13.10.2016

Das Wort zum Freitag - U.S.- Christen zittern vor dem Euro-Monster


Malou und Simon aus Dänemark zur Nudelmesse in Templin
In letzter Zeit scheinen sich immer mehr  für die Rolle der Kirchen des Fliegenden Spaghettimonsters in den einzelnen Ländern und in der Vernetzung zu interessieren.
Gerade waren zwei Journalistikstudenten aus Dänemark bei uns um einen Radiobericht zu machen.

Vor längerer Zeit gab es eine Anfrage von Hanna aus Finnland, die in ihrem Soziologiestudium eine Zusammenfassung über die unterschiedlichen Kirchen Europas schreibt. Sobald sie fertig ist, werden wir das Ergebnis bekommen.

Noch nicht so lange her ist die Anfrage von Karen. Sie schreibt für "The Atlantic", ein großes US-Magazin, und war fasziniert, wie die amerikanische Monsteridee in Europa Fuß gefasst hat.

Ganz besonders von der Deutschen Kirche war sie angetan. Sie sieht in ihr das Flagschiff der europäischen Kirchen. Über die Jahre gesehen hat sie sicher Recht, im Moment scheint mir die Bewegung bei unsere italienischen Bruderkirche am größten zu sein. Aber auch in Polen, Luxembourg, Holland, Belgien und den Niederlande tut sich was.

Ihren Bericht könnt ihr hier lesen. Der ist nicht schlecht, wenn auch nicht überall ganz richtig. So wurde z.B. das Nudelsieb nie in Österreich als religiöse Kopfbedeckung anerkannt. Da gibt es einfach eine Gesetzeslücke, durch die sich bei der Fahrerlaubnis jeder auf den Kopf setzen kann, was er möchte, so lange ein schattenfreies Gesicht zu sehen ist.

Was aber, wie jedenfalls ich finde, am interessantesten ist, ist die Reaktion amerikanischer christlicher Kirchen. Die greifen das Thema auf, fürchten, in 15-20 Jahren werden die Christen in Deutschland in der Minderheit sein und führen das auch auf uns zurück.

Ich vermute, so lange wird das nicht dauern. Aber ein besseres Lob für unsere Arbeit können wir doch gar nicht bekommen, oder?

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