25.02.2016

Das Wort zum Freitag - Bibeln in Hotelzimmern


Heute, liebe Schwestern und Brüder, habe ich nicht viel Arbeit mit dem Wort zum Freitag. Heute nehme ich dazu einfach einen Leserbrief von mir an die Templiner Zeitung. Die hatte beschrieben, dass die nicht in allen Hotels zu finden sind und wollte die Meinung der Leser dazu wissen. Der Gideonbund, der diese Bibeln kostenlos an Hotels verteilt, hätte damit die Absicht verfolgt, reisende Christen vom Sündigen abzuhalten. Es gab vier Leserbriefe, vom Pfarrer und zwei weiteren Christen. Einer von ihnen hatte dabei auf den guten Luther abgestellt und genau mit dem ist mein Leserbrief tatsächlich in voller Länge veröffentlicht worden

"In Zeiten, als noch jeder Christ war, mag die Motivation, Bibeln in Hotelzimmern auszulegen, vielleicht wirklich gewesen sein, vom Sündigen abzuhalten. Auch dann war das aber schon Einmischung in persönliche Angelegenheiten. Heute, bei immer stärkerem Rückgang von Religion, hat es wohl eher die Funktion, dem etwas entgegen zu setzen und zu missionieren.
Das wäre ja nicht verwerflich, wenn die Werte, die heute von den Kirchen als christliche propagiert werden, wirklich solche wären. Tatsächlich sind es aber die Werte von Aufklärung und Humanismus, die von ihnen bis aufs Blut bekämpft wurden. Erst, als sie sich in der Gesellschaft durchgesetzt haben, wurden sie annektiert.
Nehmen wir Martin Luther, der im nächsten Jahr ganz groß gefeiert wird, als Beispiel. Der hat aufgefordert, Juden die Synagogen und Häuser anzuzünden und sie zu enteignen, da sie sowieso nur alles gestohlen und geraubt hätten. Hexen sollten getötet werden, aufrührerische Bauern, ob heimlich oder öffentlich, erschlagen, erwürgt oder erstochen wie tolle Hunde. Tyrannei wäre die beste Regierungsform für den Pöpel, der die brauche, wie der Hund, den Knüppel. Die Ehre der Frauen wäre, Männer zu gebären und wenn sie dabei sterben „...das schadet nichts. Lass sie nur tot tragen, sie sind darum da.“ Auch, wenn die Söhne dann nicht richtig parrieren, gibt es eine klare Direktive: „Ein toter Sohn ist besser als ein ungezogener.“
Ich finde deshalb, Bibeln, auf die sich Luther ja bei seinen Forderungen beruft und diese auch gut aus ihr belegen kann, gehören sicher nicht in die Nachttische von Hotels. Auch nicht, wenn es sich nur um den verträglicheren Teil, das Neue Testament, handelt.
Finde ich mal eins in meinem Hotelzimmer, bringe ich das zur Rezeption mit der Bemerkung: „Da scheint wohl jemand ein Buch vergessen zu haben.“. Mal wird es nur lächelnd genommen, mal der wahre Sachverhalt erklärt. Dann schlage ich vor, doch in der Rezeption ein breites Angebot von religiösen und philosophischen Büchern bereit zu halten, aus dem sich jeder Gast eine Nachtlektüre auswählen kann. So wird auch vermieden, dass Andersgläubige eventuell unwissentlich durch eine Bibel direkt neben ihrem Kopf ihr Seelenheil gefährden. Mancher nimmt ja solche Bücher noch ernst."

Nun mag mancher sagen, was solls? Liest ja eh keiner. Aber diese Rattenfänger gehen nicht nur in Hotels, sondern sogar in Krankenhäuser und Schulen. Berlin hat regiert und das verboten, sehr zum Ärger der Evangelikalen. Gut so, Berlin, denn die verteilen nicht nur einfach Bibeln, sondern missionieren massiv. Wie die Schülerschaft reagiert, ist aber famos.  Trotzdem sollten sich auch andere Länder diesem Verbot anschließen.
Man wird ja wohl noch träumen dürfen. ;)


Für alle, die Luther noch nicht kennen, hier die Belege für meine Aussagen oben:

Zu den Juden:
... Erstlich, dass man ihre Synagoga oder Schulen mit Feuer anstecke ...Zum anderen, dass man auch ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre...Zum dritten, dass man ihnen nehme alle ihre Betbüchlein ...Zum vierten, dass man ihren Rabbinern bei Leib und Leben verbiete, hinfort zu lehren ... Zum fünften, dass man den Juden das Geleit und Straße ganz und gar aufhebe. ..Zum sechsten, dass man ... nehme ihnen alle Barschaft und Kleinod an Silber und Gold ... alles was sie haben, haben sie uns gestohlen und geraubt durch ihren Wucher...

Zur Hexenvervfolgung:
"Die Zauberinnen sollst Du nicht leben lassen... Es ist ein gerechtes Gesetz, daß sie getötet werden.
Bibel:"Die Zauberinnen sollst du nicht leben lassen." (2. Mose 22,17)

Zum Bauernkrieg:
"Es ist besser, wenn Tyrannen hundert Ungerechtigkeiten gegen das Volk verüben, als dass das Volk eine einzige Ungerechtigkeit gegen die Tyrannen verübt."
"Drum soll hier erschlagen, würgen und stechen, heimlich oder öffentlich, wer da kann, und daran denken, daß nichts Giftigeres, Schädlicheres, Teuflischeres sein kann als ein aufrührerischer Mensch; (es ist mit ihm) so wie man einen tollen Hund totschlagen muß.

Zur Demokratie:
„Es ist eine verdammte, verfluchte Sache mit dem tollen Pöbel. Niemand kann ihn so gut regieren wie die Tyrannen. Die sind der Knüppel, der dem Hund an den Hals gebunden wird. „

Zur Gleichberechtigung:
"Die größte Ehre, die das Weib hat, ist allzumal, dass die Männer durch sie geboren werden."
"Der Tod im Kindbett ist nichts weiter als ein Sterben im edlen Werk und Gehorsam Gottes. Ob die Frauen sich aber auch müde und zuletzt tot tragen, das schadet nichts. Lass sie nur tot tragen, sie sind darum da."

Zur Pädagogik:
"Ein toter Sohn ist besser als ein ungezogener."
Bibel: "Wenn jemand einen widerspenstigen und ungehorsamen Sohn hat, der der Stimme seines Vaters und seiner Mutter nicht gehorcht und auch, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will, so sollen ihn Vater und Mutter ergreifen und zu den Ältesten der Stadt führen und zu dem Tor des Ortes und zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist widerspenstig und ungehorsam und gehorcht unserer Stimme nicht und ist ein Prasser und Trunkenbold. So sollen ihn steinigen alle Leute seiner Stadt, dass er sterbe, ..."(5. Mose 21,18-21)

Über sich selbst:
"Prediger sind die größten Totschläger..... Ich, Martin Luther, hab im Aufruhr alle Bauern erschlagen, denn ich hab sie heißen totschlagen; alle ihr Blut ist auf meinem Hals. Aber ich weise es auf unseren Herrn und Gott, der hat mir das zu reden befohlen.





21.02.2016

Wappenleere



Die Stadt Templin hatte bemängelt, dass wir ihr Wappen auf unsere Seite führen. Das tun wir aber gar nicht, wir haben es lediglich abgebildet. Nach eindeutiger Rechtslage ist das nicht verboten: Jedes verwendete Werk, das geeignet ist, eine Verwechslung mit dem amtlichen Wappen herbeizuführen, fällt unter namensrechtliche Abwehrrechte der öffentlichen Körperschaft aus § 12  BGB. Dabei ist immer auf den Unterschied einer schlichten Darstellung dieses Werkes und der Verwendung im Sinne des Führens abzuheben. Während die Darstellung unabhängig vom urheberrechtlichen Status des Wappens zulässig bleibt, ist das Führen stets rechtswidrig. https://de.wikipedia.org/wiki/Amtliches_Wappen

Weil es aber letztlich nicht so wichtig ist, ob das Wappen dort zu sehen ist oder nicht, habe ich eine Mail an Bürgermeister Tabbert geschrieben:

Sehr geehrter Herr Tabbert,

hiermit bestätige ich den Eingang Ihres Schreibens vom 03.02.2016.

Könnte es sich inhaltlich um ein Missverständnis handeln? Wir führen auf unserer Seite kein Wappen der Stadt Templin.
Als deutschlandweit tätiger Verein sind wir daran gar nicht interessiert, auch, wenn der Sitz des Vereins Templin ist und wir bisher nicht vor haben, den zu verlegen.

Wir veröffentlichen jeden Donnerstag das "Wort zum Freitag", dem Tag, der für uns Pastfari das ist, was der Sonntag für die Christen ist. Jedem "Wort zum Freitag" stellen wir ein zum Thema passendes Foto voran. Dabei achten wir sehr darauf, keine Copyrights zu verletzen.

Als die Stadt Templin Thema war, haben wir in drei Fällen das Wappen der Stadt benutzt und zum Zeichen unserer besonderen Verbundenheit mit unserem Logo versehen. Das Wappen ist ausschließlich in diesem Zusammenhang eingesetzt. Eine solche einfache Darstellung des Wappens ist in keiner Weise rechtswidrig.

Allerdings ist es uns auch nicht so wichtig, das Wappen dort zu zeigen. Wenn Sie weiter Wert darauf legen, dass es entfernt wird, würden wir das tun. Wenn auch mit Bedauern, denn wir finden, so schlecht macht es sich nicht.
In dem Fall würden wir es einfach durch eine Bemerkung ersetzen, in der zum Ausdruck kommt, warum es dort nicht mehr zu sehen ist.

Bitte teilen Sie uns ihre Entscheidung mit, wir werden sie akzeptieren. 


Nun kam die Antwort. Herr Tabbert weist nochmals darauf hin, dass das Templiner Wappen nach § 12 BGB geschützt ist. Weiter, was neu ist, darauf, dass es "verfälscht" wurde. Gemeint ist damit ein Bild des Monsters, dass auf der Brust des Wappentiers, eines Adlers, war. Das wäre wohl durch Kunstfreiheit gedeckt. 

Aber was solls. So wichtig ist die ganze Sache dann doch nicht. Das sieht wohl auch die Stadt so, und hat nicht mehr gefordert, dass Wappen zu entfernen, sondern darum gebeten. Das empfinde ich als Entgegenkommen. So fällte es nicht schwer, der Bitte zu entsprechen. Streit nur um des Streites willen wäre dämlich.  

Deshalb habe ich nun den Begriff Wappenleere erfunden und hoffe, er gefällt euch. 

18.02.2016

Das Wort zum Freitag - Identitätsprobleme?


Was gehen und Atheisten und ihre Probleme an, wird sich mancher von euch jetzt fragen. 
Hier zwei Argumente dafür.

Zum Einen müssen wir an allem zweifeln, Monster hat es so gewollt, sogar an Seiner Existenz. 
Eins ist dabei aber völlig klar. Sollte es so einen logischen und wissenschaftlichen Gott wie unseren nicht geben, dann alle anderen erst Recht nicht. Ja, man könnte sogar sagen, eine gelungene Widerlegung des Monsters wäre eine Widerlegung aller Götter. 

Wir müssen also davon ausgehen, eventuell auch Atheisten zu sein.

Zum Anderen werden nicht nur Atheisten so angefeindet und unterdrückt, sondern auch wir. Gerade, als ich heute überlegte, was ich zum Thema des Wortes machen könnte, kam eine Mail von gutefragenet. Dort wollte jemand wissen:

Warum belächeln viele Christen die Pastafaris und ihre Lehre vom fliegenden Spaghetti-Monster ?
Weil sie ihren Gott für den besseren halten? Weil sie Spaghetti nicht mögen?
Vielen Dank für eure Antworten und allen, die daran glauben, Ramen. ...

Natürlich wollte ich gleich meine Vermutung äußern, aber da war die Frage bereits gelöscht. War wohl zu aggressiv.

So werden nun aus einer Frage gleich zwei. Warum belächeln Christen oft die Pastafari und haben Christen ein Identitätsproblem?

Nun, mir ist es eigentlich selten, fast nie, passiert, dass ich belächelt wurde. Da gab´s eher mal ein erstauntes Kopfschütteln oder auch auch mal heftige verbale Angriffe. Manchmal gab es zu manchen unserer Ziele sogar Zustimmung. Allerdings nie von Würdenträgern. Von denen kam gelegentlich Neugier, öfter strikte Ablehnung bis hin zur Wut.

Das alles nicht, weil wir einen eigenen Gott haben, nicht, weil wir nicht ihren verehren, sondern weil wir etwas tun, was sie absolut nicht gewohnt sind.

Selbst hier im atheistischen Osten, wo es nur etwa 20% Christen gibt, haben doch viele noch Respekt vor der Kirche und ihren Dienern. Während mich schon das Wort "Würdenträger" für Leute stört, die anderen Schund als Gold verkaufen, meinen viele noch "Die tun doch so viel Gutes". Dass sie das mit unserem Geld tun und dass das Gute, was sie tun, immer auch von Schlechtem begleitet wird, wie z.B. dem kirchlichen Sonderarbeitsrecht, negativem Einfluss auf gesellschaftliche Vorgänge, Lobbyismus in der Politik und anderem, wissen die meisten gar nicht. Deshalb bringen sie sowohl der Kirche als auch ihren Vertretern noch Respekt entgegen. Ein Pfarrer ist noch wer, auch wenn man seinen Glauben nicht teilt.

Wir nehmen sie einfach nicht ernst. Da gibt es keine Spur von Respekt, weder vor ihrem Glauben noch vor ihnen selbst, jedenfalls nicht auf Grund ihrer Funktion.
Das ist es, was sie trifft und wütend werden lässt. Wir untergraben mit unserem Lachen, mit unseren Aktionen und mit unserer Aufklärungsarbeit ihr Ansehen in der Gesellschaft. Lachen steckt an, das wissen auch die Kirchendiener. Natürlich auch die Gläubigen, die ebenfalls meist nicht verstehen, wieso Rücksicht auf ihre religiösen Gefühle Unsinn sein soll. Religiöse Gefühle sind weltanschauliche Gefühle. Man sollte sie nicht mutwillig verletzen, nur um jemand zu ärgern. Aber man darf auch keine Rücksicht darauf nehmen, wenn es etwas zu kritisieren gilt. Wer sich persönlich angegriffen fühlt, weil seine Weltanschauung angegriffen wird, ist selbst schuld und hat wohl ein Identitätsproblem. Egal, welche Weltanschauung es betrifft.

Manche, gemessen an ihren Aussagen, sogar ein recht großes.

Kardinal Meisner z.B. der allen Ernstes meint:"Nur ein gläubiger Mensch wird auf Dauer ein friedfertiger Zeitgenosse bleiben" oder „Dort, wo die Kultur vom Kultus, von der Gottesverehrung abgekoppelt wird, erstarrt der Kult im Ritualismus und die Kultur entartet.“

Bischof Müller aus Regensburg kann das nicht schlechter:„Der Gottesglaube führt zusammen und baut auf, der Atheismus dagegen trennt die Menschen und führt in den Abgrund..." oder „Wo Gott geleugnet wird, dort gibt es kein Recht für den Menschen, kein Recht auf Leben, kein Recht auf Selbstbestimmung.“
Selbst ist er aber sehr empfindlich:"Gezielte Diskreditierungs-Kampagnen gegen die katholische Kirche in Nordamerika und auch bei uns in Europa haben erreicht, dass Geistliche in manchen Bereichen schon jetzt ganz öffentlich angepöbelt werden. Hier wächst eine künstlich erzeugte Wut, die gelegentlich schon heute an eine Pogromstimmung erinnert."

Bischof Overbeck meint: „Ohne Religion und ohne gelebte Praxis von Religion gibt es kein Menschsein.“

Aber auch die ganz, ganz Großen haben was zu sagen.
„Der Humanismus, der Gott ausschließt, ist ein unmenschlicher Humanismus.“ meinte Papst Benedikt XVL und Kanzlerin Merkel: „Ein frommer Muslim in der Moschee ist mir lieber als ein besoffener Atheist im Freudenhaus.“

Tja, vor denen soll man Respekt haben? Da hilft nur lachen und aufklären.
Wer dazu noch mehr Motivation braucht, die findet ihr bei der Reimbibel.

Danke an Rolf, der seine Zeichnung zur Verfügung gestellt und an Wolfgang, der die Zitate gesammelt hat.


11.02.2016

Das Wort zum Freitag - Post von der Stadt Templin

Das Wappen der Stadt Templin, dass sich hier befand, wurde auf deren Wunsch entfernt. 


Die gute Nachricht: Im Rathaus von Templin liest man unsere Website.

Die schlechte Nachricht: Man tut es nicht richtig.

Anders kann ich mir jedenfalls den Brief nicht erklären, der jetzt von dort kam.


Die erwähnte Anlage war nicht dabei, aber es dürfte sich darum handeln.

Das ist aber nicht unsere Website, sondern ein Artikel auf unserer Website. Ein Artikel, in dem es um Templin geht und in dem deshalb das Templiner Wappen gezeigt wird. Das soll verboten sein?

Wenn jemand ein Wappen einer Gebietskörperschaft irgendwo in seiner Seite unterbringt, im Impressum oder sonst wo, wo es immer sichtbar ist und den Eindruck erweckt, diese Seite wäre irgendwie mit von der Stadt getragen, ist das bedenklich und zu Recht verboten.
Wenn es aber um einen Artikel über diese Gebietskörperschaft geht, oder um einen über Wappen oder sonst einen Artikel, in dem das Wappen nur zur Illustration eben dieses Artikels dient, dürfte das nach meinem Rechtsempfinden nicht verboten sein.

Nun wäre es kein Problem, einfach ein anderes Bild zu nehmen. Die Stadt ist uns immerhin bei den Nudelmessenhinweisschildern sehr entgegen gekommen. Allerdings vermute ich gerade deshalb, wer diese Forderung erhoben hat, hat einfach nicht verstanden, was ich oben beschrieben habe. Wenn der Artikel gerade ganz oben in der Postingliste steht, kann schon mal der Eindruck entstehen, das wäre direkt auf der Seite. Dann sollte man ihn aufklären und alles beim Alten lassen.

Liege ich mit meiner Ansicht aber überhaupt richtig? Ist jemand unter euch, der sich da vielleicht besser auskennt? Bis zum 22.02.2016 haben wir ja noch Zeit, das zu klären. Es wäre schön, wenn ihr da mit helft. 

04.02.2016

Das Wort zum Freitag - Pastafarian Wedding



Nein, so eine Hochzeit wie sie nun in Neuseeland gehalten werden können, war es nicht. Bruder Shupidus und Schwester Lizapus waren schon standesamtlich getraut, ehe sie pastafarianisch heirateten. Sogar schon ein Jahr.

Zum Jahrestag hat Shupidus dann seine Angetraute mit dieser besonderen Feier überrascht. Er hatte mich angeschrieben, ich dann ein paar Münchner Pastafari. Die hatten noch ein paar Nachfragen und dann waren 
Fr. Anna und Pirat Cheng bereit, die Trauung vor zu nehmen.  
Natürlich erst, nachdem der Ehefähigkeitstest, bei dem Bruder Shupidus beweisen musste, dass er auch gut einfädeln kann, bestanden war. 

Schön wars. 


Genau so schön könnte es bei euch sein, wenn ihr euch entschließt, pastafarianisch zu heiraten. Den richtigen Partner oder die Partnerin habt ihr schon. Sucht euch noch Trauzeugen und überlegt, wer euch trauen könnte. Wenn ihr niemand wisst, wir helfen, jemand zu finden. Natürlich dem dann auch, das standesgemäß über die Bühne zu bringen.

Wichtig ist nur eins: Traut euch und und habt Spaß.