15.10.2015

Das Wort zum Freitag - Du siehst mich



Manchmal, tapfere Piraten, ist man einfach nicht schnell genug. Dann schnappt einem ein anderer die Prise vor der Nase weg und  man geht leer aus. Aber nicht immer, nämlich dann nicht, wenn ein Freibeuter, mit dem man im Bund ist, der schnellere war.

So ähnlich ging es mir heute, als ich bei Facebook das Thema des evangelischen Kirchentages in Berlin las, das gerade verkündet wurde. Das 11. Gebot hatte es eingestellt und gleich um Anregungen gebeten, wie man da kräftig mitfeiern kann. Eine Feier an der auch wir teilnehmen werden, haben wir doch dort Heimvorteil. Klar, es ist noch ne ganze Weile hin bis 2017. Aber anzufangen Ideen zu entwickeln ist es nie zu früh.

Weil die Mosestruppe schneller war, weil schon lange gute Kontakte zu ihr bestehen und weil wir bestimmt in Berlin zusammen auf Kirchentagskaperfahrt gehen werden, veröffentliche ich ihre Bitte um Mithilfe heute mal im Wort zum Freitag.

Lasst euch was einfallen und meldet euch dort oder bei uns.


Liebe Fans,
die Kirchentage stehen stets unter einer Losung und ihr habt uns schon des Öfteren kritische Anmerkungen und kreative Bearbeitungen hierzu geschickt. Hierum möchten wir Euch auch dieses Mal bitten:
Das Motto des Kirchentags 2017 in Berlin wurde gestern bekannt gegeben: „Du siehst mich“. Die Kirchentagslosung nimmt Bezug auf 1. Mose 16,13. Darin heißt es über Hagar, die Nebenfrau Abrahams: „Und sie nannte den Namen des HERRN, der mit ihr redete: Du bist ein Gott, der mich sieht. Denn sie sprach: Gewiss hab ich hier hinter dem hergesehen, der mich angesehen hat.“
Die Generalsekretärin des Kirchentages, Ellen Ueberschär (Fulda), sagte, die Erzählungen über die Familien der Erzeltern Israels erhöben „nicht den Anspruch, historische Erzählungen zu sein“. Vielmehr handle es sich um „Ursprungslegenden des Volkes Israel“. Die Geschichte Hagars werde sowohl im Koran als auch im Neuen Testament aufgegriffen und biete so Anknüpfungspunkte für den interreligiösen Dialog. Der Satz „Du siehst mich“ drücke über den biblischen Zusammenhang hinaus Anerkennung, Wertschätzung und Zuwendung aus.
Laut dem Bischof der gastgebenden Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Markus Dröge, hilft die Kirchentagslosung zu verstehen, wie befreiend es ist, Wertschätzung bei Gott zu genießen. Auch der Reformator Martin Luther (1483–1546) habe entdeckt, dass „ein gnädiger Gott ihn anschaut“. Er wünsche sich einen Kirchentag, der voller AUFMERKSAMKEIT für Menschen ohne Ansehen ist sowie „FÜR DIEJENIGEN DIE NICHT oder anders AN GOTT GLAUBEN“.
[MS: Also geht es doch um Missionieung?!]
Kirchentagspräsidentin Aus der Au erklärte, der Kirchentag im Mai 2017 wolle wenige Monate vor der Bundestagswahl eine Plattform sein, auf der verhandelt wird, wie sich Menschen verbinden können „gegen das Aushöhlen der Demokratie von rechts, für Integration und neues Miteinander, für Solidarität im eigenen Land und weltweit“.
[MS: Na da kommt die Diskussion ja genau zum richtigen Zeitpunkt – in 2 Jahren...]
 
http://www.domradio.de/…/evangelischer-kirchentag-2017-berl…
 

Wenn Ihr Ideen / Anregungen habt: immer her damit :)

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