04.08.2016

Das Wort zum Freitag - Das Monster verbindet


Das Internet zerstört die persönlichen Kontakte. So dachten früher viele und manche tun das noch heute. Mag sein, dass dies auch mal zutrifft. Ganz bestimmt jedoch nicht für Pastafari. SEINE nudligen Anhängsel trennen nicht, sondern führen zusammen. 

Angefangen hat die Geschichte mit dem Kirchentag in Leipzig und unserer Nudelmesse dort. Kurz danach meldete sich Chris bei mir. Ein ganz alter Kumpel aus Studienzeiten. Wir hatten uns völlig aus den Augen verloren, was vielleicht auch daran lag, dass der nun schon einige Jahre auf Mallorca wohnt. Dort hatte er den Bericht über uns gesehen und sich bei mir gemeldet. Da gab es eine Masse zu erzählen und wenn er das nächste Mal in D ist, werden wir uns treffen. 

Ein anderer alter Freund, Dieter Beckert, hatte den Bericht ebenfalls gesehen. Auch wir hatten uns aus den Augen verloren und jetzt wieder gefunden. Dieter fand uns überzeugend und hat sofort ein Gipfeltreffen vorgeschlagen, Pastafari und Brachialromantiker, das würde doch prima passen. 


Wie sich bei der Nudelmesse letzten Freitag gezeigt hat, hatte er damit völlig Recht. Nicht nur, weil seine Fahne zum Essen aus Spaghetti besteht. 

Aber das Monster führt nicht nur alte Freunde zusammen, durch ES lernen sich auch Menschen kennen, die das sonst wohl nie getan hätten. 

Immer mehr werden es, die jetzt zu unseren Freitagsmessen kommen. Letzten Freitag war der Altarraum sogar zu klein und ein paar Besucher mussten vom Gemeinderaum aus an der Messe teilnehmen. 



Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Mit Begeisterung wurde unser "Ein bissfest Burg ist unser Gott", der alte Song von Dr. Martin Nudler, geschmettert. 


Weil es so viele Besucher waren, hat mir Tini Tortellini beim Nudeln geholfen. Ich habe zum Heiligen Abendmahl "Nudeln von Seinen nudligen Anhängseln" gereicht und Tini "Bier von Seinem Biervulkan".


Tini, ein großer Fan des Duo Sonnenschirm holte sich schnell noch ein Fanfoto mit Dieter, dann ging es zum Gespräch in den Garten und, wie immer, war das sehr interessant.


Nur Elli Spirelli, die noch ein bisschen kränkelte, kam erst so richtig wieder auf die Beine, nachdem sie sich eine Flasche Meßbier eingeholfen hatte.

Solchen Messen machen richtig Spaß. Wenn doch nur immer Ferienzeit wäre, denn es sind ganz überwiegend Urlauber, die zu den Messen kommen. Mal sind sie dann in Templin und werden durch die Nudelmessenhinweisschilder daran erinnert, was es hier zu sehen gibt, mal kommen sie aus Urlaubsorten in der Nähe. So hatte ein Pärchen, das gerade in Carwitz war, das Interview in der taz gelesen und war deshalb gekommen.

Aber die nächste Urlaubssaison kommt bestimmt.
Es geht voran, Piraten. 












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