29.12.2017

Das Wort zum Freitag - Zwischen den Jahren



Das nudlige Lichterfest, WeinAchten, die Feiertage, Holidays, wie immer auch Pastafari das wichtigste Fest des Pastafarijahrs nennen, nun ist es vorbei.
Zeit, die Füße hochzulegen, sich es gemütlich zu machen und nicht mehr zu tun, als sich mal die Pfeife am Holzbein auszuklopfen. Denn, so ist es alter Brauch, die meisten Arbeiten sind zwischen den Jahren sowieso nicht erlaubt.


Zwischen den Jahren?


Ein Begriff, den alle kennen, aber unter dem längst nicht alle das Gleiche verstehen. Ein Zustand, mit dem wir uns als einzig wissenschaftliche Religion nicht zufrieden geben können. Was ist damit gemeint?


Die meisten verstehen darunter ganz einfach die Zeit zwischen dem großen Fest und dem Jahresende. Viel zu pragmatisch, um uns, die wir immer nach dem tieferen Grund suchen, als annehmbare Lösung dienen zu können.


Wenn man etwas tiefer im Netz gräbt, stößt man auf denErklärungsversuch der hiesigen Spaßreligion. Demnach haben sich zur Zeit der Kleinstaaterei in Deutschland einfach die unterschiedlichen Sekten der Kreuz-und-Nagel-Fetischisten auf ihrem Flickenteppich nicht einigen können, welcher Kalender anzuwenden ist und wann genau das Jahr nun neu beginnt. Die Zeit dazwischen war dann zwischen den Jahren. Hört sich lustig an und schon fast glaubhaft, denn dass die Falschgläubigen ihre Spaßreligion gar nicht spaßig, sondern viel zu ernst und streitbar nehmen, ist bekannt.


Noch mehr unterstützt wird die These, an allem sind wieder mal die Anbeter des als frauenlose Geistfamilie auftretenden Dreiteilegottes schuld, wenn man auf die nächste Erklärung stößt. Demnach begannen die frühen Verehrer Seppis ihr neues Jahr mit dessen Erscheinung am 6. Januar.


Erst im Jahr 354 legte der damalige Papst den 25. Dezember als Gottesgeburtstag fest. Nicht, weil er neue Erkenntnissehatte, sondern weil er erkannt hatte. Nämlich dass dann die Heiden, die an diesem Tag ausgelassen ihr Lichterfest feierten, leichter zu bekehren und ihr Feiertag leichter auszulöschen wäre.


Ob er sich das überlegt hätte, hätte er gewusst, die katholische Kirche würde Jahrhunderte später diesen Geburtstag als Beginn des Kirchenjahres festlegen und somit für heillose Verwirrung sorgen? Einer solchen Verwirrung, dass ich vermute, in dieser Zeit entstand der Begriff Spaßreligion.


Doch auch die alten Ägypter müssen gelegentlich als Urheber der Zeit "zwischen den Jahren" herhalten. Ebenfalls wenig überzeugend.
Auf die rechte Fährte kommen wir, wenn wir uns an dieRauhnächte halten, jene Nächte, in denen Geister und Dämonen unterwegs sind und die Wilde Jagd durch die Lüfte tobt. Dann darf nicht nur keine Wäsche gewaschen werden, auch der Stall wurde nicht augemistet, kein aufgekehrter Staub vor die Tür geworfen und, falls jemand überhaupt vor das Haus ging, musste alles langsam und ruhig gemacht werden.


Ich sehe euch schon lächeln und verstehe euch. Natürlich können Pastafari solchen Firlefanz und Aberglauben nicht als echte Antwort akzeptieren. Aber nach den Ursachen für diesen können wir suchen. Mir hat sich sofort erschlossen, auch hier waren wieder unsere Altpiraten am Werk.


Wenn sie von ihrer Fahrt zurück waren, wurde gefeiert, was das Zeug hielt. So mancher war dann derart blank, dass er kaum noch Geld hatte, um sich bis zur nächsten Fahrt durchzufüttern. Aber nicht alle waren so. Manche waren sparsam oder hatten einfach mehr erbeutet. Für die brach nun die Zeit des Vergrabens ihrer Schätze an. Dabei gab es einiges zu beachten. 


- Es durfte, um nicht aufzufallen, nicht zu lange dauern. So setzten sie sich das Ziel, bis spätestens 06. Januar fertig zu sein. 


- Es durfte möglichst niemand mitbekommen, was sie machten. Sah sie doch jemand, lärmten und tobten sie, dass dem Angst und Bange wurde und die Mär von der Wilden Jagd entstand. 


- Die Pferde mussten stets aufbruchbereit sein, denn natürlich sollte niemand wissen, wann genau der Pirat auf Schatzvergrabetour ging. Deshalb wurde verboten, in der Zeit die Ställe auszumisten.


- Wenn sie durchs Dorf ritten, sollten ihnen niemand Unrat vor die Füße werfen und die schwer beladenen Pferde zum Scheuen bringen. Noch besser, niemand sollte sie überhaupt sehen. Deshalb wurde verboten, aufgekehrten Staub vor die Tür zu werfen.


- Weil die Waschweiber, die sich in ihrem Nebenjob als Dorfzeitung was dazu verdienen wollten, alles versuchten, doch etwas mitzubekommen, wurde das Wäscheaufhängen in der Zeit verboten.


Es ist geradezu umwerfend, wie klar und deutlich sich alles fügt, wenn man nur nachdenkt um die rechte Erklärung zu finden. Ich bin sicher, liebe Brüder und Schwestern, euch geht es nun hier genau so.
So lasst uns denn gemeinsam stolz auf unsere Altpiraten sein und die Zeit zwischen den Jahren nutzen, um sie zu ehren.

Stoßt an!



Erstveröffentlichung 2012










21.12.2017

Das Wort zum Freitag - Medienecho




Arrrgh, Piraten, nun kommt die Zeit des Feierns und der Freude. So ein geselliges Treiben macht doppelt Spaß, wenn man  zufrieden auf das Jahr zurückblicken kann.

Wir Pastafari können das ganz sicher. Wer nicht mehr weiß, was alles so los war, für den gibt es jetzt hier das Presseecho zum Nachlesen. Noch nicht dabei ist der Artikel "Leben ohne Gott" in dem es um eine atheistische Kapelle für Trauungen und eine Nudelmesse in Templin geht.

Weil auch gerade die Zeit des Schenkens ist, bekommt jeder von uns eine Pastafari-CD, Anstecker, Aufkleber und Flyer geschenkt, der einen Link findet, den wir noch nicht auf der Liste haben.
Kleiner Wermutstropfen: Es zählen nur von den Redaktionen selbst verfasste Artikel. Die einfache Wiedergabe von dpa-Meldungen waren so häufig, da muss man nicht alle kennen.

Feiert schön was immer ihr wollt und lasst es euch und anderen gut gehen.


03.07.
Es geht um die Nudel: Berufungsverfahren zu "Spaghettimonster"
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Es-geht-um-die-Nudel-Berufungsverfahren-zu-Spaghettimonster-3761376.html  dpa

Schilderkreig geht weiter
http://www.uckermark-tv.de/mediathek/15077/Spaghettimonster_Prozess.html

04.07.
Spaghettimonster will Schilder in Templin erzwingen
http://www.maz-online.de/Brandenburg/Spaghettimonster-will-Schilder-in-Templin-erzwingen dpa

05.07.
Kampf um Nudelmessehinweisschilder geht in die nächste Runde
https://hpd.de/artikel/kampf-um-nudelmessehinweisschilder-geht-naechste-runde-14586



06.07.
Spaghettimonster-Kirche: "Nudelmesse" erneut vor Gericht
https://www.morgenpost.de/brandenburg/article211148575/Spaghettimonster-Kirche-Nudelmesse-erneut-vor-Gericht.html

Nudel-Sekte nervt Merkels Heimatstadt
http://www.berliner-kurier.de/berlin/brandenburg/fliegendes-spaghettimonster-nudel-sekte-nervt-merkels-heimatstadt-27926936

Pastafaris vor Gericht: Der endlose Streit um die Nudel
https://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2017/07/spaghetti-monster-geht-in-die-berufung.html

Das Fliegende Spaghettimonster: Religion oder Religionsparodie?
https://hpd.de/artikel/fliegende-spaghettimonster-religion-oder-religionsparodie-14591

07.07.
"Spaghettimonster"-Kirche keine Weltanschauung (dpa)
http://www.waz-online.de/Nachrichten/Panorama/Uebersicht/Spaghettimonster-Kirche-ist-keine-Weltanschauung
http://www.focus.de/regional/brandenburg/prozesse-berufungsverfahren-zu-spaghettimonster-startet_id_7326155.html
http://www.bz-berlin.de/berlin/umland/gericht-spaghettimonster-kirche-keine-weltanschauung
http://www.salzburg.com/nachrichten/diverse/verrueckt/sn/artikel/gericht-entscheidet-spaeter-ueber-spaghettimonster-kirche-255440/

Spaghettimonster-Kirche wohl keine Weltanschauung
http://www.nordkurier.de/brandenburg/berufungsverfahren-zu-spaghettimonster-startet-0729237307.html

Bleiben "Nudelmesse"-Straßenschilder verboten?
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/bleiben-nudelmesse-straenschilder-verboten

Es sieht nicht gut aus für die "Pastafaris"
https://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2017/07/brandenburg-oberlandesgericht-pastafaris.html

Spaghettimonster-Kirche droht weitere Niederlage vor Gericht
http://www.zeit.de/news/2017-07/07/deutschland-spaghettimonster-kirche-droht-weitere-niederlage-vor-gericht-07121804 AFP

Pasta nicht als Religion durchnudeln
https://www.taz.de/Streit-vor-Gericht-ueber-Spaghettimonster/!5428021/



10.07.
Religionskritik allein reicht nicht aus
http://www.lto.de/recht/nachrichten/n/olg-brandenburg-az4u8416-spaghettimonster-kirche-pastafari-weltanschauung-hinweisschilder-ortseingang/

12.07.
Das Spaghettimonster und die Fakenews
https://hpd.de/artikel/spaghettimonster-und-fakenews-14609

16.07.
Pastafaris: Der endlose Streit um die Nudel
http://justillon.de/2017/07/pastafaris-streit-nudel/

18.07.
In Ewigkeit, Ramen!
https://detektor.fm/gesellschaft/ist-das-gerecht-schilderstreit-pastafaris

30.07.
Spaghettimonster-Anbeter fordern gleiche Rechte wie Kirchen
https://www.morgenpost.de/brandenburg/article211408237/Glaubensstreit-im-Namen-der-Nudel.html


31.07.
Prozess der Woche Die Spaghettimonster und ihre Nudelmesse
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/polizei/prozess-der-woche-die-spaghettimonster-und-ihre-nudelmesse-28077998

02.08.

Pressemitteilung OLG Brandenburg
http://www.olg.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.527925.de

Urteil
http://www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de/jportal/portal/t/279b/bs/10/page/sammlung.psml?pid=Dokumentanzeige&showdoccase=1&js_peid=Trefferliste&documentnumber=1&numberofresults=1&fromdoctodoc=yes&doc.id=KORE248152017&doc.part=L&doc.price=0.0#focuspoint

"Pastafaris" unterliegen vor Gericht
https://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2017/08/fliegendes-spaghettimonster-pastafari-urteil-oberlandesgericht-b.html

https://rsw.beck.de/aktuell/meldung/olg-brandenburg-spaghettimonster-kirche-ist-keine-religionsgemeinschaft

https://www.ibr-online.de/IBRUrteile/index.php?S_Aktenzeichen=4%20U%2084%2F16&S_Submit=suchen&Treffermarkierung=Aus

Pastafarians hungry for recognition
https://www.thetimes.co.uk/article/pastafarians-hungry-for-recognition-q6l82rh9j#

German Court Rules Against ‘Spaghetti Monster Church’
https://www.bloomberg.com/news/articles/2017-08-02/german-court-rules-against-spaghetti-monster-church

Berufungsverfahren Urteil zur „Kirche des fliegenden Spaghettimonsters“ erwartet
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/polizei/berufungsverfahren-urteil-zur--kirche-des-fliegenden-spaghettimonsters--erwartet-28104472

Gericht entscheidet über Rechte der Spaghettimonster-Kirche (dpa)
https://www.merkur.de/welt/gericht-entscheidet-ueber-rechte-spaghettimonster-kirche-zr-8561242.html
http://www.stern.de/panorama/-pastafaris--feiern-nudelmesse-gericht-entscheidet-ueber-rechte-der-spaghettimonster-kirche-7562396.html
http://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/gericht-entscheidet-ueber-rechte-der-spaghettimonster-kirche-15132867.html

Sammlung
http://www.nachrichten.de/event/177184/1209885

Urteil gefallen: Nudelmesse kein Gottesdienst
http://www.maz-online.de/Brandenburg/Urteil-gefallen-Nudelmesse-kein-Gottesdienst

Fliegende Spaghettimonster sind keine Kirche
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/urteil-spaghettimonster-kirche-ist-keine-religionsgemeinschaft-a-1161044.html

Keine Hinweisschilder für „Nudelmessen“
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/urteil-in-brandenburg-keine-hinweisschilder-fuer-nudelmessen-15133750.html

"Spaghettimonster-Kirche" ist keine Religionsgemeinschaft
http://journalmallorca.com/2017/08/spaghettimonster-kirche-ist-keine-religionsgemeinschaft/

Nudelmessen für Pastafaris
https://www.taz.de/!5431946/

"SpaghettimonsterKirche" ist keine Religionsgemeinschaft
http://www.lto.de/recht/nachrichten/n/olg-brandenburg-4u84-16-spaghettimonster-kirche-keine-religionsgemeinschaft/

„Spaghettimonster“-Kirche wird nicht mit Kirchen gleichgestellt
http://www.tagesspiegel.de/berlin/urteil-in-brandenburg-spaghettimonster-kirche-wird-nicht-mit-kirchen-gleichgestellt/20137428.html

Für „Nudelmesse“-Schilder „Spaghettimonster-Kirche“ will jetzt vor den BGH ziehen
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/polizei/fuer--nudelmesse--schilder--spaghettimonster-kirche--will-jetzt-vor-den-bgh-ziehen-28104830

Gericht: "Kirche des fliegenden Spaghettimonsters" keine Religionsgemeinschaft
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Gericht-Kirche-des-fliegenden-Spaghettimonsters-keine-Religionsgemeinschaft-3790560.html

Keine Hinweisschilder für „Nudelmessen“
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/urteil-in-brandenburg-keine-hinweisschilder-fuer-nudelmessen-15133750.html

"Spaghettimonster-Kirche" ist keine Religion
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/spaghettimonster-kirche-ist-keine-religion

"Spaghettimonster"-Kirche ist keine Religionsgemeinschaft
https://www.morgenpost.de/brandenburg/article211446581/Spaghettimonster-Kirche-ist-keine-Religionsgemeinschaft.html

"Pastafaris" unterliegen im Streit um die "Nudelmessen"
http://www.mdr.de/religion/spaghetti-monster-kirche-urteil-100.html

Das Gericht und das fliegende Spaghettimonster
http://www.dw.com/de/das-gericht-und-das-fliegende-spaghettimonster/a-39913023

http://www.nerdcore.de/2017/08/02/olg-brandenburg-pastafarianism-ist-angeblich-keine-religion/



03.08.
Nudelmonster? Kein Gott!
http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/1205579/

Berufung der "Kirche des fliegenden Spaghettimonsters Deutschland e.V." erfolglos
http://www.kostenlose-urteile.de/OLG-Brandenburg_4-U-8416_Berufung-der-Kirche-des-fliegenden-Spaghettimonsters-Deutschland-eV-erfolglos.news24640.htm

Das fliegende Spaghettimonster trägt Trauer
https://www.morgenpost.de/berlin/article211455831/Das-fliegende-Spaghettimonster-traegt-Trauer.html

„Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters“ ist keine Religionsgemeinschaft
https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2017/08/03/kirche-des-fliegenden-spaghettimonsters-ist-keine-religionsgemeinschaft/

UNTERM STRICH: Werbeverbot für Nudelmessen
http://www.badische-zeitung.de/kolumnen-sonstige/unterm-strich-werbeverbot-fuer-nudelmessen--140165353.html

Keine Kirche für das fliegende Spaghettimonster
https://www.nwzonline.de/panorama/brandenburg-an-der-havel-verein-unterliegt-vor-gericht-keine-kirche-fuer-das-fliegende-spaghettimonster_a_32,0,1473215784.html

03. August
http://nypost.com/2017/08/03/spaghetti-monster-church-cant-advertise-its-noodle-masses-in-germany/

04.08.
I Pastafariani hanno fame di Riconoscimento
https://osservatorepastafariano.chiesapastafarianaitaliana.it/i-pastafariani-hanno-fame-di-riconoscimento/

Anhänger des Spaghetti-Monsters laden zur Messe
http://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt/Ingolstadt-DKmobil-Anhaenger-des-Spaghetti-Monsters-laden-zur-Messe;art599,3485556

Spaghettimonster-Kirche ist keine Religionsgemeinschaft
https://www.jurablogs.com/2017/08/04/spaghettimonster-kirche-ist-keine-religionsgemeinschaft


05.08
Spaghettimonster-Kirche: Nudelmesse darf nicht beworben werden.
http://tp-presseagentur.de/spaghettimonster-kirche-nudelmesse-darf-nicht-beworben-werden/

06.08
Mutmacher für ein Leben jenseits religiöser Zwänge
http://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt/Ingolstadt-Mutmacher-fuer-ein-Leben-jenseits-religioeser-Zwaenge;art599,3486760

07.08.
La religione della pastasciutta finisce fuorilegge
http://www.ilgiornale.it/news/politica/religione-pastasciutta-finisce-fuorilegge-1428896.html

https://www.venganza.org/2017/08/noodle-mass-germany/

13.08.
Das „fliegende Spaghettimonster“ pocht auf freie Religionsausübung
https://www.haufe.de/recht/kanzleimanagement/freie-religionsausuebung-fuers-fliegende-spaghettimonster_222_421696.html



04.09.
hpd
https://hpd.de/artikel/spaghettimonster-zieht-vors-bundesverfassungsgericht-14738

rbb
https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2017/09/spaghettimonster-kirche-bundesverfassungsgericht.html

shz/dpa
https://www.shz.de/deutschland-welt/kirche-oder-kasperkram-das-spaghettimonster-zieht-vors-bundesverfassungsgericht-id17742136.html

südkurier
http://www.suedkurier.de/unterhaltung/kurios/Spaghettimonster-Kirche-zieht-vor-Bundesverfassungsgericht;art1191028,9399047

https://www.welt.de/regionales/berlin/article168294300/Spaghettimonster-Kirche-legt-Verfassungsbeschwerde-ein.html

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/-spaghettimonster-kirche--legt-verfassungsbeschwerde-ein-28354980

"Spaghettimonster-Kirche" legt Verfassungsbeschwerde ein
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Spaghettimonster-Kirche-legt-Verfassungsbeschwerde-ein-3821568.html

"Spaghettimonster-Kirche" zieht vor Bundesverfassungsgericht
http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/spaghettimonster-kirche-zieht-vor-bundesverfassungsgericht-aid-1.7059411

"Spaghettimonster" ziehen vor Bundesverfassungsgericht
http://www.dw.com/de/spaghettimonster-ziehen-vor-bundesverfassungsgericht/a-40358287

Spaghettimonsterkirche zieht vor Bundesverfassungsgericht
http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/1214416/

Der letzte Kampf des Spaghettimonsters
https://bazonline.ch/panorama/vermischtes/der-letzte-kampf-des-spaghettimonsters/story/10996877

"Spaghettimonster-Kirche" geht nach Karlsruhe
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/spaghettimonster-kirche-geht-nach-karlsruhe

"Spaghettimonster-Kirche" legt Verfassungsbeschwerde ein
http://www.nordkurier.de/brandenburg/spaghettimonster-kirche-legt-verfassungsbeschwerde-ein-0429761809.html


Not dogmatic enough to be a 'religion?'
Spaghetti monster goes to Germany's Constitutional Court
http://www.dw.com/en/spaghetti-monster-goes-to-germanys-constitutional-court/a-40359916

05.09.
Ganz schön vernudelt
https://de.sputniknews.com/religion/20170905317313014-spaghettimonster-kirche-bundesverfassungsgericht/

Church of Flying Spaghetti Monster seeks recognition in German court
https://www.rt.com/news/402030-flying-spaghetti-monster-germany-court/

Church of Flying Spaghetti Monster seeks recognition in German court
http://germany.trendolizer.com/2017/09/church-of-flying-spaghetti-monster-seeks-recognition-in-german-court.html


06.09.

"Spaghettimonster" ziehen vor das Bundesverfassungsgericht
http://derneuemannde.com/2017/09/06/spaghettimonster-ziehen-vor-das-bundesverfassungsgericht/

"Spaghettimonster-Kirche" legt Verfassungsbeschwerde ein
http://gratis-mmorpg.com/2017/09/06/spaghettimonster-kirche-legt-verfassungsbeschwerde-ein/

07.09.
https://www.br.de/puls/themen/leben/interview-bruder-spaghettus-ruediger-weida-fliegendes-spaghettimonster-kirche-100.html

02.12.
Die juristische Seite der Satire
Was haben Spaghettimonster und Lukas Podolski gemeinsam? Beide standen schon wegen Satire vor Gericht.
http://www.mittelbayerische.de/region/neumarkt-nachrichten/die-juristische-seite-der-satire-21102-art1590185.html


14.12.2017

Das Wort zum Freitag - Luigi, der Lichterpirat



Luigi, und mit ihm die ganze Crew des „Roten Korsaren“, hatte Landgang. Sie zogen durch die fremde Stadt und suchten nach kleinen Geschenken für ihre Familien, denn das Nudlige Lichterfest war nicht mehr weit.

Piraten und Einkaufen … das passt einfach heute wie damals nicht zusammen und macht deshalb sehr, sehr durstig. Die komplette Mannschaft fiel daher in die erst beste Taverne ein, um sich an Rum und Bier gütlich zu tun, bevor es wieder aufs Schiff ging. Mit jedem Getränk stieg die Stimmung. Man sang in Vorfreude auf die baldige Heimfahrt ausgelassen das eine oder andere Piratenlied, spann Seemannsgarn und fing am Ende sogar an, wild umher zu hüpfen. Tanzen konnte man wahrlich nicht dazu sagen.

Der Aufbruch kam dann sehr abrupt. Irgendwo schlug laut eine Turmuhr. Die fröhliche Runde war über die schnell verflogene Zeit sehr erschrocken und lief, so schnell es nach dem reichlichen Trunk noch ging, auf den Ankerplatz ihres Schiffes zu. Wussten sie doch, wie stinksauer der Kapitän war, wenn er sich auf die Crew nicht verlassen konnte. Das brauchte so kurz vor dem Weinachtsfest wirklich keiner.

Nur einer schlummerte noch selig. Luigi wurde bei dem hektischen Aufbruch schlicht vergessen. Als der Wirt der Taverne Feierabend machen wollte, zog er heftig am Rotschopf des inzwischen auf der Bank zusammengerollten und sehr laut schnarchenden Piraten.

Langsam kam der zu sich und rieb sich umständlich den Schlaf aus den eigentlich strahlend blauen Augen. Die leuchteten momentan gar nicht, denn er erfasste langsam die Lage. Hoffnung, dass die „Roter Korsar“ auf ihn warten würde, gab es nicht. Der Wirt hatte auch kein großes Mitleid. Er wollte endlich Feierabend machen und setzte den Trunkenbold flugs vor die Tür. Was blieb unserem Piraten übrig? Um noch eine Übernachtung zu finden, musste er sich beeilen. Morgen würde er dann schon eine Möglichkeit finden, um auf schnellstem Wege nach Hause zu kommen. So stiefelte er los, hinaus in die kalte Nacht und nicht ganz sicher auf den wackligen Beinen.

Der Ort machte einen sehr verschlafenen Eindruck. Fast alle Häuser waren dunkel. Erspähte er doch ein erleuchtetes Fenster, klopfte er und bat um eine Übernachtungsmöglichkeit. Keiner hatte Lust, den angetrunkenen Kerl zu beherbergen, der mit seiner zerzausten roten Lockenpracht und den leicht blutunterlaufen Augen nicht gerade Vertrauen erweckte. Er wurde immer, meist recht harrsch, abgewiesen.

Also hielt Luigi resigniert Ausschau nach einer alten Scheune oder irgend einem nicht ganz so zugigen Platz, als er fast am Ende des Ortes noch Licht in einem ziemlich ärmlichen Haus entdeckte. Dort wollte er seinen letzten Versuch starten. Er unternahm einen vergeblichen Versuch, sein zottiges Haar zu richten, strich, so gut es ging, seine Kleidung glatt und klopfte zaghaft, dann laut und lauter. Schlurfende Schritte waren endlich zu hören. Vorsichtig wurde die knarrende Tür einen Spalt breit geöffnet und eine sehr alte Frau lugte aus trüben Augen hindurch.

Luigi bat, so freundlich er nur konnte, um Einlass und einen Schlafplatz für die Nacht. Die Alte bat ihn herein, bot ihm einen Sitzplatz und ein warmes Getränk an. „Ich bin die Trine“ sagte sie und blickte ihm, so gut sie eben noch sehen konnte, ohne Angst ins Gesicht. Die hutzelige Frau war einsam und heute einfach froh, Gesellschaft zu haben. So ein Fremder würde ihr sicher den Abend mit ein paar schönen Geschichten erhellen, wenn sie ihm ein Nachtlager zusicherte.

In dem Haus war es ziemlich kalt. Als Luigi Trine darauf ansprach, gab sie ihm einfach eine Axt in die Hand. „Geh hinter das Haus, Jungchen, da findest du genügend Holz. Mir fehlt leider die Kraft, es zu hacken.“ Der Rotschopf zog also ums Haus und machte Brennholz. Bald brannte Feuer im Kamin und sorgte für Gemütlichkeit. Sagte ich Gemütlichkeit? Gemütlich war es in dem Haus so gar nicht. Bequeme Sitzmöbel standen zwar im Raum und auch sonst war alles da, was man in einer guten Stube so braucht. Aber es war sehr heruntergekommen und dreckig. Ein echter und obendrein gerade ziemlich ungewaschener Pirat ist nicht zimperlich. Aber bei ihm zu Hause sah es doch um einiges besser aus. Er beschloss, seiner freundlichen Gastgeberin zu helfen, die offensichtlich nicht mehr in der Lage war, die Hausarbeit selbst zu erledigen. Gleich morgen wollte er die Sache angehen.

Am nächsten Morgen hatte Trine schon ein gutes Frühstück für beide in Arbeit. Gemeinsam nahmen sie es ein. Luigi rechnete damit, dass er ohne eine weitere Übernachtung bei Trine nicht auskommen würde. Er hatte noch den Heimweg zu organisieren und ging nicht davon aus, sofort ein Schiff zu finden, das ihn nach Hause brachte. Er erzählte der Alten mit zwinkerndem Auge, dass er der Lichterpirat in seiner Heimatstadt sei. „Was ist ein Lichterpirat?“ fragte sie neugierig. „Ein Pirat, der Licht ins Leben guter Menschen bringt“ antwortete Luigi. „Deshalb werde ich jetzt auch Licht in dein Heim bringen, es auf Hochglanz polieren und dir zum Abschied ein kleines Geschenk machen, wie es ein Lichterpirat in der Pastatszeit tut.“ Trübe Augen begannen zu leuchten.

Zum Glück hatte unser Lichterpirat ein überzähliges buntes Tuch im Gepäck. Beim Kauf der Geschenke zum Nudligen Lichterfest hatte er für seine Frau so ein Tuch gesucht. Er fand einen Stand mit wunderschönen Tüchern, konnte sich dann aber für keins so richtig entscheiden. Da sie sehr preiswert waren, kaufte er einfach zwei. Das, was er für Trine passender Fand, bekam nun sie.

Vormittags war Luigi damit beschäftigt, das Haus auf Vordermann zu bringen. Anschließend machte er sich auf den Weg, um seine Heimfahrt zu organisieren. Inzwischen war die Hauherrin unterwegs, um all die Dinge zu besorgen, die ein gutes Abendmahl erfordern. Bei ihren Einkäufen erzählte sie, dass sie einen Lichterpiraten im Haus beherberge, der ihr als Dank dafür das Haus glänzend aufpoliert. Die abergläubigen Zuhörer starrten sie neidisch an.

So wurde es Nachmittag. Trine kochte und als Luigi alles in den Griff bekam, um seine Heimfahrt anzutreten, fanden sich beide in einer strahlend hellen und warmen guten Stube zum Essen ein. Sie erzählten einander, was ihnen der Tag brachte und was ihnen sonst noch erwähnenswert erschien.

Unser Lichterpirat durfte noch einen weiteren Abend Licht in den Alltag der Greisin bringen, denn er benötigte noch eine weitere Übernachtung, um die er jetzt bat. Sein Schiff sollte erst am folgenden Nachmittag seine Reise antreten. Natürlich hatte Trine nicht das Geringste dagegen, freute sich auf einen weiteren Abend in guter Gesellschaft. Luigi fragte, warum sich denn hier kein Angehöriger sehen lässt. Die alte Frau wurde traurig, als sie erzählte, dass sie keine Familie mehr hat. Verwundert darüber berichtete der Rotschopf, dass sich in seiner Heimat jeder um den anderen kümmert. Viele im Ort sind Pastafari, so wie er, glauben an das Fliegende Spaghettimonster, dem es irgendwie lieber ist, dass einer für den anderen da ist, besonders ,wenn Hilfe gebraucht wird. Aber auch wenn es ums gemeinsame Feiern geht, sind alle gern dabei. Trine blickte ihn traurig an. „Ach, gäbe es hier doch auch Pastafari“. Das brachte den Fahrensmann auf eine Idee. „Mütterchen, ich muss noch einmal für etwa eine Stunde in die Taverne gehen. Warte mal ab, das wäre doch gelacht, wenn so ein schlauer Fuchs wie ich die ungläubige Bande nicht aufzumischen vermag.“
Strahlend blaue Augen blitzten angriffslustig unter dem Dreispitz hervor, als unser Pirat die Tavernentür öffnete. Natürlich hatte sich die Geschichte vom Lichterpiraten bis dort hin durchgetratscht. Man zweifelte zur Hälfte und wünschte doch, dass es ihn geben würde. Als er den Schankraum betrat, stellte man ihn sofort einen Krug Bier hin und neugierige Männer setzten sich um ihn, um ihn auszufragen. Bereitwillig erzählte er, wie der Lichterpirat Licht und Freude zur Weinachtszeit in jeden Haushalt bringt, dass er besonders die Kinder beschenkt, aber auch jeden Menschen, der es verdient. Der Pastafari konnte beobachten, wie die Gehirnrädchen seiner Zuhörer sich zu drehen begannen. Ein ganz Schlauer stellte dann fest, dass die Geschichte nur Seemannsgarn sein muss. „Wie kommst du darauf?“ wollte Luigi wissen. „Na ja, wieso haben wir denn hier noch keinen Lichterpiraten zu Gesicht bekommen?“ „Das kann ich dir sagen“ entgegnete unser schlauer Rotfuchs mit funkelndem Blick: „Ihr seid keine guten Menschen, weist Fremde ab, wenn sie in Not geraten sind und kümmert euch nicht um eure Mitmenschen, die alt und nicht mehr in der Lage sind, erforderliche Dinge zu erledigen. Solche Leute werden niemals von einem Lichterpiraten belohnt. Denkt mal darüber nach!“

Mit diesen Worten verließ Luigi die Taverne, und verbrachte noch einen diesmal wirklich gemütlichen Abend mit Trine. Er berichtete ganz genau was sich in der Taverne abspielte.


Am anderen Morgen verabschiedete er sich herzlich von dem alten Mütterchen mit den Worten: „Sollte der Lichterpirat hier angekommen sein, wird sich dein Leben verbessern. Falls nicht, bist du herzlich in meiner Heimat willkommen. Ich werde bei unserer nächsten Reise nach dir sehen und dann sehen wir weiter. Nun aber möchte ich dir noch das versprochene Geschenk überreichen, damit du gelegentlich an mich denkst und nie vergisst, dass Pastafari immer für einander da sind. Er nahm sie zum Abschied in den Arm und drückte ihr einen fetten Schmatzer auf die runzlige Wange. Dann warf er den Seesack über den Rücken und stiefelte los. Als er sich nach ein paar Schritten noch einmal umsah, winkte eine glückliche alte Frau mit einem bunten seidenen Tuch ihm freudig nach. „Wir sehen uns bald wieder“, rief er ihr zu, winkte zurück und stapfte schweren Schrittes aber frohen Herzens davon.

07.12.2017

Das Wort zum Freitag - Wei(h)nachten, wie es wirklich war




Schon lange ist erwiesen, mit dem Christentum hat Weihnachten nichts zu tun. Das hat nur ein altes Fest gekapert und verfälscht.

Wie aber war es wirklich? Wie entstand Weihnachten und seine Bräuche?
Wir bringen Klarheit und Licht ins Dunkel.

Weihnachten ist das Fest alter pastafarianischer Piraten. Die waren nicht, wie Piraten heute, Schurken die Lösegeld erpressen, sondern Robin Hoods der Meere. Sie nahmen den Reichen, um den Armen zu geben. Ganz besonders hatten sie dabei die Kinder im Blick. Übers Jahr jagten sie den Reichen zu unrecht erworbenes Vermögen ab. Manche Reiche mit sozialem Gefühl spendeten sogar freiwillig. An das Verschenken ging es, wenn die Schifffahrtssaison vorbei war. In der dunklen Jahreszeit gab`s sonst nicht viel zu tun.

So entstand die Tradition des Weihnachtsgeschenks und der Zeitpunkt für das Fest.

Damit die Piraten auch immer den Weg zu den Kindern fanden, machten die ihnen Licht.
Leuchttürme konnten Kinder nicht bauen aber so ähnlich sollte es sein. Da kam ein Kind auf den Einfall, einen Schiffsmast mit alle seinen Rahen verkleinert nachzubauen und mit Kerzen zu beleuchten

Daraus entwickelte sich der Weihnachtsbaum.

Weil die Kinder die Piraten ehren wollten, suchten sie eine Figur, in der sie alle Piraten vereint sehen konnten. Die Uniformen der Piraten wurden zum Umhang, die langen Pudelmützen, die Piraten im Winter an Land trugen, wurden erhalten. Geändert haben sich die Farben. Die sind nicht, wie viele vermuten, ein Werbegag von Coca Cola. Nein, die Farben geben das Rot-Weiß der Leuchttürme wieder.

So entstand der Weihnachtsmann.


Waren die Piraten fertig mit ihrer Geschenkaktion, waren sie rechtfertig stolz auf ihr Werk.
Sie trafen sich bei einer oder auch mehreren Flaschen Wein. Die Kinder, glücklich über ihre Geschenke und die vielen Süßigkeiten, die die Piraten für sie bereit gestellt hatten, sausten munter zwischen den Tische herum. Das klappt immer ganz prima, bis einmal ein etwas zu schneller Knabe die Flasche eines Piraten umstieß, dass der Wein auslief.  Da war er sehr erschrocken und kurz vor dem Weinen.

Tröstend erklärte ihm der Pirat deshalb, wie viel Arbeit im Wein steckt, wie schwer die Winzer an ihrem Weinberg arbeiten müssen der oft nicht mal ihr eigener ist, sondern einem bösen Grafen oder König gehörte.  Ganz vorsichtig und milde gab er dem Knaben trotzdem die Mahnung mit auf den Weg: „Du musst den Wein achten!“

So entstand die Fabel vom Weinberg des bösen Herrn und das Wort Weinachten, später durch ein h verfremdet.

Auch deshalb feiern manche Pastafari heute nicht mehr ihr WeinAchtsFest, sondern „Nudliges Lichterfest“. Statt dem Weinachtsmann kommt dann der Lichterpirat.