gern der religiöse Werbeblock ein und selbstredend versteht die Redaktion unter „religiös“ die Geschichte der evangelischen und katholischen Kirche.

Nach meinem Empfinden gehört das zwar in der Form nicht in eine Tagespresse, brachte mich aber auf die Idee, hier, wo Glaubenssachen zu Hause sind, pastafarianische Glaubenssachen, auch mal das Wort zum Freitag speziell für euch, die ihr zwischen 6 und 13 Jahren seid, kund zu tun. Alle anderen Junggebliebenen dürfen natürlich auch lesen. ;)

Damit es nicht langweilig wird, hier eine Auflockerung. Manche werden jetzt meckern, das ist doch nichts für Kinder. Ich bin mir sicher, ihr selbst seht das anders. :)



Na, hatte ich Recht? So kann das Leben Spaß machen und doch nützlich sein. 

Etwas möchte ich euch zum Schluss noch ganz stark ans Herz legen, denn so will es unser Monster und so ist es gut:

1. Egal, was ihr im Evangelium lest, egal was ihr im Leben hört und man euch einzutrichtern versucht, zweifelt, zweifelt, zweifelt, auch wenn es letztlich an Ihm selbst ist.
Sucht immer selbst den Weg zu Erkenntnis und Wahrheit. Ganz besonders aber rate ich euch, misstraut ganz besonders allen, die behaupten, sie hätten diese Wahrheit bereits gefunden. Sie lügen, und das ganz besonders, wenn sie behaupten, die hätten diese Wahrheit in uralten, göttlichen Büchern gefunden.

Götter sind nie zur Schule gegangen, die können also gar nicht schreiben. :)


Eure Elli Spirelli

19.06.2014

Das Wort zum Freitag - Weida ./. Stadt Templin VIII


Als mir die Stadt Templin meinen Ausweis mit piratiger Kopfbedeckung verwehrte, wurde ich gleichzeitig darauf hingewiesen, dass ich mit Auslaufen meines Ausweises im Juni 2014 einen neuen bräuchte. Sonst würde ich mich strafbar machen und eine Ordnungsstrafe folgen.

Also lies ich mir was einfallen, wie der Ausweis, der ja nur die Zwischenlösung sein soll, doch irgendwie unser Monster ehren könnte. Irgendwann kam mir die Idee mit der Haarschleife mit Spaghettimonster im Bart. Ich habe überall nachgelesen, nirgends wurden Haarschleifen verboten. Zu dem gleichen Ergebnis kam auch der Landkreis, bei dem die Stadt Templin nachgefragt hatte und so habe ich nun einen neuen Ausweis:


Sieht doch gar nicht so schlecht aus, oder?



Die Freude währe aber nicht lange, ich bekam Post vom Verwaltungsgericht Potsdam. In der Anlage ein Schreiben der Stadt Templin:

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Der Hammer war aber das Schreiben des Verwaltungsgerichtes selbst:

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Das von uns angestrebte Verfahren soll also eingestellt werden. Ein Unding. Es kann nicht sein, dass man, wenn man einem Hinweis auf rechtswidriges Verhalten durch eine Behörde folgt, einen Anspruch auf Rechtsschutz verliert. Das würde ja bedeuten, ich müsste mich bewusst rechtswidrig verhalten, um diesen Anspruch nicht zu verlieren. So etwas kann weder der Gesetzgeber noch die Gerichte wollen.

Entsprechend habe ich geantwortet:



VG 8 K 4253/13 Weida ./. Bürgermeister der Stadt Templin
Ihr Schreiben vom 16.05. 2014
Sehr geehrter Herr Burchards,
mein Rechtsschutzinteresse bestand von Anfang an nicht in der Ausstellung eines beliebigen Ausweises, sondern in der eines Ausweises, auf dem ich auch auf dem Passfoto die Kopfbedeckung tragen darf, die ich meinen religiös-weltanschaulichen Überzeugungen gemäß ständig in der Öffentlichkeit trage.

An dem Sachverhalt, dass mir der Bürgermeister der Stadt Templin das verwehrt, hat sich nichts geändert.

Mein Antrag auf einen neuen Ausweis ohne Kopfbedeckung habe ich nur gestellt, weil ich bei der Ablehnung des anderen darauf hingewiesen worden bin, dass ich mit Ablauf der Gültigkeit des jetzigen ordnungsrechtlich verfolgt werden kann. Da mein Ausweis nur noch bis Juni 2014 gültig war, habe ich den neuen ausschließlich beantragt, um dieser Verfolgung zu entgehen. In obiger Sache lag noch kein Termin vor und es war klar abzusehen, dass die anstehende Entscheidung nicht mehr rechtzeitig erfolgen würde, um nicht einen längeren Zeitraum ganz ohne gültigen Ausweis zu sein. Das wollte ich vermeiden.

Falls das ein Fehler war, bin ich gern bereit nochmals einen Antrag auf Ausstellung eines Personalausweises mit Kopfbedeckung zu stellen und notfalls ein neues Verfahren zu eröffnen. Ich bitte jedoch darum, sowohl aus Zeit- als auch aus Kostengründen, weiteres Bestehen des Rechtsschutzinteresses festzustellen. Haarschlingen kommen in meinem Glauben nicht vor. Meine kann deshalb keinesfalls, wie vom Bürgermeister der Stadt Templin scheinbar vermutet, als Ersatz für die verweigerte Kopfbedeckung gesehen werden, sondern lediglich als modischer Gag.
Mit freundlichen Grüßen
Rüdiger Weida
Nun bin ich mal gespannt, ob diese Erklärung ausreicht. Wenn nicht, bliebe noch eine Beschwerde über die Einstellung.

Sollte auch der nicht stattgegeben werden, bleibt nur eins. Nach Auskunft der Beamtin der Stadt kann man sich so oft man möchte ohne zeitlichen Mindestabstand einen neuen Ausweis beantragen. Der hätte dann wieder Kopfbedeckung und ich dann Zeit bis 2024. So lange ist der jetzige noch gültig. Genug Zeit also, um in Ruhe auf den Gerichtstermin zu warten und nicht noch einmal in die gleiche Falle zu laufen. 

12.06.2014

Das Wort zum Freitag - Keine Rechtspersönlichkeit für Nudelsiebträger in Österreich




Unsere almistischen Glaubensbrüder aus Österreich hatten beantragt, als Religionsgemeinschaft anerkannt zu werden. Wie heute unter Bruch des Amtsgeheimnisses bekannt wurde, wurde ihnen diese Anerkennung versagt. Da die Ablehnung noch nicht offiziell zugestellt ist, können über die Gründe noch keine konkreten Angaben gemacht werden.  Die Rede ist vom Fehlen einer religiösen Lehre bzw. formellen Fehlern in der Satzung und falscher Verwendung des Begriffs Kirche, der nur christlichen Religionsgemeinschaften zustände. Unbeeindruckt will die KdFSMÖ einen neuen Antrag stellen. Wir drücken die Daumen.

Ob dieser Antrag Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten. Ist doch nicht auszuschließen, ja für gläubige Pastafari sogar als sicher anzunehmen, dass ES selbst es so gefügt hat, um ein klares Zeichen gegen das blasphemische Nudelsieb zu setzen. Wer klar und bewusst gegen Seinen Willen verstößt als Pirat zu helfen, die Erderwärmung zu stoppen, kann einfach nicht mit Seiner Unterstützung rechnen.

Können wir aus diesem Geschehen etwas für uns selbst entnehmen? Schließlich gehen wir einen anderen Weg, und das gleich in zwei wichtigen Fragen. 


Erstens haben wir uns nie als Religions-, sondern als Weltanschauungsgemeinschaft verstanden und das auch klar und deutlich in unserem Satzungsziel vermerkt. 
Wir leben, im Unterschied zu den Almisten, unsere Religion. Wir feiern regelmäßig Nudelmessen, wir taufen unsere Kinder und wir heiraten nach dem Ritus unserer Kirche. Ja, Kirche. Ganz offiziell heißen wir so und sind so auch anerkannte gemeinnützige Körperschaft geworden. Zumindest in Deutschland ist Kirche kein geschützter Begriff. 

Wir tragen unsere Kopfbedeckungen regelmäßig zu diesen gemeinsamen Zeremonien, oder sogar, wie ich, immer in der Öffentlichkeit, ob beim Autofahren, Spazierengehen oder in Amtsstuben. Damit ist zumindest die Grundvoraussetzung erfüllt, wenn man seine weltanschauliche Kopfbedeckung auch auf Ausweisdokumenten tragen möchte: man muss sie auch regelmäßig tragen. Könnt ihr euch vorstellen, dass sich jemand wirklich immer in der Öffentlichkeit mit Nudelsieb auf dem Kopf als Geschirrständer präsentiert? Mal ganz davon abgesehen, dass das Nudelsieb nun wirklich keine Kopfbedeckung ist und somit schon den formalen Anforderungen widersprechen dürfte. Unsere Chancen stehen also auf jeden Fall besser, wenn wir um unsere Gleichberechtigung kämpfen. 

Weil wir zweitens aus den Lehren der Geschichte gelernt haben, was es bringt, wenn man einem falschen Führer aus Österreich nachläuft und deshalb das Nudelsieb in der Küche lassen, können wir auch Seiner Unterstützung sicher sein. Wenn Es nicht gerade Nietzsches Motto "Was mich nicht tötet, macht mich stark" folgt, können wir also trotz der Schlappe der almistischen Schwestern und Brüder in Österreich durchaus weiter auf einen Erfolg in unserem Rechtsstreit hoffen. 

08.06.2014

Ein frohes Piratendankfest allen Pastafari



Warum wir Piratendankfest feiern ist klar. Wie wir feiern und wofür wir Ihm dabei besonders dankbar sind, ist so verschieden wie wir Pastafari und Almisten.

Kurz vor Auslaufen unserer Spendenaktion ist klar, wem wir danken: All denen, die uns mit ihren Zuwendungen im Kampf um die Gleichberechtigung von Weltanschauungs- und Religionsgemeinschten, im Kampf um das Recht, auch weltanschauliche Kopfbedeckungen auf Ausweisen tragen zu dürfen, so zahlreich unterstützt haben.

Besonders wichtig und schön: Wir haben es geschafft. Die angestrebte Summe für die erste Instanz ist zusammen und sogar noch eine kleine Sicherheit. Die Spenden kamen von allen Seiten, sogar Pastafari aus Österreich und Frankreich sind dabei. Am meisten wird euch aber erstaunen, dass selbst Christen gespendet haben. Auch bei denen gibt es welche, die für Gleichberechtigung aller Weltanschauungen sind. 


Bestimmt ist der eine oder die andere von euch jetzt etwas irritiert. Zeigt doch der Spendenzähler bei einem Ziel von 1200,- Euro nur 700,- Euro Spendeneingang ein. Glücklicher Weise gab es nicht nur Spenden über Helpedia, sondern auch direkt auf unser Konto. Das war besonders günstig, weil wir so noch die Gebühren gespart haben. Ungünstig und regelrecht ungerecht ist aber, dass die Spender so nicht genannt wurden. Aber dem kann ja abgeholfen werden. Hier die Direktspenden nach Zahlungseingang

H. Petrick  150,00  D. Knoll   15,- T. Bloch 25,- M.Arnold 10,00 R. Dowe 5,-  F. Pappa 50,- A. Unger 45,- K. Kirchner-Merizen 300,- T. Traxel 50,- H. Matthess 15,- J. Schwiede 15,- Ch. Unger 50,- H. R. Ott 30,00  G. Balz 30,- W.M. Domke 200,-

Für uns und für mich speziell war es nicht nur wichtig, die finanzielle Sicherheit für die Klage zu haben. Vor allem war eure Hilfe auch ein Zeichen der Unterstützung des Anliegens, ein Mutmacher und Rückenwind.

Dafür, Piraten, an diesem unserem Feiertag den herzlichsten Dank an euch alle.

05.06.2014

Das Wort zum Freitag - Vom Mut, sich einzubringen



Gut, der Titel ist vielleicht etwas hoch gegriffen. Sich einzubringen macht, jedenfalls uns Pastafari, ja vor allem Spaß. Aber für den einen und die andere gehört vielleicht doch etwas Mut dazu, sich ihrer Umwelt als monstergläubiger Mensch zu outen. Für die habe ich die Predigt geschrieben, die ich zum Humanistentag in Regensburg bei unserer Nudelmesse dort gehalten habe und die ihr unten nachlesen könnt. 

Schön  war es dort. Alles eine Nummer kleiner als in Dresden und Hamburg, aber dafür auch familiärer. Man kannte sich oder man lernte sich schnell kennen. Auch der Kontakt zwischen Vortragenden und Publikum war, so fand ich, dadurch intensiver. Kurz, was die kleine Truppe vom dortigen bfg um Erwin Schmid auf die Beine gestellt hatte, war klein aber fein. 

Natürlich hat der BR als Lokalsender nur vom gleichzeitig stattfindenden Katholikentag berichtet. Wohl erst als sich verschiedene Leute beschwert hatten, dass vom Humanistentag gar nichts kam, wurde dann doch ein Reporter  vorbeigeschickt. Der kam gerade kurz vor Ende der Nudelmesse und wollte erst mal von mir wissen, ob das ein Theaterstück wäre. Obwohl ich ihn natürlich sofort aufgeklärt habe, kam es dann doch zum Eklat. Völlig respektlos verletzte er unsere religiösen Gefühle als er das Gewand des Nudlers als das eines Pizzabäckers bezeichnete. 

Natürlich habe ich heftig protestiert. So heftig, dass das Interview wohl nicht gesendet wurde. Glücklicher Weise aber hat es F.W. Neumeyer teilweise mitgeschnitten und uns, genau wie einige Bilder, zur Verfügung gestellt.







Predigt
Manchmal, liebe Brüder und Schwestern, liebe Freibeuterinnen und Korsaren, und auch ihr Ungläubigen dort im Saal, manchmal gibt es Momente, die nicht nur für einen, sondern für viele oder gar alle etwas verändern. Stefan Zweig hat solche in seinen „Sternstunden der Menschheit“ geschildert. Große Momente von großen Menschen.

Aber auch wir, die nur mit einfachem Nudelwasser getauft wurden, wir vielen können uns unsere kleinen Momente schaffen, wenn wir uns gegen Unrecht wehren. Und Unrecht ist es zweifellos, wenn manche Bürger unseres Staates und ihre Organisationen Rechte haben, die nicht allen zustehen.

Gut, ich sehe es ein, es geht nicht, allen Kirchen so viel Geld zukommen zu lassen, so viele Sitze in Rundfunkräten und Jugendhilfeausschüssen einzuräumen und soviel Personal- und Sachkosten zu erstatten wie den Katholiken. Auch nicht so viel Geld wie für einen Kirchentag, bei dem diese versuchen wollen, mit Christus Brücken zu bauen. Sinnlos rausgeworfenes Geld, weiß doch jeder, auf Sand gebaute Brücken stürzen ein.

Ich sehe auch ein, wirkliche Gleichberechtigung ist nicht, wenn alle irgendwelche Privilegien haben, sondern nur und ausschließlich, wenn keiner mehr welche hat. Aber bis es so weit ist, sollte man schon versuchen, geltende Sonderrechte auch für sich in Anspruch zu nehmen. Man darf sich nur nicht dran gewöhnen und für immer behalten wollen.

So habe ich dann auch bei der Stadt Templin einen neuen Personalausweis mit piratiger Kopfbedeckung beantragt. Ihr wisst ja, wir sind verpflichtet als Piraten die Erderwärmung zu stoppen.

Es hat mich nicht überrascht, dass dieser Antrag abgelehnt wurde, es hat mich auch nicht überrascht, dass bei dieser Ablehnung nur geprüft wurde, ob wir eine Religionsgemeinschaft sind oder nicht.
Aber, wie an den Reaktionen deutlich zu merken war, die Stadt hat es überrascht dass ich deshalb Klage beim Verwaltungsgericht eingereicht habe.

Klagegrund: Die Stadt hätte prüfen müssen, ob mir nicht auch als Anhänger einer Weltanschauungsgemeinschaft dieses Recht zusteht. Schließlich sind lt. Grundgesetz beide völlig gleichberechtigt und wir von der KdFSM verstehen und als Weltanschauungsgemeinschaft. In unserem Satzungsziel heißt es:

„Zweck des Vereins ist die Förderung von religiösen Zwecken in ihrer Gleichbehandlung mit wissenschaftlich orientierten Weltanschauungen, bei einem besonderem Schwerpunkt auf dem evolutionären Humanismus der Giordano Bruno Stiftung.
In diesem Sinn verstehen wir uns als Weltanschauungsgemeinschaft.“

Weil so eine Klage Geld kostet, haben wir eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Viele haben gespendet, nicht nur Pastafari. Sogar Christen, denn auch unter ihnen gibt es welche, denen die Sonderrechte der Kirchen nicht passen und die deshalb unseren Kampf um weltanschauliche Gleichberechtigung unterstützen. Das es darum, und nicht nur um einen lustigen Gag geht, haben wohl alle verstanden und so haben wir es tatsächlich geschafft, die für die erste Instanz veranschlagte Summe zusammen zu bekommen.

Ich habe euch diese Geschichte also nicht erzählt, weil wir noch Spenden brauchen, obwohl auch die natürlich willkommen sind und es ganz sicher nicht bei der ersten Instanz bleiben wird. Ich habe die Geschichte erzählt um euch Mut zu machen.

Wenn viele von uns anfangen, sich zu wehren, werden auch sie Unterstützung bekommen. Wir werden immer mehr werden und so können wir gemeinsam genau so etwas Großes erreichen wie die Helden in Stefan Zweigs Buch.

Deshalb bitte ich euch, wehrt euch, jeder an seinem Fleck, wenn ihr auf solche oder ähnliche Ungerechtigkeiten stoßt. Selbst wenn ihr nicht sofort erfolgreich seid, die Behörden mussten arbeiten und erkennen, die Welt ändert sich und letztlich werden wir gemeinsam schaffen, dass die Menschen nicht mehr über auf Sand gebaute Brücken in die Irre geführt werden.