24.12.2015

Gedichte zum Lichterfest



Entspanntes Lichterfest

Bude schrubben,
Gans beträufeln,
Baum anputzen,
Geschenke häufen,
Nüsse knacken,
Haare föhnen,
Plätzchen backen,
Heim verschönen,
Baum beleuchten,
Lieder singen,
Kehle feuchten,
Toast ausbringen,
runter kommen,
selig lallen,
halb benommen,
Hüllen fallen.
(Elli Spirelli)


Reiner Wein sei kein Spagat für mich Pirat...
Mit Nudeln im Strudel bedudelt
Mein Reim des Lichtes sei. 
Im Namen der Piraterei. 
Ramen im Spaghetti Namen
(Moni Ostermaier)


Menschenfreund

Rabimmel, rabammel, rabumm,
ich bin der WeinAchtsmann und kumm
in jedem Jahr zur gleichen Zeit
und mach den Menschen eine Freud.

Drum flieg ich übers Erdenrund
und tu es allen Menschen kund,
die immer noch auf Erden leben,
trotz Sturmflut, Wirbelsturm und Beben.

Egal ob alt, jung, groß und klein,
lasst mich in eure Stuben rein.
Liebe verkünde ich, ohne Scherz,
drum öffnet euer nudlig Herz.

Nur wer liebt, kann weiter denken,
wird einander Nudeln schenken.
So werdet Armut ihr besiegen
und Friede ist, statt sich bekriegen.

Friede auf Erden, tönt‘s in jedes Zelt,
Spaghettimonster kam in unsre Welt.
Nun ist es da, drum lasst es bleiben
und habt euch lieb, anstatt zu streiten.
©Folkmar Drechsel


Mit Monsters Hilfe

Der Rahbaum ist noch nicht geschmückt.
Die Kekse sind total missglückt.
Dazu ging mir die Pasta aus.
Ich finde auch kein Bier im Haus.

Ich flüchte in die Medienwelt.
Mein Unglück ist dort schnell erzählt.
Man baut mich auf und schmeichelt mir.
Da klingelt es an meiner Tür.

Wer kann das sein um diese Stunde?
"Wir Pastafari", gröhlt die Runde.
Es ist doch Lichterfest, herrjeh!
Du hast doch sicher Rum und Tee?!
Alles andre haben wir mitgebracht.
Lass uns nun feiern bis in die Nacht."

So liebe Freunde lob ich mir
und sag dem Monster Dank dafür.
(Elli Spirelli)


Weiße WeinAcht

Flocken schweben leise,
im Futterhaus die Meise
Körnchen findet
und verschwindet.

Auch die frechen Spatzen
kommen, um zu schwatzen.
Fink sieht das Gezeter,
denkt: ich komme später.

Doch tun sie sich vertragen

ach Mensch, dass lass dir sagen:
hör auf das Gefieder
und vertrag dich wieder.

Mit Hinz und Kunz, Feind
und Freund, das vereint..
Mit Nachbarn und im Internet,
das wär´ doch einmal richtig nett.

Und nicht nur zur WeihnAchtszeit,
auch im Sommer, wenns nicht schneit.
Stelle ein Licht in dein Fenster,
dann siehst du auch nicht Gespenster.

Es sollte weiße WeihnAcht sein,
darum lass Licht ins Herz hinein,
sonst verpasst du zum Schluss
den letzten WeihnAchtsbus.
©Folkmar Drechsel



WeinAchtszeit, WeinAchtszeit
Macht sich wieder fett und breit
Laut Zeitung und laut Radio
Sind jetzt alle Menschen froh
Und brav und lieb und spendenwillig.

Man wünscht sich Friede, Glück auf Erden
Ne Creme gegen das Älterwerden
Paar Knochen die nun nicht mehr knacken
Auch viel Erfolg beim Plätzchenbacken
Und macht den Sprit uns weiter billig.

Ich wünsch mir `nen Piratensong
In Pastafari-Tradition
Mensch, oops, nanu, da ist er schon
(Bruder Spaghettus)


WeinAcht

Blech, genudelt Hinweisschilder,
macht die Pastafari wilder.
Blechen für neue Ständer,
tragen Piratengewänder.
Sie woll’n von Herzen haben Spaß,
drum ist auf sie schon mal Verlass.
Nun sind sie auch schon weltbekannt,
überall wurd‘ ihr Nam‘ genannt.

Fromme fingen an zu motzen,
ihnen war es wohl wie kotzen.
Können nicht den Spaß verderben,
Pastaschilder weiter werben.

Nun bricht herein, die Nudelzeit,
WeinAcht ist gar nicht mehr so weit.
Drum stimmet alle froh mit ein,
die WeinAchtszeit soll nudlig sein.
©Folkmar Drechsel


Der Lichterpirat steht vor der Tür,
da wird mir ganz warm ums Herze.
Zuerst mal bekommt er von mir ein Bier,
dann ich von ihm eine Kerze. 
(Elli Spirelli)






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