Angekündigt war die Vier – Länder – Nudelmesse als Drei – Länder – Nudelmesse.
Anlass war der Besuch von Sveti Spaghetti in Templin. Dort wurde sie einst auf ihren Namen getauft. Gemeinsam mit ihr fuhren Elli, Spirelli und ich zum Treffpunkt im Volkspark Friedrichshain.
Die Messe stand unter einem guten Stern. Das merkten wir sofort bei der Ankunft in Berlin. Neben uns stoppte Guybrush Noodlewood mit seinem Fahrrad und transportierte unsere schwere Truhe zum Treffpunkt. Dort wurden wir von Cpt. Nodus und einer holländischen Pastafari empfangen.
Fast wäre es sogar eine Fünf – Länder – Nudelmesse geworden, denn genau zum Schluss tauchte noch zufällig eine polnische Pastafari auf. Die hat sich zwar über unsere Buttons, Aufkleber und Flyer gefreut, sich aber gleichzeitig mächtig geärgert, zu spät gekommen zu sein.
Ihr wisst, ich habe mich zum Exorzisten ausbilden lassen.
Weil ich unsere Messe geisterfrei durchführen wollte, habe ich gefragt, ob sich jemand durch einen Geist belästigt fühlt, den manche den Heiligen Geist nennen. Der treibt besonders in christlichen Gebieten sein Unwesen.
Sveti fühlte sich durch Erlebnisse in ihrer Jugendzeit nicht ganz frei von ihm, und die holländische Pastafari fürchtete, durch zwei für sie betende Christen erst kürzlich beschmutzt worden zu sein.
Da es bei meiner Ausbildung ganz speziell um diesen Heiligen Geist ging, fühlte ich mich sicher, sie mit Hilfe des „Exorzist 2025“ befreien zu können.
Wie ihr auf den Bildern erkennen könnt, war es doch schon etwas schwerer als üblich. Sveti hatte ganz schön zu kämpfen.
Besonders schwer erwischt hatte es Caner, einen der Gründer der türkischen Kirche. Wahrscheinlich muss in dem Gebiet der Geist stärker auftreten, um sich nicht von den vielen anderen Geistern als Fremdling vertreiben zu lassen. Das hat sich ausgewirkt.
Sveti hatte die Idee, die noch nicht vom Heiligen Geist Befreiten durch Händehalten während der Zeremonie zu unterstützen.
Das wurde gern angenommen.
Der Exorzismus des Heiligen Geistes erregte Aufmerksamkeit unter anderen Besuchern des Parks.
Eine hat sich erkundigt, worum es dabei geht. Als wir es ihr erklärt hatten, wollte auch sie sich unbedingt befreien lassen.
Noch eine Besucherin hatte sich eingefunden, und die Messe konnte beginnen.
Natürlich gab es zum Abendmahl nicht nur Nudeln von Seinen nudligen Anhängseln, sondern auch Bier von Seinem Biervulkan.
Keine Ahnung, warum das Monster es so gefügt hat, aber davon haben wir kein einziges Bild.
Eine sehr schöne Nudelmesse war vorbei.
Nachdem wir kräftig Werbung unter die Leute gebracht hatten, saßen wir alle noch lange bei Bier und Nudelsalat im Gespräch zusammen.
Natürlich gab es noch ein Abschiedsbild.
Es wäre super, wenn wir uns in dieser Runde noch einmal treffen könnten.
Möge das Monster mit uns sein.

















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