28.12.2018

Das Wort zum Freitag – Moschee-Steuer

Moschee nach Einführung der Steuer
Quelle


Mehr als 12 Jahre gibt es unseren Verein „Kirche des FSM Deutschland e.V.“ nun, seitdem kämpft der Verein beständig gegen die Privilegien der Kirchen. Vieles versuchen wir einfach ähnlich auch zu tun, seien es unsere Nudelmessenhinweisschilder oder die Bilder auf amtlichen Lichtbilddokumenten. Komischerweise kommt dann immer jemand daher, der das nicht halb so lustig findet wie wir, vollkommen unverständlich. Es heißt dann: „Ihr macht euch nur lustig.“, „Ihr seid gegen Religion.“… Aber nein, wir wollen doch nur das gleiche tun dürfen was andere auch tun dürfen, die eben nicht an ES glauben sondern eben an einen dicken, haarigen, alten Mann der dort oben sitzt und IHM den Platz auf dem Sofa streitig macht.

Bruder Spaghettus hatte als Ziel immer alle Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften gleichberechtigt auf dem Level der Kirche des FSM Deutschland zu sehen, also als Vereine. Wie ich schon in meinem offenen Brief an den Bürgermeister Templins angedeutet habe sehe ich auch keine Probleme damit die Kirche des FSM mit den bestehenden Privilegien auszustatten, denn wenn ein jeder diese von Anfang an haben kann, sind es denn dann noch Privilegien? Eigentlich nicht. Trotzdem habe ich die Entwicklung der letzten Tage mit großem Erstaunen verfolgt und sehe unsere Fortschritte bedroht. Der Islam fordert die Ausweitung der Kirchensteuer. Aus meiner Sicht kann ich das verstehen, es ist wirklich etwas Arbeit die Beiträge selbst zu sammeln, man muss schauen, dass man von allen Mitgliedern Beiträge erhebt, wer allerdings ausgetreten ist darf natürlich nicht in dieser Gruppe sein, also muss man ihn wieder aus den Lastschriften entfernen, das wäre alles einfacher, wenn es der Staat direkt für mich, oder hier für Tini, tun würde, auch wenn er dafür eine geringe Gebühr haben möchte.

Was alles jedoch damit einhergeht liegt mir schwer im Magen, die Religionszugehörigkeit steht auf der Lohnsteuerkarte, wo sie doch in keinem Fall hingehört, auch findet eine unglaubliche Subventionierung der Kirchen durch diese Maßnahme statt, auch mit den Steuergeldern der Pastafari im Verein und dem von Atheisten usw.

Um aber meiner Linie treu zu bleiben fordere ich natürlich umgehend die Kirchensteuer auch für Pastafari und eine Überweisung direkt aufs Vereinskonto, die Daten sind den Finanzämtern ja bekannt oder können auf unserer Homepage gefunden werden. Das nächste große Projekt ist dann übrigens ein Vereinsheim, ein symbolisches Bild habe ich auch schon mal rausgesucht.


Neues Vereinsheim (Symbolbild), finanziert durch die Kirchensteuer
Quelle

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen